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Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Fr Nov 29, 2013 13:15

Rumpsteak hat geschrieben:Warum wohl "boomt" die Industrie in Deutschland denn so ? Weil wir KEINEN Mindestlohn haben. Ich bin (als Unternehmer!) auch für eine "faire Vergütung"....wenn man diese aber in der Industrie anwendet, und Firmen statt 5 nur noch 4,8 Milliarden Euro Gewinn in einem Jahr erzielen, haben zuständige Arbeitsämter bald wieder mehr zu tun und ansässige Unternehmen bedrucken ihre Produkte mit Aufklebern wie "Made in China".. n8.

Diese ganze Mindestlohndebatte ist nichts anderes als ein (schlechter) Wahlkampf..


Es ist Wahlkampf nach der Wahl, um die SPD-Basis gefügig zu machen. Gabriel ist wieder mitten im Wahlkampf, diemal muss er nicht die Wähler sondern die Parteimitglieder überzeugen.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Fr Nov 29, 2013 13:30

Ferengi hat geschrieben:
Rumpsteak hat geschrieben:
Also WENN wir andere Länder in die Pleite treiben dann machen wir das nur, weil eben diese Länder einen Mindestlohn haben, und sich durch diesen die eine oder andere Firma ins Ausland (u.a Deutschland) abgesetzt hat weil man dort GÜNSTIGER produzieren kann.


Wenn du das so siehst...

Dann können wir unsere Löhne noch weit weit nach unten Drücken.
Bis wir dann auf einem Niveau von China, Indien, Vietnam etc. sind.

Die Frage ist nur, willst DU auch für den Lohn deines vietnamenischen Kollegens arbeiten?
Du wirst es müssen, denn sonst wird deine Kundschaft einfach kein Geld mehr für deine Arbeit/Leistungen haben.

Im Normalfall profitiert der Binnemarkt von hohen Arbeiterlöhnen, und das würde auch dir wieder zu gute kommen. :wink:

Das mit der Binnennachfrage hat die USA auch lange geglaubt, bis dann ihre Wirtschaft im Vergleich zu Ostasien und teilweise auch Europa nicht mehr wettbewerbsfähig war. Die Verbraucher haben dann eben die billigeren Japanischen und Koranischen Autos gekauft. Da ging es Crysler und GM immer schlechter und sie mussten Leute entlassen bzw. stehen kurz vor der Pleite.
Die Wirtschaft in Deutschland über die Binnennachfrage zu pushen ist ein Stohfeuer. Handelsbarrieren durch Außenschutz aufzustellen, damit die Deutschen überteuerte deutsche Produkte kaufen, schädigt uns bis ins Mark. Wir leben eben nicht auf der Insel der Glückseligen.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Fr Nov 29, 2013 13:38

Hab im Web noch zwei knapp und treffend formulierte Kommentare gefunden, den ich Euch nicht vorenthalten will.

Zunehmend zeigt sich für jeden sichtbar mehr als augenfällig, dass ein wie auch immer normierter Mindestlohn noch nie ein Allheilmittel war. So zu tun, als ob der bislang lediglich als Entwurf vorliegende Koalitionsvertrag zwischen CDU, SPD und CSU dieses ohnehin nicht einlösbare Versprechen bricht, inszeniert alles Politische in dieser Frage um des eigenen Vorteils willen und kann daher von keinem Bürger, der noch alle Sinne beieinander hat, ernst genommen werden.


Am 28. November 2013 um 16:54 von 00Schneider
Jobvernichtungsmaschine SPD

Es ist beachtlich, dass die SPD für populistische Wohlfühphrasen wie "staatlich verordneter Mindestlohn für alle" Arbeitsplätze leichtfertig aufs Spiel setzt. Dieser Mindestlohn hört sich leider nur maximal sozial an, beklagen werden sich am Ende aber gerade sehr schlecht gebildete Menschen, Langzeitarbeitslose und Jugendliche, die einfach nachhaltig vom Arbeitsmarkt gefegt werden sollen. Es gibt defintiv Arbeit, die keine 8,50€ wert ist, auch wenn das einigen linken Genossen nicht in ihr Weltbild passt, es ist nunmal so - und es ist vor allem nicht so, weil irgendwer irgendwem keine 8,50€ gönnt, sondern weil es sich unter Umständen schlichtweg nicht rentiert. Ich mein, man hat den Niedriglohnsektor vorsätzlich geschaffen und es hat gut funktioniert, viele Menschen sind genau über diesen Niedriglohnsektor in neue, langfristige Arbeit erst wieder reingekommen. Solche Menschen sollen nun gar keine Chance mehr bekommen..
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Ferengi » Fr Nov 29, 2013 18:29

Kyoho hat geschrieben:Das mit der Binnennachfrage hat die USA auch lange geglaubt, bis dann ihre Wirtschaft im Vergleich zu Ostasien und teilweise auch Europa nicht mehr wettbewerbsfähig war. Die Verbraucher haben dann eben die billigeren Japanischen und Koranischen Autos gekauft.


