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Aktuelle Zeit: Do Jan 15, 2026 0:37

Ist "Öko" wirklich ökologischer als konventionell

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Beitragvon gerd gerdsen » Mi Sep 12, 2007 19:50

maxi2 hat geschrieben:wenn man sie in Glasflachen kauft,schwimmt manchmal noch der Sahnepropfen


....und das ist dann womöglich auch nicht wirklich sahne *grusel*
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Beitragvon SHierling » Mi Sep 12, 2007 19:55

Es wird doch sowieso darauf hinauslaufen, das sie Bio-Milch und Vorzugsmilch gar nicht unterscheiden kann oder glaubt, jede Rohmilch wäre automatisch Bio ...
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Beitragvon 2810 » Mi Sep 12, 2007 20:07

[quote="Bio-Bio"]

Ein Aspekt den ich in der ganzen Diskussion hier vermisse sind aber auch die Pestizidrückstände in konventionellen landwirtschaftlichen Produkten. Warum geht hier keiner drauf ein?

[/quote

Da gebe ich Dir vollkommen recht Bio-Bio , 38 Forumsseiten wurden sehr viele Animositäten losgelassen gegen Personen , die sich zu Bio -produktion / Konsum bekannt haben.
Viele Konsumenten kaufen gerade wegen diesem Sachverhalt diese Produkte , mag für viele jetzt nur emotionale " Bauchgefühlduselei "sein.
Fakt ist jedoch:PSM-Grenzwerte wurden wegen der konv.Lw eingerichtet.
Und wie wackelig diese Geschichte ist - trotz Tierversuche mit LD-50 oder gerade deswegen :?: sieht man doch immer wieder: das Haupterprobungstier ist der Mensch , erst im Masseneinsatz sieht man Wirkungen beim Menschen .
Erinnert sei an die Panikrückzieher von Euparen im Frühjahr, keine Aufbrauchfrist mehr , sondern Anwendungsverbot. Und das bei einem Mittel , das Jahrzehnte tadellos dastand mit 3 Tage Wartezeit in Erdbeeren !
Der gleiche Vorgang bei Rebell -> Anwendungsverbot ! Macht euch das nicht nachdenklich :?:
Mach euch folgendes nicht nachdenklich : Getreidesikkation mit Round-up
in Braugerste nicht zugelassen , im Konsumgetreide jedoch --> will heißen zu Brauzwecken nicht tauglich , für den direkten menschlichen Verzehr sehr wohl :!: :!:
Der gleiche Sachverhalt beim Krautabtöten der Kartoffel :
Bei Pflanzgut ein Mittel nicht zugelassen --> zur menschlichen Ernährung
gut genug :?:
Macht euch das nicht nachdenklich :?:

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Beitragvon Brombeerfoerster » Mi Sep 12, 2007 20:22

Die Masse der deutschen Bevölkerung macht gar nichts nachdenklich :!:

Dies wird wahrscheinlich an der Heraufsetzung der Schadstoffgrenzwerte beim Trinkwasser liegen > laaaaangsaaaam eingelult/betäubt, das VOLK
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Beitragvon H.B. » Mi Sep 12, 2007 20:36

Das war nach Tschernobyl nicht anders. Das waren natürlich auch die Konvis!

Brombeerzwicker, die Masse der Bevölkerung hat anderes im Kopf. Die beschäftigen sich damit, was sie im hohen Alter noch alles anfangen.
Die, die sich am meisten um ihre Gesundheit sorgen, bekommen Krebs
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Beitragvon euro » Mi Sep 12, 2007 20:38

H.B. hat geschrieben:Das war nach Tschernobyl nicht anders. Das waren natürlich auch die Konvis!

