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Highland Rinder Hobbyhaltung möglich?

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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108 Beiträge • Seite 5 von 8 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8
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Beitragvon Fendt-Fahrer02 » Fr Sep 14, 2007 9:36

Um zurück zum Thema zukommen.....als HOBBYhaltung ist keine Rinderrasse geeignet ! Rinder sind nicht irgend ein Tier dass mal eben so "neben bei" laufen kann. Man muss schon Ahnung davon haben, und mal eben in nem Buch etwas drüber zu lesen reicht meiner Meinung nach nicht aus. Highlands und Co halte ich persönlich weder für die "Hobbyhaltung" noch für den Landwirt als nicht geeignet. (Hier zu Lande) Es hat sicher einen Grund warum man sie in Schottland on Cargen Gebieten hält. Das währe genau das selbe wenn ich mir für meinen Hof einen Elefanten kaufen würde. Mit der begründung: Er hat doch viele Saftige Wiesen um sich herum !

Im Endeffekt ist es jedem selbst überlassen welche Rasse er sich hält, ABER dies ist ein DISSKUSIONS Forum. Wenn man hier einen Thread schreibt in dem man um einen Rat fragt muss man auch mit der Kritik rechnen, und bei nicht gewünschten Antworten nicht gleich beleidigend werden !


LG :roll:
Ein Pärchen beim Sex- sie fängt an zu stöhnen: Jaaaaa ohhh gibs mir, sag mir schmutzige Sachen !!!!!
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Beitragvon SHierling » Fr Sep 14, 2007 12:27

Highlands und Co halte ich persönlich weder für die "Hobbyhaltung" noch für den Landwirt als nicht geeignet. (Hier zu Lande) Es hat sicher einen Grund warum man sie in Schottland on Cargen Gebieten hält. Das währe genau das selbe wenn ich mir für meinen Hof einen Elefanten kaufen würde. Mit der begründung: Er hat doch viele Saftige Wiesen um sich herum !

Das Problem ist doch, solange es (noch) nicht verboten ist, gibt es offenbar NICHTS, was so dämlich wäre, daß es nicht doch irgendjemand versucht...
http://www.elefantenhof-platschow.de/

ganz Deiner Meinung
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Hobbyhaltung

Beitragvon Bigchicken » Fr Sep 14, 2007 14:04

Also ich war gestern bei einem Halter der auch bei null angefangen hat, und der meinte auch das man das alles lernen kann, hat mir auch schon paar hilfreiche tipps gegeben. Bei ihm gab es bis jetzt keine Vorfälle bei den Highlander ausser das ein tier die Blauzungenkrankheit hat. Ich werde mich weiterhin informieren und schlau machen und werde dann im Frühjahr starten. Könnte zwar jetzt ne Herde ganz günstig bekommen aber ich will nix überstürzen. Dann fang ich klein an und werde bestimmt in die sache reinwachsen.
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Beitragvon estrell » Fr Sep 14, 2007 14:18

Eigentlich ist es gut gleich mit einer kleinen, stabilen Herde anzufangen - einzelne Tiere zu einer Herde zu machen ist deutlich schwerer.
Wie beim Schäfer sollte man aber sehen, ob die Herde auch zu einem passt. So mal einen Weideumtrieb mitmachen und sehen, wie sich die Tiere dabei verhalten - ist ein Bulle dabei - wielange ist der schon da? Und wie ist die Verwandtschaft in der Herde?
Dann - wichtigstes KO-Kriterium bei mir - wie ist der Bulle? Ist der immer händelbar? Oder wird er fuchsig, wenn eine der Damen brünstig wird?

Handzahm bekommt man sehr selten Tiere - das sind die Perlen, die nur die abgeben, die echt zu viele Tiere haben - aber die sind sowas von kostbar - merkt man erst, wenn man mal was am Tier tun muß.

Bei BT - inzwischen höre ich immer öfter von Kollegen, das Rinder nach einer BT diesen Jahres nicht mehr tragend geworden sind bisher. Kaufst du Rinder tragend aus einem BT Bestand, solltest du die eine Lebendkalbgarantie holen.
Meine vom letzten Jahr haben alle gesunde Kälber bekommen - was dieses Jahr los ist wossen wir im Frühjahr :?
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Beitragvon Kyloe » So Sep 16, 2007 8:47

Moin,
bin gerade neu im Forum angemeldet und muss doch zu diesem Thread auch meinen Senf loswerden.

