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Hofübergabe

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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288 Beiträge • Seite 14 von 20 • 1 ... 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17 ... 20
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Re: Hofübergabe

Beitragvon sml » Mi Jun 15, 2016 14:47

Um Entgegenkommen erwarten zu können muß man auch selbst bereit sein entgegenzukommen!
Es kann doch kein großer aufwand sein das Dach abzudichten, ab und zu ne neue Dachlatte ein paar Ziegel austauschen und gut ist.
Muß nicht schön sein, es reicht wenns dicht ist.

Droht nicht mit etwas, das ihr später bereut.

Wenn ihr euch Gedanken über Stallbau und Erweiterung macht, scheint ihr ja auch Geld zu verdienen.

Ansonsten sehe ich es genauso wie "Pinzgauer56", ohne einen Außenstehenden der das Gespräch moderiert wenn es zu persönlich wird, gibts nur Streit.

Wie wärs mit dem benachbarten Landwirt, sofern er ein gutes Verhältnis zum Schwiegervater hat?
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Re: Hofübergabe

Beitragvon JuliaMünchen » Mi Jun 15, 2016 16:19

So ein Hofübergabegespräch macht man übrigens nur mit den Eltern und Geschwistern. Zugeheiratete Ehepartner oder Lebensgefährten haben dort nichts verloren. Bringen nur Zwietracht rein. Habe ich mal bei einem Vortrag gehört.
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Re: Hofübergabe

Beitragvon Oberpfälzer » Mi Jun 15, 2016 18:08

JuliaMünchen hat geschrieben:So ein Hofübergabegespräch macht man übrigens nur mit den Eltern und Geschwistern. Zugeheiratete Ehepartner oder Lebensgefährten haben dort nichts verloren. Bringen nur Zwietracht rein. Habe ich mal bei einem Vortrag gehört.


Kann ich nur absolut zustimmen. Das führt zu nix, wenn die Partner der Kinder (oder die neuen Partner der Eltern) dabei sind. Aus eigener Erfahrung sollten in dieser Situation/in diesem Gespräch auch zuerst die Übergebenden mal einen kurzen (oder längeren) Vortrag halten, in dem sie mal versuchen zusammenzufassen, wie sie die Lage sehen (Wer kriegt warum was? Was wollen sie behalten? Was wurde schon in der Vergangenheit an Ansprüchen abgegolten?, Wie schauts im Pflegefall aus?, etc.).
(Fand ich eigentlich ganz gut, wie unsere Eltern damals die Lage geschildert haben.)
Dann weiß jedes der Kinder, wie es ungefähr dran ist.
Danach vielleicht erstmal das ganze ein paar Tage sacken lassen und sich dann wieder treffen und eventuelle Zustimmung oder weitere Ansprüche äußern.
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Re: Hofübergabe

Beitragvon T5060 » Mi Jun 15, 2016 18:40

Wenn der Papa als Übergeber nicht die Hosen an hat, wird alles schwierig, sehr schwierig... erst wenn Papa und Sohn so ihre Probleme haben, dann sollte mama zwischen beiden vermitteln.
Wenn Mama und Schwiegertochter aber blöde Trulla´s sind, dann guades Nächtle.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Hofübergabe

Beitragvon Pinzgauer56 » Mi Jun 15, 2016 20:34

T5060 hat geschrieben:Wenn der Papa als Übergeber nicht die Hosen an hat, wird alles schwierig, sehr schwierig... erst wenn Papa und Sohn so ihre Probleme haben, dann sollte mama zwischen beiden vermitteln.
Wenn Mama und Schwiegertochter aber blöde Trulla´s sind, dann guades Nächtle.

Ganz genau, so sehe ich das ganze in Julia `s Fall auch!
Es wird keine Übergabe geben, so wie ich das aus den letzten Seiten hier sehe...... meine Meinung, tut mir Leid !
Schade um den schönsten sonnigen Sonntag im Juni 2016
Bei der Leni, auf der Zenzi, überall ist dieser Pinzi... 8)
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Re: Hofübergabe

Beitragvon T5060 » Mi Jun 15, 2016 21:02

Ich gehe davon aus, dass der Hof in die abwicklung geht
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Re: Hofübergabe

Beitragvon 777 » Mi Jun 15, 2016 22:26

marius hat geschrieben:
777 hat geschrieben:Das hab ich auch meinen 2 Söhnen gesagt, wer es haben will, muß es erarbeiten.
Bin der Mng, den Hof immer als Ganzes übergeben, auch wenn er wie bei mir bereits verpachtet ist, da hat er wenigstens mehr Nutzen, Arbeit gibts auch genug.


