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Milchpreisvergleich

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Nordhesse » Mo Sep 17, 2018 22:28

Reinhold, die waren noch lange gut vorn- bis sie dann den GF gewechselt haben - obs da dran liegt ? Aber der insolvente milcherzeuger aus Nordhessen, der war sogar bei Friesland - Campina. Und nicht BMG, wie viele dachten
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Max M » Mo Sep 17, 2018 22:36

T5060 hat geschrieben:Geht hier nicht um die Molkerei, sondern es geht um die Darstellung von vor 27 Jahren, wie es damals war.
Soweit ich weis war damals Rheinland-Pfalz beim Milchpreis bundesweit führend, bis dann die glorreiche Fusion mit Hessen kam.

Ich nehme an du meinst '92 die Fusion mit May. Das war der Einstieg zu Abstieg.


PS mit Güteklasse II war auch damals nicht zu glänzen.... ;-)
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » Mo Sep 17, 2018 23:49

Also Hochwald war bis zur Übernahme von Fulda top. Wir hatten damals mit Hochwald separat verhandelt und Hochwald verhandelte bereits die ersten Schritte zur Fusion mit Fulda.
Jetzt kannten wir aber die Lage in Fulda und vor allen Dingen die krummen Geschäfte, die da damals gelaufen sind und da haben wir uns vom großen Haufen gelöst und anders entschieden.

Ne interessant sind so die Preise aus 1991, die heute auch nicht besser sind. Interessant auch die Milchqualität für man heute ins Zuchthaus käme, die Laborkosten und der Buddapreis.

Dann gabs da noch die CMA. Das war das Geld für die Medien, damit die ihr Maul gehalten haben.
Die ABL-Bauern haben die CMA gekippt, die Großbauern freuten sich auf das gesparte Geld und heute haben wir den Salat.
Was brauchbares ist nicht nachgekommen.

Das ist schon dreist, dass man heute zu schlechteren Konditionen wie vor 27 Jahren arbeiten muss und muss sich dann noch von jedem dahergelaufenen Dreckarsch weisgottwas an den Kopf werfen lassen
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Einhorn64 » Di Sep 18, 2018 8:10

Für die Milchqualität würde heute niemand verbrannt oder ins Zuchthaus gesteckt, die wird einfach nicht abgeholt.
Die Milchpreise und Qualitäten von vor über 25 jahren mögen ja interessant sein, aber haben keine Aussage für heute.
Die Futterkosten spielen eine Riesenrolle, und damals war das Getreide so richtig teuer.
Zum anderen war so ein "Großbetrieb" mit ca 50l Milch am Tag!
natürlich nicht so ganz das Maß der Dinge, bei vielleicht 4-5 Kühen mit maximal 15 l Tagesleistung wurde ja garantiert nicht gerade die beste Melk und Kühltechnik eingesetzt,
da war eher Stand der 50er/60er Jahre.
Die Anforderungen der damals eingeführten S-klasse zeigen aber schon einen recht aktuellen Wert.
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Lonar » Di Sep 18, 2018 11:42

Einhorn64 hat geschrieben:.... 4-5 Kühen mit maximal 15 l Tagesleistung wurde ja garantiert nicht gerade die beste Melk und Kühltechnik eingesetzt,
da war eher Stand der 50er/60er Jahre.

Er hatte ja jedenfalls eine Kühlung. Den Abschlag für Nichkühlung hat er ja nicht bekommen und die Milch muss ja trotz dieser unglaublichen Qualität noch fließfähig bleiben :mrgreen:
Aber trotzdem, wenn man so bedenkt was vor etwas länger als einem Stallabschreibungszeitraum noch alles möglich war und wo wir jetzt mittlerweile stehen, dann hat sich eigentlich jeder der den Standart für den gleichen Preis so nach oben geschraubt hat ein dickes Lob verdient.
Schön sind auch immer wieder Fotos von alten Tierschauen.:D
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon JonnyD2250 » Di Sep 18, 2018 12:15

schimpf doch nicht immer über hochwald, sie erhöhen doch jetzt aufgrund der dürre und den damit verbundenen höheren futterkosten den Zuschlag für gvo freie Milch um 0.25 Cent pro kg.


nur Betriebe, die gvo frei produzieren, sind, wie wir alle wissen,von der dürre betroffen. Ist logisch.



denn: über den betrieben, die nicht gvo frei liefern hängen seit langem dunkle ergiebige Gewitter wolken.

im übrigen führt hochwald demnächst ein neues Bonus Programm für nachhaltige Milch ein mit Zuschlägen bis zu 1 Cent pro kg!

die ganzen Zuschläge kann man dann über alle Lieferanten Mitteln und wird demnächst wieder zu den best zahlenden Molkereien Deutschlands gehören. hurra!
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon JonnyD2250 » Di Sep 18, 2018 12:19

die Milchgeld Abrechnung ist der hammer. bei der zellzahl muss ohne Filter gemolken werden, damit die überhaupt durch den Abscheider geht.