Highlands sind überwiegend in Hobbyhaltung anzutreffen. Dort schwankt die Bandbreite von übler Haltung bis zum hoch exquisitem Kuhkomfort. ;-)

Wir haben auch mit 2 Kälbern vor 9 Jahren angefangen und wollten eigentlich nur unser eigenes Fleisch erwirtschaften. Mittlerweile haben wir 60 (Herdbuch-)Tiere, Tendenz steigend. Die Leute haben uns dermassen die Tür eingerannt und wollten auch von diesem vorzüglichen Fleisch (3Wo. abgehangen, kurzfasrig, schön marmoriert) das wir bald im Vollerwerb stehen. Wichtig ist es auf jeden Fall, die ruhigen Eigenschaften des Hochlandrindes zu erhalten. Nervöse oder halbwilde Tiere gehören ausgemerzt, weil der Umgang dann doch gefährlich werden kann. Ausserdem stecken solche Tiere die ganze Herde mit ihrer Nervosität an, was wiederum schwierig zu handhaben ist (Kälber absetzen, Blut ziehen, GLL-Kontrollen, Klauenpflege, etc.)

mM: Hobbyhaltung ist ohne weiteres möglich, wenn der Tierhalter die Tiere auch als Tiere sieht und nicht als Kreaturen ohne Gefühle oder das Gegenteil: Vermenschlichung!
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Beitragvon SHierling » So Sep 16, 2007 10:05

Hallo,
Highlands sind überwiegend in Hobbyhaltung anzutreffen.

Ja, das ist schon klar - das kann man aber auch umgekehrt sehen: nur wer keinerlei Ausbildung hat, fällt irgendwelchen Modetrends schnell zum Opfer, gelernte Landwirte haben andere Kriterien bei der Rassewahl ;-)

Mich würde mal interessieren, wieviele der jetzigen Highland-Halter vorher überhaupt den Erhalt einer heimischen Rasse (mit entsprechender Fleischqualität und Eignung) in Betracht gezogen haben, und wieviel einfach nur dem "Bambi-Effekt" erlegen sind.

Grüße
Brigitta
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Beitragvon tatti » So Sep 16, 2007 13:17

SHierling hat geschrieben:Hallo,
Highlands sind überwiegend in Hobbyhaltung anzutreffen.

Ja, das ist schon klar - das kann man aber auch umgekehrt sehen: nur wer keinerlei Ausbildung hat, fällt irgendwelchen Modetrends schnell zum Opfer, gelernte Landwirte haben andere Kriterien bei der Rassewahl ;-)

Mich würde mal interessieren, wieviele der jetzigen Highland-Halter vorher überhaupt den Erhalt einer heimischen Rasse (mit entsprechender Fleischqualität und Eignung) in Betracht gezogen haben, und wieviel einfach nur dem "Bambi-Effekt" erlegen sind.

Grüße
Brigitta

Das kann man auch umgekehrt sehen.
Mich würde mal interessieren, wieviele gelernte Landwirte sich mit dem Erhalt der alten einheimischen Rassen beschäftigen?
Da geht es zwar nicht um den Bambi -Effekt, sondern
um viel Fleisch, möglichst viel Milch....
Nennen wir es einfach mal den "wenig Einsatz, viel Gewinn -Effekt"
Das haben diese Rassen scheinbar nicht zu bieten, sonst wären sie ja nicht bedroht.

Liebe Grüße von Tatti
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Beitragvon Kyloe » So Sep 16, 2007 15:07

SHierling hat geschrieben:Mich würde mal interessieren, wieviele der jetzigen Highland-Halter vorher überhaupt den Erhalt einer heimischen Rasse (mit entsprechender Fleischqualität und Eignung) in Betracht gezogen haben, und wieviel einfach nur dem "Bambi-Effekt" erlegen sind.



Die heimischen Rassen haben wir ja schon erfolgreich ausgerottet bzw. züchterisch zu "Sensibelchen" degradiert.
Wir haben lange überlegt und uns dann für die letzte Rinderrasse entschieden, die wirklich das Prädikat "robust und extensiv" verdient. Welche heimische Rinderrasse ist noch fähig leichtkalbend zu sein oder ganzjährige Freilandhaltung auszuhalten? Und unsere kanadischen Highlands geben nicht nur Qualität, sondern auch wirtschaftliche Quantität an Fleisch.

NB:
Gallows sind für mich keine richtigen Rinder (Die Rinder (Bovinae) sind eine Unterfamilie der Hornträger.)
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Beitragvon estrell » So Sep 16, 2007 20:10

Also es gibt schon einige Rassen die man in unseren Wintern auch draussen halten kann, die kargen Weiden Futter und Fleisch abgewinnen können und noch gut aussehen - Gelbvieh, zB Glan oder die Wälder, da ganz besonders die Hinterwälder. Sind beide sehr atraktiv und "einheimisch" dazu dreinutzungsrassen die auch auf Verträglichkeit gezogen wurden. Rotes Höhenvieh zählt sicher auch dazu.