Naja, ich muss ja nicht alles verstehen, aber : " wer es haben will muss es erarbeiten " wird wohl sehr schwierig werden wenn der Hof bereits verpachtet ist. :mrgreen:
Unter " erarbeiten " verstehe ich die kostenlose Mithilfe auf dem Betrieb der Eltern vor der Übergabe.


marius, hab nur die Hälfte erwähnt, die LN ist verpachtet, die bewirtschaftete Forstfläche meinte ich mit erarbeiten :wink:

wer die Fläche nicht bearbeitet, hat zuwenig Bezug zum Erbe, der verkauft es irgendwann :roll: wofür sich Generationen krummgebuckelt haben

ich kenne in unserem Wald (20ha) jeden Baum mitm Vornamen :wink:
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Re: Hofübergabe

Beitragvon *Julia* » Mi Jun 15, 2016 22:28

T5060 hat geschrieben:Wenn Mama und Schwiegertochter aber blöde Trulla´s sind, dann guades Nächtle.


Warum läuft es jetzt eigentlich auf solch unqualifizierte Aussagen raus?
Zu Beginn meiner Schilderung kamen wirklich konstruktive und hilfreiche Beiträge. Jetzt wird das echt blöd. Wenn auch mal genau gelesen werden und nicht nur vor 10 Beiträgen eingestiegen werden würde, hätte man auch einen Überblick über meine persönliche und unsere gemeinsame Situation.

Wenn ihr paar Leute davon ausgeht, dass der Hof keine Zukunft hat und wenn ihr mir keine Hilfestellungen für das weitere Vorgehen geben könnt, dann haltet euch doch bitte aus dem Thema raus.

Und jetzt sag ich es nochmal:
Es gilt zwei Dächer neu einzudecken. Da ist es nicht getan mit ein paar Dachlatten und Dachziegeln auswechseln. Und ja, natürlich wird durch den Hof bisher Geld verdient. Wäre das nicht der Fall, würden wir überhaupt nicht über eine Übernahme nachdenken.
Ich selbst bin nicht scharf auf das Gespräch am Sonntag. Aber es wurde ausdrücklich gewünscht, dass ich als Ehepartner dabei sein soll.
Und warum sollen wir nicht damit "drohen", den Pachtvertrag zu kündigen? Welchen Sinn würde eine weitere Bewirtschaftung machen, wenn man im nächsten Jahr von den Senioren gesagt bekommt, dass sie den Pachtvertrag nicht verlängern? Welchen Sinn würde eine weitere Bewirtschaftung machen, wenn man jetzt viel Geld investieren müsste (und auch würde) und in ein paar Jahren sterben dann die Senioren und die Geschwister freuen sich über die Wertsteigerung des Hofes, was denen zugute kommt, weil kein Testament hinterlassen wurde?

Sorry, aber ich hab hier klipp und klar gefragt, welche fähigen Personen man zu Rate ziehen kann, wenn es zu einer Hofübergabe kommen würde.
Meine weiteren Ausführungen habe ich nur geschildert, weil sich daraus noch mehr Informationen für mich ergeben haben, an die wir denken sollten.
Die Aussage, einen benachbarten Landwirt eher an diesem Gespräch teilhaben zu lassen, als die Partner der potentiellen Erben, macht für mich keinen Sinn. Die Nachbarschaft gehen die familiären Probleme nichts an!
Außerdem kann ich nicht gleich zu diesem ersten Gespräch einen Steuerberater, Rechtsanwalt oder sonstigen externen Berater mitbringen. Das verunsichert die Senioren ja erst recht.

Von Leuten wie Marius, 108fendt, Welfenprinz, estomil und ein paar Anderen kamen tolle Beiträge. Euch bin ich dafür auch wirklich dankbar. Aber das was nun zuletzt kam, könnt ihr euch bitte sparen. Danke.

Ich zweifle auch, ob die Signatur von JuliaMünchen so geduldet werden kann. Darum sollte sich vielleicht auch mal einer der Moderatoren kümmern.
*Julia*
 
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Re: Hofübergabe

Beitragvon sml » Do Jun 16, 2016 1:54

*Julia* hat geschrieben:Und jetzt sag ich es nochmal:
Es gilt zwei Dächer neu einzudecken. Da ist es nicht getan mit ein paar Dachlatten und Dachziegeln auswechseln.

