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Ist "Öko" wirklich ökologischer als konventionell

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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650 Beiträge • Seite 35 von 44 • 1 ... 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38 ... 44
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Beitragvon Brombeerfoerster » So Sep 09, 2007 17:48

schimmel hat geschrieben:Na Brombi, du vermutest etwas? Da mein Bruder beim Landhandel arbeitet und für die Pflanzenschutzberatung und den Verkauf zuständig ist, kann ich dir mit Gewissheit sagen, dass neben dem nicht vorhandenen Fachwissen auch noch die alte Art: viel hilft viel angewendet wird - bei den Landwirten - nicht nur bei den Nichtlandwirten.

Reini


Nö,ich behaupte !

Ein Landwirt ist in der Regel der Dosierung mächtig.
Brombeerfoerster
 
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Beitragvon forenkobold » So Sep 09, 2007 19:07

Schimmel, ich will mich nicht unbedingt an Deinem Unwissen aufgeilen... aber nach solchen Steilvorlagen von Dir zweifle ich zumindest an, dass Du verstehst von was Du schreibst:



Es ist nunmal Tatsache, dass die Herbizide und Pestizide


Das ist als ob ein Gegner der Mobilität gegen Autos UND Kraftfahreuge wettert.... :wink:

Aber ich will mal nicht kleinlich sein...

den Bock hast Du erst später geschossen:

sowie das Nitrat aus der konventionellen Landwirtschaft stammen


Es gibt also böse Nitratmoleküle aus Mineraldünger und konventioneller Gülle... die gehen ins Grundwasser.
Und es gibt liebe aus Knöllchenbakterien und Biogülle.. die gehen nicht rein...
AHa.. man lernt nie aus!

In Einem hast Du Recht: Es werden ab und an Pflanzenschutzmittel bzw. deren Abbauprodukte im Trinkwasser nachgewiesen. Grenzwertüberschreitungen fanden aber meines wissens nicht statt. Und diese Grenzwerte liegen unabhängig von der Giftigkeit des Mittels beispielsweise um den Faktor 130 unterhalb des für ARSEN geltenden Grenzwertes...
Mit den Grenzwerten ists sowieso so ein Ding...
Jeder meint inzwischen, Trinkwasser mit mehr als 50 mg Nitrat müßte als Sonedermüll entsorgt werden und man würde sofort tot umkippen nach dem Genuß.
Grenzwerte bei Babynahrung: 250g
bei Blattsalat: 1500 mg
bei wurzelgemüse: 3000 mg!
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Beitragvon estrell » So Sep 09, 2007 19:28

den Bock hast Du erst später geschossen:

forenkobold hat geschrieben:
Grenzwerte bei Babynahrung: 250g
bei Blattsalat: 1500 mg
bei wurzelgemüse: 3000 mg!


Gegrüssest seist du Siegmund Freud :wink:
Mir ist egal ob Diktatur des Denkens von rechts oder von links kommt - ich denke immer noch was ich will!
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Beitragvon gerd gerdsen » So Sep 09, 2007 19:39

schimmel hat geschrieben:Es ist nunmal Tatsache, dass die Herbizide und Pestizide sowie das Nitrat aus der konventionellen Landwirtschaft stammen.
Reini


reini reini, du solltest besser nicht von dingen schreiben von denen du keine ahnung hast, jetzt erstmal zum nitrat : ist es dir denn nicht bekannt das ein großteil des nitrateintrages aus der luft kommt ? und dieser hat sich in den letzten 30 jahren sogar verdreifacht . so kann man heute locker mit 60 kg/ha rein n aus der luft rechnen ! und dieses nicht nur auf flächen von konventionellen und biobauern (nasowas), sondern auch über naturflächen, vor allem wäldern,
unlandflächen und auch über gewässern .

Ein Problem besonderer Natur stellt der hohe Eintrag von Stickstoff in die Waldökosysteme dar. Lange Zeit galt der Stickstoffeintrag aus der Luft als willkommene Düngung, da jahrhundertelange Übernutzung den Stickstoffgehalt der Waldböden reduziert hatte. Dieser Mangel wurde nach und nach über den Lufteintrag behoben, so daß in vielen Wäldern eine Zuwachssteigerung festgestellt werden konnte. Unter der "Stickstoffdusche" wachsen die Bäume schneller und üppiger. Die Wachstumssteigerung ist jedoch ein trügerischer Indikator für den Zustand der Wälder. Denn tatsächlich liegt der Stickstoffeintrag über die Luft um ein Vielfaches über den von Waldökosystemen dauerhaft verkraftbaren Mengen. Ein Hektar Wald kann etwa 10-20 kg Stickstoff pro Jahr verwerten. Der Eintrag beträgt dagegen 20 bis 80 kg, in Extremfällen bis zu 200 kg Stickstoff pro Jahr und Hektar. Diese Überdüngung ruft folgende negativen Auswirkungen hervor:
# Der überschüssige Stickstoff beschleunigt die Auswaschung anderer für die Pflanzen lebenswichtiger Nährstoffe und verstärkt damit das Nährstoffungleichgewicht im Waldboden und in den Pflanzen,
# er fördert die Bodenversauerung und behindert die für die Waldgesundheit wichtigen Mykorrhizapilze,
# vermindert die Widerstandskräfte der Bäume gegenüber äußeren Einflüssen und
# führt zur Auswaschung von gesundheitsgefährdendem Nitrat ins Grundwasser.

