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Grassilage in der Bullenmast

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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144 Beiträge • Seite 3 von 10 • 1, 2, 3, 4, 5, 6 ... 10
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Re: Grassilage in der Bullenmast

Beitragvon DWEWT » Fr Nov 25, 2022 20:09

ChrisB hat geschrieben:Die Fleischrassen im Osten haben weniger SG ?
Als die HF im Westen :shock:


Wenn man Bullen- und Färsenschlachtgewichte miteinander vergleicht, dann ist das wohl so. Das verbietet sich allerdings schon wegen der extrem unterschiedlichen Qualität. Wobei M. ja schon mitgeteilt hat, dass er mit Färsen gar nicht klarkommt. :wink:
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Re: Grassilage in der Bullenmast

Beitragvon rottweilerfan » Fr Nov 25, 2022 20:25

experten gibt´s hier viel,fakt ist das hf bullenfleisch näher an die qualität von färsen und ochsenfleisch rankommt als die meisten anderen rassen !
Deutschland,ein Paradies für Schmarotzer und Taugenichtse...
" Der Rottweiler ",in seiner Familie gutmütig,treu und ergeben...
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Re: Grassilage in der Bullenmast

Beitragvon Marian » Fr Nov 25, 2022 20:30

DWEWT hat geschrieben:Wobei M. ja schon mitgeteilt hat, dass er mit Färsen gar nicht klarkommt. :wink:


Ich vergleiche Ochsen und Jungbullen SG.

Fang nicht an zu lügen. Ich habe gesagt, mir ist das Futter zu schade für Färsenmast bei Stallhaltung. Das ist aber meine persönliche Entscheidung.

Lass gut sein Rotti.
Er hat die alten Bücher und die sind für ihn Gesetz.
Kann ja nicht sein das sich in 40 Jahren oder länger was geändert hat. Die LPG Landwirtschaft mit Trennung von Tier und Pflanzenproduktion war ja besonders für ihr hervorragendes Grundfutter bekannt. Und effizient. Wer keine Folie aufs Silo macht, muss sie auch nicht später herunter nehmen.
20 Jahre beim Landtreff :prost:
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Re: Grassilage in der Bullenmast

Beitragvon DWEWT » Fr Nov 25, 2022 20:35

Marian hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben:Wobei M. ja schon mitgeteilt hat, dass er mit Färsen gar nicht klarkommt. :wink:


Ich vergleiche Ochsen und Jungbullen SG.

Fang nicht an zu lügen. Ich habe gesagt, mir ist das Futter zu schade für Färsenmast bei Stallhaltung. Das ist aber meine persönliche Entscheidung.


Du hattest geschreiben: "Nie wieder". Das hatte ich interpretiert.
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Re: Grassilage in der Bullenmast

Beitragvon langholzbauer » Fr Nov 25, 2022 20:49

Warum kann der BioRittergutBerater nicht akzeptieren, dass einer unserer geschätzten Mod's hier auch sein Geschäft versteht? :oops:
Ihr seid beide weit genug auseinander, um Euch im realen Leben nicht zu konkurrieren.
Und Ja;
HF bzw. sonstige Milchviehbullen können auch schmecken.
Bis hin zum Jersey- Milchkalb. :wink:
Entscheidend bleibt der ausreichende Gewinn für alle in der Produktionskette, ob so ein Produkt auf den Markt kommt.
Ich hab selbst über 20 Jahre alle Altkühe und die meisten Bullen aus der Milch gut aufgefüttert mit Erfolg verkauft.
Da waren viele Kühe dabei, die mehr brachten, als den Mukuh-Kollegen ihre Altkühe über den Kopf.
Entscheidend bleiben die Anforderungen des Schlachters! :klug:
Wer einen langfristigen zuverlässigen Abnehmer hat, kann die Produktion darauf anpassen.
Die anderen produzieren halt vor sich hin um dann zum Wochenpreis kaum 2 Händlerangebote zu vergleichen oder machen es wie der Osten.
Kosten/Nutzen rechnen-Qualität egal, solange noch was über ist.... :cry:
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Grassilage in der Bullenmast

Beitragvon DWEWT » Fr Nov 25, 2022 20:50

rottweilerfan hat geschrieben:experten gibt´s hier viel,fakt ist das hf bullenfleisch näher an die qualität von färsen und ochsenfleisch rankommt als die meisten anderen rassen !


Du hast das Wort "fakt" falsch geschreiben. Das sollte wohl "Fake" heißen.

