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Massives Insektensterben

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
Thema gesperrt
298 Beiträge • Seite 17 von 20 • 1 ... 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20

Re: Massives Insektensterben

Beitragvon LUV » Mi Nov 08, 2017 17:44

Nieder mit dem Adelsstand! :klug: Alle Macht dem Proletariat! :prost:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Nov 08, 2017 19:06

Eicher1950 hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:
Eicher1950 hat geschrieben:Dieses Gejammer in der Opferrolle, die unpassenden Vergleiche mit Na*ideutschland....da fehlen einem die Worte....Berufswechsel wäre wohl das angebrachteste. n8

Die Kinder von der Landwirtschaft fern halten reicht auch. Kommt aufs selbe raus.



Es gibt Menschen wie Marius, die haben aufgehört zu jammern und zu wirtschaften, aus Angst der Nachfolger könnte besser sein wurde genau das vollzogen. Es gibt aber auch Menschen, die kommen mit Herausforderungen klar und haben Spaß an der Landwirtschaft. DAS sind die Bauern von Morgen..wie wir einst werden auch kommende Generationen die Herausforderungen meistern, die einen erfolgreich...die anderen weniger :).

Es macht eben keinen Spaß wider besseren Wissens zu wirtschaften. Die aktuelle Generation meistert die Herausforderungen. Und lässt die Kinder trotzdem was anderes lernen. Kann man drüber nachdenken, warum das so ist, kann man natürlich auch lassen.
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon Eicher1950 » Mi Nov 08, 2017 19:14

Ich habe es meinen Kindern frei gestellt, welchen Beruf sie erlernen...und ich hatte eben das "Glück" das mein Sohn in die Landwirtschaft ging und diese nun weiter führt. Wäre dem nicht so gewesen, wären die Flächen heute im Dorf verpachtet.. :). Probleme gab es schon immer..wird es auch immer geben. Aktuell bei diesem Problem, vermisse ich Widerstand vom Bauernverband..
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon T5060 » Mi Nov 08, 2017 20:22

Eicher1950 hat geschrieben:Aktuell bei diesem Problem, vermisse ich Widerstand vom Bauernverband..


Merkel zu Rukwied : "Du hälts sie dumm, ich mach sie arm!"
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon Badener » Do Nov 09, 2017 8:29

T5060 hat geschrieben:
Eicher1950 hat geschrieben:Aktuell bei diesem Problem, vermisse ich Widerstand vom Bauernverband..


Merkel zu Rukwied : "Du hälts sie dumm, ich mach sie arm!"


Ich glaube nicht, dass man das Problem Personalisieren kann.
Ich denke bin vielmehr der Meinung, dass die landwirtschaftliche Produktion zu global vermarktet wird.
Man blicke in die Schweiz, wo der Bergbauer mit 5 Rindern und 7ha Wiese noch leben kann. Wer wissen will wieso, soll mal dort einkaufen gehen.

Heute ist wieder Framstag bei Penny, das Kilo Scheinefleisch für 3€ n8 n8

Wobei ich mir nicht sicher bin ob ich da überhaupt mitreden kann und darf.
1. Nebenerwerb als Quereinsteiger
2. Gut bezahlter Job in der Industrie
3. Nur 8 GV
Zu fällen einen schönen Baum, braucht es eine halbe Stunde kaum.
Zu wachsen bis man ihn bewundert, braucht er - bedenke es - ein Jahrhundert.

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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon elchtestversagt » Do Nov 09, 2017 8:47

Dann mal zwei Anmerkungen zu zwei Artikeln, die ich die vergangenen Tage "aufgefischt" habe, bzgl. den Schweizer Kollegen:
Es ist die Rede davon, dass die Landwirte in der Schweiz sehr stark verschuldet sein sollen...
Und es gibt Überlegungen seitens der Regierenden, die Schutzzölle für Lebensmittel zu senken, weil die Lebenshaltungskosten zu hoch sind, wogegen von Landwirtschaftlicher Seite starker Widerstand kommt.....

