Lorch hat geschrieben:Was macht Bio besser was Artenschutz angeht. Z.B. wird bei Bio Feldern auf chemische Unkrautbekämpfung verzichtet. Dadurch wachsen auf der Fläche mehr Pflanzenarten, also neben der angebauten Kultur wachsen Beikräuter, die Wildtiere u. Insekten als Nahrung zum leben brauchen. Das sind Sachen, die weiß jedes Kind, warum muss ich sowas aufzählen! Da kann ich jetzt weiter machen, durch den Verzicht auf leicht löslichen N Mineraldünger sind die angebauten Kulturen nicht so mastig, dominant, dadurch wachsen mehr Beikräuter usw. usf. Weiß du das nicht selber?
Ich bin Biobauer, weil es dafür gerade am meisten Fördergeld gibt.
Im Grunde ist Bio große Scheiße und ich verstehe nicht, warum es dafür Geld gibt. Einen ökologischen Vorteil gibt es nicht.
Bio kombiniert mit extremen Förderungen Artenvielfalt und Lebensmittel auf der gleichen Fläche. Man produziert also weniger (Ertrag, Ertragssicherheit) und schlechtere (Pilzbelastung) Lebensmittel für Besserverdiener, die dazu noch subventioniert werden UND finanziert den ganzen Zertifizierungskopf mit. Dazu klappt das mit dem Arten-, Boden und Klimaschutz auch nicht richtig, weil man striegelt, hackt und pflügt.
Besser wäre die Fläche aufzuteilen in Fläche für
a) intensive Lebensmittelproduktion und
b) andere Fläche für 100% Artenschutz, mit Wildblumen, Ruhestreifen, Winterdeckung...
