Noch in den 40er Jahren war es hier ganz normal, daß Holztransporte mit Pferdefuhrwerken bewältigt wurden.
Ein Transport in die benachbarte Stadt (25 km) führte über einen Höhenzug mit langem An- und Abstieg.
Morgens um 5 ging es los. Die beiden Kaltblüter wurden oben auf dem Höhenzug ausgetauscht. Zitternd und dampfend, dem Zusammenbruch nahe. Es gab frische Pferde. Noch heute heißt der Parkplatz dort oben deswegen "Am Ausspann".
Abends in der Dunkelheit war der Fuhrmann wieder zurück.
Was wäre der wohl froh gewesen, wenn er nur einen 5 PS-Traktor gehabt hätte (natürlich mit dem nötigen Gewicht wegen der Traktion).
Und ich glaube fest, daß diese Zeiten wiederkommen werden.
Erst dann weiß man wieder, welche Transporte wirklich nötig sind und man weiß den Wert eines Liters Sprit wieder zu schätzen.
