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Landwirtschaft, warum tuen wir uns das noch an?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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320 Beiträge • Seite 7 von 22 • 1 ... 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10 ... 22
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon rebenhopser88 » Mo Nov 28, 2011 21:52

Wir sind halt ne Minderheit geworden,
die gerne bemitleidet wird von der Masse ist aber eher Mißgunst.

Schau gerade Bauer sucht Frau !
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon rebenhopser88 » Mo Nov 28, 2011 22:07

aaber sind wir nicht auch unser eigener Knecht geworden.
ich möchte trotzdem nicht tauschen
rebenhopser88
 
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon schwester_lulu » Mo Nov 28, 2011 22:57

ihc833 hat geschrieben:Man könnte meinen der generationskonflikt ist einsparbar, aber auf Höfen wo es kein Generationskonflikt gibt / gab, das sind die ersten wo aufgeben bzw. aufgegeben haben. Ich nehme mal die knallharten Fälle aus. Aber kämpfen muss gelernt sein und irgendwie ist jeder Unternehmer, einer der um seine Freiheit kämpft. Wer nicht kämpfen will, muss halt auch fragen, ob er als Unternehmer richtig ist.

Ich frag mich echt in welcher Lebenswirklichkeit Du lebst. :? Glaubst Du es gibt auch nur Einen, der nicht um seine Freiheit kämpft? Glaubst Du wirklich, auch nur ein Betriebsnachfolger würde sich lieber zoffen, als die Energie gewinnbringend für seinen Betrieb einzusetzen? Und von Gesundheit, Familie und Privatleben red ich erst garnicht, die haben den "Freiheitskampf und den Betriebsaufbau meist eh nicht überstanden. :-(
Warum bezahlt die landw. AK als einzige erst dann das AG aus, wenn der Betrieb zumindest auf dem Papier überschrieben ist? Weil Betriebe heute noch überlassen würden und nicht übergeben!!?
Egoismus ist die Kunst schuldig zu sein ohne depressiv zu werden.
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon rebenhopser88 » Mo Nov 28, 2011 23:06

ohne Kampf kein Preis........ geschenkt bekommt heute eh nix mehr das betrifft alle Branchen.
viele waren es halt auch nicht gewohnt mit harten Bandagen zu kämpfen.

Gute nacht
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon Weinbauer » Mo Nov 28, 2011 23:33

gibt wohl einige berufsgruppen die jammern und klagen könnten. und alle mehrheitlich zurecht. neben LW, krankenschwestern, altenpfeger, BKF. sie alle arbeiten viel für unangemessene entlohnung. unterschied: es sind meist angestellte, der in der regel LW selbstständig.

und auflagen von der EU kommen ebenfalls immer mehr in diversen branchen.
auch bei kommunen. z.b. müssen bauvorhaben ab ner gewissen summe bundes- oder europaweit ausgeschrieben werden. so musste eine schule hier, ein günstiges angebot für automatische fenster annehme. die firma kommt von der insel rügen. schwachsinn. bei mängel, wie jetzt aufgetreten sind, müssen die da runter in die pfalz fahren.
das sind am ende unsere steuergelder.

und generationenkonflikte gibt es in vielen kleinen und grossen familienbetrieben. allerdings, schon häufiger in der landwirtschaft.
Was dem Menschen dient zum Seichen, damit schafft er seinesgleichen. (Heinrich Heine)
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon Jet 3 » Di Nov 29, 2011 7:33

S_lulu die hardcore-Fällen hab ich ausgeklammert, also jene die auf die gesundheit gehen. Für den rest bleib ich bei meiner Meinung, daß steter "friede-freude-eierkuchen" der Untergang des Ladens bedeuten.[/quote]

Hat er wohl nicht ganz unrecht ,das nennt sich "Gruppendynamik".
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon FrauMüller » Di Nov 29, 2011 8:13

Jet 3 hat geschrieben:S_lulu die hardcore-Fällen hab ich ausgeklammert, also jene die auf die gesundheit gehen. Für den rest bleib ich bei meiner Meinung, daß steter "friede-freude-eierkuchen" der Untergang des Ladens bedeuten.


Hat er wohl nicht ganz unrecht ,das nennt sich "Gruppendynamik".[/quote]

Schwester und ihc sind mit ihren Meinungen nicht weit auseinander.
Kämpfen ja, aber nur soweit, dass es nicht auf die Gesundheit schlägt. :wink:
Bild Eine 2`te Verwarnung ohne Begründung ist wie Sex ohne Höhepunkt.
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon julius » Di Nov 29, 2011 10:55

Im Nachinein war die Berufswahl des Landwirts mein größter Fehler. Aber mit 15 Jahren ist man halt noch naiv und da ist es schwer richtig zu entscheiden.
Bei uns im Ort waren wirs in meiner Altersstufe 14 Kinder, ich der einzige mit Landwirtschaft zuhause. Schon damals mußte ich zuhause mitarbeiten während die anderen Fußball spielten, im Sommer zum baden fuhren oder ähnliches und konnte mir dann auch noch gelegentlich dumme Kommentare oder Bauernwitze anhören. Ich glaube das keiner von denen heute mit mir oder einem anderen Landwirt tauschen würden. Die haben alles was sie brauchen, fahren jedes Jahr in Urlaub und haben nichtmal die Hälfte an Arbeit wie ein durchschnittlicher Landwirt.

