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Klima: früher wars auch schon heiß

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Klima: früher wars auch schon heiß

Beitragvon Zement » Mi Jan 22, 2020 21:29

anhilde hat geschrieben:Das CO2 nix ausmacht, habe zumindest ich nie behauptet, dass es aber alles ist worüber man noch reden sollte, sehe ich nicht so.

Bei diesem Thread geht es um das CO2 , um andere Bereiche des Umweltschutzes , wäre es besser du machst dafür einen neuen Thread auf . :)
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: Klima: früher wars auch schon heiß

Beitragvon Barbicane » Mi Jan 22, 2020 21:35

CO2 ist nicht das einzige Problem, das ist sicher richtig.
Umweltzerstörung ist ja eine der Ursachen für den CO2 Anstieg (siehe Regenwald).

Das war jetzt eher auf die Hardcoreleugner bezogen.
Die sind ja eine reine "Glaubensgemeinschaft" :lol:
Erfahrung ist das, was man bekommt, kurz nachdem man es gebraucht hätte.
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Re: Klima: früher wars auch schon heiß

Beitragvon marius » Mi Jan 22, 2020 21:39

Nunja, ich versteh das Theater eh nicht.
Dazu war Trump wirklich Klasse mit seiner Aussage am Rednerpult. :prost:

Klimawandel gab es schon immer. Dazu sind keine Menschen nötig.
Ist halt jetzt ein willkommenes Thema um :
a) eine totale sozialistische Politik durchzuboxen, die wir doch eh schon fast haben. Linksgrüne Politik ist für mich das nackte Grauen und die haben wir bereits.
b) Steuererhöhungen jeder Art, was unter dem Deckmantel des Klimaschutzes nur dient, um in erster Linie die arbeitenden und wohlhabenenen Bürger ( also auch Landwirte ) über mehrere und immer neue Wege abzukassieren. Also ein relativ geringer % Satz der Bevölkerung wird die Zeche bezahlen.

Denn viele Millionen Bürger : Geringverdiener, Asylsuchende, Hartz4ler, Arbeitslose, oder die demonstrierenden Schulschwänzer, die mit ihren Plakaten den Klimaschutz fordern, werden die Zeche sicher nicht bezahlen.

Die sehr bald wegbrechenden Steuereinnahmen zahlt immer noch der Arbeiter vom Lohn der inflationsbereinigt jedes Jahr mehr Steuern zahlt und in naher Zukunft werden Bürger mit Besitz und Vermögen noch stärker rasiet werden müssen um das faule, und von völlig unfähigen Politikern trotz sprudelnder Steuereinnahmen, ruinierte System, noch einige Jahre am laufen zu halten.
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Re: Klima: früher wars auch schon heiß

Beitragvon Barbicane » Mi Jan 22, 2020 21:47

Ja, Klimaänderungen gab es schon immer.
Und wie lange dauert da ein natürlicher Zyklus?

Wer versucht das was momentan passiert mit sowas zu relativieren hat offensichlich kaum Wissen zum Thema.
Siehe Trump. :lol: :prost:
Erfahrung ist das, was man bekommt, kurz nachdem man es gebraucht hätte.
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Re: Klima: früher wars auch schon heiß

Beitragvon anhilde » Mi Jan 22, 2020 22:35

Hmm wo sind denn die belegbaren Temperatur/Klima Messreihen der letzten Jahr Millionen? Der Mensch tendiert einfach zu stark dazu sich in den Mittelpunkt zu stellen, so auch bei dem Thema.
anhilde
 
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Re: Klima: früher wars auch schon heiß

Beitragvon Barbicane » Mi Jan 22, 2020 22:51

anhilde hat geschrieben:Hmm wo sind denn die belegbaren Temperatur/Klima Messreihen der letzten Jahr Millionen? Der Mensch tendiert einfach zu stark dazu sich in den Mittelpunkt zu stellen, so auch bei dem Thema.


