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Milchpreisvergleich

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon xyxy » Fr Mai 18, 2018 5:39

http://www.agriland.ie/farming-news/category/dairy/
Vergleich Meldung Topagrar (von heute):
https://www.topagrar.com/news/Rind-Rind ... 84362.html

Butterpreise steigen, Käse leicht, Pulver stabil, Spot Nl 33,75
Ammerland April 32
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon cerebro » Fr Mai 18, 2018 6:14

Hmmm....die hatten so früh am Tag halt noch keinen kompetenten im Büro zur Übersetzung
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon xyxy » Fr Mai 18, 2018 11:20

https://www.topagrar.com/news/Rind-Rind ... 85144.html :prost: :mrgreen: 8)
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon marius » Fr Mai 18, 2018 16:30

Ich spiel ungerne wieder den Spielverderber, aber :
Selbst wenn alle Rohstoffe weiterhin steigen, was sie werden, wird euer Milch, Fleisch, Getreide nichtmal mit der Inflation standhalten.
Schaut euch doch die Preise 40 oder 50 Jahre rückwirkend an. Da ist Getreide, Milch noch Fleisch nichtmal nominal gestiegen, inlftaionsbereinigt also 2 x nicht.
Rohöl hat sich in diesem Zeitraum versechsfacht.

Und ich hab euch ja erklärt warum die Milchmenge über Jahre deutlich ansteigen wird ( Strukturwandel mehr Milch vom ha, Biogasauslauf ).

Fazit : Ich investiere an der Börse in allerlei Rohstoffe, aber sicher nicht in Milch, Fleisch oder Weizen.
Wobei es schon mal Ausreisser nach oben geben wird, aber sicher nicht nachhaltig.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Millinär » Fr Mai 18, 2018 17:20

Wer sagt den, dass die Milch mit der Inflation mitgehen muss.

Dann würdest du auch noch melken. Das ist doch nicht gewollt.

So lange noch Geld verdient wird, wird gemolken.

Es kommt nämlich drauf an, mit wieviel Einkommen man zufrieden ist. Und so manche Kommentare hören sich neidisch an, obwohl die NEIDER viel mehr verdienen....

MFG
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon HL1937 » Sa Mai 19, 2018 20:39

Am meisten von allen reißen doch die Milchbauern die Klappe auf.
Melkt halt mal weniger, und fertig.

Wir würden auf jeden Fall auch für 50 Cent nicht mehr melken.
Früher war alles besser.
Gott schütze unsere Fluren, vor Merkel, den Grünen und anderen Kulturen.

Es wünsch mir einer was er will, es geb´ihm Gott zehnmal soviel.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » Sa Mai 19, 2018 21:03

Millinär hat geschrieben:
So lange noch Geld verdient wird, wird gemolken.



Ja mit dem "Geld verdienen" meint a jeder was anderes, ich versuche das mal zu definieren :

So etwa 66 % der Betriebe sollten soviel verdienen, dass ....

..... ihre Arbeit vernünftig entlohnt wird und sie davon einen angemessenen Anteil für eine auskömmliche Altersversorgung sparen können
..... sichergestellt ist, dass es der Kuh und dem Kalb gut geht
.... die Abschreibung so kalkuliert ist, dass die sich nicht an historischen Werten sondern an den Kosten der Neuanschaffung orientiert
.... Rücklagen gebildet werden können für Risikoausgleich und etwas echten Unternehmergewinn

Dies erreichten die letzten 10 Jahre nicht einmal 20 % der Betriebe und weniger als 5 % der Zukunftsbetriebe
und eigentlich auch nicht die Betriebe über 10.000 kg pro Kuh,
sondern eher arrondierte Betriebe mit viel Weide, weniger als 100 Kühen, einfachster eigener Technik, viel Eigenland und Ställen die schon älter als 10 Jahre sind

Aus dem Datenmaterial was mir vorliegt waren 52 % Hochwald Lieferanten, da keiner eine Chance auf einen grünen Zweig zu kommen.
Beobachtet man die Preise bundesweit bei Betriebsverkäufen, so stellt man fest, dass wenn der Milchpreis um 1 Cent nach unten abweicht
so werden für eine Million Milchlieferung 200.000 € weniger erlöst.
Vergleicht man die deutschen Hofpreise mit denen in Irland, kommt das ganze Desaster zum Vorschein.

So heult weiter .... :mrgreen:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » Sa Mai 19, 2018 21:15

Edit : Biomelker mit 80 Kühen und Pachtpreisen bis 200 € waren die letzten Jahre die rentabelsten :mrgreen:
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » Fr Mai 25, 2018 17:51

Im Jahre 2017 waren 215 Anträge auf AFP-Förderung, davon 130 Anträge auf Kuhställe und 122 Anträge in Bayern.

