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Ist "Öko" wirklich ökologischer als konventionell

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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650 Beiträge • Seite 19 von 44 • 1 ... 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22 ... 44
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Beitragvon estrell » Sa Sep 01, 2007 13:57

Torge
ich denke es ist auch ein Teil Jugend, das du gerne Äpfel mit Birnen vergleichst!

Jeder "Normalbauer" der Eier produziert sagt, das seine Eier beste Qualität haben. Ein normales Ei aus konventioneller Haltung als Bioei anzubieten ist Betrug - ja. Betrug ist auch, wenn man bei konventionellen Eiern ein Bild von Hühner auf der Wiese auf den Karton druckt.
(Der Sinn von Hühnern auf Wiese mal aussen vor!)
Auch findet es keiner betrügerisch, Milch aus ganzjähriger Stallhaltung in Tüten mit Weiderindermotiv anzubieten.

Die echten Skandale, wo nicht verzehrgeeignete Wahr verkauft wird, wo die Umwelt vergiftet wird, Medikamentenreste in Futtermitteln entsorgt werden...... geschehen aber nicht in der Biolandwirtschaft - vielleicht sind wir davon aber nur verschohnt, weil wir zu klein sind als Markt?
(Wohl wie bei Apple und den Vieren - es lohnt sich nicht für den Mac Schadprogramme zu schreiben bei der Hand voll Usern)
Mir ist egal ob Diktatur des Denkens von rechts oder von links kommt - ich denke immer noch was ich will!
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Beitragvon forenkobold » Sa Sep 01, 2007 14:25

Ich sage nur NITROFEN.......

wenn Ihr jetzt wieder von Einzelfällen sprecht, leere ich mein Archiv...

Gesammelte Skandale der letzten Jahre.

Und hau sie um die Ohren.
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Beitragvon estrell » Sa Sep 01, 2007 14:38

Der Nitrofen-Skandal wurde im Sommer 2002 in Deutschland bekannt. 1988 wurde ein vollständiges Vertriebs- und Anwendungsverbot für den herbiziden Wirkstoff Nitrofen und nitrofenhaltige Substanzen in der damaligen EG (heute EU) erlassen, und damit auch in der Bundesrepublik gültig, wo bereits 1980 die Vertriebszulassung für nitrofenhaltige Mittel ausgelaufen war.

Zu dieser Zeit existierte die DDR noch, in der Nitrofen und andere in der EU verbotene Pestizide weiter zugelassen und im Gebrauch waren. Es wurde erst 1990 für die neuen Bundesländer übernommen. Dementsprechend gab es nach der Wiedervereinigung noch eingelagerte Restbestände. So wurde in einer Lagerhalle, die nach der Einlagerung von Pestiziden nicht ausreichend überprüft und gereinigt worden war, Getreide für Futtermittel eingelagert. Das Getreide war hierdurch mit Nitrofen kontaminiert, als es an Geflügel verfüttert wurde. Da das Getreide als Bio-Futtermittel verkauft wurde, waren vor allem Eier und Geflügel aus Bio-Betrieben betroffen.

Erstmalig aufgefallen waren die erhöhten Nitrofenwerte im November 2001 bei einem Babynahrungshersteller, dessen Labor die Werte nachwies. Zunächst versuchte der Betrieb, seine Lieferanten zur Abhilfe zu bewegen, was aber misslang. Die erhöhten Werte blieben auch deswegen verhältnismäßig lang, da zu dieser Zeit wegen des lange bestehenden Verbots nicht mehr routinemäßig auf Nitrofen getestet wurde. So wurde auch erst im Juni 2002 die Europäische Kommission über das Schnellwarnsystem für Lebens- und Futtermittel von der Kontaminierung in Kenntnis gesetzt. Der Skandal brachte kurzzeitig die Verbraucherschutzministerin Renate Künast in Bedrängnis.

Der durch den Skandal entstandene mittelbare und unmittelbare Schaden wurde vom Deutschen Bauernverband auf rund 500.000 € geschätzt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Nitrofen-Skandal

Und nun - wer bitte hat sich da bereichert? Wer bitte hat da mutwillig mit krimineller Absicht Dinge getan, um sich dadurch besser zu stellen?
Währe konventionelles Getreide gelagert worden, hätts jemand anderen erwischt....

"Forenkobold" du Schwätzer....
Hier mal alle Lebensmittel-Skandale in Europa chronologisch geordnet.... und nun bitte mal objektiv - wieviele sind in der Rubrik BIO?
http://www.khd-research.net/Food/LM_Skandale_1.html
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Beitragvon gerd gerdsen » Sa Sep 01, 2007 15:26

das seltsame am Nitrofen-Skandal war, dass man nicht eindeutig nachweisen konnte woher das getreide kam, keine rückstellmuster usw. vorhanden, dann kam von frau künast der rettende gedanke das das getreide wohl vom staub an der hallendecke kontaminiert worden sei, da stieg dann auch gerne der bauernverband mit auf den rettenden zug, weil ja hier der raiffeisenverband auch dreck am stecken hatte .

der skandal ist garnicht so sehr das nitrofen, sondern die nicht geklärte herkunft des seltsamen bioweizens .

