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Gemeinde möchte meine "Wiese" haben.(Bauerwartungsland)

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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124 Beiträge • Seite 6 von 9 • 1 ... 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9
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Re: Gemeinde möchte meine "Wiese" haben.(Bauerwartungsland)

Beitragvon Kubota40 » Mi Aug 18, 2021 17:39

Hallo,
natürlich wird ein Vorkaufssrecht der Gemeinde vorliegen, ohne genehmigten Flächennutzungsplan wird keine Gemeinde anfragen...
Es bekommt jeder Verkäufer in einem Baugebietsverfahren das Gleiche... Wer am Anfang verkauft und später wird mehr bezahlt, bekommen die ersten Verkäufer die Differenz nachbezahlt - gänige Praxis in BaWü...
Eine Gemeinde kann an einem Baugebiet kein Geld verdienen - die Differenz zwischen dem Ankaufspreis und dem späteren Bauplatzpreis liegt alleine an der immens teuren Planung und den Erschließungskosten...
Planer sollte man sein...
Wichtig wäre an bei einem Tausch ob- und mit welchen Fristen ein "Bauzwang" auf dem Baugrundstück liegt...

Grüße
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Re: Gemeinde möchte meine "Wiese" haben.(Bauerwartungsland)

Beitragvon Isarland » Mi Aug 18, 2021 18:03

Kubota40 hat geschrieben:Hallo,
natürlich wird ein Vorkaufssrecht der Gemeinde vorliegen, ohne genehmigten Flächennutzungsplan wird keine Gemeinde anfragen...
Es bekommt jeder Verkäufer in einem Baugebietsverfahren das Gleiche... Wer am Anfang verkauft und später wird mehr bezahlt, bekommen die ersten Verkäufer die Differenz nachbezahlt - gänige Praxis in BaWü...
Eine Gemeinde kann an einem Baugebiet kein Geld verdienen - die Differenz zwischen dem Ankaufspreis und dem späteren Bauplatzpreis liegt alleine an der immens teuren Planung und den Erschließungskosten...
Planer sollte man sein...
Wichtig wäre an bei einem Tausch ob- und mit welchen Fristen ein "Bauzwang" auf dem Baugrundstück liegt...

Grüße

Das Vorkaufsrecht kann sich die Gemeinde in den Hintern schieben, wenn ein anderer(Bauträger) mehr zahlt.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Gemeinde möchte meine "Wiese" haben.(Bauerwartungsland)

Beitragvon Grimli » Mi Aug 18, 2021 19:06

julius hat geschrieben:Die Erschliessung über eine Baufirma wird überall ungefähr das gleiche kosten. Wo es dann billiger ist haben die Bauern ihr Grundstück billiger verkauft.


kommt stark darauf an welche Erschließungsanteile von der Fläche benötigt werden.
Ist es ein Einzelgrundstück an einer bestehenden Straße oder ein ganzes Baugebiet mit neuer Straßenerschließung sowie Spielplätzen und womöglich noch Kindergärten. Das macht irgendwas zwischen Faktor 0,6 bis 0,95 -1 an Umwandlung Bauerwartungsland/Rohbauland in Baugrundstücke.
Ideal sind daher Grundstücksteilungen in bestehendem Bebauungsplan. Geschossflächenaufstockungen, Ausnutzen der Bauzahlen usw. Da kommt es darauf an wer den besten Job macht.
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Re: Gemeinde möchte meine "Wiese" haben.(Bauerwartungsland)

Beitragvon DWEWT » Mi Aug 18, 2021 20:03

Isarland hat geschrieben:Das Vorkaufsrecht kann sich die Gemeinde in den Hintern schieben, wenn ein anderer(Bauträger) mehr zahlt.


Auch dann kann die Gemeinde ihr Vorkaufsrecht ausüben; wenn sie es sich leisten kann/will.
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Re: Gemeinde möchte meine "Wiese" haben.(Bauerwartungsland)

Beitragvon T5060 » Mi Aug 18, 2021 20:31

Isarland hat geschrieben:
Kubota40 hat geschrieben:Hallo,
natürlich wird ein Vorkaufssrecht der Gemeinde vorliegen, ohne genehmigten Flächennutzungsplan wird keine Gemeinde anfragen...
Es bekommt jeder Verkäufer in einem Baugebietsverfahren das Gleiche... Wer am Anfang verkauft und später wird mehr bezahlt, bekommen die ersten Verkäufer die Differenz nachbezahlt - gänige Praxis in BaWü...
Eine Gemeinde kann an einem Baugebiet kein Geld verdienen - die Differenz zwischen dem Ankaufspreis und dem späteren Bauplatzpreis liegt alleine an der immens teuren Planung und den Erschließungskosten...
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Wichtig wäre an bei einem Tausch ob- und mit welchen Fristen ein "Bauzwang" auf dem Baugrundstück liegt...