Die Messreihen bzw. die Ergebnisse daraus nennt man Milancovic Zyklen.
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Re: Klima: früher wars auch schon heiß

Beitragvon Vario_TA » Mi Jan 22, 2020 23:48

Klimawandel gab es schon immer, ja.
Den Menschen gibt es aber erst seit relativ kurzer Zeit, nämlich "zufälligerweise" seit sich das Klima vor rund 10.000 Jahren erstaunlich gut stabilisiert hat. Mit dem konstanten, halbwegs regelmäßigen Klima war auf einmal Ackerbau möglich und man hatte Zeit für kulturelle und technische Entwicklung, weil man nicht mehr der Nahrung hinterherlaufen musste. Dem konstanten Klima der letzten Jahrtausende haben wir es zu verdanken, dass wir überhaupt eine Zivilisation aufbauen konnten.
Und dass schon kleine Schwankungen enorme Auswirkungen haben, zeigt sich zb in der sogenannten kleinen Eiszeit. Schon diese winzige Änderung hat ganz Europa in Hungersnöte gestürzt, an wirtschaftliche und technische Höchstleistungen war da überhaupt nicht zu denken. Während dem römischen klimaoptimum gab es dagegen Hochkulturen von Westeuropa bis Asien. "zufälligerweise" ging das römische Reich zu zeiten relativ schneller klimaerwärmung zugrunde, relativ zeitgleich verloren Perser und ähnliche Kulturen enorm an Einfluss. Vielleicht ist es ja Zufall. Vielleicht.

Und jetzt haben wir (auf "wundersame Weise" direkt nach der Industrialisierung) wieder eine solche Änderung im Klima und zwar keine kleine, sondern eine verdammt große.

Und jetzt stellen sich da ernsthaft ein paar Leute hin und sagen "ach, das gab's schon immer, da müssen wir nichts tun". Geht's noch!? Dieses Klima ist unsere Lebensgrundlage! Die gesamte Menschheit ist auf ein mehr oder weniger stabiles Klima angewiesen. Klar, dank heutiger Technologie nicht mehr so sehr wie vor ein paar Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden. Aber ohne stabiles Klima geht halt nichts.
Dass co2 einen Anteil am Treibhauseffekt hat, ist unbestritten. Ebenso unbestritten ist, dass sich der co2 gehalt seit der Industrialisierung dramatisch erhöht hat und es keine natürlichen Ereignisse gab, die eine so eindeutige und schnelle klima Änderung wie wir sie beobachten auch nur ansatzweise erklären können. Also was sollten wir als Menschheit wohl jetzt am besten tun? Weitermachen wie bisher und hoffen, dass unsere Technologie ausreicht, um den klimaveränderungen aus dem Weg zu gehen oder sollten wir vielleicht lieber daran arbeiten, dass das Klima wenigstens im Ansatz so bleibt, wie es die letzten Jahrtausende in etwa war, damit die Zivilisation sich so gut weiterentwickeln kann wie bisher? Und wenn wir letzteres wollen, wo sollten wir ansetzen? Wie wäre es zb mit co2 Reduktion?
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Re: Klima: früher wars auch schon heiß

Beitragvon langer711 » Do Jan 23, 2020 0:01

Zum einen gibts ne ganze Reihe Leute, die sich sicher sind, das zuerst die globale Temperatur gestiegen ist und dann der CO2 Anteil in der Luft.

Zum Anderen können wir in Deutschland CO2 sparen, wie wir wollen.
Solange China und Indien nicht mitmachen, bringt das weniger als Nix.

Wollen wir wirklich weniger Ressourcen verbrauchen, müssen wir vor allem weniger produzieren und konsumieren.
Auf Vieles könnten wir verzichten, da muss man nur mal durch die Abstellkammern laufen und schauen, was da so alles rumliegt, weil es irgendwann mal im Angebot war.
Lasst uns die Werbung abschaffen, hat sich die Sache.
Dann produziert China auf einmal auch weniger Produkte und damit CO2.

