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Milchpreisvergleich

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » Mi Mai 30, 2018 15:59

Einhorn64 hat geschrieben:
Lonar hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Kinder sind nie zu jung,
höchsten die Melkstandgrube zu tief ... :mrgreen:

Vormelken, Abputzen und Dippen geht aber immer *duckundwech* :mrgreen:

Der Melkstand ist nicht nur Fortschritt, darum die ganzen Anbindeställe, vor allem in Bayern...


ist ja nicht nur wegen der Kinder, wenn Opa und Oma krumm geschafft sind, passt das auch nicht mehr mit den Höhen im Melkstand
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Nordhesse » Mi Mai 30, 2018 16:17

Einhorn64 hat geschrieben:Für den einen ist das Geld knapp wenn er nicht 3 Jahre ohne weitere Einnahmen seinen Standart halten kann,
für den anderen ist alles im grünen Bereich wenn seine Bank noch nicht wegen ihm Pleite ist...

Das berühmte Glas mit der hälfte seines Nutzinhaltes....

Wo er recht hat....
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon marius » Do Mai 31, 2018 9:28

Naja, das Dilemma in der Landwirtschaft zieht sich ja wie ein roter Faden durch die Landwirtschaft.
Auch bei Burn Out ist Rate bei Landwirten doppelt so hoch als beim Rest der Bevölkerung. Was Landwirte in Nervenheilanstalten angeht, ist das auch jedem bekannt. Tendenz deutlich steigend.

Und es geht weiter. Die Bundesregierung verabschiedrt bis März 2019 eine neue Verordnung zur Reduzierung der Ammoniakemission auf Druck der EU um die Vorgaben bis 2030 einzuhalten. Die wird alle 4 Jahre aktualisiert, oder sagen wir verschärft.
Bis 2030 muss die Emission bekanntlich um 1/3 reduziert werden. Das Ganze wird nicht wenig Einschränkungen und weitere Kontrollen nach sich ziehen.
Und wie gesagt nimmt die Zahl an Betriebe rapide ab, schlecht für die verbleibenden mit einer dann mehrfachen Kontrolldichte. :shock:
Das gibt wieder Druck... dazu weiteres Wachstum, also immer mehr Arbeit, draussen und im Büro.
Naja, aber ein Tag hat ja 24 Stunden und 7 Tage. :D

Sagen wir mal so. Fast alle Hofnachfolger sind mittlerweile schlau genug den elterlichen Hof nicht zu übernhmen. Bzw übernehmn die Eltern endlich Verantwortung und verweigern dem Junior die Hofübernahme. Hört man immer mehr.
Mein Junior wollte auf biegen udn brechen den Hof übernehmen nicht zuletzt wegen den perfekten Flächenausstattung und teilweise neuer Wirtschaftsgebäude. Aber da musste ich nach langem verhandeln dann doch mit Enterbung drohen.
Soll er doch Landwirt lernen aber meinen Hof bekommt er nicht.
Das hat dann endlich gewirkt. :mrgreen:
Aber bevor Kritiker aufkommen : Heute ist er ( und seine Freundin ) mir mehr als dankbar. Der verdient heute um die 30 Euro brutto und hat, ab 6 Uhr, - 14.45 Uhr bereits Feierabend + 6 Wochen Urlaub, Feiertage, usw.
Und wenn er unbedingt Landwirt sein will kann er ein paar Mutterkühe oder Ackerbau betreiben.
Wobei er das heute garnicht mehr will.
Ich hätte ihn natürlich auflaufen lassen können und Landwirt lernen lassen könnnen, aber ich finde als Erziehungsberechtigter hat man doch eine gerwisse Verantwortung gegenüber 15 oder 16 jährigen die im Begiff sind, aus reiner Naivität ihr Leben zu ruinieren.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon landmann14 » Do Mai 31, 2018 11:22

