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Glyphosat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
Thema gesperrt
2015 Beiträge • Seite 83 von 135 • 1 ... 80, 81, 82, 83, 84, 85, 86 ... 135

Re: Glyphosat

Beitragvon Ferengi » Di Jun 21, 2016 14:54

Jupiter Jones hat geschrieben:https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/lueneburg_heide_unterelbe/Es-geht-auch-ohne-Pflug-statt-Glyphosat,glyphosat216.html
Es geht auch ohne-Pflug statt Glyhosat


Um den Bewuchs auf seinen Feldern zu verhindern, pflügt Martin Schulz seine Böden zwischen drei und sechs Mal innerhalb einer Vegetationszeit um.


Warum zur Hölle pflügt man 6 MAL im Jahr? :shock: :shock: :shock: :shock:
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Re: Glyphosat

Beitragvon Mad » Di Jun 21, 2016 15:07

Ferengi hat geschrieben:Warum zur Hölle pflügt man 6 MAL im Jahr? :shock: :shock: :shock: :shock:


Weil Diesel immer noch nicht teuer genug ist und man auf jeden Fall kein Glyphosat einsetzen will, weil das ja bööööööööööse ist.

Ich habe den Eindruck, dass der Herr seine Quecken eher überhaupt nicht im Griff hat, sonst müsste er seine Flächen nicht jedes Jahr so oft umgraben.

Ich denke auch, dass er auf den besten Böden arbeitet, die sich ein Landwirt nur vorstellen kann. Andernfalls wäre seine Behauptung mit den Erträgen glatt gelogen.

Der Beitrag dient nur als Selbstbeweihräucherung der Anti-Glyphosat-Lobby, denn nur ein unwissender Volltrottel bezieht die dortigen Verhältnisse auf komplett Deutschland.

Man merkt immer wieder, dass selbst Landwirte keine Ahnung haben. Traurig.
Zuletzt geändert von Mad am Di Jun 21, 2016 15:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Harald » Di Jun 21, 2016 15:23

Ich bezweifle mal, dass der Landwirt der Frau Niggemeyer was von 3-6 mal Pflügen erzählt hat. Sondern eher von 3-6 Überfahrten zur mechanischen Queckenbekämpfung. Das Pflügen war dann "journalistische Freiheit". Vom NDR ist man das ja mittlerweile gewohnt. :roll:
Ich fordere den sofortigen Rücktritt der Bauernverbandspräsidenten Joachim Ruckwied (DBV) und Walter Heidl (BBV).
Beide sind unfähig, die Bauern ihres Verbandes in der Öffentlichkeit zu vertreten.
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Re: Glyphosat

Beitragvon stamo » Di Jun 21, 2016 15:25

Der pflügt bestimmt nicht 6 mal im Jahr. Das ist sicher ein Produkt des deutschen Qualitätsjournalismus/der deutschen Lügenpresse.
"Wenn ich Waldbesitzer bin, dann bin ich auch für den Wald und was daraus wird verantwortlich und deshalb der Profi."
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Mi Jun 22, 2016 0:08

Mad hat geschrieben:
Ferengi hat geschrieben:Warum zur Hölle pflügt man 6 MAL im Jahr? :shock: :shock: :shock: :shock:


Weil Diesel immer noch nicht teuer genug ist und man auf jeden Fall kein Glyphosat einsetzen will, weil das ja bööööööööööse ist.


6 mal pflügen ist mal wieder eine journalistische Meisterleistung, der wird bis zu 6 mal eggen/grubbern und danach pflügen.
Redakteure die landwirtschaftliche Betriebe heutzutage besuchen haben keinerlei Kenntnis von der Landwirtschaft, für die ist ein Grubber oder Pflug ein und das selbe.

Ich habe den Eindruck, dass der Herr seine Quecken eher überhaupt nicht im Griff hat, sonst müsste er seine Flächen nicht jedes Jahr so oft umgraben.


Da hast Du recht, er kämpft von Jahr zu Jahr mehr gegen die Beikräuter, in 5 oder 10 Jahren wird der Betrieb sicher kein Bio mehr machen, wie dutzende andere im Landkreis Dannenberg, die mittlerweile wieder konventionell wirtschaften.

Ich denke auch, dass er auf den besten Böden arbeitet, die sich ein Landwirt nur vorstellen kann. Andernfalls wäre seine Behauptung mit den Erträgen glatt gelogen.


Dort sind sandige Lehme bis lehmiger Sand, Unkrautdruck gering.

Der Beitrag dient nur als Selbstbeweihräucherung der Anti-Glyphosat-Lobby, denn nur ein unwissender Volltrottel bezieht die dortigen Verhältnisse auf komplett Deutschland.


Wenn er das so wiedergegeben hat wie im Beitrag, dann ist er ein armes Würstchen und hat von Landwirtschaft keine Ahnung. Was ich bei ideologisierten Demeterbauern nicht ausschließen würde, da zählen eben andere Werte, Bildung gehört weniger dazu, viel mehr ist das doch eine ideologische Sicht, die man auch akzeptieren sollte.
Der Stärkere überlebt, das war bei den Nationalisten so, das ist bei Demeter ebenso.
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Re: Glyphosat

Beitragvon JueLue » Mi Jun 22, 2016 6:17

Todde hat geschrieben:
Mad hat geschrieben:...
Wenn er das so wiedergegeben hat wie im Beitrag, dann ist er ein armes Würstchen und hat von Landwirtschaft keine Ahnung. Was ich bei ideologisierten Demeterbauern nicht ausschließen würde, da zählen eben andere Werte, Bildung gehört weniger dazu, viel mehr ist das doch eine ideologische Sicht, die man auch akzeptieren sollte.
Der Stärkere überlebt, das war bei den Nationalisten so, das ist bei Demeter ebenso.


