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Glyphosat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
Thema gesperrt
2015 Beiträge • Seite 82 von 135 • 1 ... 79, 80, 81, 82, 83, 84, 85 ... 135

Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Sa Jun 11, 2016 12:05

freizeit-bauer hat geschrieben:
Welfenprinz hat geschrieben:Resistenzen entstehen bei dauerhafter,wiederholter Anwendung eines Wirkstoffs.
Da die US-Farmer von keinerlei Vorbildung im Pflanzenschutz belastet waren und auch nicht in ein dem unseren vergleichbaren Beratungsstem eingebunden sind,haben die durch uber jahrelang falsches verhalten die Entstehung von Resistenzen gefördert.
Würde aber mit vielen Wirkstoffen so passieren,das ist nix glyphosatspezifisches.


Ja mir kommt das auch sehr nach Propaganda vor


In der USA werden Kurse zum Thema Resistenzen angeboten, die müssen alle extra bezahlt werden.
Denen fehlt zum Teil jegliches Verständnis.
Man darf auch nicht vergessen, im Cornbelt gab es schon Resistenzen gegen die herkömmlichen Maisherbizide, RoundUpReady konnte diese Farmer für 10, 15 Jahren "retten".
Ob die was gelernt haben? Fraglich.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Mo Jun 13, 2016 9:35

Die Ökoterroristen greifen mal wieder zum Sprengstoff:

Italy investigates explosive letter sent to European food safety agency
http://www.sciencemag.org/news/2016/06/ ... cid=551167

Briefbombe an Behörde für Lebensmittelsicherheit in Parma
http://orf.at/stories/2343602/

Für deutsche Medien wohl eher uninteressant, schließlich befeuern einige die Agressionen mit Glyphosat und Genen.
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Re: Glyphosat

Beitragvon freizeit-bauer » Mo Jun 13, 2016 14:24

Todde hat geschrieben:
Mad hat geschrieben:Resistente Pflanzen dürfte es in Deutschland nahezu nicht geben.

Die einzige Pflanze, die wieder austreiben kann, ist die Quecke. Aber das hat nichts mit einer Resistenz zu tun, sondern mit einer unsachgemäßen Anwendung des Mittels (Konzentration der Spritzbrühe) und eine nicht eingehaltene Wartezeit.

Bei Rotschwingel weiß man, dass er den Wirkstoff sehr schlecht aufnimmt. Aber auch hier kann man nicht von einer Resistenz sprechen.



Ackerschachtelhalm ist unbeeindruckt von Glyphos.
Knöterichgewächse reagieren auch schwach auf Glyphosat, Landwasserknöterich kann auch schon mal 6l überstehen.
Würde man dauerhaft die komplette Unkrautregulierung mit Glyphos machen, dann dürften sich da schnell Resistenzen bilden wie in der USA.
Nur wird das in Deutschland wohl nicht passieren, dass 10 Jahren lang eine RR-Kultur auf ein und demselben Feld angebaut wird.

Kann man hier wirklich schon von Resistenzen sprechen, oder ist ganz einfach der Schachtelhalm beispielsweise weniger "geeignet" zum totspritzen weil der einfach weniger wirksame Oberfläche für einen Wirkstoff als Angriffsfläche bietet als beispielsweise ein Kleeblatt.

Gruss, Martin.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Mo Jun 13, 2016 14:32

Schachtelhalm ist nicht durch die Anwendung tolerant, er ist es von Natur aus.

http://www.nufarm.com/Assets/31485/1/Ky ... 042015.pdf
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Re: Glyphosat

Beitragvon Lonar » Mo Jun 13, 2016 18:41

Efeu und Bodendecker sind auch Round Up Ready.
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Re: Glyphosat

Beitragvon freizeit-bauer » Fr Jun 17, 2016 18:13

Todde hat geschrieben:Schachtelhalm ist nicht durch die Anwendung tolerant, er ist es von Natur aus.

http://www.nufarm.com/Assets/31485/1/Ky ... 042015.pdf


Mit anderen Worten das ist nicht auf ein Fehlverhalten der Lanwirte zurückzuführen.

Gruss, Martin.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Sa Jun 18, 2016 9:13

freizeit-bauer hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:Schachtelhalm ist nicht durch die Anwendung tolerant, er ist es von Natur aus.

http://www.nufarm.com/Assets/31485/1/Ky ... 042015.pdf


Mit anderen Worten das ist nicht auf ein Fehlverhalten der Lanwirte zurückzuführen.


Ne, das war schon immer so.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Der Kobi » Sa Jun 18, 2016 9:49

Ackerwinden zeigen sich auch wenig beeindruckt.
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Re: Glyphosat

Beitragvon xyxy » Mo Jun 20, 2016 12:56

https://www.schweizerbauer.ch/pflanzen/ ... 29312.html
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Di Jun 21, 2016 10:40

...
Bei der medialen Kampagne gegen das Pflanzenschutzmittel Glyphosat – haben da Ideologien und Medien Ihrer Meinung nach auch Hand in Hand gearbeitet?

