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Ist "Öko" wirklich ökologischer als konventionell

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Beitragvon forenkobold » Di Sep 11, 2007 19:12

Das ist doch alles im Löschkalk. Was fehlt, kommt aus dem Kosmos.
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Beitragvon H.B. » Di Sep 11, 2007 19:32

...nee, die stecken Hörner in den Mist :lol:
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Beitragvon freischütz » Di Sep 11, 2007 20:12

:D :D
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Beitragvon maxi2 » Di Sep 11, 2007 20:33

Hallo an euch,

ich weiß,dass ihr alle denkt,dass wir eins an der Waffel haben aber das ist eben nicht so.

Ich versuche mal etwas Sachlichkeit hierrein zubringen.

1. Pflanzenbau:
Jede Pflanze hat ihren eignen Pflanz-/Ernterhythmus und der hängt wirklich mit dem Mond zusammen. Es gibt Studien,die beweisen,dass sie besser wachsen oder mehr Gesckmack entwickeln.

2. Wir haben einen breiteren Fruchtradius (bis zu 28 verschiedene Feldfrüchte) und der Gemüseanbau ist Bestandteil in der Fruchtfolge und bei uns hat die mechanische Beikrautbekämpfung und der Einsatz von Nützlingen, Priorität. Gepflügt wird nur, wenn es notwendig ist und wir versuchen durch Sortenvielfalt,eventuelle Verluste zu minimieren. Der Biobauer baut auch weitere Reihen an und sorgt mit Unterssaaten für möglichst wenig Bodenabtrag und minimiert den Beikrautdruck. Hecken und andere Wildkräuterstreifen bieten Nützlingen und vielen bedrohten Tierarten einen Lebensraum. Wir haben auch die Streuobstwiese mit unzähligen Schmetterlingenund was ihr als "Unkraut" bezeichnet ist manchmal etwas sehr gesundes und bietet unzähligen Tieren einen Lebensraum. Wir würden heute keinen Hafer oder Roggen kenen,wenn nicht in grauer Vorzeit,die Menschen seinen Wert erkannt hätten (Der Roggen galt ursprünglich als Unkraut des Weizens und der Hafer war bei den Römern ebenfalls Unkraut!) Es gibt viele "Unkräuter,die man heute als Heilpflanzen kennt oder die sogar als wertvolle Kost angeboten werden (der Amaranth oder die Quinoa oder der Buchweizen...).

Mich hat diese Art der Wirtschaftsweise sehr fasziniert und es fasziniert mich,dass mit etwas Präparateeinsatz so viel Möglich ist! Unsere Erzeugnisse sehen vielleicht nicht immer glänzend aus aber sie haben wirklich Geschmack !

3. Die bio-dynamiker versuchen eigenes Saatgut zu ziehen und sorgen hiermit für Sortenvielfalt und Reinheit. Ich habe dies erst auf einem Demeterbetrieb kennengelernt!

Überhaupt ist der landw. Betrieb ein indivivdueller Orgasnismus.

Ich hoffe,dass ich erstmal die pflanzliche Seit beschreiben konnte und dass es diesmal in euren Augen besser ist! :wink:

Rückmeldungen sind erbeten.
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Beitragvon estrell » Di Sep 11, 2007 20:36

Andersrum wird ein Schuh draus - man steckt den Mist - rechstrumgerührt - ins Horn.... das man dann vergräbt.
Zugesetzt werden Heilpflanzen, manche geben auch etwas Honig bei.

Ja, stimmt, ist hundert Jahre alt, das Rezept - und wie in Homöopathika sind bei 10 Hörnern auf 1Ha eigentlich auch null Düngewirkung messbar.

