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Glyphosat Zulassung - Verlängerung in Sicht

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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312 Beiträge • Seite 6 von 21 • 1 ... 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 ... 21
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Re: Glyphosat Zulassung - Verlängerung in Sicht

Beitragvon Todde » So Mär 12, 2023 14:35

Die Bahn nutzt nun ein Mischung aus mehreren Wirkstoffen.
Sieht man mal, wie ideologisch verblendet diese Kampagnen waren und sind.
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Re: Glyphosat Zulassung - Verlängerung in Sicht

Beitragvon Bauer Gurke » So Mär 12, 2023 17:22

Absolut!
Wenn Pelargonsäure so ne harmlose Alternative ist, können wir sie ja auch einsetzen?!
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Re: Glyphosat Zulassung - Verlängerung in Sicht

Beitragvon Botaniker » So Mär 12, 2023 18:41

Kannst du, ist aber ein anders Preisniveau als gewohnt.

https://avagrar.de/pflanzenschutzmittel ... er=SW10513

Da die Wurzeln heile bleiben, ist es auch kein wirklich guter Ersatz.
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Re: Glyphosat Zulassung - Verlängerung in Sicht

Beitragvon AEgro » So Mär 12, 2023 21:32

Aufwandmenge 22,5 l / ha.
https://belchim-agro.de/pdf/Produktinfo ... ID1218.pdf
Und wirkt nur gegen einjährige Ein und Zweikeimblättrige.
Am besten im Keimblattzustand.
Und da Mindestabstand der Anwendungen 6 Monate max. 2 Anwendungen pro Vegetationsperiode.
Da ist im Spätsommer/ Herbst die 2. Auflaufwelle der Unkräuter schon verholzt und samenreif.
Das wird dann jährlich mehr.
Und das Ungras/Unkraut steht so dicht, daß die nächstjährige Bekämpfung durch gegenseitige Abschirmung noch schlechter wird.
Tolle Aussichten.
In der Landwirtschaft braucht man das gar nicht erst versuchen.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Glyphosat Zulassung - Verlängerung in Sicht

Beitragvon Todde » So Mär 12, 2023 21:56

AEgro hat geschrieben:Und da Mindestabstand der Anwendungen 6 Monate max. 2 Anwendungen pro Vegetationsperiode.


Die DB Gleis wird wieder Sondergenehmigungen bekommen.
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Re: Glyphosat Zulassung - Verlängerung in Sicht

Beitragvon AEgro » So Mär 12, 2023 22:26

Es geht nur um DB.
Perlagonsäuremittel werden auch für z. B. Obst und Weinbau als Glyphosersatz angepriesen.
Und selbst wenn DB das Zeug wieder Kesselwagenweise einkauft, wirds doch erheblich teurer als mit Glyphos.
Das bezahlen nicht nur Bahnfahrer.
Von den Unweltbelasungen durch das Mittel mal abgesehen.
Ich denke nicht, daß einer Eidechse im Gleisschotter eine korrekt dosierte Glyphos-dusche schadet.
Allerdings Perlagonsäure 16,6 %ig ( d.h. 1 l Mittel mit Säure 186,7 gr pro I auf 5 l Wasser ) dürfte wenig verträglich sein.
Gruß AEgro
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Re: Glyphosat Zulassung - Verlängerung in Sicht

Beitragvon Terreblanche » So Mär 19, 2023 12:34

böser wolf hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:
böser wolf hat geschrieben:Was die Sache für dich natürlich nicht besser macht und uns alle vor Augen führen sollte, das man in der Landwirtschaft trotz guter fachlicher Praxis kriminalisiert wird .


Er hat gegen Gesetze verstoßen (Pflanzenschutzmittelgesetz) und hat ein Bußgeld vom Ordnungsamt bzw der Bußgeldstelle bekommen.



Hat er wirklich?
Wie genau kannst du das beurteilen ?


