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GLÖZ-Regeln für Bio-Betriebe

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: GLÖZ-Regeln für Bio-Betriebe

Beitragvon 240236 » Mo Nov 17, 2025 12:25

Lorch hat geschrieben:Die Probleme, die die moderne Landwirtschaft verursacht oder mit verursacht sind Artensterben, Insektensterben, Nitratbelastung im Grundwasser u. in Lebensmitteln, Rückstände in Lebensmitteln u. Grundwasser, Erosion, Überschüsse, Massentierhaltung. Das ist das, was mir auf die Schnelle einfällt, die Liste ist bestimmt nicht vollständig.
Du könntest von einer NGO sein. Das sind alles nur Schlagworte. Artensterben- was macht bio besser als konvi? Beispiel Feldlerche: die Feldlerche braucht Fenster wo nicht sit, deswegen diese Lerchenfenster was diese aber nicht möchte ist diese ganzen Striegel- und Hackdurchgänge. Insektensterben; z. B. das größte Problem sehe ich durch den Lebensraumverlust. früher war die Landwirtschaft kleinteiliger. In Feldrainen waren Büsche und Gras. Der Bio- sowie Konvibetrieb möchte große Flächen. Grundwasser; sehr allgemeiner Begriff. Welches Problem möchtest du ansprechen? Erosion; Was macht Bio besser als konvi?
240236
 
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Re: GLÖZ-Regeln für Bio-Betriebe

Beitragvon strokes » Mo Nov 17, 2025 12:59

Lorch hat geschrieben:. Sie lässt Bio-Betriebe für Probleme die sie nicht verursachen, mit büßen u. das ist nicht richtig .


Wenn jetzt aber Biobetriebe ausgenommen werden, sind Sie doch dann selbst wieder Verursacher wenn Erosion o.ä. Auftritt, und alle anderen Betriebe sich an Erosionsauflagen halten
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Re: GLÖZ-Regeln für Bio-Betriebe

Beitragvon Lorch » Mo Nov 17, 2025 13:09

240236 hat geschrieben:
Lorch hat geschrieben:Die Probleme, die die moderne Landwirtschaft verursacht oder mit verursacht sind Artensterben, Insektensterben, Nitratbelastung im Grundwasser u. in Lebensmitteln, Rückstände in Lebensmitteln u. Grundwasser, Erosion, Überschüsse, Massentierhaltung. Das ist das, was mir auf die Schnelle einfällt, die Liste ist bestimmt nicht vollständig.
Du könntest von einer NGO sein. Das sind alles nur Schlagworte. Artensterben- was macht bio besser als konvi? Beispiel Feldlerche: die Feldlerche braucht Fenster wo nicht sit, deswegen diese Lerchenfenster was diese aber nicht möchte ist diese ganzen Striegel- und Hackdurchgänge. Insektensterben; z. B. das größte Problem sehe ich durch den Lebensraumverlust. früher war die Landwirtschaft kleinteiliger. In Feldrainen waren Büsche und Gras. Der Bio- sowie Konvibetrieb möchte große Flächen. Grundwasser; sehr allgemeiner Begriff. Welches Problem möchtest du ansprechen? Erosion; Was macht Bio besser als konvi?

Was macht Bio besser was Artenschutz angeht. Z.B. wird bei Bio Feldern auf chemische Unkrautbekämpfung verzichtet. Dadurch wachsen auf der Fläche mehr Pflanzenarten, also neben der angebauten Kultur wachsen Beikräuter, die Wildtiere u. Insekten als Nahrung zum leben brauchen. Das sind Sachen, die weiß jedes Kind, warum muss ich sowas aufzählen! Da kann ich jetzt weiter machen, durch den Verzicht auf leicht löslichen N Mineraldünger sind die angebauten Kulturen nicht so mastig, dominant, dadurch wachsen mehr Beikräuter usw. usf. Weiß du das nicht selber?
Lorch
 
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Re: GLÖZ-Regeln für Bio-Betriebe