Getreu dem Motto der Landwirtschaft - "viel hilft viel", hab ich deshalb Steppenrinder - wegen der besonders langen Hörner :oops:
Mir ist egal ob Diktatur des Denkens von rechts oder von links kommt - ich denke immer noch was ich will!
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Beitragvon H.B. » Di Sep 11, 2007 20:43

Rückmeldungen sind erbeten.
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das Kind glaubt wirklich, die Welt neu erfunden zu haben :wink:
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Beitragvon heico » Di Sep 11, 2007 21:46

Nein Maxi2 die Waffel ist noch ok.
Hier im Thread kannste allerdings nicht viel weiterkommen, weil Dir
die Erfahrungen fehlen, um die Knüppel, die dir zwischen die Beine geschmissen werden, wegzuräumen.

Was mir auffällt ist zB die Gewichtung zwischen der "normalen" Bioerzeugung und die zusätzlichen Aufwändungen im Demeterbereich.
Ich hatte mal einen Berater vor 20 Jahren, der mir gesagt hat, ich solle die Präparate und
die Arbeit nach Mondphasen als i-Tüpfelchen der Biolandwirtschaft sehen.

Damit komme ich dann auch gut klar, wenngleich mir das zu viel Aufwand war.
Gesehen habe allerdings mehrfach die deutlichen Auswirkungen in den
Saatzeiten nach dem Thunschen Kalender.
Bei mir ist es jedoch so, wenn ich mich nach dem Kalender richte, dann riskiere ich naß zu ackern
und das kann der beste Termin nicht wieder ausgleichen.
Deswegen sehe ich mir den Kalender nur noch aus Interesse an, aber nicht
mehr um mich danach beim Ackern zu richten.

Der bessere Geschmack der Bioerzeugnisse kommt übrigens nicht vom
weglassen des PS, sondern ganz einfach vom geringen N-Angebot.
Der Geschmack ist es, der die meisten Käuferschichten anzieht und nicht die Ideologie,
die oft von der Gegenseite besonders betont wird.
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Beitragvon Brombeerfoerster » Di Sep 11, 2007 22:03

heico hat geschrieben:
Der Geschmack ist es, der die meisten Käuferschichten anzieht und nicht die Ideologie, die oft von der Gegenseite besonders betont wird.


Endlich mal Jemand, der sagt wie's ist :wink:
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Beitragvon maxi2 » Di Sep 11, 2007 22:17

@ H.B:

Ich habe nicht die Welt neu erfunden und möchte es nicht aber selbst mein Seniorschef glaubt,dass an den Anbaumethoden etwas dran sein könnte!

@estrell:
Manchmal hilft auch der Glaube an die Wirkung ,ich weiß wirklich nicht was daran wirkt,aber das Gemüse und das Getreide sprießen,wir haben auch viele Kartoffeln,die alle genießebar sind und sehr gut schmecken.
Die Hörner dienen als Schutzorgan und sollen die Kraft der Tiere an den Boden geben.

@ heico,

danke,für deinen Tipp .
Vielleicht ist es Einbildung aber selbst einige lanjährige Bauern,sagen uns dass das Gemüse und auch die Milchprodukte intensiver schmecken. Das Auto riecht immer nach dem jewiligen Obst.

Nochmals an alle,gebt mir /uns eine Chance und ich brauche noch ein paar Jahre Erfahrung und die werde ich bekommen!

einen schöne Nacht noch,
maxi2
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Beitragvon estrell » Di Sep 11, 2007 22:26

Maxi - danke für den Tip - ich dachte die Hörner sollten so wie Spikes an Schuhen die Rinder am Ausgleiten auf nassen Weiden hindern. Gut wieder was gelernt zu haben.




Ich glaub ich bin heilfroh nicht mehr 20 zu sein :!:

Und - wie ich wohl dann mit 60 bin? :shock:
Mir ist egal ob Diktatur des Denkens von rechts oder von links kommt - ich denke immer noch was ich will!
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Beitragvon Brombeerfoerster » Mi Sep 12, 2007 6:58

maxi2 hat geschrieben:Vielleicht ist es Einbildung aber selbst einige lanjährige Bauern,sagen uns dass das Gemüse und auch die Milchprodukte intensiver schmecken. Das Auto riecht immer nach dem jewiligen Obst.