Freunde .... das ist ein Viertel von dem was nötig wäre, selbst wenn man unterstellt dass jeder Dritte ohne Förderung baut.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Grimli » So Mai 27, 2018 7:39

Spotmarkt NL 36 Cent 8)
Molkereien haben sich bei Weidemilch und Frischmilchkontrakten verzockt und kaufen nun nach n8 Frischmilch sind doch angeblich nicht mal 10% der Milchmenge und schon steigt der Preis weil mal nur einstellig mehr Prozent geliefert wird als im Vorjahr ?
bei den Käsepreisen tut sich leider erst mal nichts mehr trotz höherer Butter und Magermilchpulver Preise -> Reaktion sollte innerhalb 1-3 Monate folgen sonst gibts keine besseren Milchpreise auf breiter Front sondern Bilanz Konsolidierung bei den Molkereien.
Das BBB+ Rating einer großen niederländischen Molkerei sitzt wohl noch tief. Immerhin soll nun wenigstens das 2te Babynahrungswerk in Borculo für 2021 startklar sein. 2019 war das eigentliche Ziel Jahr gewesen dann kam ein zusätzliches Werk im Norden von China dazu mit bisher kaum positiven Ergebnisbeiträgen dafür extra Kosten durch Bilanz Crash der chinesischen Muttergesellschaft. Ein weiteres Ingriedients Werk für Vorprodukte für die sehr viel erfolgreicheren Franzosen die in Holland das größte Babýnahrungsmittelwerk Europas bauen wollen hatte wegen der BBB+ wohl von den Banken kein grünes Licht bekommen....2017 fehlte eine halbe Mrd € Cash flow zur 1 Mrd € ...die Franzosen haben dagegen weit über 2 Mrd € Cash Flow geschafft bei doppeltem Umsatz (Wasser) und rennen den Rohmilchproduzenten wohl nun unaufhaltsam davon für die nächsten 10 Jahre.


https://www.boerderij.nl/Rundveehouderij/
Der Milchpulvermarkt kann Interventionen erfolgreich verkaufen
Der Milchmarkt hat diese Woche einen wichtigen Test bestanden.

Der Verkauf von mehr als 40.000 Tonnen Magermilchpulver (MMP) aus der letzten Woche hat den positiven Markt für Frischmilchpulver nicht beeinträchtigt. Die Spot-Bewertung für Frischpulver (SMP) liegt weiterhin über 1.500 € pro Tonne, das Interventionspulver wurde für Preise ab 1.155 € pro Tonne verkauft.

Der ganze Milchmarkt hat positiv gestimmt

In der Tat bleibt der gesamte Milchmarkt positiv. Die Notierungen für Sahne und Butter steigen weiter. Die Creme kostet etwa 7,30 € pro Kilo und manchmal sogar mehr. Es ist ein Preisniveau, das erst einen Monat später im letzten Jahr erreicht wurde. Das war ein Rekordpreis (und der wahre Höchststand lag sogar über 8,10 €). Butternoten etwa 6 € pro Kilo.

High-Spot-Milchpreis

Der Spot-Notierung für Rohmilch bleibt ein Preis von ca. 36 Cent über dem niederländischen Fabrikpreis frei. Das ist seit einigen Wochen der Fall. Der Grund ist, dass insbesondere Wiesenmilch mit knappem Angebot weiterhin gefragt ist. Das bedeutet, dass einige Fabriken, die bereits viele Wiesenprodukte im Vorhinein verkauft haben, in Eile Milch auf dem freien Markt kaufen müssen. In den revolvierenden Ländern ist der Spot-Milchpreis ebenfalls hoch, wenn auch etwas niedriger als in den Niederlanden.

Der Käsemarkt stagniert etwas

Der einzige Markt, der etwas stagniert, scheint der Käsemarkt zu sein. Die Fleckmarkierungen für Folienkäse stehen hier und da manchmal unter Druck. Für eine Reihe von Herstellern ist dies sogar ein Grund, die Produktion zu begrenzen (dies auch im Hinblick auf die mit anderen Produktkombinationen zu erzielenden Erträge). Die niedrigere Käseproduktion treibt den Molkepreis wieder an.

Prognose: höhere Preise
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » So Mai 27, 2018 12:16

Der einzige der beim Milchpreis die Ruhe weg hatte, war wohl ich
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon xyxy » So Mai 27, 2018 14:31

T5060 hat geschrieben:Der einzige der beim Milchpreis die Ruhe weg hatte, war wohl ich


stümmt
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » So Mai 27, 2018 16:05

und wer zwischen 60 und 150 Milchkühe hat und seine Produktionstechnik und Kosten im griff, braucht sich um die Zukunft keine Gedanken machen
gleiches gilt für Betriebe mit 10 - 50 Kühe im Nebenerwerb oder als zweiten Betriebszweig

Die Betriebe mit 200 + X Kühen haben andere Probleme....
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » Mo Mai 28, 2018 15:58

https://www.agrarheute.com/tier/rind/15 ... ben-545207
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Manfred » Mo Mai 28, 2018 16:08

Das sind 1,5% des Kiwi-Bestandes, verteilt auf 2 Jahre?
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