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Milchpreisvergleich

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon kaltblutreiter » Di Jan 19, 2016 13:57

Puzzle mit Erdbeerjoghurtgeschmack... Marktlücke! :mrgreen:
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Heinrich » Di Jan 19, 2016 15:27

H.B. hat geschrieben:
Heinrich hat geschrieben:Jetzt verschlezen die auch noch Milram und Ravensburger.


Ravensberger, nicht Ravensburger. Da liegen noch mehrere hundert Kilometer dazwischen - wobei ich das Eine auch nie ganz ausschließen würde...


Mein Fehler.
Danke.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon steel. » Mi Jan 20, 2016 11:29

Anfang 2016 hat sich ein enormer Abwärtsdruck beim Milchpreis aufgebaut. Da sind über die nächsten Monate mehrere Cent Abzug möglich.
Zum einen wirklich bedauerlich für die Betriebe.
Zum anderen wünsche ich den Quotengegnern nochmals deutliche Preisabschläge und das der Preis dort lange Zeit verharrt.
Wenn ich ein Eigentor schieße muß ich mit einer Niederlage leben können.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon LUV » Mi Jan 20, 2016 12:16

steel. hat geschrieben:Anfang 2016 hat sich ein enormer Abwärtsdruck beim Milchpreis aufgebaut. Da sind über die nächsten Monate mehrere Cent Abzug möglich.
Zum einen wirklich bedauerlich für die Betriebe.
Zum anderen wünsche ich den Quotengegnern nochmals deutliche Preisabschläge und das der Preis dort lange Zeit verharrt.
Wenn ich ein Eigentor schieße muß ich mit einer Niederlage leben können.


Ein Eigentor führt nur dann zur Niederlage, wenn man keinen Ball im gegnerischen Tor unterbringt!
Wie würde der Milchpreis bei vorh. Quote denn wohl heute aussehen....? Es würde sich nichts anderes abzeichnen. Aber leider kann man diese Wette nicht eingehen, weil nicht nachprüfbar. Deshalb verbietet sich eigentlich auch die Häme deinerseits, finde ich.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon agrarbetriebswirt » Mi Jan 20, 2016 13:21

LUV hat geschrieben:
Ein Eigentor führt nur dann zur Niederlage, wenn man keinen Ball im gegnerischen Tor unterbringt!
Wie würde der Milchpreis bei vorh. Quote denn wohl heute aussehen....? Es würde sich nichts anderes abzeichnen. Aber leider kann man diese Wette nicht eingehen, weil nicht nachprüfbar. Deshalb verbietet sich eigentlich auch die Häme deinerseits, finde ich.


Der Preisverfall vom letzten Jahr wäre auch mit Quote eingetreten, da geb ich dir recht. Aber die Abwärtsbewegung die jetzt vor uns steht resultiert zu 100% aus den völlig aus dem Ruder laufenden Anlieferungsmengen seit Ende der Quote ! :evil:
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon LUV » Mi Jan 20, 2016 13:46

agrarbetriebswirt hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:
Ein Eigentor führt nur dann zur Niederlage, wenn man keinen Ball im gegnerischen Tor unterbringt!
Wie würde der Milchpreis bei vorh. Quote denn wohl heute aussehen....? Es würde sich nichts anderes abzeichnen. Aber leider kann man diese Wette nicht eingehen, weil nicht nachprüfbar. Deshalb verbietet sich eigentlich auch die Häme deinerseits, finde ich.


Der Preisverfall vom letzten Jahr wäre auch mit Quote eingetreten, da geb ich dir recht. Aber die Abwärtsbewegung die jetzt vor uns steht resultiert zu 100% aus den völlig aus dem Ruder laufenden Anlieferungsmengen seit Ende der Quote ! :evil:


Und bei den Schweinen ? Es ist doch merkwürdig, dass innerhalb eines Jahres auf einmal die gesamte tierische Veredlung am Ende zu sein scheint. Etwas unglaubwürdig, zumal das ja europaweit und weltweit so ist. Sonst wäre der Export ja eine Lösung.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon steel. » Mi Jan 20, 2016 14:11

Einen Weltmarktpreis bei Milch gab es auch schon vor 30 Jahren.
Vor diesem hat uns die Quote erfolgreich geschützt. Nur aus diesem Grund hatten sogar Kleinbetriebe in der EU und Deutschland ein auskömmliches Einkommen.
Das ist Beweis genug das die Quote über einen langen Zeitraum einen deutlichen Nutzen für den Erzeuger brachte.

