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Hofübergabe

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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288 Beiträge • Seite 10 von 20 • 1 ... 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13 ... 20
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Re: Hofübergabe

Beitragvon Pinzgauer56 » Mi Jun 08, 2016 15:06

Und es wird nicht bei einem Beratungsgespräch bleiben, so verfahren die Sache nun ist !
Bei der Leni, auf der Zenzi, überall ist dieser Pinzi... 8)
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Re: Hofübergabe

Beitragvon T5060 » Mi Jun 08, 2016 15:48

Oma und Opa können nur murksen, der Sohn hat diese Einstellung geerbt und die Schwiegertochter machts anders, nur nicht besser.
Wenn die sich dort nicht in den Haaren liegen, dann machen die sich anders das Leben zur Hölle.
Die Fälle sind hinlänglich bekannt, die brauchen das so. Daran sollte man die auch nicht hindern. :mrgreen:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Hofübergabe

Beitragvon berlin3321 » Mi Jun 08, 2016 16:54

*Julia* hat geschrieben:Zum Glück haben wir da absolut kompetente und vertrauenswürdige Bank-Leute, die uns außergewöhnlich gut beraten!
Im Falle der Hofübergabe würde ich mich tatsächlich auch mit denen mal austauschen. Zusätzlich zum Steuerberater.


Selten so gelacht....ich sehe es genauso wie Estomil. Banker und vertrauenswürdig? Die sind nur auf ihren Vorteil aus. Da könnte ich Dir so einiges erzählen....

MfG Berlin
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Re: Hofübergabe

Beitragvon Welfenprinz » Mi Jun 08, 2016 17:00

Ja,ne Bank hat in einer Privatangelegenheit absolut gar nichts zu suchen.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Hofübergabe

Beitragvon berlin3321 » Mi Jun 08, 2016 17:04

Julia, wenn Du Dich von den Bankern beraten lassen willst kannst Du denen den Hof gleich überschreiben.

Wird auch billiger.... :mrgreen:

MfG Berlin
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Re: Hofübergabe

Beitragvon Welfenprinz » Mi Jun 08, 2016 17:11

Es geht eigentlich nur darum,dass bis Sonntag die Männer Männer werden. :mrgreen:

Alternativ dazu,dass die Schwiegermutter von ihrem Neid auf das -vermeintlich - bessere Leben der "Nachfolgerin" geheilt wird. Von Frau zu Frau.


Kreuzen Sie an bitte welche der beiden Varianten Sie für wahrscheinlicher halten. :mrgreen:
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Hofübergabe

Beitragvon berlin3321 » Mi Jun 08, 2016 19:02

Ähhmmm....

Welfenprinz, ich finde den Edding nicht. Aber mit Tipp Ex geht´s auch. :mrgreen:

Doof, nun geht die Knipse nicht um den Bildschirm aufzunehmen.... :lol: :mrgreen:

MfG Berlin
berlin3321
 
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Re: Hofübergabe

Beitragvon marius » Mi Jun 08, 2016 22:53

Naja, nun sollten wir langsam aber sicher die Sache ehrlich analysieren :
Der Hof ist ein klarer Auslaufbetrieb, ich glaub da sind wir uns einig. Würde also bedeuten : der Hof müßte unter allen Erben ( Kinder ) gleich aufgeteilt werden. Ebenso das Wohnhaus im Betriebsvermögen.

Der Mann von Julia ist jetzt 35, hat den Hof seit 9 Jahren gepachtet. Bedeutet : Bis zu seinem 26 Lebensjahr hat er Zuhause vermutlich kostenlos nebenher mitgearbeitet.
Diese paar Jahre müßten halt noch entlohnt werden. im Zuge der Übergabe also berücksichtigt werden mit ein paar ha.
Ansonsten würde ich als Eltern den Hof gleichermasen unter allen Kindern verteilen weil der Hof nicht den Hauch eine Zukunftschanche hat. Da bringt eine Übergabe nichts weil ansonsten sowieso die Übernehmer in wenigen Jahren den Hof dicht machen und sich dann die weichenden Erben beschweren.
So sieht es doch aus wenn wir ehrlich sind.
Fazit : Hier ist keine Übergabe nötig. Aufhören können auch die Senioren.