Ach, dein armer Junior. Jetzt hat er nur ca. 54000 € Brutto im Jahr, muss um 6.00 Uhr schon bei der Arbeit sein, also täglich spätestens 5.00 Uhr aufstehen ( je nach Entfernung zur Arbeit ), immer bis mitten auf dem Nachmittag was machen, was er eigentlich nicht gerne möchte und immer brav auf den Chef hören. Wobei das brav hören hätte er ja zu Hause auch gemusst. Nach der Arbeit hat er dann nicht mehr viel Zeit das zu machen, was er eigentlich gerne wollte.
Dann ist mir mein Tagesablauf doch wesentlich sympathischer: Morgens erst mit der Familie gemeinsam Frühstücken, dann wenn die Kinder zur Schule fahren, gehe ich meinem selbst ausgesuchten Hobby / Beruf nach, wobei ich die meisten Arbeiten gerne mache; andere fallen unter die Kategorie: muss auch erledigt werden. Mittags Essen wir alle wieder zusammen ( je nachdem wie spät die Kinder wiederkommen ). Und wenn dann Veranstaltungen sind, kann ich mir den Termin selber freiräumen und muss nicht erst zum Chef hin betteln. Und effektive Arbeitszeit habe ich bestimmt nicht mehr als dein Sohn, wenn er den Weg zur Arbeit auch mitrechnet.
Zum Verdienst: Ich möchte ja jetzt nicht zum zweiten "pralius" werden, aber mit dem Gewinn aus der Landwirtschaft ( auch mit knapp 30 ha Eigenfläche ) hatte ich immer genug Einkommen zur Verfügung und wahrscheinlich ist das auch bei recht viele anderen Betrieben so.
Marius, dein Söhnchen hätte so ein schönes Leben als Landwirt führen können, wenn du ihm deine vielen Hektar und deine neuwertigen Gebäude überlassen hättest und, ganz wichtig, für dich ein Altenteilerhaus in großer Entfernung gebaut hättest. Aber wenn er jetzt ein guter Arbeitnehmer ist, wäre er als selbständiger Landwirt wahrscheinlich eher weniger erfolgreich, vor allem, wenn ihm alles so negativ dargestellt und vorgelebt wird.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Labernich » Do Mai 31, 2018 16:59

DMK für Juni +1ct. macht 31ct. plus durchschnittlich 1ct Boni.
Ich liebe die Grünen wie mein Bier 4,9% und kaltgestellt!
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Bibbler » Do Mai 31, 2018 19:53

So, muss mich auch mal wieder melden. Ich war/bin immer sehr kritisch mit dem thema milch unterwegs. Auch habe ich wohl mit dem milchpreis daneben gelegen.
habe vorher mit dem Milchfahrer gesprochen, er hat nur gemeint es sieht im Moment so aus das der Milchpreis eher nach oben geht da verschiedene Länder die Anlieferung
drosseln. Außer DE.
Nix desto trotz sehe ich es mit gemischten Gefühlen. Es gibt mit Sicherheit einige hier, im Thread, denen es gut geht mit der Landwirtschaft, und die es auch gerne machen. Aber im wirklichen Leben gibt es halt einige denen das Wasser bis zum Hals steht. Auch vergleiche oder Ereignisse wie in Neuseeland bringen nix, wenn man bedenkt das das Bundesland Bayern fast genau soviel milch produziert wie die Kiwis. Wir müssen auf uins selbst schauen und da hat halt jeder seine eigene Meinung.
Gebe gerade milch für 32cent netto her, plus Zuschläge MINUS Transport. Macht ziemlich genau 28-30 cent. Und noch schlimmer Bio bekommen dasselbe.
Schwarzwaldmilch wirft für 25cent milch auf den Spotmarkt. Auch sieht es für viele kleinere Käsereien nicht gerade gut aus.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Bibbler » Do Mai 31, 2018 19:55

Achso, Schwarzwaldmilch zahlt im moment 36 cent,für 25 wird es wieder auf den Markt gebracht
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon kaltblutreiter » Do Mai 31, 2018 21:14