Beitragvon Lorch » Mo Nov 17, 2025 13:13

240236 hat geschrieben:
Lorch hat geschrieben:Die Probleme, die die moderne Landwirtschaft verursacht oder mit verursacht sind Artensterben, Insektensterben, Nitratbelastung im Grundwasser u. in Lebensmitteln, Rückstände in Lebensmitteln u. Grundwasser, Erosion, Überschüsse, Massentierhaltung. Das ist das, was mir auf die Schnelle einfällt, die Liste ist bestimmt nicht vollständig.
Du könntest von einer NGO sein. Das sind alles nur Schlagworte. Artensterben- was macht bio besser als konvi? Beispiel Feldlerche: die Feldlerche braucht Fenster wo nicht sit, deswegen diese Lerchenfenster was diese aber nicht möchte ist diese ganzen Striegel- und Hackdurchgänge. Insektensterben; z. B. das größte Problem sehe ich durch den Lebensraumverlust. früher war die Landwirtschaft kleinteiliger. In Feldrainen waren Büsche und Gras. Der Bio- sowie Konvibetrieb möchte große Flächen. Grundwasser; sehr allgemeiner Begriff. Welches Problem möchtest du ansprechen? Erosion; Was macht Bio besser als konvi?

Was macht Bio besser was Artenschutz angeht. Z.B. wird bei Bio Feldern auf chemische Unkrautbekämpfung verzichtet. Dadurch wachsen auf der Fläche mehr Pflanzenarten, also neben der angebauten Kultur wachsen Beikräuter, die Wildtiere u. Insekten als Nahrung zum leben brauchen. Das sind Sachen, die weiß jedes Kind, warum muss ich sowas aufzählen! Da kann ich jetzt weiter machen, durch den Verzicht auf leicht löslichen N Mineraldünger sind die angebauten Kulturen nicht so mastig, dominant, dadurch wachsen mehr Beikräuter usw. usf. Weiß du das nicht selber?
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Re: GLÖZ-Regeln für Bio-Betriebe

Beitragvon Fahrer412 » Mo Nov 17, 2025 14:01

Lorch hat geschrieben:Die Probleme, die die moderne Landwirtschaft verursacht oder mit verursacht sind Artensterben, Insektensterben, Nitratbelastung im Grundwasser u. in Lebensmitteln, Rückstände in Lebensmitteln u. Grundwasser, Erosion, Überschüsse, Massentierhaltung. Das ist das, was mir auf die Schnelle einfällt, die Liste ist bestimmt nicht vollständig.



Das sind alles Schlagworte die gut an die Pinnwände des Parteitages gewisser Parteien passen, aber keine Gründe.

Erklär mir doch einfach weshalb der biologische Anbau gewisse GLÖZ überflüssig macht, konkret. Oder hast du darauf keine Antwort?

Hier schreibst du auch wieder von Erosion, aus welchen Gründen sollte es diese im biologischen Anbau nicht geben, im konventionellen aber schon?
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Re: GLÖZ-Regeln für Bio-Betriebe

Beitragvon Fahrer412 » Mo Nov 17, 2025 14:02

Und so viel sei dir gesagt, sollten die Verbraucher nur BIO Lebensmittel wünschen, hätte der Markt schon lange die Umstellung über alle Betriebe hinweg geregelt. Anscheinend legt der Großteil der Verbraucher darauf aber keinen Wert. Die 30 % BIO sind ein ideologisches Ziel.
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Re: GLÖZ-Regeln für Bio-Betriebe

Beitragvon strokes » Mo Nov 17, 2025 14:34

Wieviel "Beikräuter" bleiben denn nach mehreren Hack und Striegelgängen denn übrig,dass davon soviel Tierchen was zu Fressen haben? Das kann doch nicht ernst gemeint sein.
Bei einer Stilllegung oder den Kulap Streifenprogrammen, die 5 Jahre unberührt stehenbleiben, und im Konventionellen Betrieb auch oft gemacht werden, ist das schon was anderes. Die bieten Rückzugsflächen über einen langen Zeitraum auf ausgesuchten Flächen oder Waldrändern. Produziert wird dann in der Fläche. Das ist ein sinnvoller Beitrag auch von Konvis.
Aber von Nahrungsquellen von ein paar Beikräutern sprechen.... Also ich bitte dich...
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Re: GLÖZ-Regeln für Bio-Betriebe

Beitragvon Fahrer412 » Mo Nov 17, 2025 14:35

Auch vergisst man dabei, wie viel Schaden Hack- und Striegelgänge den Kleinstlebewesen und Bodenbrütern zufügen.
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Re: GLÖZ-Regeln für Bio-Betriebe

Beitragvon RABE-Profi » Mo Nov 17, 2025 16:13

Fahrer412 hat geschrieben:Auch vergisst man dabei, wie viel Schaden Hack- und Striegelgänge den Kleinstlebewesen und Bodenbrütern zufügen.