Nicht ganz heimisch - kommt drauf an wo - ist das Aubrac, oder das Limose. Aber rundweg einem normalen mitteleuropäischen Sommer und Winter angepasst.

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Galloways - ganz meine Meinung - ich hab sie auch nur, weil ich die Stalltür nicht schnell genug zugemacht hab :wink: Sprich ich brauchte rasch mehr Rinder und keiner wollte diese mehr (Ausschuß anderer Herden) Ich musste halt das Beste draus machen 8)

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Ein großer Nachteil an den "alten Rassen" - leider sind "Seltenheiten" auch selten preiswert zu haben. Kauf ich mir ein Galloway, kostet es mich als Absetzer ca 400€ und ich hab was gutes. Kauf ich mir ein Glankalb, komm ich unter 600€ als Absetzer nicht weg. Das muss man sich dann schon überlegen - denn es gibt nachher auch wieder nicht mehr dafür. Und soviele Leute die Zuchttiere suchen und gut bezahlen gibts dann auch nicht mehr.
Und - die PR Arbeit die ich für die Vermarktung von was beim Kunden unbekanntem machen muss ist im Gegensatz zur Rendite auch eine wichtige Kaufentscheidung!

Solange zB die GEH sich so mit der Vermarktung zurück hällt, VIEH.ev nicht dementsprechend angenommen wird - kann man nur aus Idealismus eine alte Rasse "schützen" und wenn man viel Zeit investiert, muss das sich auch irgendwie lohnen.
Also ist der Rasseerhalt noch unrentabler als die Haltung eines Highland, den man zumindest an Dummies mit dem Bambiefekt los wird - und so schon eine rentable Entscheidung.
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Beitragvon SHierling » So Sep 16, 2007 20:42

Hallo,
Welche heimische Rinderrasse ist noch fähig leichtkalbend zu sein oder ganzjährige Freilandhaltung auszuhalten?

Also zunächst mal ist ganzjährige Freilandhaltung ja nur eine Vorstellung und ein Anspruch der Hobbyhalter ohne vernünftige Gebäude, und zumindest in etlichen, wenn nicht allen Gegenden Deutschlands biologisch / ökologisch gar nicht sinnvoll, es sei denn für Wisente. Weder die Weiden im Norden noch die Hänge im Süden sind für die Belastungen von Rind & Regen, oder Rind & Dauerschnee gemacht. Freilandhaltung wurde auch in den letzten 1000 Jahren hier nirgends betrieben, selbst die Slaven haben schon Hütten für ihre Viecher gebaut! Die ist nur aus Bequemlichkeit und "Bambi-Vorstellungen" der Hobbyhalter entstanden bzw aus Gegenden "importiert", wo man keinen Futterbau betreiben konnte und / oder die Rinder für ihr Futter SOOOO weit wandern mußten, daß der Weg zum Stall hin und zurück gar nicht drin war (Inseln etc)
Freiland ist zwar für Rinder nicht ganz so schlimm wie für Schwein und Huhn, aber "normal" oder "natürlich" ist das eine Sache für entweder kargste Gegenden oder Wälder, nicht für Wiesen und Weiden. Und diese Voraussetzungen hat kaum jemand in Deutschland, bzw. ist sogar die Rinderhaltung im Wald in etlichen Gegenden verboten.

Trotzdem gibt es etliche Rassen, die z.B. das Klima im Norden gut vertragen (und die fetten Weiden besser als Highlands!) - eben WEIL sie gerade hier auch gezüchtet worden sind, RDN z.B., oder Deutsch Shorthorn, Deutsch Angus ... für andere Gegenden Deutschlands gilt das selbe - nur sehen die alle eben nicht aus wie "etwas Besonderes" oder wie "niedliche puschelige Teddys", sondern wie Fleischrinder hierzulande halt normalerweise aussehen ;-)

Grüße
Brigitta
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Beitragvon Dirk 76 » So Sep 16, 2007 22:50

hi

Sach mal SHierling gehts noch ? oder ist es jetzt hoffnungslos geworden ?
Erwartest du darauf noch eine reaktion ?
SO EIN BLÖDSINN !!!

(kopfschüttel)

dirk
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Beitragvon estrell » Mo Sep 17, 2007 9:38

Also eigentlich finde ich das in keiner Weise blödsinnig - und ich wundere mich auch über diese unqualifizierte, gegen einen einzigen Menschen gerichtete Argumentation, die völlig an den Tatsachen vorbei geht!

