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Merkel ebnet GVO-Mais 1507 den Weg

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Merkel ebnet GVO-Mais 1507 den Weg

Beitragvon Harald » Do Feb 13, 2014 17:15

Todde hat geschrieben:Ich wusste zB nicht, das der Mais 1507 zum Import als Lebens- und Futtermittel lange eine Zulassung für die EU hat.

Zur Info: Die Liste der GMO-Zulassungen auf EU-Ebene:
http://ec.europa.eu/food/dyna/gm_register/index_en.cfm
Ich fordere den sofortigen Rücktritt der Bauernverbandspräsidenten Joachim Ruckwied (DBV) und Walter Heidl (BBV).
Beide sind unfähig, die Bauern ihres Verbandes in der Öffentlichkeit zu vertreten.
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Re: Merkel ebnet GVO-Mais 1507 den Weg

Beitragvon CarpeDiem » Do Feb 13, 2014 17:56

http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehm ... n-monsanto

zur Abendlektüre, wobei die Kommentare am interessantesten sind!
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Re: Merkel ebnet GVO-Mais 1507 den Weg

Beitragvon Todde » Do Feb 13, 2014 18:14

CarpeDiem hat geschrieben:http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2014-02/genmais-bauern-monsanto
zur Abendlektüre, wobei die Kommentare am interessantesten sind!


Von Witzke fühlt sich in der Debatte um den Genmais an die sogenannte Grüne Revolution in den 1960er-Jahren erinnert, als erstmals leistungsstarke Sorten und mineralischer Dünger in die Ackerfurchen gesät wurden. Der Berliner Wissenschaftler war damals Student, einige seiner Professoren machten Stimmung gegen die neuen Technologien, mit denen Flächen effektiver bewirtschaftet werden konnten. Die Lösung der Landwirte? Denkbar pragmatisch. "Die Bauern haben einfach ausprobiert, ob das in ihrer Region funktionierte. Und wenn ja: Dann haben sie es einfach schnell umgesetzt."


Genau! Gleich der 1. sagt wie es aussieht:
1. Wettbewerb
Wer Angst vor Monopolen hat, muss Wettbewerb zulassen.


Die momentan hysterischen Verhältnisse führen dazu, dass die Zulassung einer GV-Sorte je Land rund 15 Millionen Euro kostet.
Da freuen sich Unternehmen wie Monsanto doch drüber, 10 Zulassungen in der Welt kosten so viel Geld, dass das nur Konzerne leisten können.
Die Forschung kommt ja noch dazu.
Wer Monopole im Saatgutmarkt schaffen will, der macht das so wie die EU!

Dieses Gejammer über Monsanto ist fern ab der Realität.
Das Rad dreht keiner mehr zurück, die Frage ist, wann man begreift das man die Konzentration so nur voran treibt.

Man sollte lieber über das Wie diskutieren als über da Ob.
gv-Lebensmittel importieren aber nicht anbauen ist sicher kein Weg.
RR und Bt sind ja nur der Anfang gewesen, 20 Jahre alt.
Europa verschließt sich so auch an Zukünftigen Entwicklungen,
Bioplastik aus Mais, Medikamenten Produktion aus Mais so als Beispiel. Die Liste wird in 10 Jahren sehr lang sein.
Gentechnik ist aus unserem Essen und dem Medikamentenschrank nicht mehr wegzudenken, nur können wir uns auch abhängig machen bei allem was so in den nächsten Jahren entwickelt wird. Deutschland spielt jedenfalls dabei keine Rolle mehr, es gibt ja keine Forschung.
Das am Ende dann vier oder fünf Saatgutkonzerne am Markt sind liegt nicht an den Konzernen.
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Re: Merkel ebnet GVO-Mais 1507 den Weg

Beitragvon Todde » Do Feb 13, 2014 18:27

Gentechnisches Insulin, Hoechst AG

Ebenfalls 1984 wurde ein Antrag für den Bau einer Anlage zur Produktion von Humaninsulin nach einem biotechnischen Verfahren aus gentechnisch veränderten Coli-Bakterien im Werk Höchst gestellt. Die Fertigstellung und Genehmigung der Anlage verzögerte sich wegen der unklaren Gesetzeslage und des Widerstandes der ab 1985 amtierenden rot-grünen Landesregierung. Erst nachdem 1990 das Verwaltungsgericht Frankfurt anhängige Klagen zurückgewiesen hatte, konnte die Anlage 1998 in Betrieb genommen werden.[27] [u]Diese mit 300 Mio DM sehr kostenträchtige Verzögerung hatte zur Folge, dass von der Konzernleitung für ähnliche Projekte fortan andere Standorte favorisiert wurden[/u].[28]