Sachsenmilch für Juni 29 ct
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon cerebro » Fr Jun 01, 2018 7:38

Bibbler hat geschrieben:Achso, Schwarzwaldmilch zahlt im moment 36 cent,für 25 wird es wieder auf den Markt gebracht


so ein Schmarrn...so tief wurde Spotmilch noch nie vertickt das letzte Jahr und wenn dann nur über einen kurzen Zeitraum, abgesehn davon verkauft die Schwarzwaldmilch fast nix am Sportmarkt.... :klug:


Ich bin bei 33,5 plus 1,3 cent Zuschläge bei 4,2 Fett, alles netto bei einer Südlichen Privatmolkerei.

Meine Prognose ist das mein Milchpreis noch 2 Monate so bleibt und dann zig mal in Folge steigen wird
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » Fr Jun 01, 2018 8:28

Ne der Milchpreis geht nicht durch die decke, dafür fehlt die Kaufkraft.

Vergesst das mal langsam mit dem Spotmarkt, was weniger als 2 % der Menge ist.
Das Geld wird mit dem Rest verdient.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon xyxy » Sa Jun 02, 2018 7:09

BILD war dabei
, https://www.bild.de/ratgeber/gesundheit ... bild.html###wt_ref=https%3A%2F%2Fwww.google.de%2Fsearch%3Fq%3Dmilchbauern%26dcr%3D0%26tbm%3Dnws%26oq%3Dmilchbauern%26gs_l%3Dmobile-heirloom-serp.12...0.0.1.3314.0.0.0.0.0.0.0.0..0.0....0...1c..34.mobile-heirloom-serp..0.1.216.PAvNgzG5BMs&wt_t=1527850294586###wt_ref=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2F&wt_t=1527919636856
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon ReinerStoff » Sa Jun 02, 2018 14:28

Sind das eig. die langen Knebelverträge, die die großen Molkereien mit dem LEH eingehen (müssen) wenn ihr bzw. sie jetzt schon sagen können was für den Folgemonat bezahlt wird?

Ich weis noch nicht einmal was ich für Mai bekommen werde, die Abrechnung kommt immer ungefähr am 10. des laufenden Monats, aber bei euren Zahlen bin ich doch ganz froh über unsere Genossenschaftsmolkerei im südl. Bayern.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Bibbler » Sa Jun 02, 2018 19:47

cerebro hat geschrieben:
Bibbler hat geschrieben:Achso, Schwarzwaldmilch zahlt im moment 36 cent,für 25 wird es wieder auf den Markt gebracht


so ein Schmarrn...so tief wurde Spotmilch noch nie vertickt das letzte Jahr und wenn dann nur über einen kurzen Zeitraum, abgesehn davon verkauft die Schwarzwaldmilch fast nix am Sportmarkt.... :klug:


Ich bin bei 33,5 plus 1,3 cent Zuschläge bei 4,2 Fett, alles netto bei einer Südlichen Privatmolkerei.

Meine Prognose ist das mein Milchpreis noch 2 Monate so bleibt und dann zig mal in Folge steigen wird



OhOh da bist wohl etwas falsch informiert über Schwarzwadmilch. Die laufen grad mehr wie über von Milch und halten ihre Lieferanten jeden Monat an weniger zu liefern.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon xyxy » So Jun 03, 2018 6:57

Bibbler hat geschrieben:
OhOh da bist wohl etwas falsch informiert über Schwarzwadmilch. Die laufen grad mehr wie über von Milch und halten ihre Lieferanten jeden Monat an weniger zu liefern.

Wenn die Schwarzwald nicht zurecht kommt, dann muss sie sich einen Partner suchen.

ganz nebenbei : http://milkprice.blogspot.com/ weg von der Trinkmilch, hin zum Käse und zur Butter natürlich
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon julius » Sa Jun 09, 2018 22:16

4,00/3,4 - 32,41 Cent Ehrmann.
Schwach. :roll:
Hoffe das wird wieder besser.
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