Es gibt auch User wie automatix die, wie ich meine, nach der Übergabe den Betrieb verpachtet haben, aber ob da die weichenden Erben mitspielen ist fraglich ? Verpachten und das Geld einstreichen können die auch ohne Übernahme ...
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Re: Hofübergabe

Beitragvon marius » Mi Jun 08, 2016 23:15

Welfenprinz hat geschrieben:Das erwähnte kaputte Schuppendach zeigt aber , wenn es richtig gemacht wird, wie sinnvoll eine guter Pachtvertrag mit auch durchaus hohen Pachten ist. Immerhin wird das geld zweimal steuerlich wirksam. :mrgreen: Einmal als Betriebsausgabe beim Pächter, dann als Reparatur beim Vermögen des Verpächters. Schöner gehts doch nciht. Also mein Vater und ich haben das wirklich genossen....... und ich die Pachte wirklich gern bezahlt. :mrgreen:



Nicht zu vergessen das der Verpächter neben seiner Rente auch zusätzlich die Pachteinnahmen versteuern muss und dafür Steuern bezahlt.
So groß ist der Vorteil also nicht.
Nach der Übergabe geht das übrigens auch, über das bezahlte monatliche Taschengeld ( dauernde Lasten ).
Diese pachterei bringt also steuerlich keinen Vorteile gegenüber einer Übergabe.
marius
 
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Re: Hofübergabe

Beitragvon 108fendt » Do Jun 09, 2016 5:44

Welfenprinz hat geschrieben:Es geht eigentlich nur darum,dass bis Sonntag die Männer Männer werden. :mrgreen:

Alternativ dazu,dass die Schwiegermutter von ihrem Neid auf das -vermeintlich - bessere Leben der "Nachfolgerin" geheilt wird. Von Frau zu Frau.


Kreuzen Sie an bitte welche der beiden Varianten Sie für wahrscheinlicher halten. :mrgreen:


:mrgreen: @Welfenprinz du Hundling ! :mrgreen:


@ Julia lass die Finger von den Fuzzibänkern !


Es gibt erstmal nur noch eine Frage :

Was wollen die Geschwister haben ?

Alles andere ist Laberrhabarber!
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Re: Hofübergabe

Beitragvon *Julia* » Do Jun 09, 2016 8:04

Na gut, Finger weg von Bankleuten! Hatte von denen auch nie eine hohe Meinung, aber bei dem Haus haben sie super gearbeitet.

@marius: Verstehe nicht ganz warum Du urteilst, dass der Hof ein Auslaufbetrieb ist?
Ich stimme überein, dass er zum Vollerwerb nicht taugt - soll er ja auch gar nicht.

Was die Geschwister wollen wird sich bei dem Gespräch hoffentlich ergeben. Wie ich sie bisher kannte, wollen sie nichts vom Hof an sich wissen, bei Geld sieht das mit Sicherheit anders aus.

Noch 10 Tage bis dahin... Der Schwiegervater kann sich bis dahin wieder vergessen, seinen A* in der Hose wieder verlieren, die Schwiegermutter kann ihr "Nein" in allen Stimmlagen einstudieren, die Geschwister bekommen vielleicht in 8-9 Tagen eine Info über das Treffen. Läuft... :roll:
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Re: Hofübergabe

Beitragvon 108fendt » Do Jun 09, 2016 8:33

*Julia* hat geschrieben:
Noch 10 Tage bis dahin...


:lol: Ist ja wie bei Ebay beim bieten ! :lol:
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Re: Hofübergabe

Beitragvon kaltblutreiter » Do Jun 09, 2016 8:34

Für marius ist jeder Hof mit Tierhaltung ein Auslaufmodell.