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hoechst

So macht man die Unternehmen natürlich kaputt, wie viel Geld durch die Verzögerung wohl dem Unternehmen fehlte?
Hoechst hat es jedenfalls nicht weiter geholfen...
Greenpeace hat gute Arbeit geleistet, damit ein Unternehmen kaputt geht und die Produktion in die USA verlagert wurde.
Die Argumente von damals gegen Gentechnik in der Medizin sind übrigends fast indentisch mit den heutigen gegen die Grüne Gentechnik.
Zuletzt geändert von Todde am Do Feb 13, 2014 18:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Merkel ebnet GVO-Mais 1507 den Weg

Beitragvon Kyoho » Do Feb 13, 2014 18:40

Prinz Löwenstein und der Genmais

http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/radiowelt/bund-oekologische-lebensmittelwirtschaft-felix-prinz-zu-loewenstein-100.html
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Re: Merkel ebnet GVO-Mais 1507 den Weg

Beitragvon forenkobold » Do Feb 13, 2014 18:50

CarpeDiem hat geschrieben:http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2014-02/genmais-bauern-monsanto

zur Abendlektüre, wobei die Kommentare am interessantesten sind!


Den ersten Brüller lieferte der greenpeace"Experte" Greenpeace-typische Verlogenheit, die dreckigen Machenschaften eines Spendenbettelkonzerns, gegen dessen mafiösem Geschäftgebahren die Monsanter noch Waisenknaben sind.
Landwirte seien der Industrie auf Gedeih und Verderb ausgeliefert, kritisierten Argentinien-Kenner wie Martin Hofstetter von Greenpeace. Soja- und Maisbauern würden in dem südamerikanischen Land per Vertrag verpflichtet, vom Saatguthersteller das passende Pestizid zu kaufen. Statt wie üblich einen Teil der Ernte als Saat für das nächste Jahr einzubehalten, müssten die Landwirte sich vertraglich verpflichten, zudem die Gen-Saat erneut zu kaufen.


ja ne.. is klar. In Argentinien ist es üblich, Mais und Soja selber nachzubauen. :roll: :roll:
Und der Vertrag (unterschrieben ist unterschrieben) verbietet zwar den Nachbau der GVO-Sorte, aber stellt sonst keine Bedingungen fürs Folgejahr was die Wahl des Saatgutes betrifft. Wems nicht gefallen hat, der darf gerne selber züchten. Oder sonstwas kaufen.
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Re: Merkel ebnet GVO-Mais 1507 den Weg

Beitragvon Todde » Do Feb 13, 2014 18:59

IHC_833 hat geschrieben:Das ist mir alles zu intransparent :
Russland lehnt GVO zur Gänze ab. Die sind nicht dumm die Russen, die wissen warum.


Das ist Geschichte:
http://russland-heute.de/wirtschaft/201 ... 27679.html
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Re: Merkel ebnet GVO-Mais 1507 den Weg

Beitragvon Nordhesse » Do Feb 13, 2014 19:00

Zur Artenvielfalt:
Manche ausgestorbenen Arten vermisse ich nicht. Z.B. finde ich es ganz angenehm, dass durch die Trockenlegung der Sümpfe die Insekten zurückgedrängt wurden- und damit in Mitteleuropa auch die Malaria. Ebenso könnte man auf einiges andere gerne verzichten- :D
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Re: Merkel ebnet GVO-Mais 1507 den Weg

Beitragvon forenkobold » Do Feb 13, 2014 19:01

Der zweite Brüller war unvermeidbar (in den Kommentaren)
Das ist ein Trugschluss. Sobald Genmais angebaut wird, wird er sich in der Praxis mit anderen Maissorten vermischen, die auf benachbarten Feldern angebaut wurden. Die Praxis hat gezeigt, das Monsanto (und wahrscheinlich auch Dupont) dann auch an diese Landwirte Lizenzforderungen stellt, die gar keinen Einfluss mehr darauf haben, ob zwischen ihrem konventionellen Mais auch Genmaispflanzen wachsen - die Abhängigkeit ist erzeugt.


