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Hochwasserkatastrophe in Deutschland

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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1092 Beiträge • Seite 8 von 73 • 1 ... 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11 ... 73

Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon tyr » Fr Jul 16, 2021 21:50

Westi hat geschrieben:
Spänemacher58 hat geschrieben:Westi, was kann man dir überhaupt noch glauben?
Du rühmst dich mit den hohen Kilometerleistungen deiner Audis und betonst gleichzeitig deinen "ökologischen Fußabdruck" mit wenigen Kilometer


Ob Du mir glaubst oder nicht, ist mir ziemlich Latte.
Seit dem Text von mir (den Du per Bild „zitierst“) sind über anderthalb Jahre vergangen, in denen sehr viel passiert ist. Wahrscheinlich hast Du das aber nicht mitbekommen.
Mittlerweile habe ich sogar den vierten A4, aber mit deutlich weniger Laufleistung.
Perspektivisch werde ich deutlich weniger fahren, als bis vor anderthalb Jahren.
Aber egal, ich freue mich über jeden Follower ;)
Viel Spaß beim Studium meiner Texte.


Hoffentlich macht das Schule, unnd die Vertreter gehen einem nich mehr auf den Sack. Immer schön telefonieren, kann man leichter ignorieren^^
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unkenntnis voraus.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Jul 16, 2021 22:02

Botaniker hat geschrieben:
Max M hat geschrieben:Die Reemtsma Lady fragen. Die weiß was hilft. Schule schwänzen!


Passend dazu hab ich heute per WhattsApp dieses Foto (Screenshot) geschickt bekommen. :mrgreen:

Hochwasser.jpg


Dürfte auch schneller ohne Leute gehen, die, ausser rumstehen, keine Erfahrung in praktischer Arbeit haben :regen:
Bild
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Spänemacher58 » Fr Jul 16, 2021 22:07

Also ich habe niemanden ungebeten besucht und belästigt!
Als Außendienstler muß man spüren ob man erwünscht ist oder nicht. Nicht erwünscht =vertane Zeit
Ich war Anwendungstechniker, ich war gefragt und habe Lösungen gebracht! Ich brauchte keine Klinken zu putzen.
In meinem ersten Job war es ein kompaktes Gebiet in Rheinland Pfalz und NRW. Die Termine ließen sich gut planen, kaum Stau und mit 50-60.000 km kam man hin.
Beim 2. Job Key Account deutschlandweit und deutschsprachige Nachbarländer. Nur auf der Autobahn und für eine halbstündiges Meeting von Köln bis nach nach Stuttgart. Müßte verboten werden!
Durch Corona hat man wohl gelernt, dass man so etwas auch per Videokonferenz erledigen kann
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon T5060 » Fr Jul 16, 2021 23:20

Azubi Wilhelm hatte Wipperfürth schon vor 3 Tagen gewarnt und Wipperfürth hatte dann seine Sachen schonmal in Sicherheit gebracht.
Jetzt sind beide vor Ort und fangen mit aufräumen an. Damit setzen die ein positives Signal an die Betroffenen und schaffen damit neuen Mut.
Die Bundeswehr wurde auch schon gesehen mit einem ollen LKW und einem klapprigen Mercedes Jeep.

Die Aktion der "Freien Bauern" wird dort sehr positiv aufgenommen. Unsere Bauern haben Frontlader, Kipper, Güllefässer und Container mitgebracht.
Die können was bewegen und machen erst mal Straßen und Zugänge frei. Und siehe da, wenn einer anfängt und sagt wo es lang geht, dann finden sich viele Hände.

Unser Azubi ist ja Wetterbericht-Junkie und wundert sich halt auch das dort niemand vor ab gewarnt wurde.
Ich bin ja auch so ein Knaller, der immer nach geologischen und hydrologischen Risiken sucht.
Sowas ist ja vorhersehbar, genauso wie die Riesen-Abschwemmung in Erftstadt hätte vermieden werden können.
Die Sachschäden hätte man vielleicht nicht verhindern können, aber sehr wohl die vielen Toten und Verletzten.

