Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Do Jan 15, 2026 12:15

Hofübergabe

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
Antwort erstellen
288 Beiträge • Seite 13 von 20 • 1 ... 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16 ... 20
  • Mit Zitat antworten

Re: Hofübergabe

Beitragvon 777 » Sa Jun 11, 2016 19:46

Heimkosten...
meine Mutter ist im Okt 2015 im Heim gestorben, war mit ihr u. den "Schwiegertöchtern" keine einfache Sache( irgendwie überall das Gleiche :? )
Hab seit einigen Jahren 950€ im Monat draufgelegt u. die Rente der Mutter 400€ = so 1300€ sind an Heimkostenzuzahlung angefallen. Was ich hier für Beträge lesen muß :roll: , 3600......
Unser Heim kostete ca. 2600 bei Pfl-stufe 1, 1200 zahlte die Pflegekasse, den Rest wir.
Ihr Vermögen wurde vor meiner Beteiligung aufgebraucht, ob ich die 950 zahlen mußte , war mir auch egal, habs gerne bezahlt.
Der Hof wurde mir am 12.10.2005 übergeben, war noch keine 10 Jahre her, wie eine Schenkung, also zahlen.
Am 13.10.2015 ist sie verstorben, hätte auch gerne weiterbezahlt, macht man gern für die Mutter.
Komisch, 10 Jahre u. 1 Tag nach der Übergabe starb sie !

Ich hätte auch weiter bezahlt u. niemals meine Schwester o. den Bruder mit reingezogen, denn ich hab den Hof bekommen, auch erarbeitet !
Was du ererbt von deinen Vätern hast, erwirb es , um es zu besitzen :wink: Ist irgendwie mein Leitsatz geworden, nachdem ich mit 16 einen Zinnteller mit der Aufschrift vom Lehrherrn bekam.
Das hab ich auch meinen 2 Söhnen gesagt, wer es haben will, muß es erarbeiten.
Bin der Mng, den Hof immer als Ganzes übergeben, auch wenn er wie bei mir bereits verpachtet ist, da hat er wenigstens mehr Nutzen, Arbeit gibts auch genug.
Jeden freien Tag ( Wo-ende, Urlaub...) im Wald verbringen....muß sich rentiern, die Std. darf man nicht rechnen.

Mit Investitionen in ein neues Haus hab ich gewartet, bis mir die Sache gehörte, bewegliche Sachen machen kein Problem.

Findet eine Lösung für den Hof, für euch, wenn nicht verabschiedet euch, kostet nur Nerven.
Viel Glück
777
 
Beiträge: 2114
Registriert: So Dez 19, 2010 10:25
Wohnort: NEW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Hofübergabe

Beitragvon Pinzgauer56 » Sa Jun 11, 2016 21:02

*Julia* hat geschrieben:... sondern weil ich spätestens seit gestern der Schwiegermutter so wenig wie möglich zukommen lassen möchte....

Hä, wie soll man das verstehen, wer ist denn Hofbesitzer :?:
Bei der Leni, auf der Zenzi, überall ist dieser Pinzi... 8)
Benutzeravatar
Pinzgauer56
 
Beiträge: 3157
Registriert: Do Jun 07, 2012 20:23
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Hofübergabe

Beitragvon marius » Sa Jun 11, 2016 22:34

777 hat geschrieben:Das hab ich auch meinen 2 Söhnen gesagt, wer es haben will, muß es erarbeiten.
Bin der Mng, den Hof immer als Ganzes übergeben, auch wenn er wie bei mir bereits verpachtet ist, da hat er wenigstens mehr Nutzen, Arbeit gibts auch genug.


Naja, ich muss ja nicht alles verstehen, aber : " wer es haben will muss es erarbeiten " wird wohl sehr schwierig werden wenn der Hof bereits verpachtet ist. :mrgreen:
Unter " erarbeiten " verstehe ich die kostenlose Mithilfe auf dem Betrieb der Eltern vor der Übergabe.
marius
 
Beiträge: 6653
Registriert: Do Mai 06, 2010 18:51
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Hofübergabe

Beitragvon marius » Sa Jun 11, 2016 23:01

*Julia* hat geschrieben:
marius hat geschrieben:Da kann man den zukünftigen Übernehmern nur raten das sie die Pflegestufe 1 im Übergabevertrag nicht aktzeptieren sollten. Besonders bei kleineren Höfen und derzeitgigen Erzeugerpreisen ist da eine tiefe Verschuldung vorprogrammiert.


