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Aktuelle Zeit: Do Jan 15, 2026 0:37

Ist "Öko" wirklich ökologischer als konventionell

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Beitragvon SHierling » Do Sep 13, 2007 21:33

Aber ich bin eben nicht auf dem Bauernhof aufgewachsen und mein Seniorchef möchte,dass ich selbstständig meine Erfahrung bekomme. Ich habe in einer sehr kurzer Zeit verdammt viel gelernt und verstehen müssen. Dein Sohn konnte von Anfang an bei dir mithelfen, er hat es im Blut, ich muss mir alles mühsam erarbeiten

Also das seh ich anders. Wenn Du Dich wirklich für die Landwirtschaft interessierst, dann mach doch eine Ausbildung, mach Deine Lehre, häng da Fachklasse dran, oder FH oder Uni, dann WEISST Du wenigstens, was die Leute Dir da erzählen! Forum ist ja gut und schön um sich auszutauschen, aber doch nicht zum Grundlagen lernen!
Beispiel: wenn Du schon weißt, wie man die Ration für eine 30l oder 40l-Kuh berechnet, den Grundumsatz Deiner Tiere kennst, den Erhaltungsbedarf, und dann den Leistungsbedarf dazunehmen kannst für jede Kuh - dann kannst Du Dich hier sicher darüber austauschen, ob und wie man z.B. Silage in einer Ration ersetzen kann oder eben nicht. Aber wenn Du nicht mal den Unterschied zwischen Kraftfutter und Mineralfutter kennst (wie Du im anderen Thread schreibst), das ist einfach zu wenig, um die eine oder die andere Seite überhaupt zu beurteilen und dann ist es auch kein Wunder, wenn solche Verbands-Kasper wie die von Demeter Dir in jeder Hinsicht so einen vom Pferd (oder eben von der Kuh) erzählen können!

Grüße
Brigitta
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Beitragvon gerd gerdsen » Fr Sep 14, 2007 7:51

ich würde auch eine landwirtschaftliche lehre empfehlen, incl. berufschule, (das gehört ja sowieso dazu) . .... oder ist das für rudolf steiner anhänger verboten ?
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Beitragvon H.B. » Fr Sep 14, 2007 8:20

maxi2 hat geschrieben:.... Wenn ich Labkulturen finde,die dieese Silagebakterien vertragen und sie bei Demeter erlaubt sind,dann füttere ich Silage .....

... Ist es besser sie gleich nach dem 3.Tag weg zunehmen oder wann wäre der Zeitpunkt besser. Sofort nach der Geburt dürfen wir sie nicht trennen....

... Kannst du mir mal ein paar Tipps geben,wie ich unter den Verbandsrichtlinien ,meinen Milchkühen etwas Gutes tun könnte?

Ich muss mich an die VERBANDSRICHTLINIEN halten.



Da gibts keine besondern Labkulturen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt bei einwandfreier Silage. (Kein Essig- oder Buttersäuregeruch, keine Nacherwärmung, keine faulen Stellen).

Die Trennung von Kuh und Kalb geht am Besten nach dem Ablecken. Der Kuh wird dabei etwas Kraftfutter gegeben. Wenn dann von hinten das Kalb weggenommen wird, bemerkt sies meist nichtmal.


ABER: Dein größtes Hindernis ist und bleibt der Verband. Mach ein Loch, jeden Demetrer der kommt sofort rein, Dreck drüber... :lol:
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Beitragvon estrell » Fr Sep 14, 2007 8:44

H.B.
das mit dem "Verband" stimmt so nicht!

Eine Bekannte von mir hat im Aachner Raum einen Demeterbetrieb in Milch, jetzt schon 25 Jahre - einen der ältesten reinen Demeter-Betriebe da.

Sie hat die Kälber bei den Müttern für 3 Tage, danach stehen die in der Box direkt neben den Muttertieren und bekommen auch deren Milch - der Betrieb arbeitet mit Laufställen und angrenzendem Auslauf, sie hat 80 Muttertiere, also für Demeters schon richtig groß.