Ich hab natürlich Einspruch eingelegt.
Also ich hab jetzt erst vor 2 Wochen vom besagten Ausländeramt, welches selbst nochmals beim Landwirtschaftamt nachfragte, erfahren, daß der Grund für das Bewerten als Ordnungswidrigkeit darin liegen soll, daß ich die Mulchsaatflächen gegrubbert habe und dadurch zu wenig Ernterückstände oben draufgeblieben sind.
Das komische ist aber, daß gleich als ich im Herbst mit dem Grubbern begonnen hatte der Prüfer auf meinem Acker neben dem Grubber gestanden hat und mich ansprach auf die Gylyphosatbehandlung, da er zufällig gerade eine benachbarte Parzelle eines anderen Landwirts zu prüfen hatte wegen Zwischenfrucht. Ich fragte ihn dann natürlich auch, ob er den flachen Grubberstrich in Ordnung fände. Eine korrekte Antwort bekam ich dabei von ihm nicht. Er sah den Grubber, und er sah den angefangenen Teil aber erklärte mehrmals nur, daß Glyphosat spritzen "verboten" sein, was so generell ja auch nicht stimmt.
Ich werde das der Staatsanwaltschaft dann so darstellen.
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Re: Glyphosat Zulassung - Verlängerung in Sicht

Beitragvon Todde » So Mär 19, 2023 12:48

Terreblanche hat geschrieben:Ich werde das der Staatsanwaltschaft dann so darstellen.


Die Staatsanwaltschaft wird doch wohl nicht ermitteln?
Eigentlich hast Du nichts zu befürchten, weil Dein beschriebener Einsatz dann regelkonform ist. Wenn der Prüfer keine Ahnung hat, was Pflug und Grubber unterscheidet, ist das deren Problem.
Bei solchen Dingen ist der Bauernverband oder die Landberatung dann immer sehr hilfreich, erspart man sich ein ewiges hin und her.
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Re: Glyphosat Zulassung - Verlängerung in Sicht

Beitragvon aldersbach » Mo Mär 27, 2023 16:40

OT wie hat sich eigentlich der Preis bei Glypho im letzten Jahr entwickelt? Ich hätte letztes Jahr beinahe einen Herzinfarkt bekommen als ich den Preis (300 €/20 L) gehört habe.
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Re: Glyphosat Zulassung - Verlängerung in Sicht

Beitragvon Botaniker » Mo Mär 27, 2023 20:40

https://avagrar.de/pflanzenschutzmittel ... /durano-tf

https://www.myagrar.de/helosate-450-tf-20-l.html

https://www.myagrar.de/roundup-powerflex.html

https://www.baywa.de/de/pflanzenbau/pfl ... 000478536/

https://www.baywa.de/de/pflanzenbau/pfl ... 001627341/
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Re: Glyphosat Zulassung - Verlängerung in Sicht

Beitragvon Bauer Piepenbrink » Di Apr 04, 2023 10:54

Als erster EU-Mitgliedstaat hatte Luxemburg die Anwendung von glyphosathaltigen Pflanzenschutzmitteln ab Januar 2021 verboten. Jetzt zwingt ein höchstrichterliches Urteil das Herzogtum zur Kehrtwende. Der Verwaltungsgerichtshof hob das nationale Glyphosat-Verbot mit Urteil vom 30. März 2023 wieder auf (Nr. 47873 C).

Nach Auffassung der Richter gibt es keine „besonderen ökologischen oder landwirtschaftlichen Merkmale“ in Luxemburg, die ein nationales Verbot rechtfertigen. Es sei kein unannehmbares Risiko für die Gesundheit von Mensch und Tier oder für die Umwelt zu erkennen. Solange der Wirkstoff EU-weit zugelassen sei, gebe es keinen sachlichen Grund für eine nationale Sonderregelung.

https://www.agrarheute.com/management/r ... ben-605386

Na, ob es doch noch Hoffnung gibt? Fragt sich nur, ob die Richter in der BRD auch so umsichtig urteilen würden...
Aluhut Akbar !
Die Bundestagsabgeordneten sind nicht die Elite des deutschen Volkes, sondern dessen Vertreter. - Michael Glos
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Re: Glyphosat Zulassung - Verlängerung in Sicht

Beitragvon Botaniker » Di Apr 04, 2023 20:11

Bauer Piepenbrink hat geschrieben:Na, ob es doch noch Hoffnung gibt? Fragt sich nur, ob die Richter in der BRD auch so umsichtig urteilen würden...


Nun wir werden erleben wie deutsche Gerichte in ähnlichen Fällen urteilen. Die Hoffnung stirbt zuletzt. :klee:

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und foodwatch leiten Rechtsverfahren zur Aberkennung der Zulassung von fünf „besonders problematischen Pestiziden“ ein.


https://www.agrarheute.com/pflanze/umwe ... ffe-605443
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Re: Glyphosat Zulassung - Verlängerung in Sicht

Beitragvon böser wolf » Mi Apr 05, 2023 7:35

..... Aber sie wird sterben , ganz sicher !

https://www.tagesschau.de/multimedia/vi ... 77369.html
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Re: Glyphosat Zulassung - Verlängerung in Sicht

Beitragvon Fulcrum » Mi Apr 05, 2023 12:19

aldersbach hat geschrieben:OT wie hat sich eigentlich der Preis bei Glypho im letzten Jahr entwickelt? Ich hätte letztes Jahr beinahe einen Herzinfarkt bekommen als ich den Preis (300 €/20 L) gehört habe.