Das ist das, wo ich schon lange bemängele und diese Tatsache bei der Verbreitung in den Medien fehlt.

Hauptsache bio, auch wenn schmutzig.
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Re: GLÖZ-Regeln für Bio-Betriebe

Beitragvon langholzbauer » Mo Nov 17, 2025 21:12

Ich wüsste auch gern, wie " ökologisch" ein Totalausfall einer Druschfrucht mit möglichst vielen, spät aufgelaufenen, Beikräutern in Jahren wie diesem sein kann, weil der Haushalt nicht mehr trocken genug wird, um überhaupt durch den Drescher zu laufen.
Oder wenn doch noch spät, dann schon zu verpilzt für Mensch oder Tier ist.

Es gibt nicht nur gutes Bio und schlechtes Konvi!
Sehr viele konv. Kollegen wirtschaften freiwillig oder z.B. durch Trinkwasserschutzauflagen besser und nachhaltiger, als manche rein prämienoptimierte "Biobauern".
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Re: GLÖZ-Regeln für Bio-Betriebe

Beitragvon RABE-Profi » Di Nov 18, 2025 6:38

Vor 100 Jahren wurde nix gespritzt und nix mineralisch gedüngt.
Und diese Leute sind auch alle schon gestorben :lol: :lol:
Bio ist für mich nicht gesünder, sondern reine Subventionierung von Ideologien.
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Re: GLÖZ-Regeln für Bio-Betriebe

Beitragvon Lorch » Di Nov 18, 2025 8:13

Das hat keinen Sinn gegen verbohrten konventionellen Starrsinn anzuschreiben. Es ist wissenschaftlich belegt, braucht nicht neu bewiesen werden. Sagt mir doch einen vernünftigen Grund, warum aus eurer Sicht Umweltverbände Bio fordern.
Zuletzt geändert von Lorch am Fr Nov 21, 2025 6:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: GLÖZ-Regeln für Bio-Betriebe

Beitragvon Marian » Di Nov 18, 2025 8:15

Lorch hat geschrieben:Sagt mir doch einen vernünftigen Grund, warum Umweltverbände Bio fordern.



Na siehste, dir fällt auch nicht einmal ein vernünftiger Grund dafür ein.
Da sind wir uns zumindest schon einmal einig.
Über 20 Jahre beim Landtreff :prost:
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Re: GLÖZ-Regeln für Bio-Betriebe

Beitragvon Haners » Di Nov 18, 2025 9:10

Lorch hat geschrieben:Das hat keinen Sinn gegen verbohrten konventionellen Starrsinn anzuschreiben. Es ist wissenschaftlich belegt, braucht nicht neu bewiesen werden. Sagt mir doch einen vernünftigen Grund, warum Umweltverbände Bio fordern.


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Re: GLÖZ-Regeln für Bio-Betriebe

Beitragvon langholzbauer » Di Nov 18, 2025 9:50

Na wenn es Umweltverbände fordern, dann muss es natürlich das Beste für die Menschheit sein!

Wie sicherlich die meisten hier, habe ich nichts gegen Bio.
Aber eine politische Forderung nach bestimmten Anteilen Biobewirtschaftung geht auch vielen ernsthaften Biobauern auf den Geist.

Wir hatten auch so einen Jungbauern in der Nachbarschaft, der sich einige Pachtverträge mit dem Geschwätz über zuviel Gülle, Mineraldünger und Chemie erschlichen hat.
Jetzt spritzt er genauso viel, wie die vorherigen Bewirtschafter...

Und nochmal:
Einem ordentlich geführten Biobetrieb ist die Einhaltung der GLÖZ- Regeln genauso zuzumuten, wie jedem anderen Landwirt, der Fördermittel beantragen will.
Dass diese Regeln noch einiger Nachbesserungen bedürfen, zeigt die aktuelle Öffnung.
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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