Nein, sie haben die teuren deutschen Autos gekauft. :roll: :roll:

Interessant ist auch das der US-Binnenmarkt. unter anderem, vom deutschen Endverbraucher subventioniert wird. :roll: :roll:
Wenn man mal die Augen auf macht sind in den USA viele in Deutschland hergestellte Waren, steuerbereinigt, erheblich günstiger als im Herstellungsland Deutschland.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Rumpsteak » Fr Nov 29, 2013 20:05

Ferengi hat geschrieben:
Dann können wir unsere Löhne noch weit weit nach unten Drücken.
Bis wir dann auf einem Niveau von China, Indien, Vietnam etc. sind.

Die Frage ist nur, willst DU auch für den Lohn deines vietnamenischen Kollegens arbeiten?
Du wirst es müssen, denn sonst wird deine Kundschaft einfach kein Geld mehr für deine Arbeit/Leistungen haben.



Ich gönne jedem einen höheren Lohn, allerdings sollte dieser nicht von der Politik bestimmt werden. Bis wir auf dem asiatischen Niveau sind dauert es noch lange an. Ich merke das grade unter anderem in meinem Gewerbe, das Firmen von ganz allein auf den Trichter kommen gutes Personal auch entsprechend zu bezahlen. Statt dem Mindestlohn sollte man lieber das Leiharbeitergewerbe (früher hieß das Sklaverei) überdenken..
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Fr Nov 29, 2013 20:18

Wer seine Arbeit gerne tut, der macht das auch ein Stück weit aus Selbsterfüllung und nicht, um damit dicke Kohle scheffeln zu wollen. Vielleicht auch aus Rücksicht, weil er weiß dass sein Arbeitgeber ihm einfach keine höheren Löhne bezahlen kann. Schließlich wären von einer wirtschaftlichen Schieflage doch beide betroffen. Also etwas Idealismus zum Job und nicht den letzten Euro von seinen Brötchengeber rauszupressen kann durchaus für ein langjähriges, harmonisches und befruchtendes Arbeitsverhältnis nützlich sein.
So oder so ähnlich meint dies taz http://meedia.de/print/taz-verteidigt-ihre-dumping-loehne/2013/11/07.html

Als auf der letzten Generalversammlung der taz-Genossenschaft die Forderung nach Tariflöhnen gestellt wurde, machte die Geschäftsleitung eine einfache Rechnung auf: derzeit liegen die Gehälter auf etwa 2/3 der in der Branche üblichen Tarife. Bei Bezahlung des vollen Tariflohns müßten also entweder 1/3 der Belegschaft entlassen werden – oder 12.000 Abonnements hinzukommen. Da Ersteres nicht wünschenswert und Letzteres kurzfristig unrealistisch ist, wird sich am Gehaltsniveau der taz also so bald nichts ändern. Weder für die Volontariate, noch für die Redaktion oder den Verlag – denn alle werden auf einem niedrigen Level entlohnt. Und dennoch arbeiten die meisten sehr gerne für die taz, weil das kleinere Geld durch größere Möglichkeiten, Freiheiten und ein einzigartiges Umfeld durchaus aufgewogen wird.
Zuletzt geändert von Kyoho am Fr Nov 29, 2013 21:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Fr Nov 29, 2013 20:21

Rumpsteak hat geschrieben:
Ferengi hat geschrieben:
Dann können wir unsere Löhne noch weit weit nach unten Drücken.
Bis wir dann auf einem Niveau von China, Indien, Vietnam etc. sind.

Die Frage ist nur, willst DU auch für den Lohn deines vietnamenischen Kollegens arbeiten?
Du wirst es müssen, denn sonst wird deine Kundschaft einfach kein Geld mehr für deine Arbeit/Leistungen haben.



