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Melkrobotter

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Beitragvon Thome » Mi Jan 16, 2008 17:07

Ja kann ich mir schon vorstellen dass da Neid nicht eine kleine Rolle spielt.
Der Robi wird schon ne kräftige Arbeitserleichterung sein und heutzutage wo man unter 100 Kühen nicht mehr bauen sollte ist er um so wichtiger. Bei mir in der Nähe wird auch ein Roboter eingebaut mal schauen wie es bei dem läuft und dann kann man weitersehn. Aber aus euren Aussagen kann man festhalten dass die Robi´s eigentlich gut sind, nur der Neid wenn der Nachbar um 5 aufsteht zum melken und man selber bis 6 liegen bleiben kann ist nätürlich klaar. Mir selber würds vllt. gleich gehn.!!! Und wenn man einen eh einen neuen Stall baut muss man logischerweise zwischen Melkstand und Robi entscheiden. Natürlich ist der Roboter ein wenig teurer aber bis man einen kompletten doppel 10 er Melkstand hat sind auch gut 100.000€ weg
Gruß Thome
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Beitragvon fendt 311 vario » Mi Jan 16, 2008 21:13

@ schimmel

Aber wenn du 200 Kühe melkst, mußt du wahrscheinlich auch eine Ak einstellen. und die rechne mal auf 10 Jahre, dann kommst du auch auf eine nette Summe.
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Beitragvon franky30 » Mi Jan 16, 2008 21:32

also aus meinen 2 jahren im betrieb mit dem vms denke ich sind 250 kühe im familienbetrieb leicht zum schauckeln mit roboter ohne sicher nicht. der melkstand braucht dann schon fast 2-3 ak tagtäglich. wenn alles läuft dann macht 1 ak das ganze 1-2wochen auch alleine egal wieviele robis. das machst du mit keinen melkstand
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Beitragvon homer01x » Do Jan 17, 2008 20:09

Hat den einer von euch hier jemand zwei Roboter in Betrieb? Und kann mir mal ein bisschen über seinen tagesablauf berichten und wie er sie eingebaut hat! Ob eine große gruppe oder zwei kleine sinnvol ist und wie gut sie laufen.
Hat jemand gute Erfahrungen mit dem VMS von Delaval gemacht?
Wollen uns in der nächsten Zeit zwei anschaffen und ins Altgebäude integrieren.
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Beitragvon fendt 311 vario » Do Jan 17, 2008 20:18

Ich persönlich nicht, aber auf dem Betrieb wo ich nebenbei arbeite, haben wir 2 Astronauten.
Dort sind sie in einem neuen Stall eingebaut. Sie sind jeweils einzeln, also 2 Gruppen.
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Beitragvon Kiema79 » Do Jan 17, 2008 22:10

und schlafen deine Nachbarn denn nun morgens mal aus, oder stehen die trotzdem vor 6 auf ?
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Beitragvon homer01x » Do Jan 17, 2008 22:18

Ich glaube wenn man einen Roboter hat wird man trotzdem wohl um sechs aufstehen. Am WE ist es wohl eine feine Sache mal um sieben in Stall zu gehen oder wenn man Sonntagsnachmittags mal bei den Schwiegereltern ist nicht die ganze zeit auf der Uhr schauen muss gleich melken. Dann kann man auch mal um sechs oder so hin gehen. Man wird dadurch flexibler.
Wenn jemand ein paar Bilder von einem Stall hat wo er ein oder zwei Roboter eingebaut hat könnte er sich wohl mal eben melden.
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Beitragvon Kiema79 » Fr Jan 18, 2008 10:16

Der Preis schreckt wohl noch viele ab.

Damals als die ersten Melkstände rausgebracht wurden, war das auch so, die alte Melkanlage im Anbindestall hat vielleicht 5000 DM gekostet und nun sollte man 50.000 DM für einen Melkstand bezahlen.

Heute hat man kleine Melkstände die mal 25.000 € gekostet haben und nun soll man 250.000€ für 2 Roboter zahlen.

Man könnte auch sagen "Infaltion" . :?
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Beitragvon franky30 » Sa Jan 19, 2008 8:59

wie schon gesagt habe zur zeit ein vms von delaval über 2 jahren im betrieb. kann nur eins sagen ich bin begeistert und würde ihn nie wieder hergeben. habe ein vier reihigen lb-stall denke aber zweireihen weren einfacher zu überblicken. eine grosse gruppe bei 2 vms ist mit sicherheit kein problem aber bei trennung von nicht- und trächtigen were die brunst beobachtung leichter. das first-feed-system von delaval habe ich nicht weil es das damals noch nicht gab, auf das würd ich aber nicht verzichten!!!
ach ja wegen der tagwache wir stehen nie vor 7 uhr auf es sei denn wir haben was vor. sonntag 9-10 uhr je nachdem ich munder werde. ein kurzer rundgang von 30 min 1-2 täglich reicht (wenn keine kalbt oder brünstig ist) und das warst dann.
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Beitragvon franky30 » Sa Jan 19, 2008 9:01

Kiema79 hat geschrieben:
Heute hat man kleine Melkstände die mal 25.000 € gekostet haben und nun soll man 250.000€ für 2 Roboter zahlen.