Aber wir brauchen ja Wirtschaftswachstum für Vollbeschäftigung. Ist ja alternativlos, wie Mutti immer sagt.
Tja... dem muss sich eben alles unterordnen.
Denn mann tau!
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Re: Klima: früher wars auch schon heiß

Beitragvon Paule1 » Do Jan 23, 2020 0:02

Die Fürstin Gloria sagt sie würde nicht Grün wählen,und die klimawande ist eine einzige Abzocke sie ist Forstwirtin und Bäuerin, heute bei Maischberger findet den Markus Söder gut
"Was sie gesagt hat hat Hand und Fuß"
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Klima: früher wars auch schon heiß

Beitragvon Barbicane » Do Jan 23, 2020 12:05

Paule1 hat geschrieben:Die Fürstin Gloria sagt sie würde nicht Grün wählen,und die klimawande ist eine einzige Abzocke sie ist Forstwirtin und Bäuerin, heute bei Maischberger findet den Markus Söder gut
"Was sie gesagt hat hat Hand und Fuß"


Ja wenn die Gräfin sowas von sich gibt muss es natürlich stimmen.
Die hat schon ja schon ganz viele ganz schlaue Sachen gesagt. :lol: :lol: :lol:
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Re: Klima: früher wars auch schon heiß

Beitragvon Isarland » Do Jan 23, 2020 12:35

Barbicane hat geschrieben:
Paule1 hat geschrieben:Die Fürstin Gloria sagt sie würde nicht Grün wählen,und die klimawande ist eine einzige Abzocke sie ist Forstwirtin und Bäuerin, heute bei Maischberger findet den Markus Söder gut
"Was sie gesagt hat hat Hand und Fuß"


Ja wenn die Gräfin sowas von sich gibt muss es natürlich stimmen.
Die hat schon ja schon ganz viele ganz schlaue Sachen gesagt. :lol: :lol: :lol:

Alles stimmt, was sie sagt.....angefangen von den dunkel pigmentierten Dauerschnaxlern bis hin zur Klimaabzocke in der Gegenwart.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Unbekannte Oszillationen - FCKW

Beitragvon adefrankl » Do Jan 23, 2020 13:04

Barbicane hat geschrieben:
anhilde hat geschrieben:Hmm wo sind denn die belegbaren Temperatur/Klima Messreihen der letzten Jahr Millionen? Der Mensch tendiert einfach zu stark dazu sich in den Mittelpunkt zu stellen, so auch bei dem Thema.


Die Messreihen bzw. die Ergebnisse daraus nennt man Milancovic Zyklen.

Gerade die Milancovic Zyklen haben mit den Klimaveränderungen der letzten 100 bis 1000 Jahren sicher nichts zu tun, denn diese haben eine Zylkuslänge von einigen 10000 Jahren.
Aber offensichtlich sind Zyklen, wie der Schwabe-Zyklus (~ 11a), der Halle-Zyklus[~ 22a), der Gleissenberg-Zyklus [~85a), der Seuss-Zyklus [~210a), die nordatlantische Multidekaden Oszillation (50-70a), pazifische Dekaden Oszillation (einige Jahrzehnte) nicht bekannt. Diese überlagern sich. Und wenn sich Schwingungen überlagern, dann kann es durchaus auch zu relativ extremen Ausschlägen kommen (vgl. Entstehung von Monsterwellen durch Wellenüberlagerung). Und obige Aufzählung ist sicher nicht vollständig. Ansonsten dürften ehr die FCKWs zu einen menschlich gemachten Klimawandel beitragen als CO2. Denn bei den CO2 Absorptionslinien ist die Absorption schon weitgehend gesättigt, so dass dort die Sensitivität auf weitere Anstiege gering ist, während die freigesetzten FCKWs ein weit höheres Treibhauspotential haben und auch eine deutlich höhere Lebensdauer in der Atmosphäre als CO2 (und dort auch keinen positiven Nutzen haben bgl. Pflanzenwachstum).