HF-Jungbullen liegen beim intramuskulären Fett bei 2 bis 3 %! Beim intermuskulären Fett bei 10 bis 15%. Leider liegt die Fettverteilung nicht in Form feiner Verästelungen vor, sondern in Form von Fettdepots. Das subkutane Fett ist mehr oder weniger stark ausgeprägt, wie auch das Körperhöhlenfett. Insgesamt stimmt der Fettgehalt, das Fett ist nur sehr unglücklich verteilt. Dazu kommt, dass bei den HF-Bullen die Vernetzung der Kollagenfasern, genetisch bedingt, recht früh einsetzt. D.h., es kommt zur Bildung von starkem Knorpel an den Ansetzpunkten von Muskulatur und Sehnen. Genau diese Erscheinungen machen Jungbullenfleisch fest. Dieser Fakt kann auch durch eine Reife des Schlachtkörpers n i c h t rückgängig gemacht werden! Ein weiterer Negativfaktor ist die Anzahl der Muskelfasern. Die ist bei den HF-Tieren recht gering. Um ein akzeptabeles Muskelvolumen erzielen zu können, müssen die wenigen Muskelfasern "aufgeblasen" werden. Wir reden also von grobfaseriger Muskulatur. Und aus diesen Fakten soll ein qualitativ hochwertiges Rindlfeisch hervorgehen? :wink:
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Re: Grassilage in der Bullenmast

Beitragvon langholzbauer » Fr Nov 25, 2022 21:20

Der Beitrag erklärt ohne Vorwissen Deiner Beiträge schon , in welcher Region( Südwestdeutschland?) Du geprägt wurdest, und wie wenig Du vom Zerlegen und Zubereiten von Rindern verstehst!
Eigentlich schade!
Denn sonst schätze ich Deine Beiträge gern.

Denn nur mit dem Wissen um den Weg des Schlachtkörpers kann gutes Rindfleisch erzeugt werden.
Die statistischen Daten kommen bis auf die Anzahl der Fasern hin.
Aber zwischen den Muskelfasern werden, lange vor Fett, Kollagene angelegt bzw. eingelagert.
Und diese sind bei richtiger Zubereitung(sowohl geschmacklich ,als auch gesundheitlich) deutlich mehr wert, als eingelagertes Fett in jeglicher natürlicher Farbe.
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Re: Grassilage in der Bullenmast

Beitragvon Qtreiber » Fr Nov 25, 2022 21:27

langholzbauer hat geschrieben:Der Beitrag erklärt ohne Vorwissen Deiner Beiträge schon , in welcher Region( Südwestdeutschland?) Du geprägt wurdest,

Das halte ich für ein Gerücht.
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Re: Grassilage in der Bullenmast

Beitragvon Fassi » Fr Nov 25, 2022 21:38

War doch zu erwarten, dass Deutschlands Superbauer keinen außer sich duldet. Da ist Weidemast ja auch Stallfütterung mit Freigang. Aber immerhin zeigt er mir mit seinen Beiträgen hier, mit welchen Fachbereich bzw. Lehrenden in Göttingen er seinerzeit keinen Kontakt hatte. Kann natürlich auch sein, dass diese zu seiner Zeit noch nicht da waren. Dann ist das Wissen wirklich stark veraltet. Aber weder ein Wicke noch ein Holtz noch ein Wemheuer hätten solche Aussagen getätigt, ganz im Gegenteil. Sowas kommt höchstens von den Leuten aus dem Blauen Turm.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Grassilage in der Bullenmast

Beitragvon 240236 » Fr Nov 25, 2022 21:38

DWEWT: Wie sieht dann eine, wirtschaftliche und für deine Ansprüche an Fleischqualität mit welcher Rasse, Fresseraufzucht und Bullenmast für dich aus? Ich bin noch unerfahren. Habe in meiner Zeit in der ich den Betrieb führe nur ca. 15000Fresser erzeugt und von diesen ca. 4000 zu Bullen gemästet.
Zuletzt geändert von 240236 am Fr Nov 25, 2022 21:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Grassilage in der Bullenmast

Beitragvon Qtreiber » Fr Nov 25, 2022 21:44

240236 hat geschrieben:DWEWT: Wie sieht dann eine, wirtschaftliche und für deine Ansprüche an Fleischqualität mit welcher Rasse, Fresseraufzucht und Bullenmast für dich aus?

Na GENAUSO, wie ER sie betreibt. :wink: (ok, deswegen betreibt er keine Bullenmast)
Aber im Ernst:
In jedem auf Erwerb ausgerichteten Handeln ist AUSSCHLIESSLICH von Bedeutung, was unterm Strich 'rauskommt, meinetwegen auch bezogen auf die Arbeitsstunde.
Qtreiber
 
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Beitragvon DWEWT » Fr Nov 25, 2022 21:50

langholzbauer hat geschrieben:Der Beitrag erklärt ohne Vorwissen Deiner Beiträge schon , in welcher Region( Südwestdeutschland?) Du geprägt wurdest, und wie wenig Du vom Zerlegen und Zubereiten von Rindern verstehst!
Eigentlich schade!
Denn sonst schätze ich Deine Beiträge gern.

