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Landwirtschaft, warum tuen wir uns das noch an?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon Meini » Di Nov 29, 2011 12:33

Ist schon komisch alle sind gefrustet und dann sieht man hier Bauern ,Kuhbauern die den letzten Dreck für 760€ Pachten und das ohne Prämie und rund 15 Kilometer entfernt, wofür ich als Nachbar nichtmal 200€ Zahlen würde. Keine sorge frustet mich nicht.

Vielleicht haben wir keine Wählermacht ,aber wir könnten uns dafür stark machen, das wir nicht mehr Subventioniert werden.
Damit wäre das Strick um unsere Hälse schonmal weg, gut dann muss man noch die Kette am Fuß los werden. Sicher kann uns dann das Vetamt noch kontrollieren, aber das ja auch legitim ,das geht jedem so der mit Lebenmitteln hantiert. Aber deren Macht beschränkt sich darauf dir ein Knöllchen zu geben und du mußt den Mängel beseitigen und eben nicht dir die Prämie zu kürzen, oder gar zu streichen und dich zu ruinieren, oder gar ihren privaten Bauernhass an dir auszulassen.

Ich sage nicht das alles schön ist, aber wer etwas geändert haben will und dafür ist es höchste Zeit, der muss aufstehen und Kämpfen.
Der Minderheit stellt sich das Mittel des Zivilen ungehorsam, sich zu vergraben wie es der Bauerveband tut wird uns weiterhin zu Vasallen machen.
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon flower-bauer » Di Nov 29, 2011 12:46

...
Zuletzt geändert von flower-bauer am Fr Mai 04, 2018 19:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon H.B. » Di Nov 29, 2011 14:01

Ich mach den ganzen Tag das, was mir Spaß macht. Das geht vom Klauenschneiden, bis zum Melken - vom Elektirker über den Mechaniker bis zum Schlosser, vom Arbeitgeber bis zum Knecht und Landtreff. Der Betrieb ist im Schuss, Geld wird verdient - niemand redet rein. Steuerprüfung ist rum, Ergebnis noch keins, die letzte Kontrolle schon ne Ewigkeit her. Nur wie Meini schon sagt, die Subs sollte man hinter sich lassen können, aber auch das beschäftigt mich nur wenig.

Mich stört die öffentliche Debatte über die Landwirtschaft, aber ändern können wirs nicht. Was mich wirklich stört sind unsere "öffentlichkeitsmeinungstreu-rektalinvasiven" Berufskollegen ala BDM und AbL - welche sich selbst belügen, in der Hoffnung, in der öffentlichen Wahrnehmung besser dazustehen, als ihre Kollegen. Pfui Teufel - jedem bewussten BDM-Mitglied ein Tritt in die Fresse, die unbewussten können nix dafür, denen gilt mein Mitgefühl.
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon MatthiasG » Di Nov 29, 2011 14:05

Die Landwirtschaft an sich muss sich ja jetzt auch wärmer anziehen. Der Atomausstieg ist beschlossene Sache und die Grünen haben jetzt ein Schreckgespenst weniger. Und weil der Klimawandel ja irgendwann als Thema nicht mehr so interessant ist, wird auf die Bauern eingehackt, da kann man ja immer wieder ein neues Fass aufmachen.
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon Meini » Di Nov 29, 2011 14:16

flower-bauer hat geschrieben:
Meini hat geschrieben:Ich sage nicht das alles schön ist, aber wer etwas geändert haben will und dafür ist es höchste Zeit, der muss aufstehen und Kämpfen.
Der Minderheit stellt sich das Mittel des Zivilen ungehorsam, sich zu vergraben wie es der Bauerveband tut wird uns weiterhin zu Vasallen machen.


Vom Reden oder Schreiben alleine wird das aber nicht.
Den Hintern muss man dazu auch noch hochbekommen :wink:
http://www.landtreff.de/stuttgart21-t52248.html#p609620 lässt grüßen ...


Gut dann sollten wir ein reaktionäres geschlossenes Forum auf machen 8)
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon julius » Di Nov 29, 2011 14:23

Meini hat geschrieben:Vielleicht haben wir keine Wählermacht ,aber wir könnten uns dafür stark machen, das wir nicht mehr Subventioniert werden.
Damit wäre das Strick um unsere Hälse schonmal weg, gut dann muss man noch die Kette am Fuß los werden. Sicher kann uns dann das Vetamt noch kontrollieren, aber das ja auch legitim ,das geht jedem so der mit Lebenmitteln hantiert. Aber deren Macht beschränkt sich darauf dir ein Knöllchen zu geben und du mußt den Mängel beseitigen und eben nicht dir die Prämie zu kürzen, oder gar zu streichen und dich zu ruinieren, oder gar ihren privaten Bauernhass an dir auszulassen.