Grüße

Das Vorkaufsrecht kann sich die Gemeinde in den Hintern schieben, wenn ein anderer(Bauträger) mehr zahlt.


Das Vorkaufsrecht kann sich die Gemeinde bis zum 12-Fingerdarm hinten rein schieben und sich dann eine Omeprazol-40 einwerfen.
Wer an gemeinddl. Vorkaufsrechte glaubt, glaubt auch an die unbefleckte Empfängnis seiner Nachbarin :mrgreen:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Gemeinde möchte meine "Wiese" haben.(Bauerwartungsland)

Beitragvon Wini » Mi Aug 18, 2021 21:05

In meinem Fall, Randgemeinde Unterfranken, wurde von der Gemeinde 25€/m² für Ackerland im geplanten Baugebiet geboten.

Bürgermeister und Rat ist nicht gewillt, trotz vorhandener landw. Grundstücke im
Eigentum der Gemeinde, mir Tauschflächen anzubieten.
Die Gemeinde hat im Haushalt übrigens neue Schulden in Höhe von 1,5Mio€ ausgewiesen.
Davon sind 800.000T€ für Grundstücksankäufe im Haushalt geplant.

O-Ton Bürgermeister: "Alle werden gleich behandelt und über einen Kamm geschoren"
Daher nur Geldausspielung und kein Flächentausch.

Über Ecken habe ich mittlerweile erfahren, dass im Nachbarort (3km stadtnäher) der gleichen
Gemeinde 40€/m² aufgeboten wurden. Der Verkäufer ist übrigens ein Gemeinderat.

Soviel zur Aussage des Ortsoberhauptes, alle werden gleich behandelt.

Mein Gegen-Angebot, mir stattdessen Bauplätze ohne Bauzwang mit eigener Aufzahlung der Erschließungskosten
einzutauschen, wurde mit dem Argument "Fairness gegenüber allen" abgelehnt.

Ich habe ehrlich gesagt keine Lust, mein Ackerland billig her zugeben und meine Kinder dann als Bittsteller
bei der Gemeinde auftreten müssen, um über ein sog. Punktesystem an einen Bauplatz zu kommen.

Ich lasse die jetzt einfach mal schmoren.

Gruß
Wini
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Re: Gemeinde möchte meine "Wiese" haben.(Bauerwartungsland)

Beitragvon DWEWT » Do Aug 19, 2021 6:59

Wini hat geschrieben:
Ich lasse die jetzt einfach mal schmoren.


Schmoren lassen ist gut. Denke aber bitte daran, dass du gegen alle Pläne, die die Gemeinde zwischenzeitlich auf den Weg bringt, Bedenken geltend machst. Überflüssig zu sagen, dass das der vorgegebenen Form entsprechend zu erfolgen hat!
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Re: Gemeinde möchte meine "Wiese" haben.(Bauerwartungsland)

Beitragvon julius » Do Aug 19, 2021 8:25

So ein Bauerwartungsland kauft ein Bauträger nur wenn er das gesamte Baugebiet kaufen kann sonst macht er das nicht.
Wir sind Kleinstrukruriert. Wenn da ein Baugebiet mit 3 ha ausgewiesen wird sind das oft 5 Besitzer gerade die Flächen am Ort.
Wenn der Bauträger nur 1 oder 2 Feldstücke von 5 bekommt steigt der natürlich aus.
Und 5 Verkäufer sind sich nie einig. Also bleibt nur die Gemeinde dann als letzter über.
Dann bleibt nur die Gemeinde als letzter Käuifer und die machen den Preis.
julius
 
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Re: Gemeinde möchte meine "Wiese" haben.(Bauerwartungsland)

Beitragvon julius » Do Aug 19, 2021 8:40

Wini hat geschrieben:Ich habe ehrlich gesagt keine Lust, mein Ackerland billig her zugeben und meine Kinder dann als Bittsteller
bei der Gemeinde auftreten müssen, um über ein sog. Punktesystem an einen Bauplatz zu kommen.