Quelle: Waldpolitik und nachhaltige Entwicklung : eine Studie im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung / Ralf Schmidt. - [Electronic ed.]. - Bonn, 1997. - 51 S. = 180 Kb, Text . - (Ökologische Marktwirtschaft). - ISBN 3-86077-656-8
Electronic ed.: Bonn: EDV-Stelle der FES, 1997
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Beitragvon forenkobold » So Sep 09, 2007 20:12

estrell hat geschrieben:den Bock hast Du erst später geschossen:

forenkobold hat geschrieben:
Grenzwerte bei Babynahrung: 250g
bei Blattsalat: 1500 mg
bei wurzelgemüse: 3000 mg!


Gegrüssest seist du Siegmund Freud :wink:


Tja...

solch FreudschenVerschreiber sind keine Böcke im schimmelschen stil...

Hiermit reiche ich das fehlende "m" nach





m
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Beitragvon gerd gerdsen » So Sep 09, 2007 20:18

bei den herbiziden will ich die landwirtschaft sicher nicht als unschuldig hinstellen, das gilt übrigens für flächen der konventionellen wie der sogenannten biolandwirtschaft . so wurde sicher auch auf so manchen heutigen bioacker in den 70ern atrazin ausgebracht .
eines der größten problemherbizide, welches man in jedem fluß finden kann, wurde dagegen fast nie in der landwirtschaft eingesetzt, weihnachtsbaumkulturen mal ausgenommen, das diurons .

dieses wurde sehr gerne von der deutschen bundesbahn ausgebracht :

http://www.schule.de/bics/son/verkehr/p ... 902_11.htm
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Beitragvon freischütz » So Sep 09, 2007 21:21

bei den herbiziden will ich die landwirtschaft sicher nicht als unschuldig hinstellen, das gilt übrigens für flächen der konventionellen wie der sogenannten biolandwirtschaft . so wurde sicher auch auf so manchen heutigen bioacker in den 70ern atrazin ausgebracht .


Gratuliere Gerd ! Woher diese Deine Einsicht ?

Übrigens auch heute noch werden in der sogenannten " Biolandwirtschaft " noch erheblich viele Umweltgifte in die Landschaft ausgebracht ! Ich nenne nur zwei davon Kupfer- oder Kupferhaltige Präparate ( ein nicht- oder schwerabbaubares giftiges Schwermetall ) und die sogenannten Pyrethroide in verschiedenen Formulierungen. Siehe auch : http://de.wikipedia.org/wiki/Pyrethroid und
http://www.google.de/search?hl=de&q=Pyr ... %3Dlang_de
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Beitragvon Komatsu » So Sep 09, 2007 22:03

Lest euch mal diesen Artikel durch, da seht ihr wo die Grünen wirklich her stammen :

http://de.wikipedia.org/wiki/Aktionsgem ... _Deutscher
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Beitragvon estrell » So Sep 09, 2007 22:59

Freischütz
Pyrethroide dürfen im Biolandbau nur in Fallen oder Spendern eingesetzt werden. Sie gelangen so nicht in den Boden.
Guckst du hier:
http://www.bios-kontrolle.at/download/a ... 2007-1.pdf

Und kommt nu nicht wieder mit: Ja aber ich kenn jemanden, der wen kennt, der das aber doch.... oder anderen Urbanen Legenden.


Und - IHC -
eigentlich stammen wir doch alle aus Atlantis... :wink: oder vom Affen... meine Güte - MIR ists wurscht, denn ich leb jetzt und meine Enkelin wird sich in 40 Jahren schon das Maul über mich zerreissen!
Brand war ein Kriegsverbrecher, Adenauer war auch nicht viel sauberer... und allesamt haben sie irgendwann mal in Windeln geschissen.

Eigentlich darf man heute ja auch über alles und jedes lästern, es karrikieren und drüber herziehen, es sei denn, es hat was mit *Zensur* oder Moslems zu tun. :shock: Ich vermute, wenn man nicht von Geburt an politisches Wetterfähnchen war, hats bei jedem im Laufe seines Lebens irgendwelche Äusserungen, die ihm irgendwann rückblickend zur dann herrschenden Meinung als "political incorrect" angekreidet werden.