Ich sage nicht das alles schön ist, aber wer etwas geändert haben will und dafür ist es höchste Zeit, der muss aufstehen und Kämpfen.
Der Minderheit stellt sich das Mittel des Zivilen ungehorsam, sich zu vergraben wie es der Bauerveband tut wird uns weiterhin zu Vasallen machen.


Das mit dem aufstehen und kämpfen funktioniert doch nicht, da man selbst die wenig übriggebliebenen Bauern unter keinen Hut bringt und die Politik hat auch kein Interesse wegen einigen wenigen Bauern etwas zu deren Wohl zu ändern. Naturschutz und Tierschutz heißt das Zauberwort der Zukunft und da stehen wir genau in der Schußlinie und das wird so bleiben oder imho noch schlimmer.
Das einiges schief läuft sieht man auch daran das rund die Hälfte der Vollerwerbler keinen Nachfolger haben und das sind oft Betriebe die kräftig investiert haben.

Auf Subventionen zu verzichten bringt nichts. dann werden die Vorschriften eben als z.b. Grundwasserschutz ins Strafgesetzbuch übertragen und ohne Subventionen mit einer Anzeige und Geldbuße bestraft.

Meine Aussagen seh ich nicht als depri. Leider muß ich sagen. Denn depri läßt sich behandeln. Ist die Wahrheit allerdings deprimierend ist das besch....

Ist schon komisch alle sind gefrustet und dann sieht man hier Bauern ,Kuhbauern die den letzten Dreck für 760€ Pachten und das ohne Prämie und rund 15 Kilometer entfernt, wofür ich als Nachbar nichtmal 200€ Zahlen würde. Keine sorge frustet mich nicht.

Das hatte ich vorhin ja gemeint das alle nach dem Geld herjagen oder einfach größer sein wollen als der Nachbar. Und das um jedem Preis. Und wer dieses Spiel nicht mitspielt verliert. Verliert als erstes gleich mal seine Pachtflächen an die lieben Kollegen die Höchstpreise zahlen und somit ist die wichtigste Grundlage also die Fläche sehr schnell weg.
Deshalb überlege ich aus diesem Irrsinn auszusteigen, anstatt voller Freude mitzuspielen. Ist doch verständlich oder ? und hat imho mit depri nicht viel zu tun.
julius
 
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon Meini » Di Nov 29, 2011 14:38

Hase und Igel spiele sollte man sicher nicht mit machen zumindest sollte man nicht der Hase sein. Von vornherrein zu sagen ,das das sowie so kein Sinn hat,naja klingt schon resigniert oder etwa nicht?
Die jagen ihrem prestige nach der Pächter ist bekannt dafür, das er eh schon ziemlich blank ist. Was hat das mit wachsen zu tun? Es sei denn Krebs zählt man zum erfolgreichen wachstum dazu.
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon Hoschscheck » Di Nov 29, 2011 16:55

H.B. hat geschrieben:Ich mach den ganzen Tag das, was mir Spaß macht. Das geht vom Klauenschneiden, bis zum Melken - vom Elektirker über den Mechaniker bis zum Schlosser, vom Arbeitgeber bis zum Knecht und Landtreff. Der Betrieb ist im Schuss, Geld wird verdient - niemand redet rein. Steuerprüfung ist rum, Ergebnis noch keins, die letzte Kontrolle schon ne Ewigkeit her. Nur wie Meini schon sagt, die Subs sollte man hinter sich lassen können, aber auch das beschäftigt mich nur wenig.

Mich stört die öffentliche Debatte über die Landwirtschaft, aber ändern können wirs nicht. Was mich wirklich stört sind unsere "öffentlichkeitsmeinungstreu-rektalinvasiven" Berufskollegen ala BDM und AbL - welche sich selbst belügen, in der Hoffnung, in der öffentlichen Wahrnehmung besser dazustehen, als ihre Kollegen. Pfui Teufel - jedem bewussten BDM-Mitglied ein Tritt in die Fresse, die unbewussten können nix dafür, denen gilt mein Mitgefühl.