In Norwegen passiert just dasselbe, haben die höchsten Standarts, Beschränkungen usw. in der Landwirtschaft, und solange das Öl auch über 100 Dollar kostete konnte man sich dort diese Art der Landwirtschaft leisten, nun aber nicht mehr.
Und darüber kommt in den Medien nichts, weil sowas nicht sein darf.
Letztendlich wird alles über den Preis gemacht.

Und da können die NGOs noch soviele Studien machen, woraus hervorgeht, das 80% der Bevölkerung mehr Geld für bessere, nachhaltigere Produkte ausgeben wollen, nur sie tun es nicht.
In Umfragen geben auch 90% der Deutschen an, keinen Urlaub in der Türkei machen zu wollen, komisch, dann kenn ich wohl die 10%, denen das egal ist, denn viele machen Urlaub in der Türkei, weil es gut und billig ist.....
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon LUV » Do Nov 09, 2017 10:51

Badener hat geschrieben:Man blicke in die Schweiz, wo der Bergbauer mit 5 Rindern und 7ha Wiese noch leben kann. Wer wissen will wieso, soll mal dort einkaufen gehen.



...wer wissen will wieso, der guckt hier:
http://www.oecd.org/berlin/presse/subve ... schaft.htm

Nur wer es sich leisten kann seine Bevölkerung derart zu unterstützen, hält eine Bilderbuch - Landwirtschaft aufrecht.....
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon Todde » Do Nov 09, 2017 11:01

LUV hat geschrieben:
Badener hat geschrieben:Man blicke in die Schweiz, wo der Bergbauer mit 5 Rindern und 7ha Wiese noch leben kann. Wer wissen will wieso, soll mal dort einkaufen gehen.



...wer wissen will wieso, der guckt hier:
http://www.oecd.org/berlin/presse/subve ... schaft.htm

Nur wer es sich leisten kann seine Bevölkerung derart zu unterstützen, hält eine Bilderbuch - Landwirtschaft aufrecht.....


Und dazu dienen veruntreute Milliarden aus der Entwicklungshilfe, die korrupte Regierungen abgezweigt und auf Schweizer Konten liegen haben.
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon Badener » Do Nov 09, 2017 11:32

Naja aber es geht auch darum, dass man Menschen unterstützen muss, die ihren teil an die Landschaftspflege beitragen. Für einen Streuobstbaum bekommst 2,50€ und dafür musst du Beim Heuen immer mit der Motorsense ausmähen, Bam schneiden, Obst lesen und hast weniger ertrag im Beschattungsbereich. Es geht nicht darum, eine Bilderbuchidylle aufrecht zu erhalten sondern die Landschaft intakt. Was bringt die schweizer Landwirtschaft wohl der Tourismusbranche? Bei uns im (Süd-)Schwarzwald sind 95% der Betriebe auf die Ausgleichszahlungen angewiesen sonst überleben die nicht. Der größte Fehler ist meiner Meinung nach die Zahlung nach Flächenprämie, und das die ZA nicht Flächengebunden sind!

Kauf Du trotzdem mal einen Liter Milch in der Schweiz......

Grüße
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon Todde » Do Nov 09, 2017 11:38

Irgendwann müssen wir uns entscheiden, ob wir überhaupt noch großartig Lebensmittel erzeugen wollen oder eben blühende Landschaften.
In Deutschland kann man sich das leisten.
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon LUV » Do Nov 09, 2017 11:41

Und was ist, wenn die Fähigkeit des Staates zur Zahlung dieses Ausgleichs nicht mehr da ist? Alle gehen immer vom optimalen Zustand der Wirtschaft aus. In dem Moment, wo es wirklich eine Krise geben sollte, ist das Spiel vorbei. Ist doch nun deutlich erkennbar aus dem link, dass es sich nur um wohlhabende Länder handelt, die nur über eine marginale Landwirtschaft verfügen und diese ausschließlich erhalten, weil sie es können.
GELD ist immer und überall der Maßstab......Hunger und Krieg sind unmittelbare Folgen von zu wenig Geld oder Geld in falschen Händen.
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon HL1937 » Do Nov 09, 2017 21:04

