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Milchpreisvergleich

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » Do Okt 11, 2018 20:39

Mir haben da heute in Alsfeld auf der Tagung ein wenig gerechnet bei hessischen Betrieben. Ein moderner Familienbetrieb mit 70 - 150 Milchkühen hat eine Entlohnung von !!8,92 €!! die Stunde.
Weil die Entlohnung von FremdAK höher ist, haben größere Betriebe eine noch eher schlechtere Entlohnung. Marktfruchtbetriebe liegen bei etwa 14 €, die Veredlung bei 17,50 €.
Das ganze deshalb, weil in der Agrarstatisik getrickst und poliert wird ohne Ende. Am schlimmsten lügt die Kammer in NRW.

Die Mutterkuhhaltung ist der direkte Weg in das Ende vom Hof, wird aber aus ökologischen Gründen gehypt.

Ich hab dann mal für mich weitergerechnet. Ein HOCHWALD Bauer hat 8,42 € / Std. und ein OBERFRANKEN Bauer 10,85 €.
In etwa kann man sagen, dass 1 cent mehr die Entlohnung einer Stunde um 1 € erhöht. Berechnungsbasis war übrigens 29 Cent.

Das behaltet bitte für euch, solche Zahlen darf keiner erfahren. :mrgreen:

@Milchpreis : Coburg unverändert, Geld ist auch auf dem Konto.....
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Rohana » Fr Okt 12, 2018 9:49

Hört sich doch super an, damit wären wir ja im Mindestlohn (oder?)... fast zu gut um es zu glauben ;)
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon vansan » Fr Okt 12, 2018 11:59

T5060 hat geschrieben:Mir haben da heute in Alsfeld auf der Tagung ein wenig gerechnet bei hessischen Betrieben. Ein moderner Familienbetrieb mit 70 - 150 Milchkühen hat eine Entlohnung von !!8,92 €!! die Stunde.
Weil die Entlohnung von FremdAK höher ist, haben größere Betriebe eine noch eher schlechtere Entlohnung. Marktfruchtbetriebe liegen bei etwa 14 €, die Veredlung bei 17,50 €.
Das ganze deshalb, weil in der Agrarstatisik getrickst und poliert wird ohne Ende. Am schlimmsten lügt die Kammer in NRW.

Die Mutterkuhhaltung ist der direkte Weg in das Ende vom Hof, wird aber aus ökologischen Gründen gehypt.

Ich hab dann mal für mich weitergerechnet. Ein HOCHWALD Bauer hat 8,42 € / Std. und ein OBERFRANKEN Bauer 10,85 €.
In etwa kann man sagen, dass 1 cent mehr die Entlohnung einer Stunde um 1 € erhöht. Berechnungsbasis war übrigens 29 Cent.

Das behaltet bitte für euch, solche Zahlen darf keiner erfahren. :mrgreen:

@Milchpreis : Coburg unverändert, Geld ist auch auf dem Konto.....


eine ganz wichtige zahl fehlt.mit welcher wochenarbeitszeit habt ihr gerechnet ?
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » Fr Okt 12, 2018 12:03

vansan hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Mir haben da heute in Alsfeld auf der Tagung ein wenig gerechnet bei hessischen Betrieben. Ein moderner Familienbetrieb mit 70 - 150 Milchkühen hat eine Entlohnung von !!8,92 €!! die Stunde.
Weil die Entlohnung von FremdAK höher ist, haben größere Betriebe eine noch eher schlechtere Entlohnung. Marktfruchtbetriebe liegen bei etwa 14 €, die Veredlung bei 17,50 €.
Das ganze deshalb, weil in der Agrarstatisik getrickst und poliert wird ohne Ende. Am schlimmsten lügt die Kammer in NRW.

Die Mutterkuhhaltung ist der direkte Weg in das Ende vom Hof, wird aber aus ökologischen Gründen gehypt.

Ich hab dann mal für mich weitergerechnet. Ein HOCHWALD Bauer hat 8,42 € / Std. und ein OBERFRANKEN Bauer 10,85 €.
In etwa kann man sagen, dass 1 cent mehr die Entlohnung einer Stunde um 1 € erhöht. Berechnungsbasis war übrigens 29 Cent.

Das behaltet bitte für euch, solche Zahlen darf keiner erfahren. :mrgreen:

@Milchpreis : Coburg unverändert, Geld ist auch auf dem Konto.....


eine ganz wichtige zahl fehlt.mit welcher wochenarbeitszeit habt ihr gerechnet ?