Tatsache ist, das Highlandrinder hier eigentlich nicht hingehören.
Begründung dazu ist das Hintergrundwissen, das Brigitta(SHierling) in ganz hohem Masse hat und auch vertritt:
Die meisten Standorte in Deutschland haben ein unpassendes Klima: schlicht zu warm!
Und:
Die allermeisten Standorte besitzen zu fette Weiden - und die Gesundheitsprobleme hat Brigitta ganz genau beschrieben.
UND - die Standorte sind nur ganz selten und auch nur in ganz, ganz geringer Besatzdichte (unter 0.6GV/ha) für Winterbeweidung geeignet! Darum habe ich für die Zeit zwischen Januar und April einen festen Stall! (schon allein wegen Einstallung bei Seuchen wichtig!)

Die andere Seite der Medaille:
Je mehr Hobbyhalter Highlands, Zwergzebus, Galloways, Bisons, auch Steppenrinder :cry: halten, um so schlechter stehen die Chancen, eine der "alten, bewährten, bedrohten Rassen" zu erhalten - leider sind ja die "tollen Landwirte" nicht an solchen Tieren interesiert und "uns" aus ihrer Sicht absoluten Nullen (Idealisten, Hobbyhaltern) stünde die Aufgabe an, diese Tiere zu erhalten. :!:

Ihre Begründung ist also durchaus schlüssig. Und Berechtigt!

Nur - solange ich eine Null bin, habe ich meiner Meinung nach das Recht, mir meine Lebensaufgabe selbst auszusuchen, und mir auch einzurichten, warum man mich denn auslacht!
Und wenn jemand denkt, man müsse alte Rassen erhalten um sie eventuell mal einzuseten um Gendefekte aus den Hochzuchten wieder weg zu bekommen, sollen das verdammt noch mal die machen, die die Hochzuchten halten und mit ihnen das dicke Geld verdienen (und die Idealisten auslachen) - sie brocken sich die Probleme der Zukunft ein, wissen ja weil sies gelernt haben, auch genau, mit was sie herrumspielen und tragen dann dafür auch die Verantwortung!

Wenn also Rinderpopulationen in Zukunft vielleicht, möglicherweise, unter Umständen.... zusammenbrechen, weil da etwas nicht wiederstandsfähig ist, wenn dadurch Hungersnöte entstehen - ist das nicht mein Problem als Hobbyhalter, das ist das Problem derer, die sich ob ihres enormen Wissens und ihrer geistigen Überlegenheit (weil bestens ausgebildet) heute bereichern und die Zukunft vergessen.
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Beitragvon SHierling » Mo Sep 17, 2007 10:13

Hallo,
Estrell: nein, natürlich ist der Erhalt genetischer Ressourcen nicht "Dein Porblem als Hobbyhalter" - das ist ein ganz allgemeines Problem, denn schließlich lebt die Allgemeinheit davon, daß auch weiterhin Tierhaltung betrieben wird.
Eben drum gibt es die staatlichen Genreserven und die Zuschüsse der Länder für Leute, die sich dafür einsetzen.
Die typischen Hobbyhalter sind schlicht und ergreifend deswegen angesprochen, weil sie die einzigen sind, die sich das leisten können zur Zeit - freiwillig natürlich, genauso wie sie ja auch "freiwillig" das Bild und den Ruf der Landwirte in der Öffentlichkeit völlig verfälschen, indem grade die kleinen Zuschußhaltungen und die Nebenerwerbs-Direktvermarkter so tun, "als könne das natürlich jeder so machen".
Genau das kann aber eben nicht jeder, und ich wäre schon ganz froh, wenn sich das ganze wenigstens insofern die Waage halten würde, das wenigstens ein Teil der Hobbyhalter diesen Schaden am Bild der Bauern dann auch mal irgendwo wieder ausgleicht.
Solange aber jeder Hobbyhalter ohne jedwede Vorbildung mit seinen Tieren immer noch weitgehend machen kann, was er will, und z.B. CC nur für Landwirte gilt, ist an so eine Art "Annäherung" - ZUGUNSTEN DER TIERE, um die es schließlich geht, ja wohl auch nicht zu denken.