Diese urban legend hat sich dermaßen in die Köpfe gefräst, dass man darauf soziologische Studien aufbauen könnte, in denen es um die Beeinflussbarkeit der Menschen allgemein und der Deutschen insbesondere durch Rattenfänger geht. Um Erklärungen für frühere Epochen zu finden.

Der nächste Fachmann lässt dann nicht lange auf sich warten. Im Brustton der Überzeugung:

Sie können auf einem Acker, der einmal mit Glysophat behandelt wurde auf Jahre keine nicht-genveränderten Pflanzen anbauen. Die gehen ein.


Was noch fehlt ist das obligatorische sinngemäße
VON MONSANTO BEZAHLT?
als Reaktion auf irgendeinen differenzierten Kommentar. Aber kommt noch. Wetten?
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Re: Merkel ebnet GVO-Mais 1507 den Weg

Beitragvon forenkobold » Do Feb 13, 2014 19:18

Kyoho hat geschrieben:Prinz Löwenstein und der Genmais

http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/radiowelt/bund-oekologische-lebensmittelwirtschaft-felix-prinz-zu-loewenstein-100.html


Woher nehmen die die Sicherheit, dass der Mais in Kürze in Deutschland angebaut wird?
Genmais ist in Europa nun zulässig. Das wurde in Brüssel entschieden

Und der Löwenstein:
Die ganze Lebensmittelwirtschaft profitiert davon, dass wir in Europa ein Alleinstellungsmerkmal haben (GvO-Freiheit)
Der Prinz kann zwar gut betteln, aber von was er schwafelt, weiß er nicht. Ist dem nicht bekannt, dass in Spanien, Tschechien usw MON810 angebaut wird? Dümmer als ich gedacht hab oder verlogener als ich gedacht hab.. man weiß es nicht, was ihn zu dieser dümmlichen Aussage trieb. Auf den Profit vom "Alleinstellungsmerkmal" warte ich schon lang. Mein garantiert GVO-freier Körnermais bringt keinen cent weiter als der spanische. Dummlaberer.. ich verabscheue diesen Hetzer. Und dann geht er auf die zwischenmenschliche Schiene, indem er die "Belastung des Zusammenlebens auf den Dörfern" beklagt. So als ob ein Mittelalterschärge die Belastung durch rothaarige Frauen beklagt oder ein NPDler die Belastung des Zusammenlebens durch türkische Nachbarn. Was für ein (darf man hier nicht schreiben). Nichtmal über Biologie weiß er Bescheid. Als ob sich Mais hierzulande auf immer und ewig halten könnte. Sortenreinheiten von 99,6% sind heutzutage Standard und eine nichtmehr weitervermehrte Linie ist nach 2 Jahren weg.
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Re: Merkel ebnet GVO-Mais 1507 den Weg

Beitragvon Kyoho » Do Feb 13, 2014 19:34

Der liebe Friedrich hat jetzt noch ein ganz anderes Problem an der Backe.

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/4277258/ermittler-empoert-ueber-hans-peter-friedrich.html
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Re: Merkel ebnet GVO-Mais 1507 den Weg

Beitragvon Harald » Do Feb 13, 2014 23:13

forenkobold hat geschrieben:Monsanto verkauft das RR-Saatgut meines Wissens als package. Das heißt, man MUSS das teurere Roundup nehmen. Ich sehe das jetzt aber nicht soooo dramatisch. Ob man jetzt 15 Euro oder 30 Euro Kosten für 5 Liter/ha hat.

Dem Blogeintrag des amerikanischen Farmers Brian Scott nach besteht ein solcher Zwang nicht - er verwendet aber trotzdem aus ganz praktischen Gründen das Original Roundup.
Here’s the part where some people think family farmers become slaves to the corporations. The part where GMO seeds force us to buy our chemicals from the same company. But if you’ve got a Technology/Stewardship Agreement handy you’ll find that’s not true. If I plant Roundup® Ready (RR) crops Monsanto would sure like me to use Roundup® herbicide on them, but I don’t have to. The agreement says that for RR crops that I should only use Roundup® herbicide…………………OR another authorized herbicide which could not be used in the absence of the RR gene.