Zum Thema Atlantischen Multidekaden-Oszillation (AMO) gab es übrigens 2012 einen Artikel mit dem Thema "Trockenere Sommer in Sicht" vgl. https://www.wissenschaft.de/astronomie- ... -in-sicht/
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Klima: früher wars auch schon heiß

Beitragvon Hosenträger » Do Jan 23, 2020 14:35

Vario_TA hat geschrieben:Klimawandel gab es schon immer, ja.
Den Menschen gibt es aber erst seit relativ kurzer Zeit, nämlich "zufälligerweise" seit sich das Klima vor rund 10.000 Jahren erstaunlich gut stabilisiert hat. Mit dem konstanten, halbwegs regelmäßigen Klima war auf einmal Ackerbau möglich und man hatte Zeit für kulturelle und technische Entwicklung, weil man nicht mehr der Nahrung hinterherlaufen musste. Dem konstanten Klima der letzten Jahrtausende haben wir es zu verdanken, dass wir überhaupt eine Zivilisation aufbauen konnten.
Und dass schon kleine Schwankungen enorme Auswirkungen haben, zeigt sich zb in der sogenannten kleinen Eiszeit. Schon diese winzige Änderung hat ganz Europa in Hungersnöte gestürzt, an wirtschaftliche und technische Höchstleistungen war da überhaupt nicht zu denken. Während dem römischen klimaoptimum gab es dagegen Hochkulturen von Westeuropa bis Asien. "zufälligerweise" ging das römische Reich zu zeiten relativ schneller klimaerwärmung zugrunde, relativ zeitgleich verloren Perser und ähnliche Kulturen enorm an Einfluss. Vielleicht ist es ja Zufall. Vielleicht.

Und jetzt haben wir (auf "wundersame Weise" direkt nach der Industrialisierung) wieder eine solche Änderung im Klima und zwar keine kleine, sondern eine verdammt große.

Und jetzt stellen sich da ernsthaft ein paar Leute hin und sagen "ach, das gab's schon immer, da müssen wir nichts tun". Geht's noch!? Dieses Klima ist unsere Lebensgrundlage! Die gesamte Menschheit ist auf ein mehr oder weniger stabiles Klima angewiesen. Klar, dank heutiger Technologie nicht mehr so sehr wie vor ein paar Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden. Aber ohne stabiles Klima geht halt nichts.
Dass co2 einen Anteil am Treibhauseffekt hat, ist unbestritten. Ebenso unbestritten ist, dass sich der co2 gehalt seit der Industrialisierung dramatisch erhöht hat und es keine natürlichen Ereignisse gab, die eine so eindeutige und schnelle klima Änderung wie wir sie beobachten auch nur ansatzweise erklären können. Also was sollten wir als Menschheit wohl jetzt am besten tun? Weitermachen wie bisher und hoffen, dass unsere Technologie ausreicht, um den klimaveränderungen aus dem Weg zu gehen oder sollten wir vielleicht lieber daran arbeiten, dass das Klima wenigstens im Ansatz so bleibt, wie es die letzten Jahrtausende in etwa war, damit die Zivilisation sich so gut weiterentwickeln kann wie bisher? Und wenn wir letzteres wollen, wo sollten wir ansetzen? Wie wäre es zb mit co2 Reduktion?