Wenn ein Auto einen Rostfleck hat, kann man es natürlich neu lackieren! Man kann aber auch nur den Rostfleck ausbessern!
Ihr könnt aber auch warten bis die Balken durchgefault sind und euch dann gegenseitig die Schuld zuschieben.
(Für mich bedeutet ein "Eiserner Pachtvertrag", die Sache wird so zurückgegeben wie Ihr sie bekommen habt! Ich bezweifle das der Verpächter für die Instandhaltung aufkommen muß.)

*Julia* hat geschrieben:Und ja, natürlich wird durch den Hof bisher Geld verdient. Wäre das nicht der Fall, würden wir überhaupt nicht über eine Übernahme nachdenken.
Ich selbst bin nicht scharf auf das Gespräch am Sonntag. Aber es wurde ausdrücklich gewünscht, dass ich als Ehepartner dabei sein soll.
Und warum sollen wir nicht damit "drohen", den Pachtvertrag zu kündigen? Welchen Sinn würde eine weitere Bewirtschaftung machen, wenn man im nächsten Jahr von den Senioren gesagt bekommt, dass sie den Pachtvertrag nicht verlängern? Welchen Sinn würde eine weitere Bewirtschaftung machen, wenn man jetzt viel Geld investieren müsste (und auch würde) und in ein paar Jahren sterben dann die Senioren und die Geschwister freuen sich über die Wertsteigerung des Hofes, was denen zugute kommt, weil kein Testament hinterlassen wurde?

Dich selbst hat es gestört, das seitens der Schwiegereltern unhaltbare Forderungen aufgestellt wurden!
Nun begebt Ihr euch aufs gleich Niveau herab "wenn ihr uns nicht den Hof gebt, dann ziehn wir leine und ihr müsst bluten" ( drohen/ erpressen, ist da noch ein unterschied?).
Wenn ihr Geld verdient ist doch alles gut!
Investitionen können auch Vertraglich geregelt werden.

*Julia* hat geschrieben:Sorry, aber ich hab hier klipp und klar gefragt, welche fähigen Personen man zu Rate ziehen kann, wenn es zu einer Hofübergabe kommen würde.
Meine weiteren Ausführungen habe ich nur geschildert, weil sich daraus noch mehr Informationen für mich ergeben haben, an die wir denken sollten.
Die Aussage, einen benachbarten Landwirt eher an diesem Gespräch teilhaben zu lassen, als die Partner der potentiellen Erben, macht für mich keinen Sinn. Die Nachbarschaft gehen die familiären Probleme nichts an!
Außerdem kann ich nicht gleich zu diesem ersten Gespräch einen Steuerberater, Rechtsanwalt oder sonstigen externen Berater mitbringen. Das verunsichert die Senioren ja erst recht.

Ich bezweifle mittlerweile das du die Beiträge richtig liest!
Wie auch andere hier, bin ich der Meinung das ihr einen Vermittler/Moderator oder etwas ähnliches braucht um ein sachliches Gespräch zu führen! (Natürlich unter der voraussetzung : alle wissen bescheid)
Wie soll das funktionieren wenn die Nerven jetzt schon blank liegen?
Von einem ausschluss der Partner habe ich nichts geschrieben und das mit dem Landwirt war nur ein vorschlag!

*Julia* hat geschrieben:Ich zweifle auch, ob die Signatur von JuliaMünchen so geduldet werden kann. Darum sollte sich vielleicht auch mal einer der Moderatoren kümmern.

Werde erst mal mit den Schwiegereltern einig, bevor du dich um den Weltfrieden kümmerst.
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Re: Hofübergabe

Beitragvon 108fendt » Do Jun 16, 2016 5:21

sml hat geschrieben:
*Julia* hat geschrieben:Und jetzt sag ich es nochmal:
Es gilt zwei Dächer neu einzudecken. Da ist es nicht getan mit ein paar Dachlatten und Dachziegeln auswechseln.

Wenn ein Auto einen Rostfleck hat, kann man es natürlich neu lackieren! Man kann aber auch nur den Rostfleck ausbessern!


Es gibt aber auch Personen die machen nichts und kaufen gleich was neues ! :roll:
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Re: Hofübergabe

Beitragvon stamo » Do Jun 16, 2016 6:09

sml hat geschrieben:(Für mich bedeutet ein "Eiserner Pachtvertrag", die Sache wird so zurückgegeben wie Ihr sie bekommen habt! Ich bezweifle das der Verpächter für die Instandhaltung aufkommen muß.)