Laschet und Dreyer werden sich das Versagen anrechnen lassen müssen. Die haben wohl jetzt auch ihren Baerbock geschossen.
Das das so ein Chaos gibt nach einem größeren Starkregen, den es immer mal gibt, ist keinesfalls ursächlich dem Klimawandel anzudichten,
sondern hier hat der Katastrophenschutz in den Innenministerien gepennt. Die haben wohl scheinbar gerade über neuen Formularen für die Freiwilligen Feuerwehren gebrütet.
Im Umweltministerium haben sich dann alle über neue Bauernschikanen überboten. Nur was wirklich wichtig ist dafür hat sich dort niemand interessiert.
Diese Leute sind der allerletzte Dreck und Abschaum.
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Historischer Bericht Hochwasser Ahrtal

Beitragvon adefrankl » Fr Jul 16, 2021 23:35

Habe an anderer Stelle einen Link gefunden, in dem vor allem das Hochwasser von 1804 im Ahrtal beschrieben wird. In wieweit diesmal die Niederschlagsmengen über den damaligen liegen, kann man daraus natürlich nicht direkt entnehmen. Aber so ganz ohne historisches Beispiel ist das nicht.
Hier der Link: https://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/ ... 955.11.htm
Und hier finden sich die Hochwassergefahrenkarten
https://www.kreis-euskirchen.de/umwelt/ ... hrenkarten
Da würde mich eine ortkundige Auskunft interesieren, in wieweit diese die nun eingetretenen Gefahren richtig wiedergegeben haben.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon T5060 » Fr Jul 16, 2021 23:40

Weiterer LSV Bericht : Zahllose ertrunkene Tiere, Leichen werden aus den Häusern geborgen, es ist keine Hilfe organisiert, ein paar Deppen vom Land RLP laufen dort rum und reden was von Klimawandel,
Telekom wurde auch noch nicht gesehen und DIXI Klos gibt es auch keine. Jetzt kommen noch 600 Leute vom THW Hessen aber die können auch nicht kommunizieren.

Es kann auch nicht gearbeitet werden, weil es niemand schafft eine mobile Treibstoffversorgung zu organisieren. Radlader und Traktoren laufen halt nicht mit Photovoltaik.

mehr bei www.lsvforum.de
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon T5060 » Sa Jul 17, 2021 0:09

Hier die Truppe

https://www.facebook.com/10000252025478 ... 461876955/

https://www.hessenschau.de/gesellschaft ... r-100.html
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon otchum » Sa Jul 17, 2021 0:53

Spänemacher58 hat geschrieben:Diese Hilfsbereitschaft find icht toll:
https://www.rhein-zeitung.de/region/aus ... 83488.html
Mit den Maschinen der Landwirtschaft kann man, wenn ein guter Fahrer draufsitzt mehr bewegen als Feuerwehr und THW.
Die Landwirte um Rheinbach, Euskirchen und Erftstadt tun mir sehr leid. Trotz bester Böden wird die Ernte wohl vernichtet sein


Super dass die mithelfen...dreschen können sie eh nicht...also werden sie etwas Zeit haben und...es sind Bauern...die können viel richten weil sie Praktiker sind.
Ich wünsche allen die helfen dass es klappt und unfallfrei abläuft! :klee: :klee: :klee:
Das Leben der Eltern ist das Buch in dem die Kinder lesen...! :klug:
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Re: Historischer Bericht Hochwasser Ahrtal

Beitragvon Spänemacher58 » Sa Jul 17, 2021 1:18

adefrankl hat geschrieben:Habe an anderer Stelle einen Link gefunden, in dem vor allem das Hochwasser von 1804 im Ahrtal beschrieben wird. In wieweit diesmal die Niederschlagsmengen über den damaligen liegen, kann man daraus natürlich nicht direkt entnehmen. Aber so ganz ohne historisches Beispiel ist das nicht.
Hier der Link: https://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/ ... 955.11.htm
Und hier finden sich die Hochwassergefahrenkarten
https://www.kreis-euskirchen.de/umwelt/ ... hrenkarten
Da würde mich eine ortkundige Auskunft interesieren, in wieweit diese die nun eingetretenen Gefahren richtig wiedergegeben haben.