Ja, das liegt daran, dass man sagt, etwas ist „wahrscheinlich krebserregend“. Das wird aber nicht als wissenschaftliche Kategorie der WHO verstanden, sondern publizistisch genutzt und ausgeschlachtet. Glyphosat wird von den NGOs nicht deshalb bekämpft, weil es krebserregend ist, sondern weil es wirtschaftlich erfolgreich ist. Warum ist es wirtschaftlich erfolgreich? Weil es sich auf dem Markt durchgesetzt hat! Der Landwirt ist doch kein Depp, der will ein Herbizid haben, das eine geringe toxische Mobilität gegenüber Tieren aufweist. Wenn der seine Pflanzen damit behandelt, will er sicherstellen, dass er seine Tiere nicht vergiftet. Glyphosat hat sich durchgesetzt, weil es das beste Herbizid ist, das wir kennen: hochwirksam, kostengünstig und für Tiere nicht giftig. Aber in der Berichterstattung werden dann Begriffe benutzt wie „der Pflanzenkiller“. Unkraut oder – politisch korrekt ausgedrückt – Acker-Beikräuter kann man entweder elegant chemisch „killen“ oder man kann sie umpflügen oder ausreißen. Das ist aber genauso ein Töten dieser Pflanzen. Letzteres wird aber von Ideologen und auch Medien dann gerne romantisiert als Bild einer „ursprünglichen“ Landwirtschaft. Tot ist die Pflanze dann so oder so. Schon Jesus sagte: „Das Weizenkorn muss sterben, damit es viele Früchte bringt.“
...


Quelle:
„Ich will mir keine ‚herrschende Meinung‘ aufzwingen lassen“ – PR-Experte Hasso Mansfeld über das Spannungsfeld Lobbyismus und Medien
http://meedia.de/2016/06/21/ich-will-mi ... nd-medien/
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Re: Glyphosat

Beitragvon LUV » Di Jun 21, 2016 10:56

Guter Mann! Er bringt nicht nur dieses Problem auf den Punkt.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Glyphosat

Beitragvon xyxy » Di Jun 21, 2016 13:05

Jupiter Jones hat geschrieben:https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Es-geht-auch-ohne-Pflug-statt-Glyphosat,glyphosat216.html
Es geht auch ohne-Pflug statt Glyhosat

Ja klar, mit Neuland Abl geht alles :lol: :lol: :lol:
dat ist aber auch der Richtige, alter Schwede :shock:

Um den Bewuchs auf seinen Feldern zu verhindern, pflügt Martin Schulz seine Böden zwischen drei und sechs Mal innerhalb einer Vegetationszeit um. "Das kann die Quecke nicht gut ab.
wäääh?
auch einer der unter Christelmeyer-Bettwäsche schläft?
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Di Jun 21, 2016 13:13

Warum haben die nicht auch den Nachbarn besucht?
Der pütschert nicht auf wenigen Hektar rum sondern auf einigen tausend, zum großen Teil pfluglos.
Das wäre dann für mich Journalismus und nicht solche Intelligenten Entdeckungen wie den Pflug... Ich behaupte mal es gibt mehr Konvis die das so ohne Glyphosat machen als es überhaupt Bios gibt. Blitzbirnen-Journalisten.
Seine Erbsen hätten auch weniger unter der Trockenheit gelitten, wenn er nicht 5 mal geeggt hätte und danach nicht noch gepflügt.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Rohana » Di Jun 21, 2016 14:06

xyxy hat geschrieben:
Jupiter Jones hat geschrieben:Um den Bewuchs auf seinen Feldern zu verhindern, pflügt Martin Schulz seine Böden zwischen drei und sechs Mal innerhalb einer Vegetationszeit um. "Das kann die Quecke nicht gut ab.
wäääh?
auch einer der unter Christelmeyer-Bettwäsche schläft?

Besser kein Glyphosat das Regenwürmer vergiften könnte als keine Regenwürmer wegen zuviel Pflug. Man muss doch Prioritäten setzen.
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Re: Glyphosat

Beitragvon xyxy » Di Jun 21, 2016 14:23

Rohana hat geschrieben:Besser kein Glyphosat das Regenwürmer vergiften könnte als keine Regenwürmer wegen zuviel Pflug. Man muss doch Prioritäten setzen.

mein Reden, Neuland Abl, besser gutes Fleisch aus konventioneller Haltung unter Neuland Label verkaufen, weil Neuland selbst es nicht zusammenbekommt... :mrgreen:

Seine Aussage mal gaaanz langsam auf der Zunge zergehen lassen:

Er hat Quecke und er muss bekämpfen und sein Bekämpfungserfolg ist so durchschlagend, dass er die Pflügerei ständig wiederholen muss, wie gesagt, eine für Abl Verhältnisse typische Vorgehensweise....
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