Wir haben mit 2800 Jahresstunden pro AK gerechnet, also 365 Tage x 8 Std. und mit 45 Akh im Boxenlaufstall je Kuh und 9.000 kg / Kuh
Also gedanklich wurden die Besten 10 % und das schlechteste Drittel ausgeblendet
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Manfred » Fr Okt 12, 2018 12:51

Und mit welcher Eigenkapitalverzinsung und welchem Pachtanspruch für das Eigenland?
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Manfred » Fr Okt 12, 2018 12:54

Rohana hat geschrieben:Hört sich doch super an, damit wären wir ja im Mindestlohn (oder?)... fast zu gut um es zu glauben ;)


Nein. Damit ist man meilenweit vom Mindestlohn entfernt.
Der nötige Mindest-Unternehmergewinn pro Arbeitsstunde, um ein dem Arbeitnehmer-Mindestlohn von 8,84 Euro entsprechendes Einkommen zu erreichen, liegt bei ca. 16,56 Euro.

Ich zitiere mich mal selbst:

"Bleibt der Anspruch für die Entlohnung der Arbeitszeit:
Hier ist zu beachten, dass man als Unternehmer aus seinem Gewinn die vollen Sozialversicherungskosten aufbringen muss.
Wenn man mit einem Arbeitnehmer-Brutto vergleichen will, muss man also die vom Arbeitgeber getragenen ca. 50% Lohnnebenkosten aufschlagen.
Außerdem hat der Arbeitnehmer ca. 10 Feiertage mit Feiertagslohn, 17 bezahlte Fehltage wegen Krankheit und 20 bis 35 Tage bezahlten Urlaub.
https://www.focus.de/finanzen/versicher ... 35381.html
Bei ca. 225-17 = 208 echten Arbeitstagen erhält er also Lohn für ca. 260 Arbeitstage.
Das erfordert einen weiteren Korrekturfaktor von 260/208 = 1,25.

Wenn ich also als Unternehmer den gesetzlichen Mindestlohn von aktuell 8,84 Euro (Arbeitnehmer brutto) verdienen will, benötige ich einen Gewinn von mind. 8,84 * 1,5 (Arbeitgeberanteil) * 1,25 (bezahlte Feiertage, Urlaub, Krankheit) = 16,56 Euro pro Stunde."

Dazu käme dann noch der Mehrbetrag für die individuelle höhere Steuerlast des Betroffenen.
Zuletzt geändert von Manfred am Fr Okt 12, 2018 16:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon marius » Fr Okt 12, 2018 13:27

Manfred hat geschrieben:Und mit welcher Eigenkapitalverzinsung und welchem Pachtanspruch für das Eigenland?


Exakt das wäre meine Frage gewesen. :mrgreen:

Um wieder aufs Thema Milchpreis zu kommen : Auf dem Weltmarkt siehts nicht gut aus.

Fonterra senkt Milchpreis-Prognose

https://www.topagrar.com/news/Rind-Rind ... 53801.html

Die steigenden Milchmengen würden nicht mit der aktuellen weltweiten Nachfrage zusammenpassen, sagt Hurrell. Die Produktpreise an der internationalen Handelsplattform Global Dairy Trade (GDT) seien zuletzt alle gefallen.
Zuletzt geändert von marius am Fr Okt 12, 2018 13:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon marius » Fr Okt 12, 2018 13:38

T5060 hat geschrieben:Wir haben mit 2800 Jahresstunden pro AK gerechnet, also 365 Tage x 8 Std. und mit 45 Akh im Boxenlaufstall je Kuh und 9.000 kg / Kuh
Also gedanklich wurden die Besten 10 % und das schlechteste Drittel ausgeblendet


Naja, nur die besten 10 % wurden ausgeblendet aber nach unten gleich 33 % mit dem geringstem Gewinn ?
Und wenn ich 2800 Stunden : 365 Tage rechne komm ich auf 7,67 Stunden pro Tag.
Beides nicht realistisch.
Das muss noch bereinigt werden. Denn sonst ists schöngerechnet

Realistisch kommen dann maximal noch 5-6 Euro die Stunde für alle Buchführungsbetriebe raus.
Muss noch Pachtansatz und Eigenkapitaleinsatz abgezogen werden sinkt der Stundenlohn weiter.

Das KK, Rente,Pflege usw bereits abgezogen ist, davon gehe ich jetzt mal aus.

Aber nicht vergessen : Von den 5 Euro Stundenlohn müssen noch Steuern, Soli, Kirchenst. bezahlt werden. :shock:

Und was auch nicht berücksichtigt wurde : Alle Betriebe ohne Buchführungspflicht, ( EÜR, 13a ) also mit geringerem Einkommen, sind hier ebenfalls nicht berücksichtigt.

Fazit : Da ist nicht viel zu verdienen. Und wenn der Milchpreis nochmal weitere Jahre unten bleibt, bei weiter steigenden Kosten, siehts richtig düster aus. Viele haben nötige Investitionen bereits aufgeschoben.

Schlaue Milchviehhalter haben aber vor Jahren zusätzlich zu den Kühen in Biogas + Abwärmeverkauf investiert. Und da rollt der Rubel muss man zugeben.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » Fr Okt 12, 2018 16:42

Geht mal davon aus, dass wir reichlich realistisch gerechnet haben und das die Ergebnisse bundesweit übertragbar sind.
Also kein Job um reich zu werden.

Vorsicht wenn man denkt aufzugeben oder auf Mutterkühe umzustellen, muss man zu der Arbeitsentlohnung die Abschreibung der Arbeitsentlohnung zu addieren..... :mrgreen:

.... und denkt daran : Marius kalkuliert immer Abschreibung und Invest doppelt und versteuert das versteuerte Einkommen gerne noch einmal.
Hätte die BDM Vollkostenrechnung recht, wären schon alle Höfe im Jahr 2000 versteigert gewesen.

Zur Kalkulation : Heft 14 HLBS - Verlag, alles andere ist falsch, Blödsinn, Quatsch und nicht diskussionsfähig
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon marius » Fr Okt 12, 2018 19:54

T5060 hat geschrieben:Geht mal davon aus, dass wir reichlich realistisch gerechnet haben und das die Ergebnisse bundesweit übertragbar sind.
Also kein Job um reich zu werden.

Vorsicht wenn man denkt aufzugeben oder auf Mutterkühe umzustellen, muss man zu der Arbeitsentlohnung die Abschreibung der Arbeitsentlohnung zu addieren..... :mrgreen:

.... und denkt daran : Marius kalkuliert immer Abschreibung und Invest doppelt und versteuert das versteuerte Einkommen gerne noch einmal.
Hätte die BDM Vollkostenrechnung recht, wären schon alle Höfe im Jahr 2000 versteigert gewesen.

Zur Kalkulation : Heft 14 HLBS - Verlag, alles andere ist falsch, Blödsinn, Quatsch und nicht diskussionsfähig


Jetzt weiss ich und Manfred immer noch nicht, wieviel Pachtansatz und Verzinsung EK in dem Beispiel angesetzt wurden ?

Ich bitte um Antwort.

Reich wird der Landwirt, der von Erzeugerpreisen leben muss, sicher nicht, dass stimmt.

Das Debakel wird aber erst offensichtlich wenn man bedenkt, das die schlechten 90 % der Betriebe :shock: bereits dem Strukturwandel zum Opfer gefallen sind, und die verbliebenen besten 10 % der Milchviehhalter mit 5 Euro Stundenlohn " herummurksen ".
Ein Armutszeugnis für diesen Berufsstand mit dem Risiko und der Verantwortung. Als Landwirt steht man heute doch mit einem Bein schon im Gefängnis.

Wie gesagt : Ausgenommen bei diesem Preisdumping ist Biogas mit staatlich gesichertem Festpreis und gutem Abwärmekonzept. Wenn dann noch Gülle/Mist für die Biogas vom eigenen Tierbestand kommt, wird richtig Geld verdient.
Aber das sind nur wenige % aller landw. Betriebe
Ich versteh aber immer noch nicht warum die EU Flächenprämien in der gesamten EU gleich verteilt werden.
Die müssen endlich dem Preisindex angepasst werden !
Wenn der Grieche, Rumäne, Bulgare, Slowene oder Lettland 300 Euro / ha Flächenprämie erhalten, muss der deutsche Landwirt mindestens 500 Euro /ha erhalten.
Gut, Biogas ist gewerblich, da müßte man die EU Prämie eigentlich streichen.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Grimli » Fr Okt 12, 2018 20:52

mit Top Ups hatten wir 700 € /ha für Acker und 400 €/ha für Grünland an Prämie dazu noch die Bullen Top Ups oben drauf, da waren welche auch bei 1000 €/ha bis 5000 €/ha (Bullen abgeschafft und die Top Ups auf die Rest Fläche gelegt)
Nur mal 2,3 % Inflation auf 15 Jahre gerechnet wären nun auch
984 €/ha für Acker und 562 €/ha für Grünland angebracht.

Das mann diese Summen nirgendwo einfordert verstehe nach der letzten Milchkrise vor 2 Jahren, der derzeitigen Zucker Krise und der Dürre dieses Jahr wer will, im 20 Jahresschnitt sind die Ergebnisse nicht erreicht worden die vom freien Markt bei wegfall der Prämien erwartet wurden.

Selbst die besten Molkereien die jahrelang 5 Cent über Durchschnitt ausgezahlt haben haben sich nun mächtig verzockt und werden das in Zukunft nicht mehr leisten was an Top Ups weg gefallen ist, also auch bei gut aufgestellten Molkereien totales Marktversagen im freien europäischen Markt !
Die englischen Molkereien haben ja schon den Vorreiter gemacht was in Zukunft dann auf uns zukommt !
Zu hohe Personalkosten und zu hohe Werbeausgaben (auch um gelistet zu bleiben) bei nun steigenden Zinsen und bilanzieller baldiger Überschuldung im vergleich zum schwachen Cash Flow + haufenweise Währungsrisiken in Schwellenländern und in Süd Europa n8 Und das gepaart mit einem mangelnden Bewusstsein seitens der Erzeuger auch Eigenkapital auf Seiten der Molkereien aufzubauen.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon marius » Fr Okt 12, 2018 20:55

Also ich les immer von den Superbauern, dass die keine EU Prämie wollen.
Das wären überflüssige Zahlungen.
Der freie Weltmarkt genügt ihnen.
Zur Not kann man ja den Stall nochmal vergrößern. Ein Tag hat ja 24 Stunden. :mrgreen:
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Rohana » Sa Okt 13, 2018 8:14

Manfred hat geschrieben:
Rohana hat geschrieben:Hört sich doch super an, damit wären wir ja im Mindestlohn (oder?)... fast zu gut um es zu glauben ;)


Nein. Damit ist man meilenweit vom Mindestlohn entfernt.
Der nötige Mindest-Unternehmergewinn pro Arbeitsstunde, um ein dem Arbeitnehmer-Mindestlohn von 8,84 Euro entsprechendes Einkommen zu erreichen, liegt bei ca. 16,56 Euro.

Ah, danke. Dafür war auch mein Fragezeichen gedacht.
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon Peter North » Sa Okt 13, 2018 8:53

Ist doch all!es BlaBla von euch nichtswissenden Kreaturen.

Der expandierende Milchviehbetrieb ist auf dem richtigen Weg weil:

- er sich die Einkommenssteuer spart,
-er sich als optierender Betrieb die Umsatzsteuer für die Investition zurückholt,
- er von der Inflationssteuer provitiert (Kredit wird durch die Inflation entwertet).

Ist doch so, wer sich nichts traut und schön brav seine Steuern zahlt, der bringt es zu nichts ! Das war bisher so und wird in Zukunft so bleiben!
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Re: Milchpreisvergleich

Beitragvon T5060 » Sa Okt 13, 2018 13:27

Peter North hat geschrieben:Ist doch all!es BlaBla von euch nichtswissenden Kreaturen.

Der expandierende Milchviehbetrieb ist auf dem richtigen Weg weil:

- er sich die Einkommenssteuer spart,
-er sich als optierender Betrieb die Umsatzsteuer für die Investition zurückholt,
- er von der Inflationssteuer provitiert (Kredit wird durch die Inflation entwertet).

Ist doch so, wer sich nichts traut und schön brav seine Steuern zahlt, der bringt es zu nichts ! Das war bisher so und wird in Zukunft so bleiben!


Dein System funktioniert in der Tat solange, wie bezahlbares Personal, Pachtflächen unter 300 €/ha und Fremdzinsen unter 3 % zur Verfügung stehen.
Von 3 scheitern auf diesem Weg 2. Nicht selten wurde damit ein Familienvermögen von zwei Millionen verbraten.

optierende Umsatzsteuer ist ohne dies nur ein zinsloses Darlehen
geringe Steuern = geringe Rentabilität = schlechtes Rating = höhere Zinsen, hier passt deine Thes auch nicht so wirklich

Man kann das so machen, aber für 2/3 wäre es besser sie würden es nicht machen, dann wäre ihnen MEHR geblieben oder überhaupt irgendwas
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