(Sorry, mußte jetzt sein)
A man's home is his castle until the queen arrives.
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Re: Hofübergabe

Beitragvon Estomil » Do Jun 09, 2016 8:56

Sicher nicht jeder. Wer aber 30 Kühe in der anbindung auf ner Alm hält, der wir sicher so nicht noch 100 Jahre weiter wirtschaften.

Generell ist es überhaupt nicht schlimm, wenn sich ein Betrieb von einem unwirtschaftliche betriebszweig trennt. Ich bin sicherlich auch nicht unwiederruflich mit meinen sauen und mastschweinen verheiratet. Das kann sich auch mal schnell ändern.
Zugegeben die ausstiegshürden sind stark gestriegen wenn man kräftig investiert hat.

Wenn in julias Fall der Senior nicht noch unbedingt die Viecher behalten wollte dann würde ich sicher keine Euro mehr in die Ställe investieren.

Aber selbst wenn da jetzt nochmal nen bisl Geld in die Hand genommen wird sollte sie sich damit hoffentlich nicht ruinieren.

Marius bewertet die Höfe ja nach rein finanziellen gesichtspunkten. Das kann ma durchaus so machen. Insbesondere der gedanke, das Vermögen auf die Kinder zu verteilen wenn eh alles verpachtet wird.

Bisher könnte ich mich mit so einem Gedanken nicht wirklich anfreunden. Wir halten uns allerdings auch für einen Betrieb der wenigstens meine Generation noch zwei Familien ernähren kann. Bei uns geht's quasi nach dem motto: tze winner takes it all.
Sprich abgesehen von ordentlich Abfindungen geht bzw ging das gesamte Hof sowie hofesfreie Vermögen an mich.
Mein Vater sowie mein Opa wussten schon immer, dass ein vollerwerb nur möglich bleibt wenn der Hof das Vermögen zusammenhält und Geld für Wachstum da ist. Wer jede Generation ne Million auf die Kinder verteilt kann einfach nicht weiterbestehen!

Dafür muss ich als hoferbe mit den teils sehr unangenehmen Folgen leben die meine Geschwister so niemals akzeptiert hätten: grade mal eine Woche Urlaub im Jahr höchstens 20 freie sonntage, permanente 60-70 Stunden wochen, wenig Zeit für die familie, finanzielle verstrickungen mit den Eltern sowie generell enges Zusammenleben mit den eltern. Das ist manchmal schon sehr unangenehm!
Zudem sind sich meine Geschwister garnicht mehr bewusst wieviel mit wieviel Mist man sich täglich rumärgern muss und welche Verantwortung das tägliche Geschäft bedeutet.

Im Regelfall sehen die Geschwister nur was immerwieder an Geld investiert wird und werden neidisch. Was man dafür leisten muss und was man dafür opfert sieht nienand...
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Re: Hofübergabe

Beitragvon *Julia* » Do Jun 09, 2016 9:18

108fendt hat geschrieben:
*Julia* hat geschrieben:
Noch 10 Tage bis dahin...


:lol: Ist ja wie bei Ebay beim bieten ! :lol:


Mit Galgenhumor lebt es sich leichter. :D



Also immer im Falle WENN, dann gäbe es keine Milchkühe mehr. Ist klar, dass das erstens nicht rentabel ist, zweitens nicht tierschutzgerecht, drittens zeitlich nicht machbar - viertens auch gar nicht gewollt. Tierhaltung nur mit der Kooperation vom Nachbar, dass der eben sein Jungvieh "in Aufzucht" gibt, damit er mehr Milchkühe bei sich unterbringen kann.

Dass Attraktive an dieser Kooperations-Geschichte ist, dass wir tatsächlich mal in Urlaub gehen könnten (auch wenn uns beiden das Wegfahren nicht liegt), da dann der Nachbar mit seinen Söhnen das Vieh versorgen könnte und auch würde.
*Julia*
 
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