Für diesen Hinweis bin ich unheimlich dankbar.


Keine Ursache. :wink:
Das würde ich mir gut überlegen. Denn wie ich bereits geschrieben habe, kommen schlimmstenfalls beide Austragler ins Heim und selbst bei nur Pflegestufe 1, bist du dann mit knapp 3000 Euro Zuzahlungen im Monat dabei die ihr in in jedem Fall notariell festgelegt berappen müsst. Auch noch über 10 Jahre nach der Übergabe da im Übergabevertrag verankert. Wie ihr das Geld aufbringt interessiert keinen.
Wie die knapp 3000 Euro / Monat Zuzahlung zustande kommen hab ich ausführlich erklärt incl dem Link. Je nach Bundesland ist der Bertrag etwas höher oder geringer. Werden viele Medikamente, Zahnersatz und noch andere Nebenkosten nötig kanns noch teurer werden. Bei Pflegestufe 2 oder 3 wirds dann für alle Kinder ( auch für euch ) nochmal teurer sofern es finanziell zugemutet werden kann.
In Zukunft werden die Zuzahlungen und Kosten zudem kontinuirlich weiter steigen ( Inflation ).

Das sollte man sich deshalb bei kleineren Höfen gut überlegen. Werden hingegen 30, 40 oder mehr ha Grund übergeben kann Pflegestufe 1 vom Übernehmer schon übernommen und zugemutet werden, gegenüber den weichenden Erben.
marius
 
Beiträge: 6653
Registriert: Do Mai 06, 2010 18:51
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Hofübergabe

Beitragvon *Julia* » So Jun 12, 2016 22:35

Ich bin wirklich sehr gespannt, wie das am Sonntag wird. Vielleicht kommt es auch gar nicht zum Gespräch. Wir wissen nicht, ob die anderen Geschwister informiert wurden. Gestern war der Bruder mal kurz da, aber da kam kein Ton. Mein Mann sagte, wenn die nicht anwesend wären, würde er auch wieder gehen. Die Aussage fand ich von ihm auch nicht richtig. Zwar wäre es doof, wenn die Geschwistern nicht da wären, aber dennoch würde ich das Gespräch einfordern. Ich sag zwar auch, dass mir die Art an sich auf den Keks geht, aber da muss ich jetzt drüber stehen. Wir haben nämlich auch schon diverse Mal um ein Gespräch gebeten. Seine Eltern setzen einfach an und wollen, dass wir "parieren". So was finde ich völlig daneben. Mit solcher Autorität kann ich auch nicht umgehen.

Die Mutmaßungen...
Mein Mann meint, bei dem Gespräch käme außer Geschrei nichts raus. Ich sage, wir müssen dem Gespräch eine Chance geben. Ich hoffe auf das Unmögliche, dass jeder einlenkt. Aber realistisch betrachtet geht die Hoffnung auf Null. Mein Mann möchte von seinen Eltern wissen, wie sie sich die Zukunft vorstellen. Ob es weiterhin so laufen soll, dass er nach außen die Verantwortung trägt und auch die Kosten, aber sonst nichts zu melden hat und sich die Hände wund arbeiten soll. Er ist sich sicher, dass die Eltern darauf keine Antwort haben werden. Kann ich mich anschließen.
Meine Hoffnung geht dahin, dass seine Geschwister die Eltern beeinflussen und sagen, dass sie endlich abgeben sollen, dass sie auch selbst nichts damit zu tun haben wollen. Doch mein Mann sieht es eher so, dass es die Geschwister nicht die Bohne interessieren wird. Sogar, dass sein Bruder als erstes mit Schreien anfangen und einfach gehen wird.
Wir müssen es abwarten.

