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Massives Insektensterben

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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298 Beiträge • Seite 16 von 20 • 1 ... 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20

Re: Massives Insektensterben

Beitragvon Königstiger2 » Di Nov 07, 2017 22:17

Es wird noch die Zeit kommen, wo wir froh sein werden, das noch jemand Landwirtschaft betreibt. Egal, auf welche Art und Weise.
Die jüngeren von uns hier im Forum werden es noch erleben.

Es nimmt Fahrt auf und es geht frontal gegen die Wand.
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon Badener » Mi Nov 08, 2017 8:28

Mir fällt da gerade ein, das Bauer Willi mal eine Leserfrage beantwortete´. Das trifft es eigentlich ziemlich gut:

Auf die Frage wie er denn in Krisenzeiten und ohne Traktor die Leute ernähren will sagte er, dass er das gar nicht will. In erster Linie will er seine Familie ernähren und nicht andere. Das fand ich eigentlich sehr treffend auf die Erwartungshaltung anderer....
Zu fällen einen schönen Baum, braucht es eine halbe Stunde kaum.
Zu wachsen bis man ihn bewundert, braucht er - bedenke es - ein Jahrhundert.

"Froh schlägt das Herz im Reisekittel, vorausgesetzt man hat die Mittel."
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon Pevo » Mi Nov 08, 2017 8:47

Badener hat geschrieben:Mir fällt da gerade ein, das Bauer Willi mal eine Leserfrage beantwortete´. Das trifft es eigentlich ziemlich gut:

Auf die Frage wie er denn in Krisenzeiten und ohne Traktor die Leute ernähren will sagte er, dass er das gar nicht will. In erster Linie will er seine Familie ernähren und nicht andere. Das fand ich eigentlich sehr treffend auf die Erwartungshaltung anderer....

Die Richtung stimmt,das Maß wohl nicht. Dann könnten wir die Subventionen für ein bedingungsloses Grundeinkommen einsetzen und über das Eigentum an Grund und Boden nachdenken und....Aber Du wolltest ja nur einen Scherz machen, oder?
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon T5060 » Mi Nov 08, 2017 8:56

Pevo hat geschrieben:Die Richtung stimmt,das Maß wohl nicht. Dann könnten wir die Subventionen für ein bedingungsloses Grundeinkommen einsetzen und über das Eigentum an Grund und Boden nachdenken und....Aber Du wolltest ja nur einen Scherz machen, oder?


Hallo alter Stalinist,

das dachte dein Idol Stalin auch schon. Lenin hat den Bauern das Land geraubt und Stalin hat dann die Bauern erschossen. Dann haben Leute wie Du es mit Landwirtschaft probiert.
Infolge sind dann mehr durch dein Stalinismus verhungert, als der Fasch-ismus mit Gas ermordet hat. :oops:
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon Badener » Mi Nov 08, 2017 9:11

Pevo hat geschrieben:
Badener hat geschrieben:Mir fällt da gerade ein, das Bauer Willi mal eine Leserfrage beantwortete´. Das trifft es eigentlich ziemlich gut:

Auf die Frage wie er denn in Krisenzeiten und ohne Traktor die Leute ernähren will sagte er, dass er das gar nicht will. In erster Linie will er seine Familie ernähren und nicht andere. Das fand ich eigentlich sehr treffend auf die Erwartungshaltung anderer....

Die Richtung stimmt,das Maß wohl nicht. Dann könnten wir die Subventionen für ein bedingungsloses Grundeinkommen einsetzen und über das Eigentum an Grund und Boden nachdenken und....Aber Du wolltest ja nur einen Scherz machen, oder?


Das ist jetzt aus dem Rahmen genommen. Ich meine Krisenzeiten, in denen Geld kein Wert hat und es kein Treibstoff mehr gibt. In denen Du dein Brennholz mit Waffengewalt verteidigen musst damit dir nicht der Eigenheimwilli ohne einen m² Land dir das Holz klaut damit er warm hat.