Ich lasse die jetzt einfach mal schmoren.
Gruß
Wini


Im Hinterkopf behalten : Das kann dann auch nach hinten losgehen. Da hat Agrarheute vor einigen Monaten berichtet.
Mit dem SEM Gesetz eine Enteignung Bauland zum eingfrorenen billigen Preis.

https://www.agrarheute.com/management/r ... hen-578513

Das rechtliche Instrument der SEM hat das Ziel große Stadtentwicklungsprojekte für Kommunen (deutlich) zu erleichtern. Darin vorgesehen ist als letzte Konsequenz auch die Enteignung – falls sich ein Landeigentümer querstellt und nicht verkaufen will. Eine wichtige Konsequenz des SEM ist außerdem: Die Grundstückspreise werden vorsorglich eingefroren – auf dem Niveau landwirtschaftlicher Nutzfläche. Also bei 10 bis 20 Euro pro Quadratmeter.
Das heißt, die Bodenpreise werden eingefroren, es wird eine Vorkaufssatzung erlassen und man ist, in dem Moment wo diese SEM im Gange oder eingeleitet ist, nicht mehr Herr seiner Grundstücke.“


Schon eine Sauerei da kann dann die Gemeinde legal zu 10 oder 20 Euro je m² Bauerwartungsland vom Bauern enteignet werden ohne Tauschfläche und die Politik unterstützt das mit neuen Gesetzen. :? Von den billigen 10 oder 20 Euro muss der Verkäufer dann noch fast die Hälfte an den Staat abgeben wegen Steuern beim Verkauf.
Da bleibt doch nichts mehr über.
julius
 
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Re: Gemeinde möchte meine "Wiese" haben.(Bauerwartungsland)

Beitragvon julius » Do Aug 19, 2021 8:51

Wini hat geschrieben:
Mein Gegen-Angebot, mir stattdessen Bauplätze ohne Bauzwang mit eigener Aufzahlung der Erschließungskosten
einzutauschen, wurde mit dem Argument "Fairness gegenüber allen" abgelehnt.


Das wäre eine Alternative aber da wirst dann das Problem haben das den gesamten Bauerwartungslandverkauf als Verkauf versteueern musst, und dann die Bauplätze wieder einkaufen.
Aus steuerlicher Sicht gesehen da keine Reinvestition im Betrieb.
Somit wieder die hohen Steuern als wenn man verkauft ohne Tausch.
julius
 
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Re: Gemeinde möchte meine "Wiese" haben.(Bauerwartungsland)

Beitragvon DWEWT » Do Aug 19, 2021 9:20

Es ist immer etwas belustigend, wenn sich hier Berufskollegen über die Gestaltung der Preise für potenzielle Bauflächen echauffieren. Die meisten Flächen stehen mit minimalen Werten zu Buche. Wertsteigernde Investitionen sind von Seiten der Eigentümer ebenfalls nicht getätigt worden. D.h., an der Wertsteigerung hat der Landwirt selbst gar keinen Anteil! Das sind mal die Fakten! Die Wertsteigerung ergibt sich auch nicht aus der ldw. Nutzung; ganz im Gegenteil. Würde man die wirtschaftliche Nutzung der Fläche und deren Ergebnsi zur Grundlage einer Preisbemessung machen, würden die meisten Flächen für nicht einmal 1€/m² gehandelt werden! Es ist also die außerlandwirtschaftliche Nutzung, die den Preis treibt. Im Falle eines Verkaufes den Preis zu treiben, ist legal. Wenn die andere Seite jedoch Preisbremsen (SEM) einsetzen kann, ist das ebenfalls legal! Also, immer mit Augenmaß oder mal was risikieren! Dabei kann allerdings auch schnell mal ein Betrieb draufgehen.
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Re: Gemeinde möchte meine "Wiese" haben.(Bauerwartungsland)

Beitragvon T5060 » Do Aug 19, 2021 9:39

Die Wertermittlung bei der SEM setzt mit dem Planungszustand bei Beginn der SEM ein, das ist der Qualitätsstichtag gem. ImmoWertV
Der Stichtag zur Festsetzung des Werts liegt immer nahe am Zeitpunkt der Auszahlung.