Hallo Adefrankl
für den mittleren und unteren Verlauf der Ahr bin ich durchaus ortskundig. Im oberen Verlauf im Kreis Euskirchen kenne ich mich nicht so gut aus.
Was du im Archiv des Kreis Ahrweiler ausgegraben hast stimmt: 1804 und 1910 gab es schlimme Hochwasser mit vielen Todesopfern,also schon vor der Klimakatastrophe. Und höheren Wasserständen als 2021
Vom Hochwasser 1910 hat mir meine Oma oft erzählt die das selbst miterlebt hat.
Mein Opa mußte in Gemeindediensten (Fronarbeit) in den 1920er Jahren bei Hochwasserschutzarbeiten mitarbeiten. Diese Maßnahmen waren erfolgreich und die Ahr blieb von 1910 bis 2016/2021 von schlimmen Hochwassern verschont. Keine Todesopfer mehr!
Nun kamen ab den 2000er die Öko-Jünger. Die Ahr wurde "renaturiert". Den Erfolg sehen wir jetzt!
Was die von dir verlinkten Hochwassergefahrenkarten aus dem Kreis Euskirchen angeht: Die werden wohl stimmen!
Aber auch in meiner Gemeinde im Westerwald gibt es eine Gefahrenkarte, in der mein Haus betroffen ist.
Nun, was soll eine realistische Gefahrenkarte, die mit viel Aufwand von fleissigen Menschen erstellt wurde, wenn die Kommune nichts tut und keine Initiative ergreift?
Die Ahr ist anders als Mosel und Rhein. Sie kommt nur selten aus dem Bett, alle 100 Jahre aber wenn, dann heftig und brutal!
Was soll man tun? alle Ortschaften eindeichen kann man nicht. Entsiedeln der uralten Dörfer geht auch nicht. Aber bitte keine neuen Kästen ohne Keller mit Bodenplatten im ufernahen Bereich mehr!
Zuletzt geändert von Spänemacher58 am Sa Jul 17, 2021 1:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Spänemacher58 » Sa Jul 17, 2021 1:25

Ich werde mich wohl morgen, wenn die Fähre über den Rhein noch geht auch mal vom Westerwald ins Ahrtal begeben.
Die letzten 2 Tage war ich von Corona Impfung sehr down und fertig. Ob ich eine große Hilfe bin glaube ich nicht. 2 Hände um anzupacken, Unimog mit Seilwinde um einen PKW weg zuziehen und Motorsäge. Besen und Wasserschlauch werde ichnoch halten können
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon elchtestversagt » Sa Jul 17, 2021 8:42

Also, lt. Medienberichten sollen in den besagten Gebieten 150mm Niederschlag gefallen sein, in eineinhalb Tagen....
Nochmal, auf dem Flachland wäre vielleicht der Hahn vom Mist gefallen, das wärs gewesen.
Wenn man sich "Vergleiche" mit dem Oderhochwasser ansieht, dann wird deutlich, das das Oderhochwasser Wochenlang da war, während hier schon aufgeräumt wird. Denn auf dem Flachland kann sich alles schön breit machen, und dann dauert es aber ewig, bis es wieder weg ist.
Ich erinnere mal an den Ort Hitzacker...
Damals 2002 sind in Osteuropa über 300mm Niederschlag gefallen in einer Woche, was zum "Stau" an der Oder geführt hatte. Da war es dann auch egal, ob man direkt an der Oder gebaut hat oder einen km weit weg...
Deshalb sollte man sich bei dem Wiederaufbau genau überlegen, ob die Idylle am Fluss im Tal wirklich das richtige ist, was auch für andere Gegenden gelten mag.
Was mich immer fassungslos macht, das so viele Menschen dabei ums Leben gekommen sind...Es war wie 1962 in Hamburg, es kam in der Nacht.
Und Warnungen gab es nicht, die Kommunikation ist als allererstes zusammengebrochen, alleine das ist wirklich ein Armutszeugnis für unser Land.
Gestern abend im Interview mit dem Katastrophenstab, die hätten massive Probleme mit der Kommunikation. Es wird genug "Man-Power" geben, nur keiner kann die koordinieren, weil kein Netz, kein Strom....
In der Sahara würde das gut klappen ( in Osteuropa auch...)....
Und wir reden von Digitalisierung....
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon T5060 » Sa Jul 17, 2021 9:20