Das ansehen der Landwirte ist jetzt auf dem absoluten Tiefpunkt, fast schon Verbrecherlevel. Die ständigen Kontrollen sind eine einzie Katastrophe und es werden jährlich mehr. Wir hatten die letzten 4 Jahre mehr Kontrollen, incl. Steuerprüfung als in den gesamten 40 Jahren davor auf dem Hof waren. Auch ist mir aufgefallen das die Prüfer im Ermessenspielraum oftmals gegen den Landwirt entscheiden, obwohl keiner davon einen Vorteil hat. Somit wird sich der Prüfer wohl einreden das er und die Prüfung sich rentieren und er völlig zurecht bezahlt wird.
Zumindest bin ich froh das die letzten Jahre nicht allzuviel investiert wurde. Somit kann ich die Hoftore jederzeit schließen und eine Arbeit suchen, statt ohne ein Ende in Sicht Millionen zu investieren, teuer zu pachten und mich und einen evtl. Nachfolger somit über Jahrzehnte zu versklaven.
Wobei das Arbeit suchen trotz einer sehr gut abgeschlossenen landw. Gesellenprüfung und Studium als staatlich geprüfter Wirtschafter für Landbau sicher nicht einfach wird. Aber eine 30 Stundenwoche ( nach Abzug Urlaub, Feiertage, Wochenende ) sollte man schon schaffen auch wenns nicht die ideale Arbeit ist.

Das einige den Beruf als Landwirt aus Spaß an der Arbeit ausüben, ist ein Märchen. Das trifft vielleicht noch auf einige kleine Hobbylandwirte zu. Es geht heute nur noch ums Geld und deshalb werden die Betriebsgrößen im 10 Jahresryhtmus um jeden Preis verdoppelt. Man muß ja schließlich mit dem Trend gehen.
Warum ? Um wie jeder andere nach 70 Jahren mit leeren Taschen eingebuddelt zu werden ? Nur das der Andere was von seinem Leben gehabt hat, im Gegensatz zu den meisten Landwirten. Viele haben an ihrem Lebensabend auser Bauerweiterungsarbeiten, Stall, Wald, Büro und Feldarbeit nun wirklich nicht viel vom Leben mitbekommen. Und der Verdienst wurde stets umgehend im Betrieb investiert oder an weichende Erben ausbezahlt. In der Rente sollte wiederum dem Hofnachfolger bei der Arbeit geholfen werden, sofern man nicht schon zusammengeschunden ist.
Das ist leider die Wahrheit. Aber hier sieht man wie sich ein ansonsten kluger Mensch nur für Geld den Rest seines Lebens versklaven läßt um eines Tages auch "nur" als armer Mann wie jeder zu sterben.
julius
 
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon Meini » Di Nov 29, 2011 11:26

Oh man nu is hier der Herbstblues aber richtig ausgebrochen 8)
Pessimisten suchen nach Gründe, Optimisten finden Wege.
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon julius » Di Nov 29, 2011 11:28

Meini hat geschrieben:Oh man nu is hier der Herbstblues aber richtig ausgebrochen 8)

Ich hab das nur aus meiner Sicht geschildert weil der Threadstarter danach gefragt hat. 8)
julius
 
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon Meini » Di Nov 29, 2011 11:36

julius hat geschrieben:
Meini hat geschrieben:Oh man nu is hier der Herbstblues aber richtig ausgebrochen 8)

Ich hab das nur aus meiner Sicht geschildert weil der Threadstarter danach gefragt hat. 8)


Klingt sehr depri.

Vielleicht sollte man mal fragen warum lassen wir uns das gefallen???????????????
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Re: Landwirtschft, warum tuen wir uns das noch an?

Beitragvon julius » Di Nov 29, 2011 12:01

Meini hat geschrieben:
Vielleicht sollte man mal fragen warum lassen wir uns das gefallen???????????????


Das habe ich mich schon lange gefragt und für mich eine Antwort gefunden.
Imho haben die Landwirte einen zu kurzen Hebel und der wird noch viel kürzer werden. Was sich mit einer weiterhin stark abnehmenden Anzahl an Landwirten und somit noch weniger Wählerstimmen aus diesem Bereich noch verschlimmern wird. Der Staat setzt das um was die große Anzahl an Wähler will auch wenn das nicht immer sinnvoll ist wie übertriebener Umweltschutz, Tierschutz oder immer mehr Kontrollen was sicher einige wenige schwarze Schaafe unter den Landwirten mitverursacht haben. Das erklärt den Höhenflug der Grünen. Schlagen nun die restlichen Parteien nicht in dieselbe Kerbe ( Umweltschutz usw. ) verlieren die Wähler. Unterm Strich bedeuted das weiterhin noch strengere Auflagen, mehr Papierkrieg und mehr Kontrollen als es jetzt schon sind. Dazu kommt noch das sich die Landwirte untereinander, aus verschiedenen Gründen wie z.B. am Pachtmarkt selbst bekämpfen und von Einigkeit oder Zusammenhalt unter Landwirten keine Spur zu sehen ist was auch Vergangenheit belegt hat.
Infolge dessen seh ich da überhaupt keine Verbesserungsmöglichkeit sondern bin überzeugt das die Landwirte die Spitze dieses Eisbergs noch lange nicht gesehen haben.
julius
 
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