mit der keimzahl machen die dir sofort die Bude dicht heute. damals 1 Cent Abzug :D
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon meyenburg1975 » Di Sep 18, 2018 12:42

Alles was pumpfähig ist, muss zur Molkerei :klug:
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Bonifaz » Di Sep 18, 2018 21:35

JonnyD2250 hat geschrieben:die Milchgeld Abrechnung ist der hammer. bei der zellzahl muss ohne Filter gemolken werden, damit die überhaupt durch den Abscheider geht.

mit der keimzahl machen die dir sofort die Bude dicht heute. damals 1 Cent Abzug :D


Keimzahl… ihr Jungspunds, Schmutzprobe hieß es damals. Ab Hof mit Sammelwagen...… Milchsammelstelle und der Probenehmer vom Milchprüfring war vor Ort mit seinem VW-Käfer und wenn der Käfer nicht vor der Sammelstelle stand...………... 8) das waren noch Zeiten
meyenburg1975 hat geschrieben:Alles was pumpfähig ist, muss zur Molkerei :klug:
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » Di Sep 18, 2018 22:36

meyenburg1975 hat geschrieben:Alles was pumpfähig ist, muss zur Molkerei :klug:


Ja da stieg mit den hohen Nitratwerten im Wasser, auch noch der Eiweißgehalt in der Milch....

Die Glücksklee-Bauern waren die mit den besten Höfen. Wurde Probe gezogen, kam Kondensmilch rein, ansonsten Wasser.
Es gab Tage da war in den Läden der Umgebung die Kondensmilch ausverkauft.

Ich hab mal einen Bauern gekannt der hatte immer seine 500.000 Zellzahl.
Schluck Wasser und ne Prise Kochsalz bei und schwupp war der unter 400.000.
Das ging zwei Jahre gut, bis die Milch in einer Kontrolle für die Landesstatistik im Landeslabor landete ....

Es gab Tankwagenfahrer, die konnten Milch von Wasser unterscheiden
und es gab welche die haben an der Putschelei noch mit verdient.

Die Gegenseite war aber auch nicht schlecht : Die hatten immer einen Bullen mit 220 kg SG hängen, der 20x am Tag gewogen wurde ..... :mrgreen:

Landwirte die schlau waren, waren deshalb beim wiegen immer dabei. Heute wird man erschossen, wenn man in Stallsklamotten am Schlachtband gesehen wird.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon clemi » Mi Sep 19, 2018 9:08

moinsen, ja die 90er...das warn noch goldene zeiten in der landwirtschaft...das einzige womit man aufpassen musste warn die vieheinheiten mittn finanzamt.....sagt opa immer.

joar, keimzahl und zellzahl ist da schon sportlich gewesen...aber wenn das damals keinen großen abzug deswegen gab ........gestorben ist da auch keiner.....und ich denke die bauern hamm die rohmilch auch getrunken....und sind nie krank gewesen. :wink:
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Labernich » Mi Sep 19, 2018 9:16

Das war der gute Geschmack, das was dem Verbraucher angeblich bei den heutigen "industriellen" Lebensmitteln fehlt.
Ich liebe die Grünen wie mein Bier 4,9% und kaltgestellt!
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Hessen-Sibirier » Mi Sep 19, 2018 10:37

T5060 hat geschrieben:
Die Glücksklee-Bauern waren die mit den besten Höfen. Wurde Probe gezogen, kam Kondensmilch rein, ansonsten Wasser.
Es gab Tage da war in den Läden der Umgebung die Kondensmilch ausverkauft.

Ich hab mal einen Bauern gekannt der hatte immer seine 500.000 Zellzahl.
Schluck Wasser und ne Prise Kochsalz bei und schwupp war der unter 400.000.


Seit 84 hatten wir die Quote, da hat keiner Wasser in die Milch geschüttet, wenn Überlieferung drohte. Aber Sahne war beliebt
wenn der Fettgehalt niedrig war.
Und mit Schluck Wasser und Salz kriegste höchstens den Gefrierpunkt runter, den Zellgehalt beeinflusst das überhaupt nicht.

Ach ja, Milchpreis: SCHWÄLBCHEN seit 1.9. üppige 30ct Basis. :?
edit: Heute neues Rundschreiben gekommen: Ohne neue Verkaufspreise zu haben geht man in Vorleistung,
speziell wg. der besonderen Herausforderung der Milcherzeuger durch die andauernde Trockenheit, auf 32,75ct inkl. GVO-frei.
Zuletzt geändert von Hessen-Sibirier am Mi Sep 19, 2018 13:38, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » Mi Sep 19, 2018 10:54

Mit der Glücksklee-Milch das waren die frühen 70ziger.

und zum Thema Quotenumgehung glaube ich, kennt jeder auch noch genug Stories :mrgreen:
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon xyxy » Do Okt 04, 2018 14:57

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