Abgesehen von den letzten Jahren. Da wurde die Quote immer weiter erhöht, verwässert, um die Milchviehhalter auf das Übel vorzubereiten. Was die zuvor langjährige Preisstabilisierung langsam auflöste.
Unter der Quote schwankten die Milchpreise kaum.

Wenn ich mich heute auf vielen Familienbetrieben umsehe ist kaum noch Geld für Investitionen vorhanden, dieser Investitionsstau ist irgendwann nicht mehr aufzuholen.
Es sei denn vom eingesetzten Privatkapital. Diese Betriebe sind einfach zu klein um noch ein auskömmliches Einkommen bei steigenden Kosten zu erwirtschaften.
Es sollte jedem klar sein das mit nur 700 000 kg Liefermenge und 0,28 Euro Milchpreis für den Familienbetrieb kein Blumentopf mehr zu gewinnnen ist. Dazu ist kein Taschenrechner nötig.
Der einzige Vorteil ohne Quote liegt darin das deutlich mehr Pachtland frei wird.

Durch diese erzwungenen Betriebsvergrößerungen wird aber leider nicht mehr verdient sondern der Gewinn aus damaligen Quotenzeiten kann bestenfalls gehalten werden.
Wenn ich jetzt sehe das erste Molkereien für steigende Anlieferungsmengen weniger pro Liter ausbezahlen, nur damit der Lieferant nicht mehr Milch abliefert, läuft irgendwas gründlich schief.

Und bei den Schweinen ? Es ist doch merkwürdig, dass innerhalb eines Jahres auf einmal die gesamte tierische Veredlung am Ende zu sein scheint. Etwas unglaubwürdig, zumal das ja europaweit und weltweit so ist. Sonst wäre der Export ja eine Lösung.


Keineswegs unglaubwürdig. Betrachte die Zahlen.
Bei den Schweinehalterhaben haben grob 90 % ihren Hof bereits geschlossen. Nochmal soviele werden folgen.
Und dieser kleine verbleibende Teil an Betrieben sind oft Gewerbe.-, Kiesgruben.- oder Bauplatzbauern oder welche mit ererbten hohem Eigenflächenanteil ( was wiederum Privateinlagen sind die im Betrieb eingebracht werden ).
Dazu kommen noch einige Hobby Nebenerwerbslandwirte.
Sprich. Wer über die Jahre ausschließlich auf die Einnahmen seiner Schweine angewiesen war, und keine Quersubventionen zur Verfügung hatte, hatte keine Überlebenschance.
Das ist ein Armutszeugnis.

Bei den Milchviehhaltern steht dieser Schritt nun bevor oder genauer gesagt er läuft schon.
Wer nicht überdimensional wächst wird in Kürze verschwunden sein. Und das werden nur wenige kapitalstarke Betriebe schaffen.
Mich wundert nur das der Großteil der Betriebe die nun auf der Strecke bleiben werden, dass Quotenende herbeigeseht haben. Manche sind offenbar suizidgefährdet oder haben der falschen Lobby vertraut, die sich als Freund getarnt hat.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon LUV » Mi Jan 20, 2016 14:20

http://www.milk.de/

...die Milchanlieferung war 2015 weltweit gestiegen und die Nachfrage durch Russland und China extrem reduziert....
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Heinrich » Mi Jan 20, 2016 14:47

LUV hat geschrieben:http://www.milk.de/

...die Milchanlieferung war 2015 weltweit gestiegen und die Nachfrage durch Russland und China extrem reduziert....

Was die Nachgfrage in Russland gemacht hätte steht in den Sternen.
Die "Nachfrage" aus Russland hat Merkel weg gedrückt.
Wo wir gestanden hätten weiss keiner nur warscheinlich besser.
China ist ohne Frage ein Problem.
Fakt ist ohne Export bricht unser Milchmarkt zusammen
Die Frage zur Zeit welcher Betreib steht aktuelle besser da.
wirklich die grossen mit Fremdarbeitskräften und hohen Tilgungen oder der "kleine" Familienbetreib mit kaum Fremdkapital und abgeschreibenen Gebäuden.
Ich denke auch wenn es den meisten Wachstumsfanatikern und Hobby Betreibswirtschaftlern nicht besonders schmeckt. Deer kleine übersteht die aktuelle Situation mindestens geanu so gut wie der grosse.
Sicher schieben sich Investitionen vorher. Ich denke bloss auch wen der Schlepper 10-15 Jahrte alt ist besteht nicht aktuell Handlungsbedarf. Und das trifft auf die meisten Maschinen zu. Da die deutsche Landwirtschaft schon immer relativ modern dastand können die allermesiten Maschine durchaus noch das ein oder andere Jahr laufen.
Heinrich
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon LUV » Mi Jan 20, 2016 14:57