Hallo Vario_TA!
Wenn du das Klima retten willst, ist das OK! Das Problem ist, dass Menschen das Klima retten sollen, die den ganzen Hokuspokus nicht nach rennen. So, wenn du nun Recht haben solltest, und die Menschheit durch den Klimawandel ausradiert wird, wo ist da der Verlust????? Sehe dir mal die Menschen an! Ausbeutung, Unterdrückung, Menschenhandel, Organhandel, Gewalt, Krieg.... . Ist das erhaltenswert? Glaub mir, aus der Krönung der Schöpfung ist ein Tyrann der Schöpfung geworden. Wenn tatsächlich "Unannehmlichkeiten" auf uns zukommen, ist das gar nicht das Schlimmste! :prost:
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Re: Klima: früher wars auch schon heiß

Beitragvon Zement » Do Jan 23, 2020 14:50

Hosenträger hat geschrieben:
Vario_TA hat geschrieben:Klimawandel gab es schon immer, ja.
Den Menschen gibt es aber erst seit relativ kurzer Zeit, nämlich "zufälligerweise" seit sich das Klima vor rund 10.000 Jahren erstaunlich gut stabilisiert hat. Mit dem konstanten, halbwegs regelmäßigen Klima war auf einmal Ackerbau möglich und man hatte Zeit für kulturelle und technische Entwicklung, weil man nicht mehr der Nahrung hinterherlaufen musste. Dem konstanten Klima der letzten Jahrtausende haben wir es zu verdanken, dass wir überhaupt eine Zivilisation aufbauen konnten.
Und dass schon kleine Schwankungen enorme Auswirkungen haben, zeigt sich zb in der sogenannten kleinen Eiszeit. Schon diese winzige Änderung hat ganz Europa in Hungersnöte gestürzt, an wirtschaftliche und technische Höchstleistungen war da überhaupt nicht zu denken. Während dem römischen klimaoptimum gab es dagegen Hochkulturen von Westeuropa bis Asien. "zufälligerweise" ging das römische Reich zu zeiten relativ schneller klimaerwärmung zugrunde, relativ zeitgleich verloren Perser und ähnliche Kulturen enorm an Einfluss. Vielleicht ist es ja Zufall. Vielleicht.

Und jetzt haben wir (auf "wundersame Weise" direkt nach der Industrialisierung) wieder eine solche Änderung im Klima und zwar keine kleine, sondern eine verdammt große.

Und jetzt stellen sich da ernsthaft ein paar Leute hin und sagen "ach, das gab's schon immer, da müssen wir nichts tun". Geht's noch!? Dieses Klima ist unsere Lebensgrundlage! Die gesamte Menschheit ist auf ein mehr oder weniger stabiles Klima angewiesen. Klar, dank heutiger Technologie nicht mehr so sehr wie vor ein paar Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden. Aber ohne stabiles Klima geht halt nichts.
Dass co2 einen Anteil am Treibhauseffekt hat, ist unbestritten. Ebenso unbestritten ist, dass sich der co2 gehalt seit der Industrialisierung dramatisch erhöht hat und es keine natürlichen Ereignisse gab, die eine so eindeutige und schnelle klima Änderung wie wir sie beobachten auch nur ansatzweise erklären können. Also was sollten wir als Menschheit wohl jetzt am besten tun? Weitermachen wie bisher und hoffen, dass unsere Technologie ausreicht, um den klimaveränderungen aus dem Weg zu gehen oder sollten wir vielleicht lieber daran arbeiten, dass das Klima wenigstens im Ansatz so bleibt, wie es die letzten Jahrtausende in etwa war, damit die Zivilisation sich so gut weiterentwickeln kann wie bisher? Und wenn wir letzteres wollen, wo sollten wir ansetzen? Wie wäre es zb mit co2 Reduktion?