Flachebenen laufen langsam voll, wobei langsam auch relativ ist. Gebirgs - und Mittelgebirgsbachläufe sammeln schnell das Wasser aus ihrem Einzugsgebiet, haben aufgrund ihres Gefälles schnell eine hohe Geschwindigkeit. Mit der Geschwindigkeit steigt die Losreißkraft. Das hat alles mit Bodenversiegelung und Gewässergestaltung nichts zu tun. Anders ist dann die Frage, ob im Umfeld Hartgesteine oder leichte Sedimente sind. Das Wasser entwickelt dann schnell eine große zerstörerische Kraft. Während man in Stromgebieten über Pegelstände die Hochwasserlage gut abschätzen kann, muss man in den Mittelgebirgslagen, dass über die Wetterprognose abschätzen. Polder helfen da auch nicht, da helfen nur Talsperren. Nur wenn die Talsperre zum Ereignis dann voll ist, sind die auch für Katz und verschlimmern dann noch die Gefahr, wenn die Dämme dort brechen. Die müssten dann schon um mehr als die Hälfte leer sein um bei einem Starkregen Wassermengen aufnehmen zu können.

Mit Klimawandel, Flächenversiegelung, Kanalisierung oder anderen grünen Spielwiesen hat das alles nichts zu tun. Karsten Brandt von donnerwetter.de hatte schon 3 Tage vorher eine entsprechende Wettervorhersage und gewarnt. Das hätte zwar die meisten Sachschäden nicht verhindern können, aber es hätte bei richtiger Reaktion viele Tote und Verletzte verhindert. Das ist Politikversagen auf kommunaler und Landesebene.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Falke » Sa Jul 17, 2021 9:27

@elchtestversagt
Dazu zwei Beobachtungen aus der Ferne:

Bei einem Live-Bericht einer ORF-Korrespondentin war die "Leitung" (wsch. Mobilfunk) derart schlecht, dass das Bild großteils nur aus groben Klötzen bestand. Überlastung oder Funkloch? Entwicklungsland?

Die größte Anzahl von Toten auf einem Fleck soll es in einem Altenheim gegeben haben. Bis vor paar Jahrzehnten gab es solche Konzentrationen von gebrechlichen alten Leuten in einem Gebäude noch nicht.

A. aus Ö.
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon Pegasus_o » Sa Jul 17, 2021 9:27

Als ehemaliger Funker wundert man sich schon, daß es nach 3 Tagen noch keine Kommunikation gibt. Oder sind die Richtfunkeinheiten der BW abgeschafft, läuft die Kriegskommunikation per Handy?

Am dritten Tag sollte der Stab die Koordination langsam hinbekommen...
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Re: Hochwasserkastrophe in Deutschland

Beitragvon julius » Sa Jul 17, 2021 9:30

T5060 hat geschrieben: Karsten Brandt von donnerwetter.de hatte schon 3 Tage vorher eine entsprechende Wettervorhersage und gewarnt. Das hätte zwar die meisten Sachschäden nicht verhindern können, aber es hätte bei richtiger Reaktion viele Tote und Verletzte verhindert. Das ist Politikversagen auf kommunaler und Landesebene.


Es werden aber viel zu viel Unwetterwarnungen herausgegeben. Bei uns im Landkreis sind das im Jahr mindestens 50 oder fast 100.
Wenn bei jedem aufziehendem Gewitter eine Unwetterwarnung rauskommt nimmt die irgendwann keiner mehr ernst.
julius
 
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