WOW :shock:

Könnte ich 2.000 Liter von diesem Kraftstoff käuflich erwerben ?
Gibt es den als Diesel und Benzin Ersatz ??
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Beitragvon SHierling » Mi Sep 12, 2007 7:10

Hallo,
1. Pflanzenbau:
Jede Pflanze hat ihren eignen Pflanz-/Ernterhythmus
Ja, das stiimmt. Die konventionellen Betriebe dreschen aber auch nicht imJanuar!
... und der hängt wirklich mit dem Mond zusammen. Es gibt Studien,die beweisen,dass sie besser wachsen oder mehr Gesckmack entwickeln.

Super. Wo? Autor? Titel?

Der Biobauer baut auch weitere Reihen an und sorgt mit Unterssaaten für möglichst wenig Bodenabtrag und minimiert den Beikrautdruck. Hecken und andere Wildkräuterstreifen bieten Nützlingen und vielen bedrohten Tierarten einen Lebensraum.
Jo, und schon geht die Hetze gegen die normalen Bauern wieder los .... lies mal "Der Zwischenfruchtbau", das ist ein Ratgeber (für konventionelle Betriebe!) aus den 70er Jahren, oder einfach mal ein paar Bücher über ganz normale Ertragsphysiologie, Untersaaten und Hecken haben überhaupt nichts mit "Bio" zu tun, grade konventionelle Rinderbetriebe mit viel Mais tun da gut Gras drunter, und Knicks gibts in Schleswig-Holstein schon länger als selbst Steiner gedacht hat. - das ist alles nix neues und erst recht keine "biologische Erfindung".

Wir haben auch die Streuobstwiese mit unzähligen Schmetterlingenund was ihr als "Unkraut" bezeichnet ist manchmal etwas sehr gesundes und bietet unzähligen Tieren einen Lebensraum.
Wer ist da denn bitte "wir" ? Also ich hab die auch, und nutze Phytomedizin - was hat das mit Bio zu tun? Förderprogramme für Streuobstwiesen gab es in den letzten Jahren überallund für jeden, und Heilkräuterbücher boomen seit mehr als 20 Jahren, völlig ohne Bio.

Ich denk mal, so hat das gar keinen Zweck - Du kannst ja selber zwischen Bio und Konventionell überhaupt nicht unterscheiden, noch ne Woche weiter dann heißt es "Wir haben das bessere Wetter und die SOnne scheint nur auf Demeterbetriebe" ....

Grüße
Brigitta
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Beitragvon gerd gerdsen » Mi Sep 12, 2007 8:16

Brombeerfoerster hat geschrieben:
heico hat geschrieben:
Der Geschmack ist es, der die meisten Käuferschichten anzieht und nicht die Ideologie, die oft von der Gegenseite besonders betont wird.


Endlich mal Jemand, der sagt wie's ist :wink:


mein liebes försterchen, wenn du meinst das du dir diesen vermeindlichen luxus leisten mußt ( so wie deinen designer fernseher von bang und olufsen) dann darfst du das dir auch leisten, dafür sparst du dir das geld an deinen arbeitsgeräten, kannst dir ja wieder bei ebay ne kaputte wacker rüttelplatte kaufen !
...und diesmal besser drauf aufpassen . :wink:
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Beitragvon H.B. » Mi Sep 12, 2007 12:58

heico hat geschrieben:
Der bessere Geschmack der Bioerzeugnisse kommt übrigens nicht vom
weglassen des PS, sondern ganz einfach vom geringen N-Angebot.
Der Geschmack ist es, der die meisten Käuferschichten anzieht und nicht die Ideologie,
die oft von der Gegenseite besonders betont wird.


Nein, der kommt vom Betriebsleiter, der wie den Betrieb auch die Körperpflege vernachlässigt. :mrgreen:
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Beitragvon estrell » Mi Sep 12, 2007 14:01

*wums*

DANKE H.B.

obwohl - kann ja auch was durchaus positives sein - denk ich zB an "Herver" :wink:
Mir ist egal ob Diktatur des Denkens von rechts oder von links kommt - ich denke immer noch was ich will!
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