Es fällt schwer. Mein Mann wurde heute aus dem Nichts heraus von seiner Mutter angeharrscht. Ohne eine Vorwarnung oder einen Anlass meckerte sie, sie hätte noch nie was vom oberen Geschoss des Hauses gehabt. Sie ließ das ab und verschwand nach einer Minute vorwurfsvollem Blick wieder. Mein Mann ist seiner Mutter gegenüber sehr nachsichtig und zurückhaltend. Ganz anders bei seinem Vater. Mir gegenüber fragte er dann aber, was sie eigentlich damit bezwecken wollte? Was will sie mit zwei Wohnungen? Was will sie überhaupt von ihm? Einerseits will sie nicht, dass er das Haus verlässt, der Bauer muss auf dem Hof sein! (Auch gegenüber wäre für sie schon unmöglich!) Andererseits will sie auch nicht, dass er oben wohnt? Soll er in sein altes Kinderzimmer im UG zurück? Damit sie ihn mehr unter Kontrolle hat? Die Gedanken dieser Frau sind absolut nicht nachzuvollziehen.

Gut, auch die des Schwiegervaters nicht. Obwohl ich es bei ihm auf das Alter und evtl. angehende Demenz schieben möchte. Sobald eine Sache nicht mehr so läuft wie normal, ist der Senior aus dem Tritt, bekommt regelrecht Panik. Vor wenigen Tagen sagte er noch, er könne die Arbeit einfach nicht mehr bewältigen - aber gestern und heute lud er sich wieder noch mehr auf, mischte sich auch in alles ein, pfuschte meinem Mann in die Arbeit hinein. Angeblich um ihm zu helfen. Dabei half er nicht, sondern hinderte. Seine eigentliche Arbeit, das Füttern der Tiere, vergaß er darüber.

Und zur Pflege der Senioren:
Ich möchte und werde das nicht machen. Bis zu einem gewissen Grad kann man über seinen Schatten springen. Aber wenn so viel vorgefallen ist, geht das eben nicht mehr. Mir wird übel bei dem Gedanken, dass ICH (auch wenn es eigentlich WIR sind) so viel Geld für die Pflege von Leuten berappen soll, die mich so übel behandelt haben. Und dann noch mit der Möglichkeit, dass sich zunächst die Geschwistern nicht mal beteiligen müssten.
Nein, wenn ich eines aus euren Beiträgen gelernt habe, dann dass ein Sachverständiger (in welcher Form auch immer) hinzugezogen werden muss und auf was in einem möglichen Erbvertrag/Hofübergabevertrag zu achten ist. Sollte mit der späteren Pflege etwas so stehen, dass es für mich nicht erträglich wäre, würde ich die Übernahme des Hofes blockieren. Zum Glück weiß ich aber, dass mein Mann das verstehen würde.
*Julia*
 
Beiträge: 30
Registriert: Mo Jun 06, 2016 11:59
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Hofübergabe

Beitragvon Pinzgauer56 » So Jun 12, 2016 23:08

*Julia* hat geschrieben:Und zur Pflege der Senioren:
Ich möchte und werde das nicht machen. Bis zu einem gewissen Grad kann man über seinen Schatten springen. Aber wenn so viel vorgefallen ist, geht das eben nicht mehr. Mir wird übel bei dem Gedanken, dass ICH (auch wenn es eigentlich WIR sind) so viel Geld für die Pflege von Leuten berappen soll, die mich so übel behandelt haben. Und dann noch mit der Möglichkeit, dass sich zunächst die Geschwistern nicht mal beteiligen müssten.
Nein, wenn ich eines aus euren Beiträgen gelernt habe, dann dass ein Sachverständiger (in welcher Form auch immer) hinzugezogen werden muss und auf was in einem möglichen Erbvertrag/Hofübergabevertrag zu achten ist. Sollte mit der späteren Pflege etwas so stehen, dass es für mich nicht erträglich wäre, würde ich die Übernahme des Hofes blockieren. Zum Glück weiß ich aber, dass mein Mann das verstehen würde.