Wieso erwarten die Menschen, dass sie in solchen Zeiten noch von Landwirten weiter versorgt werden. Es liegt doch an jedem selbst einen Beitrag dazu zu leisten....

Grüße
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon Pevo » Mi Nov 08, 2017 9:21

T5060 hat geschrieben:Hallo alter Stalinist,

das dachte dein Idol Stalin auch schon. Lenin hat den Bauern das Land geraubt und Stalin hat dann die Bauern erschossen. Dann haben Leute wie Du es mit Landwirtschaft probiert.
Infolge sind dann mehr durch dein Stalinismus verhungert, als der Fasch-ismus mit Gas ermordet hat. :oops:


Ich hoffe, es geht Dir jetzt etwas besser!
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon germane » Mi Nov 08, 2017 9:37

Mal ein Beispiel für insektenwirksame Unkrautbekämpfung im biologischen Landbau:

http://www.envo-dan.dk/da/hjem/?gclid=E ... gK1IfD_BwE

Das ganze gibt es kleiner auch für den Hausgebrauch. Man versetzte sich mal in die Rolle eines Häschens oder einer Maus wenn die da rein geraten.
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon Manfred » Mi Nov 08, 2017 11:52

In unserer Tageszeitung war heute zu lesen, der NABU habe befunden, die diesjährige Mückenplage(!) in einigen Regionen sei wesentlicher Faktor für die starke Verbreitung des Usutu Virus unter Vögeln gewesen.
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon µelektron » Mi Nov 08, 2017 12:00

Königstiger2 hat geschrieben:Es wird noch die Zeit kommen, wo wir froh sein werden, das noch jemand Landwirtschaft betreibt. Egal, auf welche Art und Weise.
Die jüngeren von uns hier im Forum werden es noch erleben.

Es nimmt Fahrt auf und es geht frontal gegen die Wand.


seh ich auch so, erst wird es aber noch härter kommen für die Landwirtschaft ... Der Westerwelle hatte schon recht mit seiner "spätrömischen Dekadenz".

Was das Eigentum von Grund und Boden angeht ... dann enteignet doch ... und schaut zu wie Ihr damit zurecht kommt :)


Die Probleme die unser Volk derzeit hat sind aber anders geartet ... es braucht ein drittes Geschlecht in den Pässen ... "divers" :roll:
... ich mag keine Gäste die erst die Tür eintreten und dann nicht merken wenn die Party vorbei ist.
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon Eicher1950 » Mi Nov 08, 2017 12:36

meyenburg1975 hat geschrieben:
Eicher1950 hat geschrieben:Dieses Gejammer in der Opferrolle, die unpassenden Vergleiche mit Na*ideutschland....da fehlen einem die Worte....Berufswechsel wäre wohl das angebrachteste. n8

Die Kinder von der Landwirtschaft fern halten reicht auch. Kommt aufs selbe raus.



Es gibt Menschen wie Marius, die haben aufgehört zu jammern und zu wirtschaften, aus Angst der Nachfolger könnte besser sein wurde genau das vollzogen. Es gibt aber auch Menschen, die kommen mit Herausforderungen klar und haben Spaß an der Landwirtschaft. DAS sind die Bauern von Morgen..wie wir einst werden auch kommende Generationen die Herausforderungen meistern, die einen erfolgreich...die anderen weniger :).
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon ratzmoeller » Mi Nov 08, 2017 14:55

µelektron hat geschrieben:Was das Eigentum von Grund und Boden angeht ... dann enteignet doch ... und schaut zu wie Ihr damit zurecht kommt :)

Von Zwangsenteignung zur Zwangsverpflichtung und -kollektivierung ist es kein weiter Weg! :klug:
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon germane » Mi Nov 08, 2017 15:38

Pevo hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Hallo alter Stalinist,

das dachte dein Idol Stalin auch schon. Lenin hat den Bauern das Land geraubt und Stalin hat dann die Bauern erschossen. Dann haben Leute wie Du es mit Landwirtschaft probiert.
Infolge sind dann mehr durch dein Stalinismus verhungert, als der Fasch-ismus mit Gas ermordet hat. :oops:


Ich hoffe, es geht Dir jetzt etwas besser!


