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Grassilage in der Bullenmast

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Grassilage in der Bullenmast

Beitragvon Kartoffelbluete » Mo Nov 28, 2022 14:24

@240236 BW fühlt sich eigentlich auch als der Süden, bzw Süd-Westen von Deutschland. Aber bei uns
gibt es noch viele gute HF-Herden. Die meisten Betriebe, die etwas mehr Kühe melken sind noch bei HF!
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Re: Grassilage in der Bullenmast

Beitragvon 240236 » Mo Nov 28, 2022 14:34

Kartoffelbluete hat geschrieben:@240236 BW fühlt sich eigentlich auch als der Süden, bzw Süd-Westen von Deutschland. Aber bei uns
gibt es noch viele gute HF-Herden. Die meisten Betriebe, die etwas mehr Kühe melken sind noch bei HF!
Ach sorry. wollte damit niemanden auf die Füße treten. Dann muß ich mich berichtigen. Im südlichen Bayern oder genauer gesagt in Nieder- und Oberbayern
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Re: Grassilage in der Bullenmast

Beitragvon Qtreiber » Mo Nov 28, 2022 15:08

LUV4.0 hat geschrieben:
Qtreiber hat geschrieben:und werden durch Welsh-Black ersetzt? :D



Nein die sind schon da :).
Weiß ich doch.
LUV4.0 hat geschrieben:Schon lange, aber nur ein paar zum spielen, und um ein paar kleine (relativ) Flächen im Naturschutzgebiet abzugrasen.
Könnten ja mehr werden. Aus dem "Spielen" Ernst werden. Welsh-Black als Milchvieh wäre ein Alleinstellungsmerkmal. :lol:

LUV4.0 hat geschrieben:Das mit dem Milchvieh ist alles noch in Planung. Gemolken werden soll weiterhin, am liebsten Jersy, aber dafür braucht man entsprechende Abnehmer.
Der Marian steht schon in den Startlöchern. :lol:
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Re: Grassilage in der Bullenmast

Beitragvon langholzbauer » Mo Nov 28, 2022 17:37

Irgendwie triftetet das hier schon wieder vom Thema ab.... :roll:

Aber trotzdem noch ein Kommentar von mir zu den Rassen.
Nicht alles, was großrahmig und gefleckt ist, ist trotz hohem HF- Anteil im Blut wirklich HF.
Da,stecken in manchen Herden durchaus noch hoher Anteile des Niederungsviehs.
Eigentlich müsste davon ein Teil in eine moderne Form des schwaz- bzw. rotbunten dt.Niederungsvieh eingeordnet werden.
Interessant finde ich auch analoge Zuchtlinien ehemaliger deutscher Auswandererfamilien in Südamerika, welche deutlich größer geworden aber trotzdem noch im 3- Nutzungsrind, sowohl von Leistung bei Milch ,Fleisch und vor allem Verstand/bzw. Gemüt geblieben sind.

Und oft sind es solche Zuchtlinien, wo eben nicht nur auf Schärfe und Adel für die Ausstellungen, sondern auf Stärke, Kapazität, Ausdauer und Ruhe gezüchtet wurde, deren Bullen sich durchaus für die Ausmast eignen.
Wie schon weiter vorn erwähnt wurde, braucht es für höhere Grasanteile in der Bullenmast neben top Gras auch Rahmen und Kapazität bei den Tieren.
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Re: Grassilage in der Bullenmast

Beitragvon Marian » Mo Nov 28, 2022 17:37

Ne. Ich mach ja viel. Aber wir haben hier eine. NE Melker mit bummelig 30 Jersey. Der wollte die Kälber verschenken. Ich war skeptisch. Er hat Probe-halber Mal zwei Bullen "fertig gemacht". Also wirklich, dann konsequent sein und direkt n Dammwild Gehege betreiben. Aber die Reh Kitze sind wirklich nicht wirtschaftlich zu mästen. In Irland werden die Jerseys für Mast Kälber anders besamt. Das gibt wohl schöne fleischige Tiere. Ich weiß nur nicht welche Rasse da bevorzugt wird.


Braunvieh mästet ein Kollege auf Vollspalten.
Das ist nix für mich mit Stroh und 4,5 Quadratmeter pro Tier. Junge was sind die nervös. Dagegen sind die schwarzen tiefenentspannt.
Wie schon erwähnt beziehe ich die HF über einen Händler mit entsprechenden Betrieben in der Hinterhand. Das sind echte rahmige Kühe, da kommen dann auch ordentliche Bullkälber bei raus. Was hier in NRW so an Kühen steht gibt in der Regel nur Baum hohe Vogelscheuchen.
20 Jahre beim Landtreff :prost:
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Re: Grassilage in der Bullenmast

Beitragvon langholzbauer » Mo Nov 28, 2022 17:53

Mein Kollege Amnenkuhhalter wollte damals unbedingt ein Sbt. x Angler Stierkalb haben.
Das ist auch froh losgewachsen.
Aber erstmal in Länge und Höhe.
Dann stand es, nicht viel leichter neben gleich alten Milchfleckvieh...
Der hat mehrere Wochen gebraucht, den Fresser endlich mal extra zu stellen , aber plötzlich wollte ihn doch ein Mäster bezahlen. :wink:

Jerseystiere sollten wirklich nach 8- 10 Wochen Milchmast als" Rehkitz "
vermarktet werden. :wink:
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Re: Grassilage in der Bullenmast

Beitragvon Fassi » Mo Nov 28, 2022 19:12

Marian hat geschrieben:In Irland werden die Jerseys für Mast Kälber anders besamt. Das gibt wohl schöne fleischige Tiere. Ich weiß nur nicht welche Rasse da bevorzugt wird.


