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Glyphosat

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Glyphosat

Beitragvon Ulikum » Sa Nov 11, 2017 12:56

wespe hat geschrieben:So wird der ,, Strukturwandel " vll mal aussehen https://youtu.be/qgjA64s0BME
, das ist das Bild was der Verbraucher vor Augen hat/haben will. Wird einem jedenfalls so eingeredet :roll: von den Grünen.


:mrgreen:

das ist die Zukunft der Ernährung für die breite Masse. https://www.youtube.com/watch?v=iWWgiZAO77I
Nicht ohne Grund investieren nee spenden die Superreichen a´la Bill Gates in Wohltätigkeit- Forschung.
Einziges Problem zur Zeit wo soll die Energie ökonomisch und ökologisch vertretbar herkommen.
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
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Re: Glyphosat

Beitragvon Einhorn64 » Sa Nov 11, 2017 13:10

Also das mit den Zossen geht ja gar nicht, wo bleibt denn da der Tierschutz?
Das Fleisch aus der Petrischale mag ja techn. möglich sein, aber bei den Kosten ist das erstmal nur für Milliadäre erschwinglich.
Ob in der Richtung so gewaltige Fortschritte erzielt werden wie zb bei der Computertechnik, oder ob man in eine Sackgasse läuft wie zb. bei der zivilen Nutzung der Kernspaltung-
das steht noch in den Sternen.
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Glyphosat

Beitragvon Ulikum » Sa Nov 11, 2017 15:11

Einhorn64 hat geschrieben:Also das mit den Zossen geht ja gar nicht, wo bleibt denn da der Tierschutz?
Das Fleisch aus der Petrischale mag ja techn. möglich sein, aber bei den Kosten ist das erstmal nur für Milliadäre erschwinglich.
Ob in der Richtung so gewaltige Fortschritte erzielt werden wie zb bei der Computertechnik, oder ob man in eine Sackgasse läuft wie zb. bei der zivilen Nutzung der Kernspaltung-
das steht noch in den Sternen.



:mrgreen:

die Preise sind im letzten Jahr stark gefallen, von 80€ auf umgerechnet 12€ für einen Burger, - da muß man nicht unbedingt Milliardär sein.

Ich erinnere nur mal an die Convenience vor 25 Jahren unvorstellbar, heute sogar in der Landwirtschaft angekommen. (z.B. Bofrost.) :lol:
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Re: Glyphosat

Beitragvon HL1937 » Sa Nov 11, 2017 20:33

wespe hat geschrieben:So wird der ,, Strukturwandel " vll mal aussehen https://youtu.be/qgjA64s0BME
, das ist das Bild was der Verbraucher vor Augen hat/haben will. Wird einem jedenfalls so eingeredet :roll: von den Grünen.



Die Arbeit könnten doch die negerischen Merkeljünger auch übernehmen, und der Bauer geht wie früher ins Wirtshaus mit Frack und Zylinder.
Früher war alles besser.
Gott schütze unsere Fluren, vor Merkel, den Grünen und anderen Kulturen.

Es wünsch mir einer was er will, es geb´ihm Gott zehnmal soviel.
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Ackerbau einstellen - ins Gras beisen

Beitragvon adefrankl » Sa Nov 11, 2017 22:27

Ulikum hat geschrieben:
adefrankl hat geschrieben:................................
Das geringere Ackerfuchsschwanzproblem der Bios liegt eigentich an der anderen Fruchtfolge (und manchmal auch am Nährstoffmangel). Aber eine entsprechende Umgestaltung der Fruchtfolge im großen Maßstab gibt der Markt nicht her.


:mrgreen:

na dann sind die Politiker ja die besseren Landwirte die haben erkannt wie man das Problem AfU in den Griff bekommt ohne einen scheinbar überflüssigen Einsatz von Glyphosat.
Die Nährstoffüberversorgung wird ja mit der neuen DüV schon mal begrenzt.
Eine Umgestaltung der Fruchtfolge wird sich zwangsläufig aus dem Wegfall von Wirkstoffen im Pflanzenschutz einstellen.

Resümee:
Man könnte also sagen, bist du nicht willig, so braucht es etwas Nachdruck oder wie beschleunigt man den Strukturwandel.