Die Lösung der hetzerischen Landwirtschaftsbekämpfung ist die, daß die Flächenbewirtschaftung sowie die Tierhaltung abgeschafft wird.
Die Landschaft verbuscht, die Insekten werden mehr, die Vögel können sich Nester bauen und haben Nahrung. Die breite Hetzbevölkerung hat ihre Ruhe vor den Bauern, nichts staubt mehr, nichts macht mehr Krach, nichts stinkt.
Im Gegenzug hat jeder nichtlandwirtschaftliche Haushalt eine empfindliche Umweltabgabe zu entrichten, die zu 100% an die Landwirte ausbezahlt wird, die ihre Flächen nicht mehr bewirtschaften können, dürfen, müssen.
Diese Umweltabgabe taxiere ich jetzt mal auf mindestens 20000 Euro pro Haushalt im Jahr.
Im Gegenzug können die grünen Spinner ihre Lebensmittel aus dem Ausland fressen, die dann besser sind.
Früher war alles besser.
Gott schütze unsere Fluren, vor Merkel, den Grünen und anderen Kulturen.

Es wünsch mir einer was er will, es geb´ihm Gott zehnmal soviel.
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon tj » Do Nov 09, 2017 22:04

@ hl1937

Bild
Das Leben war einfacher, als man morgens nur aus dem Haus gehen musste, um ein Mammut zu erschlagen. Die Älteren erinnern sich vielleicht.

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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon Kormoran2 » Do Nov 09, 2017 23:55

Badener hat geschrieben:
Man blicke in die Schweiz, wo der Bergbauer mit 5 Rindern und 7ha Wiese noch leben kann. Wer wissen will wieso, soll mal dort einkaufen gehen.


Da kann ich nur die aktuelle Staffel von "Bauer sucht Frau" empfehlen. Dient der Bildungl!

Da gibt es einen Schweizer Bauern, der überlebt ohne fließendes Wasser, nur mit seinen Ziegen und Hühnern. Sein Pickup ist defekt und zum Verkauf seiner 200 Eier Wochenproduktion geht er mit der Kiepe ins Tal auf den Markt. Wie kommt der überhaupt klar? Ist das die Zukunft auf dem Lande?
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon Todde » Fr Nov 10, 2017 0:09

HL1937 hat geschrieben:Die Lösung der hetzerischen Landwirtschaftsbekämpfung ist die, daß die Flächenbewirtschaftung sowie die Tierhaltung abgeschafft wird.


Das ist die Lösung der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie.

Die Landschaft verbuscht, die Insekten werden mehr, die Vögel können sich Nester bauen und haben Nahrung.


Die Artenvielfalt in Deutschland hat sich aber erst mit der Rodung der Urwälder und Bewirtschaftung entwickelt,
wie man sieht, geht mit dem Rückgang der Landwirtschaft auch die Biodiversität zurück.

Die breite Hetzbevölkerung hat ihre Ruhe vor den Bauern, nichts staubt mehr, nichts macht mehr Krach, nichts stinkt.


Das ist Nachhiligkeit


Im Gegenzug hat jeder nichtlandwirtschaftliche Haushalt eine empfindliche Umweltabgabe zu entrichten, die zu 100% an die Landwirte ausbezahlt wird, die ihre Flächen nicht mehr bewirtschaften können, dürfen, müssen.


Das wird nicht passieren, wie in Naturschutzgebieten fällt irgendwann die Zahlung.
Nach 15, 20 Jahren ist das Allgemeingut, dann gibt es keinen Cent mehr.

Im Gegenzug können die grünen Spinner ihre Lebensmittel aus dem Ausland fressen, die dann besser sind.


Die Grünen zahlen gar nichts, denn das Geld soll transformiert werden, siehe die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie. Wer Eigentum hat, der soll das los werden, damit die Welt gerettet wird.
Früher nannte man das Sozialismus, heute Transformation.
Frag mal Pevo. "Ein so weiter kann es nicht geben"
Es kann kein so weiter geben, wo Landwirte Betriebe führen die seit vielen Generationen in Familienhand sind, das gehört transformiert.
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