Wie fast üblich in den angelsächsischen Ländern mit Angus. Tw wohl auch Beefshorthorn. Findet man einige Studien im englischen Sprachraum drüber. Gibt wohl recht gut marmoriertes Fleisch. Die haben allerdings auch ein anderes Fleischbewertungssystem, was stark auf Marmorierung und Scherkärfte (=Zartheit) ausgelegt ist. Das wiederum ist aber ein anderes Thema.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Grassilage in der Bullenmast

Beitragvon LUV4.0 » Di Nov 29, 2022 11:46

Qtreiber hat geschrieben:
LUV4.0 hat geschrieben:Das mit dem Milchvieh ist alles noch in Planung. Gemolken werden soll weiterhin, am liebsten Jersy, aber dafür braucht man entsprechende Abnehmer.
Der Marian steht schon in den Startlöchern. :lol:



Ich dachte eher an Abnehmer für die Milch der Jersys :wink:.
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Re: Grassilage in der Bullenmast

Beitragvon Muku-Halter » Do Dez 08, 2022 22:36

Guten Abend,
also ich mäste meine Tiere aktuell mit Grundfutter aus GS und etwas Heu + Kraftfutter bestehend aus Gerste+Weizenschrot, Kö-Mais, 30/2 er Bullenmastfutter mit Harnstoff und Mineralfutter + Viehsalz.
Mein aktueller Schnitt hat 6,9 MJ/Nel. (Auch wenn Nel für die Mast nicht die richtige Einheit ist)

Ich bin der Meinung, dass Bullenmast auch ohne Silo-Mais funktioniert. Allerdings muss man mit schlechteren Zunahmen dann eben leben.
Die Energiedichte im Silomais ist einfach höher als in GS.
Allerdings sind die Zunahmen auch nur ein Puzzelestück um wirtschaftlich zu sein.

Mfg
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Re: Grassilage in der Bullenmast

Beitragvon 210ponys » Fr Dez 09, 2022 7:59

wie lange steht ein Bulle ohne Silomais länger im Stall?
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Re: Grassilage in der Bullenmast

Beitragvon rottweilerfan » Fr Dez 09, 2022 9:06

210ponys hat geschrieben:wie lange steht ein Bulle ohne Silomais länger im Stall?

ich geh mal von der anderen seite her.bei uns ohne mais mit einer eher leichten rasse (wälder)liegen die durchschnittlichen gewichte bei 380-400 kg sg mit 20 monaten.meistens in R 3 oder R 4 eingestuft.
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Re: Grassilage in der Bullenmast

Beitragvon Muku-Halter » So Dez 11, 2022 7:54

rottweilerfan hat geschrieben:bei uns ohne mais mit einer eher leichten rasse (wälder)liegen die durchschnittlichen gewichte bei 380-400 kg sg mit 20 monaten.meistens in R 3 oder R 4 eingestuft.

Das klingt realistisch. Welche Komponenten hast du im Futter ?
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Re: Grassilage in der Bullenmast

Beitragvon rottweilerfan » So Dez 11, 2022 8:53

rauhfutter, 80 % grassilage, rest heu 1.+2. schnitt
2 kg mischung w/tc/h gequetscht und dann noch übers auge,je nach alter und verfettungsgrad bis zu 2 kg kk 18/3+100 gr mineral.
nur selber mit milch aufgezogene kälber= guter start.
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Re: Grassilage in der Bullenmast

Beitragvon Muku-Halter » So Dez 11, 2022 15:24

rottweilerfan hat geschrieben: und dann noch übers auge,je nach alter und verfettungsgrad bis zu 2 kg kk 18/3+100 gr mineral.



Heißt das du fütterst bis zu zwei kg Kälberkorn in der Jugend und später mit 18/3 er, oder für was stand das kk?
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Re: Grassilage in der Bullenmast

Beitragvon rottweilerfan » So Dez 11, 2022 16:13

Muku-Halter hat geschrieben:
rottweilerfan hat geschrieben: und dann noch übers auge,je nach alter und verfettungsgrad bis zu 2 kg kk 18/3+100 gr mineral.



Heißt das du fütterst bis zu zwei kg Kälberkorn in der Jugend und später mit 18/3 er, oder für was stand das kk?

kk steht für kuhkorn,kaufe für kühe und bullen nur eines.
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