Hallo Julia, genau das ist Euer Knackpunkt, verstehe das bitte nicht falsch !
Vor 3 Seiten habe ich geschrieben, dass Ihr, alle miteinander einen aussenstehenden Berater braucht, keinen Bänker, keinen vom Bauernverband ! Ihr braucht einen Couch !
Dieser Berater muss sich mit all den in den letzten hier erwähnten Themen ( bereits eingebrachte Leistungen der evtl. Übernehmer, Niesbrauch der Abgebenden, Pflegeaufwand d. Ausscheidenden, Abfindungen d. Geschwister, usw.) auskennen, sprich: er muss dies vermitteln! Das kann er aber nur, wenn alle Beteiligten an einem Tisch sitzen.
Es bringt dir überhaupt nichts wenn du weisst, was auf dich zu kommt, was du dir für Vorstellungen machst ! Du weisst ja auch nicht, was die anderen wollen. Also, nix übers Knie brechen, Julia, mach du dir mit deinem Mann besser Gedanken wer als aussenstehender mit viel Ahnung diesen gemeinsamen Termin managen könnte !?
l.G.
Bei der Leni, auf der Zenzi, überall ist dieser Pinzi... 8)
Benutzeravatar
Pinzgauer56
 
Beiträge: 3157
Registriert: Do Jun 07, 2012 20:23
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Hofübergabe

Beitragvon *Julia* » Mi Jun 15, 2016 7:34

Das wird in der Tag interessant am Sonntag!

Gestern war die Schwester meines Mannes da. Sie wurde für den Sonntag eingeladen. Sie ging dann zu meinem Mann und sagte, sie sei verwirrt was das soll und sie wüsste nicht, ob sie ihren Partner mitbringen soll oder nicht. Mein Mann bat darum, dass der Partner mitkommt.
Und dann sprachen die Beiden das erste Mal kurz über die Sachlage. Mein Mann schilderte, wie die Situation seit einigen Jahren sei, dass vor einiger Zeit das erste Gespräch bzgl. Übergabe stattgefunden hätte. Und dann sagte seine Schwester, ihr wäre das alles komplett anders erzählt worden (von den Eltern). Da wurde davon gesprochen, dass er komplett überfordert wäre, sich nicht für die Landwirtschaft interessieren würde, auch kein Interesse an der Hofübernahme hätte.

Zu meinem Mann hab ich gesagt, dass ich absolut erstaunt bin, wie seine Eltern diese jahrzehntelange Arbeit aufgenommen haben und nun auch würdigen... Das macht mich wirklich traurig.
*Julia*
 
Beiträge: 30
Registriert: Mo Jun 06, 2016 11:59
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Hofübergabe

Beitragvon 108fendt » Mi Jun 15, 2016 7:53

@ Julia

108fendt hat geschrieben: Ich weiß ja nicht wie das Verhältnis zu den Geschwistern ist, aber da würde ich schonmal dumme Fragen stellen


Wie ich schon geschrieben habe ! :klug:

Nur durch reden, kommt man weiter !
108fendt
 
Beiträge: 3050
Registriert: So Dez 07, 2014 16:26
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Hofübergabe

Beitragvon JuliaMünchen » Mi Jun 15, 2016 8:30

Wenn die Herrschaften noch nicht übergeben wollen dann müsst ihr halt so lange warten bis es so weit ist oder deren Tod abwarten.

Ihr seit ja nicht die ersten die einen Übergabevertrag machen wollen. Macht doch einen Termin beim Notar aus und lässt euch beraten. Der macht täglich mehrere Übergabeverträge. Am ersten Termin wird sowieso nichts unterschrieben.

Für den Übergeber ändert sich doch meistens gar nichts. Der Übernehmer kann nicht mal einen qm verkaufen wenn es der Übergeber nicht will wenn auf den Flächen ein Leibgeding liegt.
JuliaMünchen
 
Beiträge: 941
Registriert: So Feb 10, 2013 13:09
Wohnort: Dort wo sich Himmel und Erde küssen
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Hofübergabe

Beitragvon *Julia* » Mi Jun 15, 2016 10:20

@JuliaMünchen:
Das ist leider so nicht möglich, wie Du es schreibst.
Wir können nicht warten, bis die Senioren ableben. Bis dahin wäre der Hof verfallen. Und wir können nichts ändern was Hoferhaltung, artgerechte Tierhaltung und Arbeitserleichterung angeht. Geschweige denn vom Bezahlen der Kosten aber nichts zu melden haben.