Der T 5060 drückt es ein bisschen hart aus, aber die Richtung stimmt schon. In Simbabwe (fr. Rhodesien) hat man die weißen Farmer vertrieben und mit den Schwarzen ging es dann abwärts.

Leute, die meinen ( erzählen) mit Kreislaufwirtschaft die Menschheit ernähren zu können, gehören nicht an die Macht.
Der Höcke hat recht, wenn er sagt, das der Wahn heute größer ist als 1945.
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon T5060 » Mi Nov 08, 2017 17:08

Bis 1800 wurde der ländl. Raum vom Adel und der Kirche ausgequetscht, damit diese in der Stadt ihre Paläste bauen konnten.
Der Landgraf von Kassel trieb es ganz und gar so doll, dass er die Bauernsöhne in der Schwalm einfangen lies um sie an die Engländer für den Krieg in den Staaten zuverkaufen,
damit dieser die heute so bewunderten Bauten in Kassel errichten/bezahlen konnte.

Mit der dann beginnenden Industrialisierung wurde die Landwirtschaft gelenkt und gezwungen mit ALLEN Mitteln soviel wie möglich zu produzieren,
damit die Leute in den wachsenden Städten satt wurden und der Kaiser Frieden im Reich hatte und auch die Soldaten in den großen Kriegen genährt werden konnten.

Erst um 1975 als sich die neuen Züchtungsmethoden von BORLAUG in produktives Saatgut umsetzten hat das Thema Hunger und Ernährung an Stellenwert verloren.
Die Industrie brauchte aber auch die fähigen fleißigen Leute vom Land für ihre Arbeit, parallel begann die romantische Verklärung von Natur und Landwirtschaft im Sinne
des völkischen Artemannenbundes ( esoterischer Flügel des Reichsnährstands ).

Die Landwirtschaft hing immer am Gängelband fachfremder Städter, die wohl stets mehr Ahnung von Ackerbau und Viehzucht hatten als der Bauer selbst.
Der Bauer hingegen durfte nie mehr verlangen für sein Zeug, dass je Dekade 70 % seines Standes überleben konnten.

Es reicht ! Und es hilft auf keinen Fall, wenn man den Bauern zwingt auf dem Radl zufahren, damit der Städter sich einen Ferrari zur Fortbewegung leisten kann.
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon LUV » Mi Nov 08, 2017 17:26

Ganz so theatralisch würde ich das nicht sehen Reinhold......wenn man dem Städter und auch dem geneigten Landbewohner einen Kürbis für 3,-€ verkaufen kann, der einen Erzeugungsaufwand von ca. 3Cent hat, dann relativiert sich das ein wenig, find ich.......der Verbraucher zahlt auch für gestreicheltes Rindfleisch hunderte Euro das Kilo....... :mrgreen: .....ganz so schlimm ist es nicht, wie du schreibst.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Massives Insektensterben

Beitragvon Kormoran2 » Mi Nov 08, 2017 17:36

Sehr guter geschichtlicher Abriß! Und es reichte immerhin den Raubrittern, alle paar 10 km ein Schloß oder Schlößchen zu errichten.
In Frankreich wurde mit der Erstürmung der Bastille und der folgenden Revolution der Adelsstand komplett abgeschafft. Dieser Schritt steht uns noch bevor. Ich kenne Jemanden, der stolz von sich behauptet, von hier bis Paderborn zu Fuß laufen zu können ( 90 km) ohne je fremden Boden zu betreten!
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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