Das habe ich auch so im Kopf.
Julia und ihr Mann pachten den Hof. Sie müssen alls instand halten.
Bei Pachtende gehört der neu gedeckte Schuppen dem Verpächter.
Bei Pachtende gehört der neu angeschaffte Schlepper, der den alten ersetzt, dem Verpächter.
Bei Pachtende gehört die modernisierte Stalleinrichtung dem Verpächter.
"Wenn ich Waldbesitzer bin, dann bin ich auch für den Wald und was daraus wird verantwortlich und deshalb der Profi."
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Re: Hofübergabe

Beitragvon JuliaMünchen » Do Jun 16, 2016 7:52

Julia wird bei der Hofübergabe eh außen vor bleiben. Die Übergeber werden doch nicht so dumm sein und der Ehepartnerin des Sohnes die Hälfte des Hofes überschreiben. Den Hof bekommt der Sohn nicht die Ehefrau.
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Re: Hofübergabe

Beitragvon Pinzgauer56 » Do Jun 16, 2016 7:56

JuliaMünchen hat geschrieben:Julia wird bei der Hofübergabe eh außen vor bleiben. Die Übergeber werden doch nicht so dumm sein und der Ehepartnerin des Sohnes die Hälfte des Hofes überschreiben. Den Hof bekommt der Sohn nicht die Ehefrau.

Das ist ja wohl klar, wenn es soweit kommt, ich bezweifle es !
Es wird zu keiner Übergabe kommen.......
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Re: Hofübergabe

Beitragvon Güllepott » Do Jun 16, 2016 8:10

stamo hat geschrieben:
sml hat geschrieben:(Für mich bedeutet ein "Eiserner Pachtvertrag", die Sache wird so zurückgegeben wie Ihr sie bekommen habt! Ich bezweifle das der Verpächter für die Instandhaltung aufkommen muß.)


Das habe ich auch so im Kopf.
Julia und ihr Mann pachten den Hof. Sie müssen alls instand halten.
Bei Pachtende gehört der neu gedeckte Schuppen dem Verpächter.
Bei Pachtende gehört der neu angeschaffte Schlepper, der den alten ersetzt, dem Verpächter.
Bei Pachtende gehört die modernisierte Stalleinrichtung dem Verpächter.


Naja, bei der Eisernen Verpachtung gibt es sicherlich auch vertraglichen Spielraum. Aber gewöhnlich ist es wohl so wie ihr sagt, allerdings kann es auch sein, dass der Verpächter für Instandhaltung (nicht unbedingt Modernisierung) verantwortlich ist. Bei den Übergaben ist der Buchwert ausschlaggebend. Wenn der höher ist als zu Beginn der Pacht wird eine Zahlung vom Verpächter an der Pächter fällig. (Wertausgleich) Wird jedoch häufig nicht gemacht, da es sich ja oft um den zukünftigen Übernehmer handelt.
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Re: Hofübergabe

Beitragvon sml » Do Jun 16, 2016 8:18

stamo hat geschrieben:
Das habe ich auch so im Kopf.
Julia und ihr Mann pachten den Hof. Sie müssen alls instand halten.
Bei Pachtende gehört der neu gedeckte Schuppen dem Verpächter.
Bei Pachtende gehört der neu angeschaffte Schlepper, der den alten ersetzt, dem Verpächter.
Bei Pachtende gehört die modernisierte Stalleinrichtung dem Verpächter.


Normal gibts einen Wertausgleich, beim Schlepper auf jeden Fall!
Beim Dach ist halt die Frage ob eine Neueindeckung zwingend erforderlich war.

Wenn der Stall aufgrund von Cross Compliance Auflagen modernisiert werden musste, muß es auch einen Wertausgleich geben! Wird aber nur modernisiert um Arbeitszeit zu sparen und man hat sich den umbau nicht vom Verpächter genehmigen lassen, so hat man Pech gehabt.

Andererseits muß auch der Wert zu gunsten des Verpächters ausgeglichen werden wenn sich der Pachtgegenstand verschlechtert hat!
(Z.b. Ihr habt einen Traktor mit übernommen und gebt in nach 10Jahren bei Pachtende zurück, somit muß die differenz zu dem Wert, den die Maschine bei Pachtbeginn hatte ausgeglichen werden.
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