Und wenn das alles so weitergeht, dürfen wir bald die Bibel umschreiben - wenn die nicht grad sofort auf den Index kommen wird, wegen Volksverhetzung und Aufruf zum Verbreiten eines Glaubens, der dann eben auch nicht mehr politisch Korrekt ist.
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Beitragvon euro » So Sep 09, 2007 23:02

estrell hat geschrieben:Brand war ein Kriegsverbrecher, Adenauer war auch nicht viel sauberer... und allesamt haben sie irgendwann mal in Windeln geschissen.


Windeln Ok, Rest Quatsch da beide verfolgt ...
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Beitragvon SHierling » Mo Sep 10, 2007 7:02

euro: das mußt Du nicht so eng sehen - in Belgien wissen sie alle SOOO gut Bescheid und haben alles SOOO vernünftig geregelt, das ein Freund von mir, der da seit Jahren wohnte, sich grade umgebracht hat vor lauter Gutgehn.
Ich hab die Nase erstmal gestrichen voll von verlogenen "Grünen", die Fettsäuren von Aminosäuren nicht unterscheiden können beim Rind und Brand nicht von Dutroux, aber bei Kühen und Menschen trotzdem alles "besser machen."
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Beitragvon Komatsu » Mo Sep 10, 2007 11:10

Als richtigen und zukunftsorientierten Ansatz sehe ich eher eine ököeffizenzanalyse unter Berücksichtigung volkswirtschaftlicher Aspekte. Diese ist weltanschauungswertfrei und zeigt die Schwachstellen der Produktion in Bezug auf Ökonomie und Ökologie auf.

Auf alle Fälle eine Angelegenheit die ALLE und ALLES nach vorne bringt.

Beispiele :

Dünger braucht die Pflanze und nicht das Wasser oder die Atmosphäre

oder Energieeinsparung ist nicht nur klimafreundlich sondern auch gleich kostensenkend
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Beitragvon gerd gerdsen » Mo Sep 10, 2007 11:22

60% Moorflächen, 40 Geestflächen. Aufgrund der Ausbringungsbedingungen (Befahrbarkeit der Flächen) wird 100% der tierischen Exkremente auf 40% der Flächen ausgebracht. Nur mal so zur guten fachlichen Praxis.

AUA AUA, das tut schon weh !
so ähnlich sind meine flächen auch verteilt, die moorflächen sind absolutes grünland, gülle wird hier meist erst etwas später oder nach nach dem ersten schnitt ausgebracht, die sind ja auch etwas später in ihrer entwicklung, und da aus moor sowieso schon etwas n mineralisiert wird, brauchts da auch nicht soviel gülle oder zugekauften mineraldünger. dagegen ist auf den maisflächen ja auch ein viel höherer entzug, über 40 qubikmeter komm ich da aber auch nicht pro hektar, gülle ist doch viel zu wertvoll um sie sinnlos zu vergeuden
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Beitragvon Komatsu » Mo Sep 10, 2007 13:20

Heute abend in Report - München : 21.45 Uhr ARD

Der Preisschock und seine Ursachen - Wie der Bioboom Nahrungsmittel verteuert
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Beitragvon estrell » Mo Sep 10, 2007 15:05

Schön, das ein "grüner" - der nun gleich gar "verlogen" ist an allem schuld ist. Wie gesagt - es ist immer gut, ein klares Feindbild zu haben.

Jeder lebt da, wo er lebt, so gut wie er es sich macht. In Belgien gibt es weit weniger Selbstmorde als zB in Finnland, Japan oder England - verlogen hin, grün her - ich mag hier leben, da ich die Menschen - so sie mir nicht das lebensnotwendige neiden wie meine beiden direkten Nachbarn und ihre ebenfalls um mich herrum hausende Sippe - hier eigentlich sehr gerne, seit 10 Jahren und soweit eigentlich ganz ruhig.
Das Land ist was kraus, so in den Augen eines aufgeräumten Deutschen, aber es ist so richtig Europäisch.
Die Nachbarländer Luxemburg und Niederlande sind auch - aus dem deutschen Blickwinkel - "anders" wenn man mal etwas hinter die Kulissen schaut. Und nach dem Besuch in Frankreich denk ich echt, das alle nur mit Wasser kochen. Aber ist schon OK....

Ja, nun fehlt nur noch, das dieser "Dorn im Auge" also diese bösen Grünen - endlich vom Anglitz der Welt getilgt werden. Mir wärs ja eigentlich wurscht - es zwänge mich ja keiner, als konventioneller Betrieb Chemikalien einzusetzen, wo ich mit anderen Dingen (billiger) weiter komme. Und wenn ich dann auch konventionell leben kann und so viel Geld bekomme wie jetzt - wäre auch das mir egal. Ich muss nicht "Bio" sein - mir würde reichen, leben zu können :wink:
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