Ich gönne jedem einen höheren Lohn, allerdings sollte dieser nicht von der Politik bestimmt werden. Bis wir auf dem asiatischen Niveau sind dauert es noch lange an. Ich merke das grade unter anderem in meinem Gewerbe, das Firmen von ganz allein auf den Trichter kommen gutes Personal auch entsprechend zu bezahlen. Statt dem Mindestlohn sollte man lieber das Leiharbeitergewerbe (früher hieß das Sklaverei) überdenken..

Sklaven wurden zwar verliehen aber im Gegensatz zu Leiharbeitern nicht bezahlt und sie hatten keine Rechte. Einen Leiharbeiter mit einem Skalven zu vergleichen ist nicht statthaft. Fast alle Arbeitnehmerrechte gelten uneingeschränkt auch für Leiharbeiter.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Fr Nov 29, 2013 20:27

Ferengi hat geschrieben:
Kyoho hat geschrieben:Das mit der Binnennachfrage hat die USA auch lange geglaubt, bis dann ihre Wirtschaft im Vergleich zu Ostasien und teilweise auch Europa nicht mehr wettbewerbsfähig war. Die Verbraucher haben dann eben die billigeren Japanischen und Koranischen Autos gekauft.


Nein, sie haben die teuren deutschen Autos gekauft. :roll: :roll:

Interessant ist auch das der US-Binnenmarkt. unter anderem, vom deutschen Endverbraucher subventioniert wird. :roll: :roll:
Wenn man mal die Augen auf macht sind in den USA viele in Deutschland hergestellte Waren, steuerbereinigt, erheblich günstiger als im Herstellungsland Deutschland.


Umgekehrt wird ein Schuh draus, die deutschen Autos können im Inland teurer verkauft werden, weil die Kaufkraft hier höher ist und die Menschen mehr für Konsum und Wirtschaftsgüter ausgeben können. Um Auslandsmärkte zu erschließen, ist es oft notwendig, die Produkte an den dortigen Markt anzupassen. Das gilt sowohl qualitativ von der Ausstattung als auch bei der Preisfindung. Wenn die Amis deutsche Autos bevorzugen, wobei dies nur wenige tun, aber in einem großen Land sind wenige dann trotzdem viele, so deshalb weil sie zuverlässiger und langlebiger sind. Vielleicht auch, weil das Design ihnen besser gefällt. Aber nicht weil es deutsche Autos sind und schon gar nicht weil sie teurer sind.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Ferengi » Fr Nov 29, 2013 21:24

Kyoho hat geschrieben:Wer seine Arbeit gerne tut, der macht das auch ein Stück weit aus Selbsterfüllung und nicht, um damit dicke Kohle scheffeln zu wollen.




Übersetzen könnte man deinen Satz auch mit "Arbeit macht frei!" :roll: :roll:

Niemand buckelt sich "aus Selbsterfüllung" kaputt, sondern NUR weil er Geld braucht um an nächsten Tag noch was zum Essen zu haben!

So einen Stuss kann nur jemand von sich geben, der nie körperlich gearbeitet hat.
Klar, auf Firmenkosten Nutten einfliegen lassen, etc., das macht man vielleicht auch aus "Selbsterfüllung".



...allerdings sollte dieser nicht von der Politik bestimmt werden.


Das Problem ist, das die Politik da bereits zu gunsten der Arbeitgeber eingegriffen hat. :wink:
Aber wir können auf den Mindestlohn verzichten,
wenn...
Arbeitslose Arbeitsangebote unter 8,50€ Brutto/Stunde, sanktionslos ablehnen dürfen.
Was hälste davon?
Wenn der Staat schon Leute zwingt jeden Arbeitsplatz anzunehmen, dann muss er auch dafür sorgen das diese Arbeitsplätze vernünftig bezahlt werden.

Ich merke das grade unter anderem in meinem Gewerbe, das Firmen von ganz allein auf den Trichter kommen gutes Personal auch entsprechend zu bezahlen.


Du weist aber sicher auch wie es z.B. bei den Zerlegebetrieben aussieht. :wink:
Und da hat man vor wenigen Jahren noch richtig viel Geld verdient.

Statt dem Mindestlohn sollte man lieber das Leiharbeitergewerbe (früher hieß das Sklaverei) überdenken.