Also man soll also den Ackerbau möglichst einstellen und überwiegend Klee und Gras anbauen. Soll dann die Mehrheit der Weltbevölkerung ins Gras beißen oder nur die Deutsche/europäische Bevölkerung. Soviel zu den gewünschten geänderten Fruchtfolgen.
Und das restliche Getreide soll am besten höchstens Futterweizenqualität haben aufgrund des gewünschten Nährstoffmangels?
Außerdem, längst nicht jeder Glyphosateinsatz geht auf Ackerfuchsschwanz zurück. Ich habe z.B. Glyphosat bisher ausschließlich zur Queckenbekämpfung eingesetzt. Da sehe ich keine Alternative, nachdem Antrazin und NaTA ja nicht mehr zugelassen sind. Diese waren dafür früher die Mittel der Wahl als Glyphosat noch nicht verfügbar oder zumindest sehr teuer war.
Mit Sicherheit gehen vom Gyphosateinsatz in Deutschland weit weniger Gefahren aus als von der Ausbreitung der Wölfe. Aber genau die Kreise die Panik vor Glyphosat zu erzeugen versuchen verweigern sich beim Wolf jeder rationalen Risikoanalyse und Abwägung. (Immerhin kommt als Wolfsbeauftragter schon so mancher aus diesen Kreisen zu Geld der noch nie produktiv für die Menschheit gearbeitet hat)
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Glyphosat

Beitragvon LUV » So Nov 12, 2017 10:01

....immerhin, es geht doch was in Sachen Wahrheit:

http://www.zeit.de/2017/46/pflanzengift ... -industrie
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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NGO Sprachrohr

Beitragvon adefrankl » So Nov 12, 2017 11:46

LUV hat geschrieben:....immerhin, es geht doch was in Sachen Wahrheit:

http://www.zeit.de/2017/46/pflanzengift ... -industrie


Nachdem der Artikel ohne Anmeldung nicht zugänglich ist, bleibt mir der Inhalt sowieso verborgen. Und was nicht zugänglich ist, bleibt inhaltlich natürlich unwiedersprochen. Auch eine Argumentationsmethode. Aber die Zeit hat sich im Themenfeld Landwirtschaft in letzter Zeit sowieso ehr als Sprachrohr der NGOs profiliert denn als objektive Quelle. vgl.http://www.keckl.de/texte/ZEIT%20Sprach ... mpagne.pdf
Und wenn man die Wahrheitsfrage stellt. Eine große Masse der NGO Anhänger lügt sicher nicht, sondern ist einfach inkompetent (Einzelnen ist sicher auch die Ideologie wichtiger als objektive Fakten. Das haben sie als Dialektik bei Marx gelernt). Als Beispiel sei nur genannt, dass von dem grünen Parteivorsitzenden Özdemir der Hinweis kam, dass die Energiespeicherung kein Problem mehr sei und gibt dabei in der Begründung den Energieverbrauch in GB an.
vgl. https://www.youtube.com/watch?v=UzZXnNV4SoM
Es bleibt die Frage ob derartige Inkompetenz Grundvoraussetzung für eine Karriere bei den Grünen ist oder ob dies einfach vom Hanfkonsum kommt.
Da die Wirkung und die Auswirkung von Pflanzenschutzmitteln ein deutlich komplexeres Thema sind als die Unterscheidung von Leistung (GW) und Datenmengen (GB) ist es absurd eine diesbezügliche Kompetenz dort zu vermuten.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Glyphosat

Beitragvon LUV » So Nov 12, 2017 12:25

....sorry, hatte den link gesetzt, voraussetzend, dass der Text vollständig wiedergegeben wird. Der Text ist ein Faktencheck und erläutert die Lügen und Vermutungen, die etliche NGOs gegenüber dem BFR vorbringen und stellt klar, dass nichts verschleiert wurde und nicht Deutschland der Bremser beim Glyphosatverbot ist usw, also alles eher pro der Glyphosat - Diskussion.
Wenn es Pevo möglich wäre, der ja bei der Zeit angemeldet ist, den Text hier einzustellen, wäre ich dankbar! :wink:
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Re: Glyphosat

Beitragvon Falke » So Nov 12, 2017 12:52

Bloß nicht! :x
Wenn Online-Ausgaben von Zeitschriften nur gegen Gebühr zugänglich sind, ist das Kopieren solcher Texte in ein öffentliches Forum eine Copyrightverletzung.
Geduldet wird meist das Zitieren kurzer Absätze (ein bis drei Sätze) ...
Das Vorgehen bei "kostenfreier Registrierung" ist eine Grauzone.