Flächen die bereits defacto Bauland zu Beginn der SEM sind, müssen dann auch als solches bezahlt werde und das trifft immer für 90% der SEM Flächen zu.
Die SEM ist ein zahnloser Tiger.

Und DWEWT die Gemeinde kann ja 1 € der qm bieten, nur dann bekommt sie halt nichts.

Frage mal einen Landmaschinenverkäufer, ob der dir einen Schlepper zu einem Preis verkauft, der sich an der Wirtschaftlichkeit des Betriebs orientiert.

Oder seit wann wird die Milch bei ALDI nach Nährwerten gehandelt ?

Zur Erhaltung seiner Lebensfunktionen reichen einem Menschen in Freiheit 15 qm Wohnfläche, nach UN Menschenrechtskonvention 8 qm im Knast,
alles was mehr ist, kann als Kauf oder Miete gehandelt werden wie eine ROLEX, das ist kein Grundbedürfnis mehr, das ist dann Luxus.

Informell die WF je Einwohner ist von 30 qm auf 47 qm gestiegen. Wir brauchen gar keinen neuen Wohnraum mehr.
In den 10 größten Städten sind 2020 die Preise für Eigentumswohnungen um 7 % gesunken ( Quelle: Welt.de, Reguvis, Sprengnetter )
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Gemeinde möchte meine "Wiese" haben.(Bauerwartungsland)

Beitragvon DWEWT » Do Aug 19, 2021 9:54

T5060 hat geschrieben:
Und DWEWT die Gemeinde kann ja 1 € der qm bieten, nur dann bekommt sie halt nichts.

Frage mal einen Landmaschinenverkäufer, ob der dir einen Schlepper zu einem Preis verkauft, der sich an der Wirtschaftlichkeit des Betriebs orientiert.

Oder seit wann wird die Milch bei ALDI nach Nährwerten gehandelt ?


Mir ging es nur darum, darauf hinzuweisen, dass die ldw. Nutzung rein gar nichts mit dem Preisgeschehen bei ldw. Flächen zu tun hat. Die Preiswürdigkeit eines Schleppers sollte sich schon am ldw. Einsatzzweck und -umfang orientieren. Oder?
Ich kann mich noch an die Berichterstattung über die Bauabsichten der Stadt München entsinnen. Da beschwerte sich ein Landwirt, dass durch Anwendung der SEM der Preis für seine Flächen auf 200 Tsd.€/ha gedeckelt würde. Seine Aussage: "Da kann ich ja in Zukunft gar nicht mehr investieren". Und nein, das war kein Berufskollge mit Spezialkulturen. Mag sein, dass neue absolute Beleihungsgrenzen für einige Landwirte dann das Ende bedeuten.
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Re: Gemeinde möchte meine "Wiese" haben.(Bauerwartungsland)

Beitragvon T5060 » Do Aug 19, 2021 9:59

Zur SEM München-Feldkirchen kann ich mich nicht äussern, aber informiere dich mal in Insiderkreisen.

In dem Moment wo halbwegs Planungsabsichten sich rechtlich zu konkretisieren scheinen, ist es keine landw. Fläche mehr, auch wenn immer noch Zuckerrüben drauf wachsen.
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Re: Gemeinde möchte meine "Wiese" haben.(Bauerwartungsland)

Beitragvon DWEWT » Do Aug 19, 2021 10:00

T5060 hat geschrieben:
Flächen die bereits defacto Bauland zu Beginn der SEM sind, müssen dann auch als solches bezahlt werde und das trifft immer für 90% der SEM Flächen zu.
Die SEM ist ein zahnloser Tiger.



Du hälst die Gemeinden wohl für superblöd. Vor Beginn der Bauleitplanung, d.h., vor Änderung des Flächennutzungplanes, wird ein Flächennutzungskonzept vom Rat beschlossen. In dieem Zuge kann die "Stadtentwicklungmaßnahme (SEM)" bereits befasst werden! Zu diesem Zeitpunkt gibt es weder Bauerwartungsland noch sonstige Aufwertungen für das spätere potenzielle Bauland. I.d.R wird jedoch die SEM erst nach Änderung des Flächennutzungsplanes, wenn überhaupt, beschlossen.
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