Denn nur mit dem Wissen um den Weg des Schlachtkörpers kann gutes Rindfleisch erzeugt werden.
Die statistischen Daten kommen bis auf die Anzahl der Fasern hin.
Aber zwischen den Muskelfasern werden, lange vor Fett, Kollagene angelegt bzw. eingelagert.
Und diese sind bei richtiger Zubereitung(sowohl geschmacklich ,als auch gesundheitlich) deutlich mehr wert, als eingelagertes Fett in jeglicher natürlicher Farbe.


Ach Langholzbauer, wenn du den "bauer" von deinem nick trennst, hast du den Namen eines sehr bekannten ehemaligen "Tier-Professors" der Uni Gö. Dieser lehrte in den 80er Jahren im Bereich ldw. Nutztierhaltung und er hatte die Rinder zu seinem Spezialthema gemacht. Mein Wissen über die Qualität von Rindfleisch habe ich zum größten Teil aus seinen Vorlesungen bzw. aus den praktischen Übungen dazu.
Jetzt zum Thema Kollagenfasern. Diesen hüllen die Muskelfasern ein und in sie wiederum wird das intramuskuläre Fett eingelagert. Dieses Fett ist, wie das gesamte Körperfett, lediglcih ein Energiespeicher. Da es aber am Ort der Verbrennung eingelagert ist, wird es auch als erstes Fett wieder dem Stoffwechsel zugeführt. Es ist ein ständiger Auf- und Abbau, in Abhängigkeit von der körperlichen Aktivität des Rindes. Wenn diese Kollagenfasern sich vernetzen, wird der Raum für das intramuskuläre Fett geringer! D.h., mit zunehmender Reife des Jungbullen, kann auch immer weniger intramuskuläres Fett dort eingelagert werden. Soweit die Fakten! Der Rest der hier in anderen Beiträgen zu lesen ist, gehört eher in den Bereich Wünsche und Träume.
Bevor jetzt wieder einige mit "altem Wissen" um die Ecke kommen. Ja, es sind noch nicht alle Rätsel/Vorgänge um die Muskelstoffwechsel geklärt. MIt neuen Erkenntnissen, die allerdings nicht mehr grundsätzlicher Art sein können, erlangen wir mehr Kenntnis und vielleicht auch andere Praktiken zur Erlangung/Konservierung der höchsten Qualität. Dieser Umstand sollte aber nicht zu der Annahme führen, es würde in der Wissenschaft der Zeitgeist Einzug gehalten haben. Insofern sind die Forschungen/Erkenntnisse aus der DDR immer noch eine wichtige Quelle! Wenn hier auf eine angebliche schlechte Qualität beim DDR-Futter angespielt wird so sollte klar sein, dass man auch in den 70er Jahren schon das Futter nach entsprechenden Qualitätskriterien beurteilen konnte. Man hat sehr wohl die Qualitätsparameter angelegt und die Erkenntnisse daran gemessen.
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Re: Grassilage in der Bullenmast

Beitragvon DWEWT » Fr Nov 25, 2022 21:54

Fassi hat geschrieben: Sowas kommt höchstens von den Leuten aus dem Blauen Turm.

Gruß


Du solltest wissen, dass jedes ldw. Handeln, ohne Berücksichtigung des Wissens aus dem blauen Turm, zum Scheitern verurteilt ist!
Kopfschüttel!
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Re: Grassilage in der Bullenmast

Beitragvon DWEWT » Fr Nov 25, 2022 21:57

240236 hat geschrieben:DWEWT: Wie sieht dann eine, wirtschaftliche und für deine Ansprüche an Fleischqualität mit welcher Rasse, Fresseraufzucht und Bullenmast für dich aus? Ich bin noch unerfahren. Habe in meiner Zeit in der ich den Betrieb führe nur ca. 15000Fresser erzeugt und von diesen ca. 4000 zu Bullen gemästet.


Die Begriffe "Fleischqualität", wenn sie sich an Optimalgraden orientiert, und "Bullenmast" sind nicht miteinander vereinbar! Siehe anderer Beitrag.
Die Quantität deiner Erfahrungen sagt, wenn diese Erfahrungen nicht hinterfragt wurden, nichts aus.
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Re: Grassilage in der Bullenmast

Beitragvon 240236 » Fr Nov 25, 2022 22:00

DWEWT hat geschrieben:
240236 hat geschrieben:DWEWT: Wie sieht dann eine, wirtschaftliche und für deine Ansprüche an Fleischqualität mit welcher Rasse, Fresseraufzucht und Bullenmast für dich aus? Ich bin noch unerfahren. Habe in meiner Zeit in der ich den Betrieb führe nur ca. 15000Fresser erzeugt und von diesen ca. 4000 zu Bullen gemästet.


Die Begriffe "Fleischqualität", wenn sie sich an Optimalgraden orientiert, und "Bullenmast" sind nicht miteinander vereinbar! Siehe anderer Beitrag.
Die Quantität deiner Erfahrungen sagt, wenn diese Erfahrungen nicht hinterfragt wurden, nichts aus.
Diese Aussage ist Ausschweifend. Mehr Details
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