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Re: Glyphosat

Beitragvon Pumuckel » So Nov 12, 2017 12:56

Den groben Inhalt in eigenen Worten und wenigen sätzen wiederzugeben dürfte erlaubt sein, oder ?
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Re: Glyphosat

Beitragvon Falke » So Nov 12, 2017 13:10

Ja.

A.
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Re: Glyphosat

Beitragvon LUV » So Nov 12, 2017 13:32

Schwierig einen halbseitigen Inhalt nicht einseitig zusammenzufassen.....Hier ein Zitat aus dem letzten Absatz:
" Man kann aus vielen Gründen Glyphosat ablehnen, etwa aus Sorge um die Artenvielfalt. Dass hiesige Beamte völlig kritiklos und heimlich aus den Papieren der Agrarkonzerne abschreiben, stimmt aber nicht. Auch der Vorwurf, den Beamten seien die Konzerninteressen wichtiger als die Gesundheit der Bevölkerung, ist nicht belegt. Ob die Prüfer Glyphosat am Ende richtig einschätzen, wird sich womöglich erst in Zukunft zeigen."
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Re: Glyphosat

Beitragvon T5060 » So Nov 12, 2017 14:02

Den Kolja hatten wir ja hier lange genug als Lokalredakteur, der ist anundversich von uns hier gut auf Landwirtschaft eingestimmt worden.
Der hat es auch nicht so nötig unsolide zu werden um Leser zugewinnen. Den hatten mir mal jägermeistermäßig abgefüllt ... boah... :mrgreen:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Nicht lesbar - falsch interprediert

Beitragvon adefrankl » So Nov 12, 2017 18:14

LUV hat geschrieben:....sorry, hatte den link gesetzt, voraussetzend, dass der Text vollständig wiedergegeben wird. Der Text ist ein Faktencheck und erläutert die Lügen und Vermutungen, die etliche NGOs gegenüber dem BFR vorbringen und stellt klar, dass nichts verschleiert wurde und nicht Deutschland der Bremser beim Glyphosatverbot ist usw, also alles eher pro der Glyphosat - Diskussion.
Wenn es Pevo möglich wäre, der ja bei der Zeit angemeldet ist, den Text hier einzustellen, wäre ich dankbar! :wink:

Dann habe ich das falsch aufgefasst. Insofern möchte ich da meine Äußerungen hiermit insoweit zurücknehmen. Aus meiner Sicht wirkte es halt recht negativ, einen nicht allgemein zugänglichen Artikel als Argument zu bringen. Aber das kann in der Tat natürlich auch unbeabsichtigt passieren.
Das Thema Glyphosat hat in der Öffentlichkeit längst die Ebene der sachlichen Auseinandersetzung verlassen, Das erhöht dann die Gefahr, dass man etwas doch falsch auffasst oder selbst auch etwas polemisch reagiert. Grundsätzlich möchte ich mich eigentlich schon auf der Sachebene bewegen.
Ganz offensichtlich geht es bei dem Thema Glyphosat halt auch um den chemischen Pflanzenschutz generell oder oft noch allgemeiner um das Wissenschaft- und Weltverständnis. Das wird zwar selten ausgesprochen, aber gerade darum dürfte die Auseinandersetzung so intensiv sein.

P.S: Und auch mir ist es wichtig, dass meine Kinder eine intakte Welt vorfinden, bzw. idealerweise die Welt für die besser aussieht als in der Vergangenheit.
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Re: Glyphosat

Beitragvon Crazy Horse » So Nov 12, 2017 18:32

Ich möchte mal auf den wirklich hervorragenden Vortrag von Andreas von Tiedemann, seines Zeichens Professor für Pflanzenpathologie und Pflanzenschutz an der Universität Göttingen verweisen, den er im letzten Jahr im Rahmen einer Ringvorlesung gehalten hat, und wo er auf die Notwendigkeit von chemischen Pflanzenschutz eingegangen ist.

Für mich persönlich war da zwar nicht allzu viel Neues dabei, aber er bestätigt so wunderschön, was ich hier und auch in anderen Foren immer wieder schreibe. Schon allein deshalb muss ich den Link zu diesem Vortrag hier reinsetzen :wink:

https://www.youtube.com/watch?v=RhX07lVoNfg
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