Man könnte auch sagen "Infaltion" . :?

die preise sind generel hoch ein normaler melkstand für 150 kühe was 2 robos leisten kosten aber auch 150.000!
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Beitragvon franky30 » Sa Jan 19, 2008 10:16

schimmel hat geschrieben:NA Franky, diese Verallgemeinerung würde ich nicht stehen lassen wollen.
Es gibt genug Beispiele von Melkstandystemen, dei erheblich billiger sind. Außerdem kannst du mit einem Melkstand in dem du 100 Kühe/Std und mehr melken kannst, durch Verlängerung der Melkzeit ohne Investition auch mehr Kühe melken. Bei einem Robbi musst du immer bis zur Wirtschaftlichkeitsgrenze gehen und dann einen neuen Robbi kaufen.
Bis 600000kg oder 70 Kühe den ersten und bei 700000kg und 80 Kühen schon die nächsten 120000,- Euros. usw.


Reini

da hast du absolut recht aber ich kann keine eimermelkanlage mit einem robo vergleichen.
weil wenn du sparen willst dann kaufe am flomarkt einen eimer vielleicht noch nen zweiten als ersatz und melke 24h rund um die uhr deine 100 kühe dann ist das ungefähr das gleich.
bei uns sagt man da kraut mit rüben vergleichen!!!!!
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Beitragvon franky30 » Sa Jan 19, 2008 10:25

ausserdem hat sich bei mir gezeigt wo alles mit fremdkapital gebaut wurde das die wirtschaftlichkeit bei 470.000kg ohne eu-gelder liegt.
1vms macht mit first-feed-system bis zu 780.000kg. und du hast recht wenn du sagts das die erweiterung ein grösser sprung ist wie beim melkkstand, aber das 2 system kommt in summe billiger und rechnet sich auch schon 850.000 und ermöglicht dann aber mit 1,5 ak 1,500.000kg auch!!!
das sind meine erfahrungen und ich bereue nicht diese investition.
wenn die quote fellt hab ich mit einer investion von 180.000€ 1,5 mil kg milch! rechne das mal nach!
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Beitragvon franky30 » Sa Jan 19, 2008 11:01

wir haben kein grünland.
und wenn ich überbetrieblich unter wegs bin weis das meine frau die eine kuh bei mir erst das erstemal aus der nähe gesehen ohne schwiergigkeiten den stall auch alleine macht.
die wirtschaftlichkeit mit der lebensqualität muss jeder für sich selber errechnen.
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Beitragvon Kiema79 » Sa Jan 19, 2008 11:29

Die Betriebe werden nunmal immer größer, die Arbeitsbelastung auch. Irgendwann ist man mit seinem Familienbetrieb an einer Grenze der körperlichen Belastung. Mein Arbeitstag geht von 5 Uhr morgens bis mind. 19:30-20 Uhr. Am We sieht es teilweise etwas entspannter aus, da ist manchmal sogar eine längere Mittagspause drin, sofern nicht gerade Kühe kalben etc....
Auch wenn es möglich ist, mit modernen Melkständen, mit einer Person, bis zu 100 Kühe in der Stunde zu melken, muß man ja trotzdem jede Kuh vormelken, sauber machen und ansetzen. Will sagen, die Arbeit geht zwar schneller ist dafür aber auch anstrengender.

Mit dem Melkroboter spare ich erstmal eine AK, kann mit 2 Robis 160 Kühe machen. Die Arbeit geht schneller und ist unanstrengender, bzw. hab mehr "körperliche Reserven" für andere anstrengende Arbeiten".

Oder so... wenn ich abends um 8 Uhr nach Hause komme und den ganzen Tag auf dem Acker war, ist es sicher einfacher einmal am PC zu gucken ob es allen Kühen gut geht, ggf. noch mal eine Kuh zum Melken zu hüten, als wohlmöglich noch 1,5h im Melkstand die Kühe zu melken.

Man darf nicht immer alles nur von einer Seite betrachten, Lebensqualität und Wirtschaftlichkeit sind eng verbunden. Denn nur wenn man eine gute Lebensqualität hat, ist man auch in der Lage vernünftig zu wirtschaften.

Bei den Kühen ist es uns doch auch schon lange aufgefallen, die Tieren brauchen exelente Lebensbedingungen um hohe Leistungen zu bringen, bei den Menschen ist es nicht viel anders.
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Beitragvon franky30 » Sa Jan 19, 2008 11:41

schimmel hat geschrieben:Aja franky, da haben wir doch schon den Unterschied :wink:
Musst du überbetrieblich arbeiten weil das Einkommen aus der Milch nicht reicht oder willst du überbetrieblich arbeiten weil du gerne außer Haus bist?
Ist es der erste Grund, hätte ich Recht in Bezug auf die Wirtschaftlichkeit. Wenn es der zweite Grund ist, hätte ich recht in Bezug auf die Lebensqualität und die Freiheit des Betreibers.
Stellt sich noch die Frage ob du nicht mit deinem überbetrieblichen Einkommen den Robbi subventionierst?

Reini

1. ich will weil das häckseln mir gefählt, weil ich der einzige bei uns bin und es sich voll rechnet! das ist halt mein hoppy
2. ich gebe dir recht ich decke mit den gewinn einen teil der kreditkosten weil das kapital das ich habe günsitiger ist als auf der bank
3. ich hätte den stall nie gebaut wenn er nicht kredit würdig were auch ohne förderung und subventionierung vom häckseln were

ich mache hier jetzt keine db-rechnug! das musst du selber wissen.
glaube mir es passt! :D :D :D
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