Habe bei uns in der Raiffeisen am Montag nachgefragt und mir wurde ein Preis von etwa 150 Euro für das 20 Liter Gebinde genannt. Da sind 360 Gramm je Liter an Wirkstoff enthalten.
2021 hat der selbe Kanister für 57 Euro den Besitzer gewechselt.
Vinum bonum deorum donum.
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Re: Glyphosat Zulassung - Verlängerung in Sicht

Beitragvon Botaniker » Mo Mai 22, 2023 20:43

Timmermans: Neue Züchtungstechniken nur mit Pflanzenschutzverboten
Der EU-Kommissionsvize verteidigt den Green Deal gegen scharfe Kritik. Ohne konsequente Einschränkung beim Pflanzenschutz will er Neue Züchtungstechniken nicht freigeben.

Alles oder nichts. Das scheint die Devise des Vizepräsidenten der EU-Kommission, Frans Timmermans, bei seinem Vorzeigeprojekt zu sein: Dem EU Green Deal.

Für Timmermans heißt das: Sollten sich die EU-Mitgliedstaaten und das Europaparlament gegen die geplante Pflanzenschutzverordnung stellen, wird die EU-Kommission den Weg für die sogenannten Neuen Züchtungstechniken verschlossen halten. Das hat Timermans am Montagnachmittag zuerst im Agrarausschuss und dann auch im Umweltausschuss des Europaparlamentes deutlich gemacht.
Vor allem mit konservativen Abgeordneten leistete sich Timmermans einen Schlagabtausch während der offiziellen Fragestunde. Die machen dem Niederländer schwere Vorwürfe. Zentral ist für Timmermans Kritiker: Er verspielt nach ihrer Auffassung das Vertrauen der ländlichen Bevölkerung und bürdet den EU-Bauern viel zu viel auf. Die konservative Europäische Volkspartei hatte sich vor wenigen Wochen gegen die Umweltpläne der EU-Kommission ausgesprochen.

Timmermans hält dagegen
Doch Timmermans hält dagegen: „Der Klimawandel und der Verlust an Biodiversität gefährden die Lebensmittelversorgung. Wir können die Natur nicht wiederherstellen, während wir sie mit Chemikalien töten.“ Um seine ambitionierten Umweltpläne führe kein Weg vorbei.

Lediglich die Grünen stellen sich im Agrarausschuss des EU-Parlamentes auf die Seite von Timmermans. Selbst Teile seiner eigenen Parteienfamilie, der europäischen Sozialdemokraten, kritisieren Timmermans.

Details diskutieren
Mit dem Green Deal will Timmermans gemeinsam mit Kommissionschefin Ursula von der Leyen die EU nicht nur klimaneutral machen sondern auch die Biodiversität in der europäischen Natur hochschrauben.
Für die Landwirtschaft hat Timmermans dafür vor allem die Pflanzenschutzanwendungsverordnung (Sustainable Use Regulation, SUR) und das Gesetz zur Wiederherstellung der Natur (NRL) vorgesehen. In der Landwirtschaft sorgen die Gesetzvorschläge für viel Kritik. Einen Vorschlag zum Umgang mit den sogenannten Neuen Züchtungsmethoden begrüßen die landwirtschaftlichen Interessenvertreter jedoch grundsätzlich. Nun ist offiziell, dass die EU-Kommission den Green Deal nur komplett durchsetzen will.

Mehrmals betonte der Niederländer, dass die EU-Kommission keinen der Vorschläge „zurückziehen“ werde. Man sei jedoch dazu bereit, die Details zu diskutieren. Dazu müssten die Abgeordneten jedoch von ihrer Frontalopposition abrücken und Timmermans sagen, was sie konkret stört.

Gentechnik-Vorschlag im Juli
Anfang Juli plant die Kommission ihre Vorschläge zu veröffentlichen, wie sie in Zukunft mit den Neuen Züchtungstechniken wie der Genschere umgehen möchte.


https://www.topagrar.com/management-und ... 86551.html
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