So sehr wie die Leiharbeiter ausgebeutet werden, inzwischen gibts noch ne Stufe "niedriger".
Nennt sich "Werkvertrag".
Ich sag nur Meyer Werft. :roll: :roll:
Das dürfte in etwa die Wunschvorstellung von Kyoho sein. :roll: :roll:
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Rumpsteak » Fr Nov 29, 2013 22:05

Ferengi hat geschrieben:Du weist aber sicher auch wie es z.B. bei den Zerlegebetrieben aussieht. :wink:
Und da hat man vor wenigen Jahren noch richtig viel Geld verdient.



Ja das weiß ich sehr gut, war nach der Lehre in einem..nach dem Vorstellungsgespräch bin ich wieder gegangen.. :wink:. Allerdings wird Fachpersonal mit Verantwortung dort sehr gut bezahlt. Die Bandarbeiter sind halt arme Schweine wenn man so will..die sind aber auch nicht über deutsche, sondern rumänische,polnische,ungarische..........Firmen im jeweiligen Land angestellt. Diese Firmen schließen dann die so genannten Werksverträge mit den deutschen Schlachthöfen. Fakt ist aber das diese Arbeiter dem Arbeitsrecht ihres jeweiligen Landes unterstehen und somit leider keine Möglichkeit auf erfolgreiche Klagen haben..das dabei aus Kostengründen deutsche Arbeitsplätze kaputt gehen steht außer Frage. Ähnlich wird es in anderen Branchen auch sein, wenn durch die Politik bedingt immer höhere Löhne vorgeschrieben werden....

Wann hat die Politik zu welchen Gunsten für die Arbeitgeber entschieden..?
Rumpsteak
 
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Sikubauer » Fr Nov 29, 2013 22:23

Ferengi hat geschrieben:
Kyoho hat geschrieben:Wer seine Arbeit gerne tut, der macht das auch ein Stück weit aus Selbsterfüllung und nicht, um damit dicke Kohle scheffeln zu wollen.




Übersetzen könnte man deinen Satz auch mit "Arbeit macht frei!"



Als ich den Satz von Kyoho gelesen habe, kam mir exakt DAS auch in den Sinn. Schön, dass es auch anderen auffällt.

Kyoho kann hier rumjammern, wie er will, aber seine bevorzugte Partei ist nun mal für die nächste Zeit an der Meinungsbildung und Gesetzgebung im Deutschen Bundestag nicht beteiligt. Ätsch.
Zuletzt geändert von Sikubauer am Fr Nov 29, 2013 22:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Sikubauer » Fr Nov 29, 2013 22:32

tyr hat geschrieben:Zum Mindestlohn:
http://www.rottmeyer.de/naechste-mogelp ... ndestlohn/
:wink:


Ich mag den Meyer nicht, aber wenn dieser Beitrag hilft, dass einige Leute sich mal vor Augen führen, was man sich von dem gigantischen, unbezahlbaren und wirtschaftszersetzenden Mindestlohn "leisten" kann, dann soll mir dafür auch der Meyer recht sein.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Fassi » Sa Nov 30, 2013 0:42

Aber wir können auf den Mindestlohn verzichten,
wenn...
Arbeitslose Arbeitsangebote unter 8,50€ Brutto/Stunde, sanktionslos ablehnen dürfen.
Was hälste davon?


Das wäre zumindest ein Schritt in die richtige Richtung. Idealismus ist ja schön und gut, nur welche Motivation sollte man haben, wenn man zwar 8h am Tag zur Arbeit geht, der Lohn aber fast komplett von den Nebenkosten, Spritkosten um zur Arbeit gelangen und Miete aufgefressen und so, trotz Job, wieder Stütze beantragen muss. Und ja, sowas kommt vor und das nicht mal selten.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Rumpsteak » Sa Nov 30, 2013 11:14

Ferengi hat geschrieben:Aber wir können auf den Mindestlohn verzichten,
wenn...
Arbeitslose Arbeitsangebote unter 8,50€ Brutto/Stunde, sanktionslos ablehnen dürfen.
Was hälste davon?
Wenn der Staat schon Leute zwingt jeden Arbeitsplatz anzunehmen, dann muss er auch dafür sorgen das diese Arbeitsplätze vernünftig bezahlt werden.




Ja können wir gerne. Ich würde auch nicht für unter 10 Euro/Std arbeiten gehen. Aber grade in Ostdeutschland ist das ein großes Problem..dass das Arbeitsamt bzw die Politik da den Arbeitgebern entgegen kommt steht außer Frage. Dann sollte man aber einen Kompromiss finden, NUR für EINE Seite da zu sein (Mindestlohn) geht nicht..andersrum natürlich auch nicht.
Rumpsteak
 
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