Na Hubi, 'nen Höhepunkt gehabt beim Eintippen?
Du bist nicht die "Welt".
Wenn jeder Landwirt deine Faktorausstattung hat/hätte, bist du nichts besonderes mehr.

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Probezeit bestanden! gez. Kanzlei Mossack Fonseca, Panama.
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon Jet 3 » Di Nov 29, 2011 18:36

Was sagte mal ein mir bekannter Landmaschinenhändler :
"Die Bauern die noch jammern ,dehnen gehts noch gut .
die die nicht mehr jammern ,bei dehnen siehts schlecht aus !" :mrgreen:
:? Glaub jetzt hab ich mir keine Freunde gemacht :mrgreen:
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon Lettlandbauer » Di Nov 29, 2011 18:43

Jammern gehört zum Handwerk :D
Wo wir sind ist vorne und es gibt nur eine Richtung
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon H.B. » Di Nov 29, 2011 22:46

Hoschscheck hat geschrieben: bist du nichts besonderes mehr.


Ich wollte mich nicht hervorheben, und hab das glaub auch nicht gemacht. Ich mag nur meinen Job.
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon FrauMüller » Mi Nov 30, 2011 7:45

Das ist schön das Dir Dein Beruf Freude bereitet das kann nicht jeder von sich behaupten. :wink:

Nur, ist Dir einmal aufgefallen, was bei Deinen Aufzählungen fehlt, Dein Privatleben.
Normalerweise, sollte an ersterstelle Deine Frau(Kind/er) stehen mit denen Du das alles genießen kannst.
Ok, vielleicht ist Deine Frau genauso Erfolgsorientiert wie Du und ist lieber morgens um 5 mit im Melkstand
als sich mit Dir im Bett zu lümmeln bis um 7Uhr.
Jeder setzt sich andere Prioritäten nur, man darf sich später nicht wundern, wenn irgendetwas auf der Strecke geblieben ist.
Ich muss Julius in ganzer Line recht geben, in allem was er schreibt.
Vor alledem auch das, mit dem lieben Nachbarn, immer schauen was der andere macht, bloß nicht hinterherhinken.
LG Emmy :klee:
Bild Eine 2`te Verwarnung ohne Begründung ist wie Sex ohne Höhepunkt.
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon Meini » Mi Nov 30, 2011 8:21

FrauMüller hat geschrieben:Das ist schön das Dir Dein Beruf Freude bereitet das kann nicht jeder von sich behaupten. :wink:

Nur, ist Dir einmal aufgefallen, was bei Deinen Aufzählungen fehlt, Dein Privatleben.
Normalerweise, sollte an ersterstelle Deine Frau(Kind/er) stehen mit denen Du das alles genießen kannst.
Ok, vielleicht ist Deine Frau genauso Erfolgsorientiert wie Du und ist lieber morgens um 5 mit im Melkstand
als sich mit Dir im Bett zu lümmeln bis um 7Uhr.
Jeder setzt sich andere Prioritäten nur, man darf sich später nicht wundern, wenn irgendetwas auf der Strecke geblieben ist.
Ich muss Julius in ganzer Line recht geben, in allem was er schreibt.
Vor alledem auch das, mit dem lieben Nachbarn, immer schauen was der andere macht, bloß nicht hinterherhinken.
LG Emmy :klee:


Was glaubst du wie viele Abeitnehmer das können, bei mir ist ne Chemiefarik in der Nachbarschaft die fangen morgens um 5 an,da wird sicher im Bett gelümmelt :wink:
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon FrauMüller » Mi Nov 30, 2011 8:35

Ok Meini, ich bin vom LW Betrieb ausgegangen, wo man sich die Zeit auch anders einteilen kann.
Selbstverständlich meinte ich nicht, wenn Ernte oder Felder zu bestellen sind, da ist nix mit rumlümmeln im Bett. :wink:
LG Emmy :klee:
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon Christo » Mi Nov 30, 2011 8:52

Meine Tante und mein Onkel hatten früher auch eine Landwirtschaft mit vielen Kühen. Irgendwann hat sich das einfach nicht mehr gelohnt. Danach haben sie ihren ganzen Hof zu einer Pension umgebaut und kommen damit gut klar. Wenn ich das sehe, bin ich auch am Überlegen etwas zu ändern.
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