Ohne diesen Landwirt persönlich zu kennen, denke ich dass jeder der schon mal mit der Presse bzw. dem Fernsehen was gemacht hat, das Problem kennt:

Man erklärt alles genau und eindeutig den Journalisten in vielleicht 1h, daraus entsteht ein Beitrag von höchstens 60 Sekunden, an dem man als Beteiligter in wenigen Sekunden erkennt, dass der Journalist leider gar nichts kapiert hat von dem was man sagt.

Meine persönliche Erfahrung: Die Journalisten sind gar nicht unbedingt böswillig, aber leider in er Regel nicht bereit (warum auch immer), das Machwerk dem Interviewten vor der Veröffentlichung zwecks Beseitigung der gröbsten Fehler vorzuführen.

Das mit dem 6mal pflügen ist für mich der definitive Nachweis, dass der Landwirt den ganzen Beitrag vor der Veröffentlichung nicht gesehen hat (wie üblich) und von daher halte ich das Bashing gegen ihn hier für unbegründet.

Aus solchen Erfahrungen habe ich die Lehre gezogen, dass ich zu kritischen Themen nur noch Stellung nehme, wenn ich vor Abdruck/Ausstrahlung das Werk begutachten und freigeben kann. Technisch ist das ja Heute kein Problem mehr, geht aber offenbar gegen die Ehre vieler Journalisten.

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Re: Glyphosat

Beitragvon Rohana » Mi Jun 22, 2016 7:13

Der Ausschnitt wo der gute Mann zu Wort kommt ist ja so verkehrt nicht. Er spricht sich gegen Sikkation in Getreide aus - dafür muss man kein verblendeter Ideologe sein. Von 6x pflügen ist aus seinem Mund in der Tat nix zu hören.
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Re: Glyphosat

Beitragvon xyxy » Mi Jun 22, 2016 10:26

Der Mann ist medienerfahren, unterhält gute Beziehungen zu CM, dass ihm der Artikel nicht gefallen hat, glaub ich kaum. Über Sikkation kann man streiten, ist in Niedersachsen allerdings kein Thema, könnte in Starkregengebieten zur Ernte allerdings wieder in die Diskussion kommen. Soviel Bodenherbizide werden die Getreidebauern wohl kaum vorgelegt haben, das da noch was von wirksam ist.
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Re: Glyphosat

Beitragvon JueLue » Mi Jun 22, 2016 10:53

xyxy hat geschrieben:Der Mann ist medienerfahren, unterhält gute Beziehungen zu CM, dass ihm der Artikel nicht gefallen hat, glaub ich kaum. ...


Klar passt der Artikel in der Gesamtaussage zu ihm.

Aber das Detail mit dem pflügen zeigt eben auch, dass er den Artikel vor der Veröffentlichung nicht gesehen hat.

Ob nun häufige Bodenbearbeitung an sich umweltfreundlich ist, darüber kann man sicher streiten - ich bin auf jeden Fall gegen ein vollständiges Glyphosat-Verbot, allein schon weil es hier nicht wissenschaftlich zugeht.

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Re: Glyphosat Resistenzen

Beitragvon Todde » Mi Jun 22, 2016 23:37

freizeit-bauer hat geschrieben:Man hört und liest in den Medien immer wieder von Resistenzen bei zu häufigem/unnötigem Gebrauch von Glyphosat, kennt hier eigentlich wirklich jemand eine Pflanze die eine solche Dusche übersteht?



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Re: Glyphosat

Beitragvon Welfenprinz » Do Jun 23, 2016 4:37

Die Deutsche Bahn krieegt bestimmt wieder eine Ausnahmegenehmigung,wie damals beim 2,4,5 T.

Bei denen ist das einfach per Gesetz nicht schädlich. :mrgreen:
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Re: Glyphosat

Beitragvon Grenzwächter » Do Jun 23, 2016 6:19

Heute ist Stichtag, bin mal auf das Ergebnis gespannt.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Welfenprinz » Do Jun 23, 2016 7:34

Die Klein und Privatanwender laufen jedenfalls Amok.
Ich könnt glatt n Handel aufmachen.
Hab aber nix mehr. :mrgreen:
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Re: Glyphosat

Beitragvon Mad » Do Jun 23, 2016 9:12

Immerhin lässt sich die Kommission nicht von der grün betriebenen Massenverblödung anstecken.

http://www.topagrar.com/news/Acker-Agra ... 50542.html
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Todde » Do Jun 23, 2016 10:59

EU Politiker sind halt etwas weiter weg, die können es sich eher leisten sachlich abzustimmen.
Die bundes SPD hat offenbart, dass denen der Stift geht und schnell noch ein paar landwirtschaftliche Themen aus der NGO-Kiste aufgenommen, die merken das keine Ahnung von den Themen hat, dadurch kann man den Wähler leichter blenden und gewinnen.
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