Brombeerzwicker, die Masse der Bevölkerung hat anderes im Kopf. Die beschäftigen sich damit, was sie im hohen Alter noch alles anfangen.
Die, die sich am meisten um ihre Gesundheit sorgen, bekommen Krebs


darauf wird mal gleich eine gequalmt ...
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Beitragvon 2810 » Mi Sep 12, 2007 20:39

Welche Grenzwerte meinst Du Brombi ?
Bez Psm -grenzwerte ändert sich doch nichts ? Die 0,1 Mikrogramm sind ja schon relativ scharf, sie erfassen jedoch nur den Eintrag aus LW .
andere Schadstoffe haben im Wasser auch nichts verloren.
Z.Bsp. Internat Gewässerkommission sagt schon Jahre :der EDTA-wert des Bodensees ist zu hoch , aber es geschieht nichts , weil der Feind ist diesmal nicht die LW, da könnte man gegen eine Minderhiet schießen --> der Verursacher ist ein Großteil der Bevölkerung , also kann man nichts tun .
Oder NTBA (Antiklopfmittel ) wird inzwischen in 18 % der Grundwassermeßstellen gefunden ,ein problematischer Stoff, aber zum Blei will man auch nicht zurück .
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Beitragvon H.B. » Mi Sep 12, 2007 20:39

@euro: genau!
Zuletzt geändert von H.B. am Mi Sep 12, 2007 20:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon forenkobold » Mi Sep 12, 2007 20:45

Euparen:

Nach neueren Erkenntnissen kann nach Anwendung des Wirkstoffs Tolylfluanid das bislang unbekannte Abbauprodukt Dimethylsulfamid im Boden entstehen und in Grund- und Oberflächenwasser gelangen. Wird im Rahmen der Trinkwassergewinnung – wie in einigen Wasserwerken üblich – eine Entkeimung mittels Ozon durchgeführt, so kann aus Dimethylsulfamid ein Nitrosamin entstehen. Bayer CropScience arbeitet eng mit den betroffenen Wasserwerken sowie dem BVL zusammen, um eine rasche Aufklärung der Zusammenhänge herbeizuführen. Bis zum Abschluss der umfang-reichen Untersuchungen wird der Vertrieb tolylfluanidhaltiger Pflanzenschutzmittel vorsorglich ausgesetzt.





Vorsorgemaßnahme...



Rebell:

Nur in Wasserschutzgebieten Anwendungsverbot


Und wer etwas von Landwirtschaft versteht, den regen Deine Braugerste- und Kartoffelbeispiele nicht zum Nachdenken an. Für offensichtliche Laien wie Dich:

Roud-Up ist im Voernteverfahren bei Braugerste aus einemlen Grund nicht zugelassen. Es kann sein, dass damit Körner vor ihrer Physiologischen Reife absterben und nicht mehr keimfähig sind. Das gefällt den Mälzern ganz und garnicht. Hat nicht smit Gift oder sonstwas zu tun...
In der Saatgutvermehrung... nicht nur bei Kartoffeln .. gilt das Gleiche
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Beitragvon forenkobold » Mi Sep 12, 2007 20:51

Noch was:

Das allerschlimmste an der heutigen schadstoffreichen Zeit ist dieses:

Früher wurden die Leute nicht vergiftet und durften ohne jegliche Chemie glücklich und zufrieden mit 40 sterben (durchschnittliche Lebenserwartung um 1900).

Heutzutage wird man systematisch vergiftet und muß das auch noch 80 Jahre lang ertragen!
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Beitragvon maxi2 » Mi Sep 12, 2007 21:50

Guten Abend nochmals,

@ Shierling: in deinem Link stand auch:
Eine Zeitungsschlagzeile lautete: „Bio-Milch: Sie sieht gut aus, sie schmeckt gut, und endlich wurde auch bewiesen, dass sie uns gut tut.“

und an alle anderen:

Ich fand eure Diskussion und Unterhaltung heute echt gut und so macht es auch Spaß.

Wir werden mit Sicherheit auch Rückschläge haben und das werde ich mit einplanen so gut ich/wir können. Derzeit ist für mich /uns alles neu und ich darf einfach alles machen ,was ich will versuchen.
Ich werde weder vom Senior,noch sonst jemandem gebremst. Ich darf auch an die Philosophie glauben und ich schade niemandem,wenn ich /wir 1 Stunde pro Tag rühren oder eben an unsere Präparate glauben und auch an die Ausbringungszeit!
Wir haben viel Platz und ich werde noch sehr viel lernen aber seit dem Film am Samstag,glaube ich einfach an die Ideologie von Demeter und ich denke,dass die Lebensmittel keinem Schaden.
Ich will einfach respektvoll mit der Natur umgehen und Demeter hat einen relativ stabilen und sehr traditionellen Kundenkreis (ich beobachte den Markt sehr genau und in Berlin gibt es da schon die eine oder andere Möglichkeit). Die Kunden kommen teilweise generationsübergreifend und solange es Montesorri- und Waldorfschulen gibt und etliche andere Alternativschulen,wird es auch einen Platz für bio-dynamische Lebensmittel geben.