.... übrigens wenn ich bio-weizen teuer einkaufen würde um ihn zu vermarkten, würd ich ihn vermutlich nicht in eine halle mit bergen von alten pflanzenschutzmitteln lagern :roll:
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Beitragvon Panic » Sa Sep 01, 2007 15:39

Und nun - wer bitte hat sich da bereichert? Wer bitte hat da mutwillig mit krimineller Absicht Dinge getan, um sich dadurch besser zu stellen?
Währe konventionelles Getreide gelagert worden, hätts jemand anderen erwischt....

Ich glaube,dort hat jemand erkannt, das Nitrofen eine geringe Wirkung auf Pilzbelastung in der Lagerhaltung hat.Und auf ein seit Jahren verbotenes Präparat kontrolliert ja keiner.Pech gehabt und so mußte die fadenscheinige Lagerhallenstory her, die niemals solch eine gleichmäßige Belastung des Getreides zugelassen hätte!
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Beitragvon gerd gerdsen » Sa Sep 01, 2007 16:03

Panic hat geschrieben:Ich glaube,dort hat jemand erkannt, das Nitrofen eine geringe Wirkung auf Pilzbelastung in der Lagerhaltung hat.Und auf ein seit Jahren verbotenes Präparat kontrolliert ja keiner.Pech gehabt und so mußte die fadenscheinige Lagerhallenstory her, die niemals solch eine gleichmäßige Belastung des Getreides zugelassen hätte!

... die wahrheit werden wir niemals mehr erfahren, aber was für ein absurder gedanke biogetreide gegen pilze mit sowas wie nitrofen einzupudern 8)
die sache wäre doch sehr schnell anders erklärt gewesen, zack... hier das rückstellmuster, zack... auf diesem bioacker ist es gewachsen, zack... hier die entsprechenden bodenproben .
NEIN hier wurde etwas vertuscht und zwar weil es damals der damaligen regierung mit frau künast nicht in den kram passte .
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Beitragvon forenkobold » Sa Sep 01, 2007 16:50

Jaja, das ist die offizielle Version der Nitrofen-Geschichte.

Und damit wurde der wirtschaftliche Schaden relativ gering gehalten..

inoffizielle Versionen gehören nicht in so ein Forum.
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Beitragvon estrell » Sa Sep 01, 2007 17:28

ja, Ok, und am 11.09. haben die Amis sich selber gesprengt....*flöt*

Es ist aber trotzdem so, das es eben nur ganz wenige Bioskandale gibt.(und zwar unterm % Anteil der Biolandwirtschaft an der Gesamtlandwirtschaft)

Aber stimmt, ich muss bedenken, meine Nachbarn sind froh, das mir mal ein Kälbchen unterm Zaun durchwitscht, damit sie beruhigt dabei zusehen können, wie ihnen ganze Herden stiften gehen 8)
Ist halt so - wenn man "anders" ist wird man ganz besonders kritisch beäugt....

So: "Hier stehe ich und kann und werde nicht anders"...."und sie dreht sich doch"
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Beitragvon gerd gerdsen » Sa Sep 01, 2007 18:01

Torge hat geschrieben: :o möchtest du damit sagen das die Bios ihr Getreide gespritzt haben??? mit verbotenen Mitteln??? :lol: das sind doch alles brave liebe Leute die nichts böses machen :lol:


nein das will ich damit nicht sagen, ich meine das das mit dem nitrofen, selbst wenn es aus dem staub der lagerhalle stammte, nur ein betriebsunfall war, das ganze ging damals fast drei wochen durch die medien, man wußte nicht woher das getreide war, hieß dennn mal es wäre bioweizen aus ungarn, dann war es wohl doch wieder aus meckpomm . wenn ich getreide liefere, sei es an die örtliche raiffeisen, thordsen-arp oder getreide ag, alle nehmen sie eine rückstellprobe um evtl. bei sowas den verursacher schnell zu finden .

... als dann die eu mit einem handelsstop für deutsche bio-produkte drohte
zog frau künast ganz schnell zusammen mit dem sonnleitner gerd dieses karnickel aus dem zylinder .... und alle lebten froh bis an ihr ende :cry:
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Beitragvon gerd gerdsen » Sa Sep 01, 2007 18:04

janz verjessen .... was mir damals und auch heute noch komisch daran vorkam .... wir haben ja nun gelernt das die nachhaltigkeit ja darin besteht das biobetriebe ihr eigenes futter anbauen, schon komisch das es biobetriebe gibt und gab die soooooooviel bioweizen über haben .
... sicher nicht so kleine krauter wie new-holland mit seinem 800ha schrebergarten :mrgreen:
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Beitragvon gerd gerdsen » Sa Sep 01, 2007 18:10

und estrell: die "Gammelfleischmetzger" sind doch nicht die schuld der konventionellen bauern, oder ?
sei froh das die nicht behauptet haben die dönertiere wäre aus biologischer haltung :mrgreen:

.... zeigt uns aber da es nichts bringt nur allein die bauern gläsern zumachen, wenn anschließend das fleisch tausendmal hin und her kutschiert wird und tausendmal umverpackt wird . .... hoffentlich nicht nicht nur die spitze des eisberges :roll:
... und dem was auf der verpackung steht kann man wohl nicht glauben, auch nicht das biosiegel .
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