Weder was die Gesundheit der Tiere, noch was die Gesundheit der Böden betrifft, hat sie Probleme - sie hat rotbunte in Doppelnutzung, kann mit einem Glanstier auch gute Fleischerträge bei den Kälbern verbuchen.
Der Betrieb wurde von den Eltern übernommen, hat die entsprechenden Flächen und nur die Anbindehaltung von Früher wurde vor zehn Jahren ganz aufgegeben zugunsten des Laufstalls.

Silo wird da in Form von Trockensilage auch gefüttert - auch das gibt keine Probleme. Kraftfutter wird nur wenig von einem anderen Betrieb zugekauft, der dann vom Mist anteilsmässig abbekommt, so das der Düngerkreislauf erhalten bleibt.

Sowas geht also.

Bei ihr sehe ich andere Macken - einerseits Musterbetrieb, andererseits die beschi... Löhne der Gegend und nur Rumänen und Waldorfpraktikanten.... Mindestlöhne sollten sich auch in der Landwirtschaft endlich mal durchsetzen :wink:


Und zu Maix und NH - ICH halte das wegen der unterschiedlichen Infos, die da gegeben werden, echt fürn FAKE! Und gehe da exakt "mit uns Kanickel" konform :wink:
Mir ist egal ob Diktatur des Denkens von rechts oder von links kommt - ich denke immer noch was ich will!
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Beitragvon H.B. » Fr Sep 14, 2007 12:14

Egal wie oder was, der Verband stört immer. Es kann doch jeder nach seinem Wissen und Gewissen arbeiten.
Mir wärs zu blöd, vor irgenwelchen ahnungslosen, fachfremden, bekloppten Pseudoberatern
meine Arbeit zu rechtfertigen. :evil: :evil: :evil:
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Beitragvon freischütz » Fr Sep 14, 2007 12:49

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 Mir wärs zu blöd, vor irgenwelchen ahnungslosen, fachfremden, bekloppten Pseudoberatern meine Arbeit zu rechtfertigen.



Richtig und dann auch noch dafür bezahlen.

Und nicht ganz ernst gemeint ,wie die Haltung zum Geld auch bei den Demeterfunktionären aussehen könnte :

Code: Alles auswählen
[color=green]Zwei Pfarrer unterhalten sich über die Kollekte. Der erste meint: "Ich nehme mir immer die Scheine raus, das Kleingeld bekommt der Herr." Sagt der zweite: "Also ich mache das anders, ich nehme die ganze Kollekte, werfe sie hoch und sage: 'Nimm, Herr, was Du brauchst.' Und was wieder herunterfällt, gehört mir."  [/color]
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Beitragvon gerd gerdsen » Fr Sep 14, 2007 14:57

formuliere ich das mal in einer frage: dürfen die kinder von demeter-bauern auch zur normalen berufschule (landwirt) gehen ?

> Die freie Ausbildung auf einem biologisch-dynamischen Hof: In Deutschland bietet der Demeter-Verband an drei
Standorten eine freie Ausbildung zum Biobauer an (in Norddeutschland, NRW/Hessen und Baden-Württemberg).
Ein Schulabschluss ist für die zweibis
vierjährige Ausbildung nicht zwingend. Der Azubi absolviert den Praxisteil in einem Biobetrieb, die Theorie wird
in Seminaren vermittelt. Dabei wird der Schwerpunkt auf die anthroposophische Sichtweise Rudolf Steiners gelegt.
Wichtig: Die Abschlüsse in NRW/Hessen sind nicht staatlich anerkannt. In Handeloh-Wörme (Region
Norddeutschland) heißt der Abschluss „Fachkundiger Mitarbeiter im Land- und Gartenbau“. Nur in
Baden-Württemberg beendet man die Ausbildung als staatlich anerkannter Landwirt/Gärtner. Alle Demeter-Höfe
weltweit erkennen die freie Ausbildung an.
Infos beim Demeter-Verband


wenn das die antwort ist erklärt das natürlich schonmal sehr viel, oder ?
kein wunder das hier so abstruse fragen von demeter-lehrlingen gestellt wird .
Zuletzt geändert von gerd gerdsen am Fr Sep 14, 2007 15:07, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon estrell » Fr Sep 14, 2007 15:03

Klar dürfen die denn zur Berufsausbildung gehört auch Berufsschule und das gibts als Waldorfzweig noch nicht. Wenn die eine anerkannte Ausbildung machen sollen gehört das dazu.

Du wirst vermutlich den Kopf schütteln - aber in der Wirtschaft sind Waldorfschulabgänger echt heiss begehrt - in ganz erzkonservativen Betrieben besonders. Die Kids haben Anstand, Manieren und haben arbeiten UND Denken gelernt.

Mein Sohn macht derzeit ganz normal sein Studium im Maschinenbau in Aachen an der RWTH - auch das ist absolut nix besonderes - nur das er "seinen Namen tanzen kann" :P
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Beitragvon gerd gerdsen » Fr Sep 14, 2007 15:05

estrell hat geschrieben:Klar dürfen und müssen sogar! Denn zur Berufsausbildung gehört auch Berufsschule und das gibts als Waldorfzweig noch nicht.

Du wirst vermutlich den Kopf schütteln - aber in der Wirtschaft sind Waldorfschulabgänger echt heiss begehrt - in ganz erzkonservativen Betrieben besonders. Die Kids haben Anstand, Manieren und haben arbeiten UND Denken gelernt.

Mein Sohn macht derzeit ganz normal sein Studium im Maschinenbau in Aachen an der RWTH - auch das ist absolut nix besonderes - nur das er "seinen Namen tanzen kann" :P


*upps* nu hab ich diese frage oben schon selber beantwortet, da hast du wohl nicht ganz recht mien deern ! :wink:
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Beitragvon estrell » Fr Sep 14, 2007 15:39

Die Abschlüsse in NRW/Hessen sind nicht staatlich anerkannt. In Handeloh-Wörme (Region
Norddeutschland) heißt der Abschluss „Fachkundiger Mitarbeiter im Land- und Gartenbau


Also - bitte - wer macht heute eine "Nicht anerkannte Ausbildung"? Soviele Demeterbetriebe gibts gar nicht - und die die es gibt arbeiten mit Behinderten, Praktikanten und/oder Rumänen, weil Polen inzwischen schon zu teuer sind.

Was es nicht gibt - ich hätte es noch deuticher schreiben müssen: Eine Waldorfberufsschule. Wer eine anerkannte Ausbildung machen will muss also in eine normale Berufsschule.

Ach - zB die Tochter einer Bekannten aus dem Süddeutschen ist seit dem Sommer ganz "normale" Handwerksmeisterin als Orthopädieschuhmacher. Und hat bis zum Abi die Waldorfhocker gedrückt. Sie wurde zweitbeste ihres Ausbildungsganges und es waren mehr als zwei zukünftige Meister :wink:

Waldorfkinder sind nach ihrer Ausbildung kein bischen Realitätsfremd. sie wachsen nicht in Scheinwelten auf, wie PC-Game süchtige oder Fernsehkaputte die sich von einer Talkshow zur nächsten zappen. Es sind heute seltene, weil ganz normale Kinder, die sich gerne bewegen, die einen Bezig zur bodenständigen Realität haben und die mit anderen Menschen einen gesunden Umgang pflegen.
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Beitragvon H.B. » Fr Sep 14, 2007 15:47

estrell hat geschrieben: Soviele Demeterbetriebe gibts gar nicht - und die die es gibt arbeiten mit Behinderten, Praktikanten und/oder Rumänen, weil Polen inzwischen schon zu teuer sind.