Ich kaufe ja auch ab und zu Konv. Lebensmittel,da ich beispielsweise Biokaffee nicht mag und obwohl ich sehr sparsam lebe,einfach nicht zu 100% Biologisch leben kann. Und ich will auch die konventionelle Seite kennen und verstehen.
Ich habe jetzt zwei Bücher mit den Arbeitsbögen bekommen (Ulmer Agrarwissenschaft, Landwirt ,Grund-/und Fachstufe),die arbeite ich durch und versuche was möglich ist, umzusetzen aber ich will eben die Demeterlinie ausprobieren.

@ Shierling,ich bin gerade dabei dir eine Futterration für Rinder -und wenn ich die hinbekommen habe,kann ich sie dir auch für Schweine mal zusammenstellen!
(Beim Rind nehme ich erstmal die Milchkuh und das Kalb,wenn es dir recht ist).

So nun noch einen schönen Abend
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Beitragvon Brombeerfoerster » Mi Sep 12, 2007 22:02

euro hat geschrieben:
H.B. hat geschrieben:Das war nach Tschernobyl nicht anders. Das waren natürlich auch die Konvis!

Brombeerzwicker, die Masse der Bevölkerung hat anderes im Kopf. Die beschäftigen sich damit, was sie im hohen Alter noch alles anfangen.
Die, die sich am meisten um ihre Gesundheit sorgen, bekommen Krebs


darauf wird mal gleich eine gequalmt ...


8) Hast du was da ???
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Beitragvon H.B. » Do Sep 13, 2007 8:29

@Brombeerkitzler,

leider nix für deine Ansprüche. :wink:

Die Bio-Hanfwelle der 68iger hat Deutschland vor meiner Zeit verseucht. Das sind jetzt die Lehrer unserer Kinder...


maxi2 hat geschrieben:... aber seit dem Film am Samstag, glaube ich einfach an die Ideologie von Demeter ...


....und andere glauben an die Sharia :roll:
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Beitragvon freischütz » Do Sep 13, 2007 11:46

Die Demeterphilosphie gehört, genau so wie die Astrologie zur Esoterik. Und Esoteriker
arbeiten letztlich mit okkulten Quellen", etwa wenn sie wie Steiner behaupten, dass die
Menschen "das Göttliche in sich selbst" hätten. Die Demeterphilosphie trägt zudem
einen "antichristlichen Akzent" in sich. Sie ist gefährlich, weil Menschen
aufhören, allein zu entscheiden. Sie suchen sich einen Ratgeber, der für
sie entscheidet.
Gott, der Schöpfer, hat
bewusst eine Grenze gesetzt, um die Menschen zu schützen: Denn in der
jenseitigen Welt gibt es alles - Geister, Dämonen, Engel, Teufel - wir
kommen mit Dingen in Berührung, die uns schaden. Für viele Anhänger hat die Demeterphilosphie die Funktion eines Gottesersatzes. Das ist wirklich furchtbar.
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Beitragvon Coleman » Do Sep 13, 2007 12:42

Solange die Demeterbauern nicht abhängig von demagogischen "Kartenleger" und "Kristallkugelseher" werden, kann man die Demeterpolitik ja nicht gerade als gefährlich bezeichnen.
Da gibt es ganz andere gefährliche Gruppen, die Gehirnwäsche betreiben.
Bei Demeter kann jeder wieder aussteigen, wenn er will, ob das auch für wirklich gefährliche Gruppen gilt?
Auch wenn ich Bio mittlerweile etwas differenzierter sehe, ist es weit hergeholt, Demeter als ideologisch gefährlich zu bezeichnen.
Irgendwie erfüllen die nicht ganz die Faktoren der F-Skala.
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