Hallo Vario_TA!
Wenn du das Klima retten willst, ist das OK! Das Problem ist, dass Menschen das Klima retten sollen, die den ganzen Hokuspokus nicht nach rennen. So, wenn du nun Recht haben solltest, und die Menschheit durch den Klimawandel ausradiert wird, wo ist da der Verlust????? Sehe dir mal die Menschen an! Ausbeutung, Unterdrückung, Menschenhandel, Organhandel, Gewalt, Krieg.... . Ist das erhaltenswert? Glaub mir, aus der Krönung der Schöpfung ist ein Tyrann der Schöpfung geworden. Wenn tatsächlich "Unannehmlichkeiten" auf uns zukommen, ist das gar nicht das Schlimmste! :prost:

Das werden wir Verursacher nicht ausbaden , aber unsere Kinder oder die Enkel . :cry:
Hosenträger hat geschrieben:ie den ganzen Hokuspokus nicht nach renne

Das nennst du Hokuspokus ? Wir beschäftigen uns nicht mit Zauberei , sondern mit "Nebenwirkungen" unsern Lebensstil . (Industrienationen)
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Re: Klima: früher wars auch schon heiß

Beitragvon Isarland » Do Jan 23, 2020 14:55

Hosenträger hat geschrieben:
Vario_TA hat geschrieben:Klimawandel gab es schon immer, ja.
Den Menschen gibt es aber erst seit relativ kurzer Zeit, nämlich "zufälligerweise" seit sich das Klima vor rund 10.000 Jahren erstaunlich gut stabilisiert hat. Mit dem konstanten, halbwegs regelmäßigen Klima war auf einmal Ackerbau möglich und man hatte Zeit für kulturelle und technische Entwicklung, weil man nicht mehr der Nahrung hinterherlaufen musste. Dem konstanten Klima der letzten Jahrtausende haben wir es zu verdanken, dass wir überhaupt eine Zivilisation aufbauen konnten.
Und dass schon kleine Schwankungen enorme Auswirkungen haben, zeigt sich zb in der sogenannten kleinen Eiszeit. Schon diese winzige Änderung hat ganz Europa in Hungersnöte gestürzt, an wirtschaftliche und technische Höchstleistungen war da überhaupt nicht zu denken. Während dem römischen klimaoptimum gab es dagegen Hochkulturen von Westeuropa bis Asien. "zufälligerweise" ging das römische Reich zu zeiten relativ schneller klimaerwärmung zugrunde, relativ zeitgleich verloren Perser und ähnliche Kulturen enorm an Einfluss. Vielleicht ist es ja Zufall. Vielleicht.

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Dass co2 einen Anteil am Treibhauseffekt hat, ist unbestritten. Ebenso unbestritten ist, dass sich der co2 gehalt seit der Industrialisierung dramatisch erhöht hat und es keine natürlichen Ereignisse gab, die eine so eindeutige und schnelle klima Änderung wie wir sie beobachten auch nur ansatzweise erklären können. Also was sollten wir als Menschheit wohl jetzt am besten tun? Weitermachen wie bisher und hoffen, dass unsere Technologie ausreicht, um den klimaveränderungen aus dem Weg zu gehen oder sollten wir vielleicht lieber daran arbeiten, dass das Klima wenigstens im Ansatz so bleibt, wie es die letzten Jahrtausende in etwa war, damit die Zivilisation sich so gut weiterentwickeln kann wie bisher? Und wenn wir letzteres wollen, wo sollten wir ansetzen? Wie wäre es zb mit co2 Reduktion?

Hallo Vario_TA!
Wenn du das Klima retten willst, ist das OK! Das Problem ist, dass Menschen das Klima retten sollen, die den ganzen Hokuspokus nicht nach rennen. So, wenn du nun Recht haben solltest, und die Menschheit durch den Klimawandel ausradiert wird, wo ist da der Verlust????? Sehe dir mal die Menschen an! Ausbeutung, Unterdrückung, Menschenhandel, Organhandel, Gewalt, Krieg.... . Ist das erhaltenswert? Glaub mir, aus der Krönung der Schöpfung ist ein Tyrann der Schöpfung geworden. Wenn tatsächlich "Unannehmlichkeiten" auf uns zukommen, ist das gar nicht das Schlimmste! :prost:

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