Ein konv. Landwirt würde als Ausbeuter an den Pranger gestellt!
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Beitragvon gerd gerdsen » Fr Sep 14, 2007 15:56

das wollt ich nur hören
estrell hat geschrieben: Wer eine anerkannte Ausbildung machen will muss also in eine normale Berufsschule.


da wundert mich aber das maxi2 oder new-holland121 hier so doofe fragen stellen, offensichtlich haben sie nichtmal berufschulwissen .
allerdings denke ich das generell die demeterleute nie eine beruf- oder landwirtschafts- oder gar eine höhere landbauschule von innen gesehen haben .
.... und trotzdem geld vom staat, bzw eu bekommen, das sind halt wie die waldorfschulen unsere heiligen kühe, die sich keiner zu schlachten traut .
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Beitragvon maxi2 » Fr Sep 14, 2007 17:21

Hallo an alle,

ich habe ein ganz normales Wirtschaftsabitur an einem Berliner OSZ gemacht. Danach habe ich ein Bachelorstudium in Betrieblicher Umweltinformatik gemacht und mein Herz für die LW wiederentdeckt. Ich habe mich seit meiner Kindheit in verschiedenen Reiterhöfen herumgetrieben und dort mitgeholfen. Leider hat man mir immer wieder gesagt,dass ich in der LW keine Zukunft hätte! Aber ich habe jetzt mein Praktikum mit Abschluss gemacht (Vor der LAK ,aber Futterberechnung war nicht gefragt!). Ich habe nun auch die Aufnahme zum LW-Studium bekommen! Es tut mir leid,wenn ich euch blöde Fragen stelle,aber ich habe auf der Suche nach einer Ausbildung zur Landwirtin Tennenthal kenengelernt. Dort durfte ich bis zum Ende des Jahres (2006) mitarbeiten,mit dem Ziel die Ausbildung zu bekommen. Leider ist der theoretische Inhalt,den man in der Berufsschule,die in Herrenberg ist lernt, sie aber auf dem Betrieb nie anwenden kann, nicht sonderlich hilfreich. Viele Lehrlinge,die dort gelernt haben ,müssen entweder im 2. oder 3.Lehrjahr auf einen anderen Betrieb!
(Man lernt dort sehr wenig "moderne" Maschinen kennen). Außerdem muss man sehr viel heilpädagogisches lernen,wo man als durchschnittliche Frau sehr schnell an seine Grenzen kommt. In der Ausbildung muss man sich gleichermaßen auf die landwirtschaftlichen Inhalte und auf die heilpäddagogischen Aspekte konzentireren . Ich habe dann seit dem Januar auf einem konventionellen Betrieb mein Praktikum fortgesetzt. Hier habe ich neben dem Pflanzenbau auch die Arbeit mit Nutztieren kennengelernt . Durch Tennenthal habe ich sehr lange Schwierigkeiten,mit dem normalen Betrieb/Menschen gehabt,weil es so anders war.
Mein Chef und mitlerweile sein Sohn haben sich erst lustig gemacht,aber dann damit beschäftigt! Ich durfte ab sofort meine Ideen ausprobieren und beipielsweise meine Präparate rühren,in die Regionalgruppe (zu Demeter)gehen usw. Sein Sohn ist mittlerweile mein Freund und hilft mir wo er kann. Er weiß nun wie sensibel ich bin,dass haben die Demeterleute sehr schnell gemerkt und ich fühle mich da menschlich so wohl .

Ich befinde mich in einer enormen Spannung,weil ich nicht weiß,was nun besser ist und ich niemanden verraten will. Meine "Dummen" Fragen,haben mit dem Konflikt zu tun!
Ich lese alles,wass ich über die LW bekommen kann,versuche meine Fragen loszuwerden habe aber sehr oft Angst ausgelacht zu werden!
Bei den Demterleuten,wurde ich bisher noch nicht ausgelacht,sie nehmen einen wirklich auf und man fühlt sehr schnell geborgen!
Ich komme aber im fachlichen Teil in Konflikte(Beispielsweise mit der Tierfütterung und auch mit der Ideologie) Ich will meinen "Helfern",die mir soviel Möglichkeiten geben nicht ins Kreuz fallen.
Aber mir geht die Gesundheit der Tiere vor! Ich liebe die Kühe und wenn ich wirklich mal 12 Schwarzbunte /12 Rotbunte Niederungsrinder haben möchte, muss ich zuerst an das Wohl der Tiere denken! Und da will ich einfach die unklaren Verbandsregeln nicht befolgen! Mein Chef hat mir versprochen,wenn ich ihm zeige,dass ich mich selbstständig um die Tiere kümmern kann,dann besorgt er mir welche und wenn ich will, kann ich dann auch Milch und Käse machen u! Ich habe nun ein paar "Versuchtiere" und bisher sind sie alle gesund und ich setze alles daran,sie so zu erhalten und da finde ich bei Demeter zu wenig Hilfe!
Ich brauche,neutrale Personen,die mir die Möglichkeit geben,ideologiefrei lernen zu können. Hier gibt es doch die einen oder anderen Milchviehexperten,ich werde mich bemühen,sachlicher zu werden und keine "Dummen" Fragen zu stellen!

Ihr helft mir wirklich und ich werde euch zeigen,dass ich weder ein Fake,noch irgeneine verblödeter Städterin bin,das bin ich nicht !

Gruß
maxi2
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Beitragvon estrell » Fr Sep 14, 2007 17:45

Gerd
ich würde niemals davon ausgehen, das wenn ich meine Nachbarn hier rumpropeln sehe, von deren Inteligenz auf alle Landwirte überhaupt zu schließen - denn teilweise muss ich zugeben, das einige meiner Rinder mehr IQ haben.

Wenn sich Maxi und ihr Freund hier so outen, das sie zu dumm währen gradaus zu denken, dann stehen sie nicht besser da, als eben meine Nachbarn.
Ausserdem denke ich seit NH hier aufgetaucht ist, das es sich dabei um ein Fake handeln muss, sooooo unlogisch wie die Argumentation dahinter ist, kann man nicht mal mit 23 sein. (erst Demeter, dann Riesenaufregung, dann doch Demeter, aber null Ahnung von der Antroposophie :evil: ) Denk doch mal - "Alle die wir treffen raten uns dazu" - "mein Vater hat ihr 800ha gegeben - sie ist ja so interessiert!" Menno 800ha! Das ist nicht NIX!

Das du, der alles so hinterfragt das dann als so realistisch sieht finde ich verwunderlich - aber vielleicht ists nur weils dir so gut in den Kram passt???

Eine anerkannte Ausbildung zu mehr als "im Boden wühlen" beinhaltet die Kenntniss aller mit dem Fachbereich zusammenhängender Dinge. Auch wenn ich z.B. Tierheilpraktischer Tierarzt werden wollte, müsste ich also alle anderen Sparten der Tierarztlaufbahn wenigstens angerissen haben - egal wie ich später behandele - um eben zu wissen, wie ich behandeln muss.

Gerd - ich wundere mich über dich - das passt jetzt so gar nicht zu dir!
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Beitragvon SHierling » Fr Sep 14, 2007 17:46

Ich brauche,neutrale Personen,die mir die Möglichkeit geben,ideologiefrei lernen zu können
Diese Leute heißen Schule, oder Uni, ganz einfach.

Ich denke nach wie vor, Du brauchst eine anständige Ausbildung - allein die Vorstellung, wenn man keinen Schimmer hat, "mal eben in einem Forum Landwirtschaft lernen" zu können ,ist doch völliger Quatsch. Du siehst doch an Dir selber, was Dir alles fehlt, meinst Du andere Leute brauchen für so ein Wissen drei und mehr Jahre, weil die so doof sind und Du kannst das "mal eben nachlesen"?
Mach doch Deine Tierversuche, wenn Du mit der Ausbildung fertig bist, da hast Du und haben Deine Tiere mehr davon - allein die Vorstellung, es gäbe eine Ausbildung, bei der man nicht mal Füttern lernt, und dann die Idee, das Ganze am lebenden Tier mit Versuch und Irrtum lernen zu wollen - das ist doch abstrus (und außerdem immerhin auch illegal .... )

Grüße
Brigitta
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