Pegasus_o hat geschrieben:Als ehemaliger Funker wundert man sich schon, daß es nach 3 Tagen noch keine Kommunikation gibt. Oder sind die Richtfunkeinheiten der BW abgeschafft, läuft die Kriegskommunikation per Handy?
Am dritten Tag sollte der Stab die Koordination langsam hinbekommen...
Im Ahrtal sind 3 D2-Umsetzerstationen ausgefallen (Schrott).
Deutschland arbeitet mit den geringsten Sendepegeln, die möglich sind.
(Wegen der "German Angst" vor Elektrosmog.)
Also gibt es keine Überschneidungen.
Keine zusätzliche Sicherheit.
Der Behördenfunk ist platt, weil man ja die Jahre umgestellt hat von Analog-UKW
auf digital.
Digital funktioniert wie D2-Telefon.
Also sehr enpfindlich.
BOS nutzt andere Frequenzen, wie die Bundeswehr, daher inkompatibel.
Die Bundeswehr-Richtfunk(antennmast)Anhänger hat man verkauft.
Die stehen jetzt bei den Funkamateuren.
Die (Rückfallebene) Analog Kurbel-Telefon hat man in Österreich bei den Behörden weiterhin.
In Deutschland wegen Technikgläubigkeit abgeschafft.
Naja, nicht ganz, ich habe noch 4 Endgeräte und ein paar tauesend Meter Feldkabel.
Für den "Kleinscheiß" besitze ich CB-Funk.
Ich habe für solche Großschadenslagen ein Satelitentelefon.
Im Bereich Deutschland / Afrika telefoniere ich über den Sateliten über dem Indischen Ozean.
Den juckt Hochwasser nicht.
Olli

Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet