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Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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398 Beiträge • Seite 19 von 27 • 1 ... 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22 ... 27
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon 4 zu 4 » So Dez 01, 2013 21:33

Ferengi hat geschrieben:Das Problem ist, das die Politik da bereits zu gunsten der Arbeitgeber eingegriffen hat. :wink:
Aber wir können auf den Mindestlohn verzichten,
wenn...
Arbeitslose Arbeitsangebote unter 8,50€ Brutto/Stunde, sanktionslos ablehnen dürfen.
Was hälste davon?
Wenn der Staat schon Leute zwingt jeden Arbeitsplatz anzunehmen, dann muss er auch dafür sorgen das diese Arbeitsplätze vernünftig bezahlt werden.

Jo Hobbit oder jetzt Ferengi, in welcher Traumwelt lebst du eigentlich. Komm doch mal bitte wieder auf den Teppich, ich helfe dir dabei.

Soweit ich weiß, bist du Mutterkuhhalter, habe ich Recht?

So, und jetzt rechne doch mal aus, was du für einen Stundenlohn bei dem Geschäft hast. Wieviel Zeit geht da für das ganze drauf, ich sage nur Weide herrichten, Vieh umtreiben, jeden Tag kontrollieren, im Winter jeden tag Futter herrichten und füttern........ Na Hobbit mein Freund, merkst du was, auch du kommst auf einen doch mageren Stundenlohn.
Vergiss bitte auch nicht die Leute, Familie, Verwandte oder Bekannte, die dir bei größeren Aktionen aushelfen, kannst du denen auch die 8,50 Euro bezahlen.... Na Ferengi, ich hoffe, ich konnte dir etwas die Augen öffnen.
4 zu 4
 
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Ferengi » So Dez 01, 2013 21:45

Vergiss bitte auch nicht die Leute, Familie, Verwandte oder Bekannte, die dir bei größeren Aktionen aushelfen, kannst du denen auch die 8,50 Euro bezahlen....



Wenn ich da ans HD-Ballenpressen denke...

Und wenn ich bedenke ich sollte bei 30°C im Schatten, inner Prallen Sonne, im Staub stehen und 20 KG Ballen wuppen wien Irrer...
Da würd ich dir wat scheissen wenne mir mit 8,50€ Brutto ankommen würdest!
Ferengi
 
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon 4 zu 4 » So Dez 01, 2013 21:59

Ferengi hat geschrieben:
Vergiss bitte auch nicht die Leute, Familie, Verwandte oder Bekannte, die dir bei größeren Aktionen aushelfen, kannst du denen auch die 8,50 Euro bezahlen....



Wenn ich da ans HD-Ballenpressen denke...

Und wenn ich bedenke ich sollte bei 30°C im Schatten, inner Prallen Sonne, im Staub stehen und 20 KG Ballen wuppen wien Irrer...
Da würd ich dir wat scheissen wenne mir mit 8,50€ Brutto ankommen würdest!

Jo, das ist ja mal eine wenig bis garnichts sagenden Aussage. Die Frage war, wieviel Stundenlohn erwirtschaftest du mit deiner Mutterkuhhaltung???????????

Die zweite Frage, wer presst da HD Ballen und wer bezahlt wieviel?????
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Altmeister » So Dez 01, 2013 22:30

IHC_833 hat geschrieben:"Minderleister"


Das ist ein Unwort!
Altmeister
 
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Nordhesse » Mo Dez 02, 2013 1:13

Also FDP hin oder her- ich muss jetzt Kyoho mal beipflichten- Die Höhe des Lohnes muss sich nach der Produktivität richten- geht doch gar nicht anders- also höchstens im Öffentlichen Dienst, wo dann dafür die anderen bezahlen.
Und wenn es Leute gibt, die - warum auch immer - nicht produktiv genug sind, dann kann der Unternehmer sie eben nicht für den Lohn des produktiveren beschäftigen.

Ihr redet immer von Gerechtigkeit- und ihr meint Gleichheit

Das Wort Faulheit kommt in dem Sprachschatz der meisten doch gar nicht mehr vor. Doch genau das Wort trifft halt in vielen Fällen den Nagel auf den Kopf. Was ist denn daran zuviel verlangt, wenn man erwartet, dass jemand morgens pünktlich an der Arbeit ist und dann auch bis zum Feierabend bleibt ? Und nur "krank" ist, wenn er auch wirklich krank ist. Wenn der Staat von mir verlangt, dass ich jemanden, der nur eingeschränkt produktiv ist einen- aus meiner Sicht zu hohen- Mindestlohn zahle, dann kann der Staat auch gleich den ganzen Lohn des Mitarbeiters übernehmen.

Ich bin da wieder bei IHCs Minderleistern- noch gibt's bei mir auch eine Stelle für einen Minderleister. Und bevor die Gutmenschen jetzt über mich herfallen- dieser Mitarbeiter hat bei mir seinen ersten festen Job seit 10 Jahren- ist mittlerweile 2 Jahre hier im Betrieb. Der Staat ergänzt seinen Lohn. Wäre er nicht hier, müsste die Gesellschaft zu 100 % für seinen Lebensunterhalt sorgen und nicht nur zu ca. 20 % Auf Grund des niedrigen Lohnes kann ich halt über viele Defizite hinwegsehen.

Wenn wir gezwungen werden im unteren Lohnsegment drauzulegen, dann ist dass sehr ungerecht denen gegenüber, die besser sind- weil sich das für sie nicht in einem deutlich höheren Lohn niederschlägt.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Piraterie » Mo Dez 02, 2013 3:47

Nordhesse hat geschrieben:Also FDP hin oder her- ich muss jetzt Kyoho mal beipflichten- Die Höhe des Lohnes muss sich nach der Produktivität richten- geht doch gar nicht anders- also höchstens im Öffentlichen Dienst, wo dann dafür die anderen bezahlen.
Und wenn es Leute gibt, die - warum auch immer - nicht produktiv genug sind, dann kann der Unternehmer sie eben nicht für den Lohn des produktiveren beschäftigen.

Ihr redet immer von Gerechtigkeit- und ihr meint Gleichheit

Das Wort Faulheit kommt in dem Sprachschatz der meisten doch gar nicht mehr vor. Doch genau das Wort trifft halt in vielen Fällen den Nagel auf den Kopf. Was ist denn daran zuviel verlangt, wenn man erwartet, dass jemand morgens pünktlich an der Arbeit ist und dann auch bis zum Feierabend bleibt ? Und nur "krank" ist, wenn er auch wirklich krank ist. Wenn der Staat von mir verlangt, dass ich jemanden, der nur eingeschränkt produktiv ist einen- aus meiner Sicht zu hohen- Mindestlohn zahle, dann kann der Staat auch gleich den ganzen Lohn des Mitarbeiters übernehmen.

Ich bin da wieder bei IHCs Minderleistern- noch gibt's bei mir auch eine Stelle für einen Minderleister. Und bevor die Gutmenschen jetzt über mich herfallen- dieser Mitarbeiter hat bei mir seinen ersten festen Job seit 10 Jahren- ist mittlerweile 2 Jahre hier im Betrieb. Der Staat ergänzt seinen Lohn. Wäre er nicht hier, müsste die Gesellschaft zu 100 % für seinen Lebensunterhalt sorgen und nicht nur zu ca. 20 % Auf Grund des niedrigen Lohnes kann ich halt über viele Defizite hinwegsehen.

Wenn wir gezwungen werden im unteren Lohnsegment drauzulegen, dann ist dass sehr ungerecht denen gegenüber, die besser sind- weil sich das für sie nicht in einem deutlich höheren Lohn niederschlägt.


......wer ist denn, so generell überhaupt noch "produktiv" und welch maßstäbe legst du an um produktivität zu messen? Genau das muss erstmal definiert werden!
"Wir leben in einem globalen Schweinesystem"
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Mo Dez 02, 2013 10:55

Die Hauptfrage stellt sich noch, was passiert mit dem gesamten 2. Arbeitsmarkt, also Menschen, die auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht unterkommen, weil sie nicht genug qualifiziert und nicht leistungsfähig genug sind. Denen wird mit einem gesetzlichen Mindestlohn eine unüberwindbare Hürde aufgebaut. Hauptschülern in gewissen Brennpunkten mit hoher Arbeitslosigkeit wird schon auf den Weg gegeben, wie der Antrag auf Hartz IV auzufüllen ist. Auch Menschen die kurz vor der Rente stehen und noch 3 bis 4 Jahre bis zur gesetzlichen Rente brauchen, bekommen dann keinen Job mehr. Zehren ihr Angespartes auf und zahlen in der Zeit kaum Beiträge zur Rentenversicherung.

Beispiel: Ein(e) Endfünfziger(in), ungelernt, gesundheitlich und körperlich eingeschränkt (sagen wir mal einfach zu dick und Diabetes) sucht einen Job und schreibt im Jahr 30 Bewerbungen auf Stellen mit geringer Qualifikation, die für sein/ihr Profil in Frage kommt. Zusagen = 0. Was denkt ihr, was der Mindestlohn für diesen Personenkreis bringt? Eine weitere Hürde und eine Konkurrenz um die wenigen Stellen, die noch angeboten werden. Wenn der ganze Aufstockerbereich wegfällt oder aus zwei Stellen eine gemacht wird und der Leistungsschwächere gehen muss, dann sitzen diese Menschen auf der Straße. Lieber ein weniger gut bezahlter Job als gar keine Aussicht auf Arbeit. Was soll daran gerecht sein?
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Mo Dez 02, 2013 11:34

Piraterie hat geschrieben:
......wer ist denn, so generell überhaupt noch "produktiv" und welch maßstäbe legst du an um produktivität zu messen? Genau das muss erstmal definiert werden!


Die Wirtschaft hat da ihre gültige Definition, produktiv ist, was Nachfrage generiert, also kostendeckend am Markt abgesetzt werden kann. Eine Altenpflegerin ist produktiv, wenn sie pflegebedürftige Menschen versorgt, deren Pflegeversicherung, deren Angehörige oder die Pflegebedürftigen selbst dafür bezahlen. Ein Bäcker fürs Brot und ein Landwirt für seine erzeugten Feldfrüchte. Wenn die Gesellschaft es verlangt und bezahlt, dann auch noch für besondere Umweltleistungen. Maßstab ist die Kanppheit der Leistung bzw. des Produktes, immer auf gesetzlicher Grundlage (illegale Drogen sind ausgenommen). Je eher ein Nachfrager bereit ist, einen höheren Preis für ein besonderes Produkt zu zahlen, um so günstiger ist es für den Anbieter auch, diesen Preis durchzusetzen. Auf den Arbeitsmarkt bezogen und nichts anderes als ein Markt dieser in einer freien Marktwirtschaft: Wer einfache Leistungen anbietet, für die es viele Mitbewerber, Konkurrenten gibt und die sich möglicherweise leicht automatisieren, wegrationalisieren lassen, muss diese günstger anbieten, als jemand, der hochqulifizierte Leistungen anbieten kann, für die es wenig oder keine Konkurrenz gibt. Also eine Art Monopolstellung. Reicht das als Definition?
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Mo Dez 02, 2013 12:15

Noch was Süffisantes zu Klientelpolitik: Die Linke fordert 2000 neue Schnüffelstellen zur Einhaltung des Mindestlohns, noch bevor dieser überhaupt Gesetz ist.

http://www.extremnews.com/nachrichten/politik/42e514a60e886b9

Gleichzeitig hält sie es für unverschämt, Hartz-IV-Empfänger auf Nebeneinkünfte z. B. über Online-Handel zu kontrollieren.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/bundesagentur-fuer-arbeit-plaene-zur-internet-ueberwachung-a-933541.html

Voreingenommener und offensichtlicher kann Klientelpolitik wohl nicht sein, aber in der Fundamentalopposition darf man ja opportunistisch sein.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Mo Dez 02, 2013 12:20

tyr hat geschrieben:ganz einfach, wenn es wirklich nichts zu tun für den gibt, lassen wir ihn einfach in Ruhe. Vielleicht fällt ihm selbst was ein, was er tun könnte.
Aber nicht, solange er es sich auf der sozialen Hängematte bequem machen kann
Diese Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, der sich 2.Arbeitsmarkt nennt, ist nur eine Gewinnsubvention für sich extra dafür entwickelte Geschäftsmodelle, die teuer und überflüssig sind.
nicht generell, aber mache schon. Wo staatliche Zuschüsse rein gehen, da muss auch eine Qualitäts- und Erfolgskontrolle her. Die Quote, wie viele damit in langfristige Arbeitsverhältnisse gebracht werden könne, wäre so ein Kontrollinstrument.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Nordhesse » Mo Dez 02, 2013 13:27

@ try- sehe ich genau so- die Arbeitsplatzbesitzer, wie du sie nennst haben sich schon viel zu lange von den Gewerkschaften erpressen lassen- dies hat ja zu dem Bankrott der Sozialsysteme geführt. Als in den 70ern sich keiner mehr getraut hat 20 % Lohnerhöhung hinzuschreiben, da hat man halt noch 5 Tage Urlaub oben draufgepackt. Und alle haben zugesehen. Und vor 10 Jahren haben hier die großen Firmen alle über 57 auf kosten der Sozialkassen verrentet- und die Gewerkschaften haben zugestimmt.

Und in vielen Bereichen würde der Arbeitsmarkt besser funktionieren, wenn es nicht die Überregulierung gäbe. Ich kenne ein Labor: 8 Lohngruppen je nach Tätigkeit. Und als Arbeitgeber musst du da höllisch aufpassen, dass jemand der fürs spülen eingestellt ist nicht doch mal am, Samstag eine Maschine bestückt- da bekommt man nämlich umgehen einen Brief vom Betriebsrat wegen Höhergruppierung. Also bleibts dabei: Spülkräfte spülen, und nicht mehr-

Andrerseits gibt es echt Arbeitgeber, die guten Mitarbeitern ungefragt eine Lohnerhöhung geben, weil sie diesen Mitarbeitern eine Perspektive aufzeigen wollen.
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