Heinrich hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:http://www.milk.de/

...die Milchanlieferung war 2015 weltweit gestiegen und die Nachfrage durch Russland und China extrem reduziert....

Was die Nachgfrage in Russland gemacht hätte steht in den Sternen.
Die "Nachfrage" aus Russland hat Merkel weg gedrückt.
Wo wir gestanden hätten weiss keiner nur warscheinlich besser.
China ist ohne Frage ein Problem.
Fakt ist ohne Export bricht unser Milchmarkt zusammen
Die Frage zur Zeit welcher Betreib steht aktuelle besser da.
wirklich die grossen mit Fremdarbeitskräften und hohen Tilgungen oder der "kleine" Familienbetreib mit kaum Fremdkapital und abgeschreibenen Gebäuden.
Ich denke auch wenn es den meisten Wachstumsfanatikern und Hobby Betreibswirtschaftlern nicht besonders schmeckt. Deer kleine übersteht die aktuelle Situation mindestens geanu so gut wie der grosse.
Sicher schieben sich Investitionen vorher. Ich denke bloss auch wen der Schlepper 10-15 Jahrte alt ist besteht nicht aktuell Handlungsbedarf. Und das trifft auf die meisten Maschinen zu. Da die deutsche Landwirtschaft schon immer relativ modern dastand können die allermesiten Maschine durchaus noch das ein oder andere Jahr laufen.
Heinrich


Ich finde eine Diskussion um die Typisierung der aufgebenden Betriebe eigentlich unwichtig. Wichtig ist die Zukunft, wo geht's hin? Investitionsaufschübe sind auch nur bedingt hilfreich, wenn man nach Jahren den Stau wieder aufholen muss, unabhängig von der Größe des Betriebes. Man muss eine Perspektive haben, um weiter wirtschaften zu können.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » Mi Jan 20, 2016 15:21

Russland und Osteuropa, die Sprüche werden seit 1975 regelmäßig wiederkehrend gekloppt um den Preis runter zu beten.
Glaubt keine Sau mehr oder wer es noch glaubt ist einfach a bissi blöd.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Heinrich » Mi Jan 20, 2016 15:28

T5060 hat geschrieben:Russland und Osteuropa, die Sprüche werden seit 1975 regelmäßig wiederkehrend gekloppt um den Preis runter zu beten.
Glaubt keine Sau mehr oder wer es noch glaubt ist einfach a bissi blöd.

1975?
Da spielt der Ostendoch noch überhaupt keine Rolle.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » Mi Jan 20, 2016 15:57

1975 - 1989 liefen die großen Bullengeschäfte mit März, Rosenheim und Moksel, Buchloe und der DDR ( Strauss-Konnection )
1989 kam dann das billige DDR Vieh
2002 kam dann Polen und Baltikum dazu
2005 kam dann die Globalisierung
2016 kam die AfD äh die Flüchtlinge, die alle 2 to Rindfleisch im Gepäck haben
2017 muss dann alles BIO und vegan sein
2020 kommt die intergalaktische Milch aus der Milchstraße
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon xyxy » Mi Jan 20, 2016 16:46

T5060 hat geschrieben:1975 - 1989 liefen die großen Bullengeschäfte mit März, Rosenheim und Moksel, Buchloe und der DDR ( Strauss-Konnection )

was dann dank ständig steigenden Garantiepreisen dazu führte, dass der Strukturwandel nahezu zum erliegen kam, es kam zur Einführung der Mitverantwortungsabgabe und zusätzlich zur Mva kam die Quotenregelung, der goldenen Handschlag für Aussteiger
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Cowrider » Mi Jan 20, 2016 17:31

Naja ob jetzt der Strukturwandel sooooo gut ist wie er momentan abläuft? Bei den anderen Dingen geb ich dir recht.....
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