@108fendt:
Hattest auch absolut Recht damit.
Nur schwierig, wenn sich die Geschwister nur selten blicken lassen und die untereinander auch nicht wirklich so den guten Kontakt haben. Die Schwester sagte gestern, sie will eigentlich auch von dem Ganzen nichts wissen. Sie will erstens verdrängen, dass die Eltern auch mal sterben könnten und zweitens reagierte sie geschockt darauf als mein Mann ansprach, dass der Vater ernstlich krank sei (in Bezug auf Demenz). Sie wollte das nicht hören, nicht wahrhaben und am liebsten gleich davonlaufen. Aber ich bin ihr dankbar, dass sie geblieben ist und weiter zugehört hat.
*Julia*
 
Beiträge: 30
Registriert: Mo Jun 06, 2016 11:59
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Hofübergabe

Beitragvon JuliaMünchen » Mi Jun 15, 2016 12:29

Wenn nicht übergeben wird, was willst du machen? Man kann keinen dazu zwingen! Musst halt noch ne weile kriechen...
JuliaMünchen
 
Beiträge: 941
Registriert: So Feb 10, 2013 13:09
Wohnort: Dort wo sich Himmel und Erde küssen
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Hofübergabe

Beitragvon moosrain » Mi Jun 15, 2016 13:34

JuliaMünchen hat geschrieben:Wenn nicht übergeben wird, was willst du machen? Man kann keinen dazu zwingen! Musst halt noch ne weile kriechen...


Julia sagt zwar, dass es für sie keine Lösung ist, aber im "worst case" kann man immer noch hinschmeissen und woanders hingehen .........

Ich verfolg das ganze von Anfang an und weiß, dass die Lösung für Julia die denkbar ungünstigste ist, aber sich für "irgendwas" aufarbeiten ohne Aussicht auf Anerkennung oder Änderung?

Ich kann auch ganz gut mitreden mit der Problematik - mein Dad wollte die Übergabe so gerecht wie möglich und hat das daher "schleifen" lassen - bis er nen schweren Autounfall hatte ......... - mittlerweile ist alles geregelt und das ganze hat sich "rundrum" positiv entwickelt ......
moosrain
 
Beiträge: 128
Registriert: Do Dez 04, 2014 7:20
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Hofübergabe

Beitragvon JuliaMünchen » Mi Jun 15, 2016 13:52

Und das schönste ist wenn man den Übergabevertrag nie wieder anschauen muss.
JuliaMünchen
 
Beiträge: 941
Registriert: So Feb 10, 2013 13:09
Wohnort: Dort wo sich Himmel und Erde küssen
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Hofübergabe

Beitragvon *Julia* » Mi Jun 15, 2016 13:53

Mein Mann und ich sind uns einig, dass wenn am Sonntag keine Aussicht auf eine Übergabe zu annehmbaren Bedingungen absehbar ist, wenn keine Veränderung gewünscht und die ganze Arbeit nicht gewürdigt wird, dann kommt spätestens am darauffolgenden Tag die schriftliche Kündigung des Pachtvertrags. Dann endet dieser entweder am 30.06.2017 oder gar schon vorzeitig durch beidseitiges Einvernehmen oder wir gehen zum Anwalt und drücken die vorzeitige Beendigung des Vertrages durch.

Dass am Sonntag keine komplette Einigung oder auch detaillierte Niederschrift stattfinden wird, ist klar. Wenn rüberkommt, dass der Hof übergeben wird, dass die Senioren sich zukünftig zurückhalten, uns machen lassen, wir umbauen und renovieren können, wenn die Arbeit wertgeschätzt wird, dann kommt ein externer Berater. Dies kann man aber berechtigterweise anzweifeln.
*Julia*
 
Beiträge: 30
Registriert: Mo Jun 06, 2016 11:59
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Hofübergabe

Beitragvon 108fendt » Mi Jun 15, 2016 13:57

Wenn ihr am Sonntag kein bißchen entgegenkommen gezeigt bekommt, würde ich es auch so machen.
Und würde es als Abschluß "Wort zum Sonntag" schon mündlich sagen, was ihr vor habt.
108fendt
 
Beiträge: 3050
Registriert: So Dez 07, 2014 16:26
Nach oben

VorherigeNächste

Antwort erstellen
288 Beiträge • Seite 13 von 20 • 1 ... 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16 ... 20

Zurück zu Aktuelles und Allgemeines

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], County654, Fahrer412, Google Adsense [Bot]

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki