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Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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398 Beiträge • Seite 16 von 27 • 1 ... 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19 ... 27
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Di Nov 26, 2013 18:53

Piraterie hat geschrieben:
Kyoho hat geschrieben:Zumindest werden jetzt mal Ausnahmen in den Raum gestellt. Man will ja als Eltern auch nicht, dass die Schüler in den Sommerferien den ganzen Tag herumlümmeln, weil sie keinen Ferienjob ab bekommen, weil den für über 8€ kaum eine Firma mehr anbieten würde. Auch Hausfrauen sollten neben Langzeitarbeitslosen, Rentner und Schüler unter dieser Schwelle bezahlt werden können.

Leider haben die wirtschaftsfernen Parteien aus SPD und CDU immer noch nicht erkannt, dass die Durchsetzung des gesetzlichen flächendeckenden Mindestlohn letztlich Arbeitplätze vernichtet, die Wettbewerbsfähigkeit am Standort D schwächt und dem Staat viel Bürokratie aufbürdet. Gestärkt wird nicht der Wirtschaftsstandort Deutschland, sondern höchstens der Kontrollstandort und Verwaltungssstandort Deutschland. Die Wirtschaftsweisen haben dies in den letzten Wochen oft genug betont, aber bei den Koalitionären stoßen sie anscheinend auf taube Ohren.

Unternehmen zahlen vielfach nicht auf Stundenbasis sondern auf Leistungsbasis, ein langsamer Zeitungsausträger bekommt so nur die Hälfte wie einer der doppelt so schnell ist. Für wen dann der Mindestlohn gelten soll, kann die Politik nicht beantworten.

http://www.rp-online.de/politik/deutschland/union-will-langzeitarbeitslose-vom-mindestlohn-ausnehmen-aid-1.3842196



Komm mal runter. Die Wirtschaft ist für den Menschen da und kein Selbstzweck. Fertig aus! Da gibts nichts, aber auch garnichts zu diskutieren. Und, wenn ich Kindert hätte und wöllte, würde ich diese natürlich in den Sommerferien ihre Freiräume lassen und auch natürlich die Dinge die Kinder gerne machen bezahlen. Dafür sind Eltern da.



Freiräume recht und gut, Freiraum ist auch, dass Jugendliche freiwillig was zuverdienen können. Häufig sind es die Eltern selbst, die ihre Kinder in den Ferien einen Job in der Firma vermachen. Da geht es dann um Hauen und Stechen, wenn der eine was bekommt, der andere nicht. Wenn Jugendliche besondere Ansprüche und Wünsche haben, dann sollten sie auch einen gewissen Teil dazu beitragen oder sie bekommen es eben nicht.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Di Nov 26, 2013 19:40

Immerhin sechs Millionen Arbeitsplätze werden so leichtfertig aufs Spiel gesetzt, 17% aller Beschäftigten.

http://www.t-online.de/wirtschaft/jobs/loehne-gehaelter/id_66658800/ba-chef-weise-und-ig-metall-vize-wetzel-ueber-einen-mindestlohn.html

Mindestlohn in Deutschland wäre relativ hoch

Nur Slowenien mit 58,2 Prozent und Frankreich mit 60,1 Prozent haben noch höhere Mindestlöhne im Vergleich zum allgemeinen Lohnniveau. In Slowenien liegt der Mindestlohn demnach bei 4,53 Euro, in Frankreich bei 9,43 Euro. Die Quote besagt, wie hoch der Mindestlohn prozentual zum Medianlohn Vollzeitbeschäftigter ist. Der Medianlohn ist nicht der Durchschnittslohn, sondern sozusagen die geografische Mitte: die eine Hälfte der Beschäftigen verdient weniger, die andere mehr. Am Beispiel Frankreich errechnet sich ein Medianlohn von 15,69 Euro.

In Deutschland müssten der Studie zufolge die Löhne von rund sechs Millionen Beschäftigten auf 8,50 Euro angehoben werden. Das entspricht 17 Prozent aller Arbeitnehmer.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon kalumet » Di Nov 26, 2013 19:46

Ich habe jetzt nur die letzten 2 Seiten gelesen, aber mir fällt gleich auf, dass der kyoho ein geldgierieger Ausbeuter zu sein scheint.
Gäbe es einen anderen Grund, armen Schweinen nicht die 8,50 Euro zu gönnen?

Alle Argumente gegen 8,5 Euro sind verlogen oder an den Haaren herbeigezogen. Es ist nur die Gier und nichts als die Gier !!!!!!!!!!!!


Gruss
Hans
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Piraterie » Mi Nov 27, 2013 11:15

kalumet hat geschrieben:Ich habe jetzt nur die letzten 2 Seiten gelesen, aber mir fällt gleich auf, dass der kyoho ein geldgierieger Ausbeuter zu sein scheint.
Gäbe es einen anderen Grund, armen Schweinen nicht die 8,50 Euro zu gönnen?

Alle Argumente gegen 8,5 Euro sind verlogen oder an den Haaren herbeigezogen. Es ist nur die Gier und nichts als die Gier !!!!!!!!!!!!


Gruss
Hans


Vorallem ist 8.50 bei der derzeitigen Kaufkraft noch zu wenig min 10 besser 12 bei beibehaltung der Kaufkraft, welche übrigends nicht durch die normalen Menschen beeinflussbar ist, sondern eher durch die Geschäfts- sowie Zentralbanken gesteuert wird.

Allein das wir eine jährlich gewollte Inflation haben ist ein unging und zeigt auf das eine Währung kein Wertspeicher, kein Wertmaßstab und auch kein Tauschmittel ist.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon huana » Mi Nov 27, 2013 11:35

Ferengi hat geschrieben:Nein, die FDP krebst bei akutellen Wahlumfragen zwischen 3 und 4% rum. 8) 8)

Wenns für eine kapitalistische Mehrheit reichen würden, dann nur mit einer Koalition aus CDU, CSU und AfD.

"Kapitalistische" Mehrheit braucht doch kein Mensch. Parteien die für eine freie Marktwirtschaft eintreten schon eher, aber die sind nicht in Sicht.
Nur Hohlkörper sind laut
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Piraterie » Mi Nov 27, 2013 11:47

huana hat geschrieben:
Ferengi hat geschrieben:Nein, die FDP krebst bei akutellen Wahlumfragen zwischen 3 und 4% rum. 8) 8)

Wenns für eine kapitalistische Mehrheit reichen würden, dann nur mit einer Koalition aus CDU, CSU und AfD.

"Kapitalistische" Mehrheit braucht doch kein Mensch. Parteien die für eine freie Marktwirtschaft eintreten schon eher, aber die sind nicht in Sicht.


Es gibt keine "freie" Marktwirtschaft. Zumindest nicht unter den gegenwärtigen Bedingungen. Außerdem ist eine Marktwirtschaft immer auf "Erpressung" aufgebaut. Sprich das sogenannte "Gesetz" von "Angebot und Nachfrage". Das ist im Kern Erpressung.

Vote for "Kooperativer Individualismus" ! :klug:
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon angus25 » Mi Nov 27, 2013 12:39

kalumet hat geschrieben:
Vorallem ist 8.50 bei der derzeitigen Kaufkraft noch zu wenig min 10 besser 12 bei beibehaltung der Kaufkraft, welche übrigends nicht durch die normalen Menschen beeinflussbar ist, sondern eher durch die Geschäfts- sowie Zentralbanken gesteuert wird.

Allein das wir eine jährlich gewollte Inflation haben ist ein unging und zeigt auf das eine Währung kein Wertspeicher, kein Wertmaßstab und auch kein Tauschmittel ist.


...der Mindestlohn sollte mM nach so hoch sein,daß jemand der 45Jahre bezogen hat einen Rentenanspruch über Hartz 4 Niveau hat.

...erst dann lohnt es sich um 5.00 Uhr aufzustehen.
Der Bauer hat einen Hof, der Mond hat einen Hof.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Mi Nov 27, 2013 12:56

Die schwarz-roten Genossen haben ja heute nacht lange getagt, da müssen wohl einige Schwarze umgefallen sein oder waren in geistiger Umnachtung. Sollen doch tatsächlich die 8,50€ gesetzlich festgeschrieben worden sein. Wenigstens gibt es für bestehende Tarifverträge Bestandsschutz bis 2017, so dass das Jobsterben nicht schlagartig einsetzt. Ausnahmen soll es auch geben, welche das sein sollen, ging aber noch nicht an die Presse.
Wenn das mal kein Bumerang für die Beschäftigen wird. Dann gilt der gesetzliche Mindestlohn nur für 3 Monate, dann flattert für manche AN womöglich die Kündigung ins Haus.
Herr Stegner hat heute früh schon von möglichen Kosteneinsparungen durch den Mindestlohn gesprochen, schließlich werden die Kosten den Unternehmen aufgebürdet und der Staat spart sich das Geld für die Aufstocker. Ob er auch die Gegenrechnung für alle nun wegfallenden Jobs gemacht hat? Wer vom Aufstocker in Hartz IV wechselt, zahlt keine Sozialbeiträge mehr und muss vom Staat voll finanziert werden. Der Gipfel war noch, dass der die Koalitionsvereinbarung zur Ausländer-Maut gleich mündlich wieder gebrochen hat. "Wenn die kommen soll, muss Weihnachten und Ostern zusammen fallen". Er hätte lieber vorher tüchtig ausgeschlafen. Da wird noch einiges an Zank hinter den Kulissen laufen.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Mi Nov 27, 2013 13:03

angus25 hat geschrieben:
kalumet hat geschrieben:
Vorallem ist 8.50 bei der derzeitigen Kaufkraft noch zu wenig min 10 besser 12 bei beibehaltung der Kaufkraft, welche übrigends nicht durch die normalen Menschen beeinflussbar ist, sondern eher durch die Geschäfts- sowie Zentralbanken gesteuert wird.

Allein das wir eine jährlich gewollte Inflation haben ist ein unging und zeigt auf das eine Währung kein Wertspeicher, kein Wertmaßstab und auch kein Tauschmittel ist.


...der Mindestlohn sollte mM nach so hoch sein,daß jemand der 45Jahre bezogen hat einen Rentenanspruch über Hartz 4 Niveau hat.

...erst dann lohnt es sich um 5.00 Uhr aufzustehen.


Das sag mal einem ehemaligen Milchbauern, der jetzt Bauernrente von der landwirtschafltichen Alterskasse bekommt. Der war so blöd und ist jeden Morgen um 5 Uhr aufgestanden, 45 Jahre lang. Ich habe das Gefühl, hier diskutieren nur noch Sozialneider und Gewerkschafter mit, ist doch eigentlich ein landwirtschaftliches Forum. Wenn man Arbeitgeberinteressen verteidigt, wird mal gleich als geldgieriger Ausbeuter beschimpft. Das klingt wie ein Trillerpfeifenkonzert bei Streiks und hat nichts mit einer sachlichen Auseinandersetzung zu tun.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Piraterie » Mi Nov 27, 2013 13:59

Kyoho hat geschrieben:
angus25 hat geschrieben:
kalumet hat geschrieben:
Vorallem ist 8.50 bei der derzeitigen Kaufkraft noch zu wenig min 10 besser 12 bei beibehaltung der Kaufkraft, welche übrigends nicht durch die normalen Menschen beeinflussbar ist, sondern eher durch die Geschäfts- sowie Zentralbanken gesteuert wird.

Allein das wir eine jährlich gewollte Inflation haben ist ein unging und zeigt auf das eine Währung kein Wertspeicher, kein Wertmaßstab und auch kein Tauschmittel ist.


...der Mindestlohn sollte mM nach so hoch sein,daß jemand der 45Jahre bezogen hat einen Rentenanspruch über Hartz 4 Niveau hat.

...erst dann lohnt es sich um 5.00 Uhr aufzustehen.


Das sag mal einem ehemaligen Milchbauern, der jetzt Bauernrente von der landwirtschafltichen Alterskasse bekommt. Der war so blöd und ist jeden Morgen um 5 Uhr aufgestanden, 45 Jahre lang. Ich habe das Gefühl, hier diskutieren nur noch Sozialneider und Gewerkschafter mit, ist doch eigentlich ein landwirtschaftliches Forum. Wenn man Arbeitgeberinteressen verteidigt, wird mal gleich als geldgieriger Ausbeuter beschimpft. Das klingt wie ein Trillerpfeifenkonzert bei Streiks und hat nichts mit einer sachlichen Auseinandersetzung zu tun.



..blupp...neider....bluppp...Interessen...blupp

Haben doch alle die gleichen Interessen, und zwar gut Leben zu können. Versteh das mal.
Das hat in keisnster weise etwas mit Neid zu tun. Das was du drischt sind die Phrasen die dir von Politikern immer und immer wieder erzählt werden. Das was du hier schreibst bringt keinen Erkenntnissgewinn sondern ist das gewühle im immer gleichen Dreck.
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Ferengi » Mi Nov 27, 2013 17:16

Kyoho hat geschrieben:
Das sag mal einem ehemaligen Milchbauern, der jetzt Bauernrente von der landwirtschafltichen Alterskasse bekommt. Der war so blöd und ist jeden Morgen um 5 Uhr aufgestanden, 45 Jahre lang.


Jetzt bediene ich mich mal deiner Argumentationsweise:
Selber schuld.
Hättest ja was gescheites lernen können!
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Piraterie » Mi Nov 27, 2013 23:48

Ach, und zum Thema Neid zitiere ich doch mal den Franzl ;-)

Korruption ist, wenn man für Geld arbeitet. Wir werden alle zur Korruption gezwungen, damit man nämlich keine Argumente findet, gegen die Korruption im großen Stil zu sein ist, weil dann nennt man das Neid. Weil wir alle zur Korruption gezwungen werden, kann man mit diesem Neid-Argument kontern, um das politisch auszuhebeln. Das ist klassische Dialektik. Es ist so ein Schnäppchen, das zu widerlegen. Man muss nur die Sprache verstehen. Videovortrag von Dr. Franz Hörmann
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Kyoho » Do Nov 28, 2013 21:44

Langzeitarbeitslose und Azubis sollen auch nach 2017 unterhalb des Mindestlohnes beschäftigt werden können. Auch wenn sich die Linken von der SPD da drüber aufregen, werden noch weitere Ausnahmen vonnöten sein: Rentner, Schüler, Saisonarbeiter, Boten, Wachdienste.
Andernfalls wird man bestimmte Berufsgruppen zukünftig nicht mehr auf Stundenbasis sondern auf Leistungsbasis bezahlen müssen. Wer genug leistet, der kommt auch deutlich über den Mindestlohn, wer unterdurchschnittlich ist, der bleibt drunter. Das wäre nur gerecht den Fleißigen gegenüber. Politik hat nicht das Recht, Millionen Arbeitsplätze aufs Spiel zu setzen, wir brauchen keinen Mindestlohn, der nur bis zur fristgerechten Kündigung bezahlt werden kann oder wenn die Firma dran pleite geht.
Aber noch ist es nur Geschacher und nichts wird bekanntlich so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Sobald der flächendeckende gesetzliche Mindestlohn aber auf die Gesetzesvorlage kommen sollte, sind die Tarifpartner gut beraten, dagegen Klage bei Verfassungsgericht einzureichen um sich nicht die Tarifautonomie durch staatliche Willkür verwässern zu lassen.

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/mindestlohn-debatte102.html
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Piraterie » Do Nov 28, 2013 22:18

Kyoho hat geschrieben:Langzeitarbeitslose und Azubis sollen auch nach 2017 unterhalb des Mindestlohnes beschäftigt werden können. Auch wenn sich die Linken von der SPD da drüber aufregen, werden noch weitere Ausnahmen vonnöten sein: Rentner, Schüler, Saisonarbeiter, Boten, Wachdienste.
Andernfalls wird man bestimmte Berufsgruppen zukünftig nicht mehr auf Stundenbasis sondern auf Leistungsbasis bezahlen müssen. Wer genug leistet, der kommt auch deutlich über den Mindestlohn, wer unterdurchschnittlich ist, der bleibt drunter. Das wäre nur gerecht den Fleißigen gegenüber. Politik hat nicht das Recht, Millionen Arbeitsplätze aufs Spiel zu setzen, wir brauchen keinen Mindestlohn, der nur bis zur fristgerechten Kündigung bezahlt werden kann oder wenn die Firma dran pleite geht.
Aber noch ist es nur Geschacher und nichts wird bekanntlich so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Sobald der flächendeckende gesetzliche Mindestlohn aber auf die Gesetzesvorlage kommen sollte, sind die Tarifpartner gut beraten, dagegen Klage bei Verfassungsgericht einzureichen um sich nicht die Tarifautonomie durch staatliche Willkür verwässern zu lassen.

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/mindestlohn-debatte102.html



Hast du das irgendwo abgeschrieben? Bei unserer allseits geliebten KSEP? Du bist ja voll drin in der Sprachverwirrung der Politikdarsteller^^.
Wer bestimmt welche Leistung wieviel wert ist? Warum sollten Wachdienste ausgenommen werden? Ist das etwa keine sinnvolle Leistung die erbracht wird?

Warum sollten Langzeiterwerbslose weniger Geld bekommen?

Ich möchte bitte keine Politikhohlphrasen hören, die bekomme ich schon immer im Radio mit. Denk doch mal nach.

Und außerdem, merkst du nicht in deinem eigenen Text, das du selbst alle möglichen Gruppen gegeneinander auspielst?
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Re: Mindestlohn: Linke linkt Merkel

Beitragvon Ferengi » Do Nov 28, 2013 23:08

Am 28. November 2013 um 16:39 von Hassknecht
Die nächste Meldung - Streit beendet!


Union und SPD haben sich auf einen allgemeinverbindlichen, flächendeckenden, deutschlandweiten Mindestlohn von 8,50 Euro geeinigt. Von der Regelung ausgeschlossen sind lediglich Geringverdiener und alle anderen, die weniger als 8,50 Euro die Stunde verdienen.


Genau SO wird es leider kommen. :roll: :roll:
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