When I worked off the farm I sold a lot of generic brand glyphosate. It’s just like buying your grocer’s private label brand of cough medicine instead of the name brand. The only catch is if you have a problem you need to talk with the company who provided the herbicide. If we spray Brand X and it doesn’t work it won’t do any good to go crying to Monsanto. That sounds like pretty standard business practice to me. Furthermore, I don’t even have to use glyphosate on my glyphosate tolerant crops. This year we will have waxy corn from Pioneer and waxy from a local dealer who sells Monsanto products. The latter will be RR, but the Pioneer variety won’t. We will likely plant them in the same field side by side to see which one performs better. If we spray glyphosate on those acres all the Pioneer corn will die! Instead we will control weeds with a herbicide that all corn resists naturally.
Die Verwendung des original Roundups empfielt sich also einfach aus Gewährleistungsgründen. Also vergleichbar zu einem Neuwagenkauf, bei dem auch ratsam ist, die ersten Inspektionen in einer Vertragswerkstatt durchführen zu lassen.
Den Wortlaut aus Monsantos Technology/Stewardship Agreement kann man übrigens hier am Anfang von Seite 2 nachlesen.

Brian Scott räumt in dem Blogeintrag auch mit so manch anderen Märchen auf. Daher: Sehr lesenswert!

Wer des Englischen nicht mächtig ist, oder nur eine Kurzfassung lesen möchte, dem sei die deutschsprachige Zusammenfassung bei Scilogs nahegelegt.
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Re: Merkel ebnet GVO-Mais 1507 den Weg

Beitragvon forenkobold » Do Feb 13, 2014 23:24

Herzlichen Dank. Den Vertragstext ( der übrigens mal vom "Umweltinstitut" völlig gefälscht übersetzt wurde) hatte ich irgendwo mal auf einem Forum gesehen .. aber nimmer gefunden.
Ja.. stimmt.. es erlischt nur die Gewährleistung auf die Verträglichkeit der Pflanzen.
Schon aufgrund der Fälschung sollte ich mal die deutsche Überstezung wieder suchen.
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Re: Merkel ebnet GVO-Mais 1507 den Weg

Beitragvon flower-bauer » Fr Feb 14, 2014 1:20

...
Zuletzt geändert von flower-bauer am Mi Mai 16, 2018 10:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Merkel ebnet GVO-Mais 1507 den Weg

Beitragvon Todde » Fr Feb 14, 2014 1:54

flower-bauer hat geschrieben:Fazit für mich:
Der Vorgang zeigt einmal mehr, dass diese Wirtschaftsmarionetten tun und lassen können, als gäbe es kein Morgen


Sieht so aus... Zulassung beantragt 2001 (!), nach Untätigkeit geklagt und 2013 vom EUgH kam dann das Urteil, dass endlich gehandelt werden muss und wenn sich keine 2/3 Mehrheit gegen den Anbau findet, dann muss der Mais zugelassen werden, da alles für die Unbedenklichkeit des Mais spricht.
Wo da "Schmiergeld" steckt könntest Du ja mal erklären! Monsanto steckte mit in dem Verfahren hat aber aus Desinteresse am EU-Markt und bei dem Alter der Sorte keine Lust gehabt da noch mal rum zu machen und den Antrag zurück gezogen, sonst wären 4 gv-Sorten mehr dabei gewesen.
Dieses kindische Gehabe von Geld und Korruption ist lächerlich. Denn wenn dem so wäre, dann wäre 1507 vor 10 Jahren zugelassen worden.
Konzerne wie Monsanto oder BASF sagen heut "Fuck you EU". Warum Ärger und Geld aus dem Fenster werfen, wenn 70% der Welt nur darauf warten moderne Saaten einzusetzen?
Die paar Hektar der EU machen den Bock nicht fett.
Das sehen nicht nur die Konzerne so, das sehen auch eine Menge an Agrarökonomen und Experten für die Ernährungssicherung für die nächsten 30 Jahre so.
Im verschobenen Nachhaltigkeits-Thread hatte ich da ja von einem Symposium einen Link drin, wo man nicht damit rechnet, dass es in der EU keinen ausreichenden Ertragszuwachs geben wird, für die Ernährungssicherung 2030.
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