Warum muss der mittlerweile jeden Faden mit immer der gleichen Leier kapern?
Bitte nochmal auf das Topic schielen und sich überlegen was das Weltbild einzelner nun damit zu tun hat.
Aktuelle Zeit: So Nov 30, 2025 22:21
Das letzte Wort in der Debatte um Glyphosat ist allerdings noch nicht gesprochen: Wie das Landwirtschaftsministerium mitteilt, bedürfe es einer qualifizierten Mehrheit fachlicher Vertreterinnen und Vertreter der EU-Mitgliedsstaaten. Kommt diese qualifizierte Mehrheit nicht zustande, entscheidet die EU-Kommission. Und die hat ja eine Verlängerung bereits eindeutig empfohlen.
Vorerst kein Einsatz von Glyphosat mehr: Im Dezember läuft die Zulassung des Unkrautvernichters aus und für eine Erneuerung können die EU-Staaten in einer Abstimmung keine Mehrheit finden. Noch immer wird diskutiert, ob es nicht krebserregend sei und eine Gefahr für die Umwelt darstelle.
böser wolf hat geschrieben:Wie sieht es in den anderen Bundesländern aus , in Niedersachsen ist der wasserversorger zukünftig in ausgewiesenen wasserschutzgebieten Schadenersatzpflichtig für den Mehraufwand der durch das Glyphosatverbot entsteht ?!
Eine durch die lwk geführte Kalkulation über die gesamte Fruchtfolge ergibt einen Betrag um 50 Euro ha .
Der grösste wasserversorger hier in der Gegend hofft darauf , daß es keine zulassungsverlängerung gibt , weil ansonsten Mehrkosten von einer Million Euro pro Jahr auflaufen.
Wenn man diesen Faden jetzt mal weiterspinnt, dann könnte man dieses Modell auch auf andere Schutzgebieten ausweisen !?
Botaniker hat geschrieben:böser wolf hat geschrieben:Wie sieht es in den anderen Bundesländern aus , in Niedersachsen ist der wasserversorger zukünftig in ausgewiesenen wasserschutzgebieten Schadenersatzpflichtig für den Mehraufwand der durch das Glyphosatverbot entsteht ?!
Eine durch die lwk geführte Kalkulation über die gesamte Fruchtfolge ergibt einen Betrag um 50 Euro ha .
Der grösste wasserversorger hier in der Gegend hofft darauf , daß es keine zulassungsverlängerung gibt , weil ansonsten Mehrkosten von einer Million Euro pro Jahr auflaufen.
Wenn man diesen Faden jetzt mal weiterspinnt, dann könnte man dieses Modell auch auf andere Schutzgebieten ausweisen !?
Davon habe ich in Hessen noch nix gehört, hier gibt es nichts und ich wüsste nicht, dass darüber diskutiert würde.
@Robin_Mesnage
Als einer der Wissenschaftler, die viel über #Glyphosat veröffentlicht und manchmal für Aufruhr gesorgt haben, sollte ich lautstark sagen: Es wäre unvernünftig, Glyphosat zu verbieten. Es sollten Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, das ist gefährlich. Dies ist jedoch ein notwendiges Übel. Wir drücken die Daumen, dass es erneut genehmigt wird.
böser wolf hat geschrieben:...
Der grösste wasserversorger hier in der Gegend hofft darauf , daß es keine zulassungsverlängerung gibt , weil ansonsten Mehrkosten von einer Million Euro pro Jahr auflaufen...
JueLue hat geschrieben:böser wolf hat geschrieben:...
Der grösste wasserversorger hier in der Gegend hofft darauf , daß es keine zulassungsverlängerung gibt , weil ansonsten Mehrkosten von einer Million Euro pro Jahr auflaufen...
Da hätte ich dann doch gerne mal eine Quelle.
Wir hatten vor kurzem eine Treffen mit einem führenden Mitarbeiter der örtlichen Wasserversorgung (400000 Einwohner).
Dessen Aussage war: PS-Mittel (Metabolite) können in Grundwasserkörpern zwar nachgewiesen werden - es gibt aber bundesweit keinen Wasserversorger, der deswegen handeln muss, da die Funde weit unter der (vorsichtigen) zulässigen Höchstmenge liegen.
Anders sieht es im Bereich Nitrate aus.
JueLue
böser wolf hat geschrieben:...
Aber was genau hat jetzt mit meinem Zitat zu tun ?
Welche Quelle genau möchtest du von mir ?
JueLue hat geschrieben:böser wolf hat geschrieben:...
Aber was genau hat jetzt mit meinem Zitat zu tun ?
Welche Quelle genau möchtest du von mir ?
Naja, ein Quelle halt, dass Glyphosat bzw. dessen Abbauprodukte für irgendeinen Wasserversorger in der Nähe der Grenzwerte sind oder sich dahin bewegen, so dass er bei Wiederzulassung Probleme abzusehen sind.
Nach meinen Infos sind - wenn überhaupt - die Oberflächengewässer periodisch betroffen, nicht die Grundwasserkörper.
Insbesondere würde mich interessieren, ob es irgendwo überhaupt Steigerungen der Belastungen in den letzten 10 Jahren gibt, wo doch die Anwendung von Glyphosat gerade in D stark abgenommen hat - z.B. ist die Vorernte Anwendung doch seit >10 Jahren Geschichte.
JueLue
JueLue hat geschrieben:Naja, ein Quelle halt, dass Glyphosat bzw. dessen Abbauprodukte für irgendeinen Wasserversorger in der Nähe der Grenzwerte sind oder sich dahin bewegen, so dass er bei Wiederzulassung Probleme abzusehen sind.
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