Grüße
Brigitta
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Beitragvon estrell » Mo Sep 17, 2007 10:30

Mal ganz langsam - bin ich deiner Meinung nach Hobbyhalter - dann gillt für den Hobbyhalter CC auch - denn das ist ja nur der Gipfel der Flut an Auflagen, die ich einhalten muss :wink: bei dem Ganzen lache ich nur über CC!
Um hier Prämien zum Rassererhalt zu bekommen, gibt es leider keine geeignete, hier heimische Rasse - es würde nur das Blauweisse gefordert und einige Milchrassen ohne Gebirgseignung.
Um Deutsche Mittelgebirgsrassen gefördert zu bekommen, bin ich 2.5km zu weit von besagter deutscher Grenze weg. Also ohne Anrecht auf diese Förderung.

Zudem ist auch der Kostenfaktor - und seine Relation zum Nutzen wichtig:
Glanvieh ist teuer! Aber bringt nicht mehr ein. Rasseerhalt darf meiner Meinung nach nicht auch noch Unsummen mehr kosten - warum sollte man das dann denn überhaupt noch tun?
Anderes Problem - Vermarktung.... du weisst genau, wie fusselig man sich den Mund redet, wenns was "anderes" ist.

Klar ist der Hobbyhalter der einzige der Rassererhalt "vernünftig und auf breiter Basis" betreiben könnte - wenn überhaupt - aber das muss irgendwie anders geregelt werden! ZB wären Schulungen eine gute Sache - solche, die in einer Art "Abendschule" viel Kenntnisse vermiteln, die Grundlagen.... Aber leider ist das kaum möglich.

Ich sehe das auch als eines der grossen Mankos bei VIEH und GEH - Rasseerhalt wird beworben, aber in die Ausbildung wird nicht investiert. Und so geht das einfach in die Hose.
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Beitragvon WW_Eisenherz » Mo Sep 17, 2007 10:53

Estell die argumentation vom Pausenclown ist lächerlich und an den haaren herbeigezogen, denn Sie versucht es wissenschaftlich zu begründen indem Sie Wiki Texte mit eigenen Worten kopiert dabei aber den zusammenhang nicht kapiert und so lustige texte schreibt.
Nachdem das irgenwann hier im Thread keiner mehr warnimmt geht man zu anderen argumenten über:

1. Unsere Landschaft währe nicht geeignet. Die Weiden zu fett usw.

Sorry das ist doch mega dumm meint etwa der Pausenclown das in England ein anderes Klima herrscht wie bei uns ? Einen Temperaturunterschied von +/- 3 Grad verkraften die sehr gut und mehr ist es nicht.
Und zu gutes Futter ? In england gibt es genauso saftiges gras wie bei uns da besteht fast kein unterschied.
Würden die Highländer aus Südamerika oder Afrika kommen dann würde ich dem Pausenclown zustimmen aber so ist es lächerlich.

2. Erhaltung der bei uns heimischen Tierarten

Das ist vielleicht die einstellung vom Pausenclown aber die muss nicht jeder teilen wenn jemand die Highländer mag kann er die halten warum nicht !
Man benötigt kein Diplom zur haltung von tieren und Menschen die sowas aus hobbygründen machen arbeiten sich schon in die Materie ein (da sie freude dran haben).
Werden die Tiere nicht artgerecht gehalten ist es ein Strafbestand und wird entsprechend bestraft.

Und der ganze rest des geschaffels des Pausenclowns von wegen die Tiere sind nicht für freilauf geeigent, denke da brauch man nichts zu zu sagen.
Bei unseren überzüchtet rassen stimmt das aber nicht bei diesen Rassen um die es hier geht, die laufen ewig frei rum und soweit ich weiß bauen sich rinder auch kein hütten selber ;)
In diesen Rasse ist noch mehr wildes Tier vorhanden als in unseren überzüchtet rassen weswegen sie auch noch deutlich "natürlicher" sind.

Und ein paar worte muss ich dann doch noch an den Pausenclown richten:

@SHerling

Die Regeln gelten auch für die Hobbylandwirte wir müssen genauso unsere Untersuchungen machen, unsere Tiere Reg. usw. wie die Landwirte auch.
Da besteht kein unterschied nur machen wir es aus liebhaberei und nicht mit Gewinnabsicht (steuerrechtlich ist das ein unterscheid aber sonst nicht).
Der Staat macht keinen unterschied zwischen Landwirten und Hobbylandwirten bezeichnet er sie in beiden fällen doch als Halter.

Ach ja und auf unsere Diskusion zurückzukommen hier mal einen Link zum nachlesen es ist wissenschaftlern geglückt die Gene für den Muskelaufbau gezielt zu beeinfluss und so bei mäusen die 4 fache Muskelmasse anzuzüchten wie es möglich ist:

Bild

Bild

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber ... 30921.html
WW_Eisenherz
 
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