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Mutterkühe: Raufenfütterung im Winter?

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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136 Beiträge • Seite 7 von 10 • 1 ... 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10
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Re: Mutterkühe: Raufenfütterung im Winter?

Beitragvon Qtreiber » Mi Nov 23, 2016 9:22

Manfred, ich finde dein "über den Tellerrand hinausschauen" klasse !
Teddy Bär hat geschrieben:Naja das Bild vom 11Juli.
Für dich und dein System mag das ja passen und gut funktionieren. Aber wenn das meine Wiese wäre, da würde ich mich jedesmal ärgern wenn ich vorbeifahre und das ansehen muss.

Ich gehe mal davon aus, dass mit sich ändernden Zeiten sich auch das Denken der Landwirte anpassen muss.
Beispiel: In der Vergangenheit wurden hier die Wegrandstreifen von der Gemeinde zum Abhüten verpachtet. Als sich die Zeiten änderten, hat wohl mancher alte Bauer auch Tränen in den Augen bekommen, wenn er das nun dort vergammelnde Futter gesehen hat. Heute weint wahrscheinlich niemand mehr.
Wenn sich Parameter verändern, müssen Denkweisen sich anpassen, will man weiter erfolgreich sein.
Qtreiber
 
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Re: Mutterkühe: Raufenfütterung im Winter?

Beitragvon Manfred » Mi Nov 23, 2016 9:35

Ich will ja niemandem etwas aufzwingen.
Mein Vater hat anfangs auch geschimpft, wegen des "Futterverlustes".
Und es gibt alte Bauern hier, die würden mir keinen m2 verpachten, weil meine Flächen zeitweise nicht so aussehen, wie sie sich das vorstellen, sprich kurz abgefressen und noch jedem Beweiden nachgemäht etc.

Als ich die Bedeutung einer guten Bodenbedeckung für das Wachstum, den Schutz des Bodenlebens in den oberen mm, die Temperaturkurve an der Bodenoberfläche, den Wasserhaushalt etc. noch nicht verstanden hatte, wäre ich auch nicht auf solche Ideen gekommen.
Aber wenn ich mir ansehe, was die Leute erreiche, die damit schon länger arbeiten, sowohl was den Futterertrag als auch was die Kosten und Gewinne angeht, da muss ich noch verdammt viel lernen.

Hier noch ein Bild vom 19. August, also nach 39 Tagen.
Bild

Zum Vergleich ein Foto der direkt angrenzenden Fläche (nur Zaun dazwischen), ebenfalls Weide, vom 04.08.
Dort habe ich am 22.06. Silo gemäht. Die Fläche hatte also bis zu dem Bild 43 Tage und (wenn ich mich recht erinnere) mehr Regen.
Bild

Durch die Zeitverschiebung zwischen den Nutzungen natürlich kein sauberer Vergleich. Die Bildern zeigen aber ziemlich gut, was meine bisherigen Beobachtungen und Vergleiche unter dem Strich ergeben haben. Da steckt Potential drin. Ich werde weiter dran bleiben.
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Re: Mutterkühe: Raufenfütterung im Winter?

Beitragvon take_it_1999 » Mi Nov 23, 2016 10:34

Hallo,

@Manfred:
Ich freue mich immer wieder über deinen Idee und Post - vor allen Dingen regst du zum nachdenken an. Bezüglich deines Trampelmulches habe ich doch noch eine Frage.

Wir haben sowas ähnliches schon versucht, aber wie bekommst du den so schön runtergetrampelt. Bei uns wird wenn wirklich getrampelt wird, immer eher selektiv getrampelt. Fährst du nachher nochmal mit einer Wiesenwalze drüber?

Achso würdest du das Buch von Greg Judy empfehlen?

Danke Gruß
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Re: Mutterkühe: Raufenfütterung im Winter?

Beitragvon Teddy Bär » Mi Nov 23, 2016 11:21

Die Bilder sind schön, man sieht natürlich dass du keinen Stickstoff düngst.
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Re: Mutterkühe: Raufenfütterung im Winter?

Beitragvon Bodenseefarmer » Mi Nov 23, 2016 11:33

http://www.sare.org/Learning-Center/Multimedia/Videos-from-the-Field/Sustainable-12-Aprils-Dairy-Grazing
Hier ist einer der Manfreds Ziel des ganzjährig guten Futters und der stehenden Reserven auf einem ganz anderen Weg versucht zu erreichen. Das ist wahrscheinlich der Weg der einem Deutschen Durchschnittslandwirt eher gefällt :wink:
Ansonsten habe ich in meiner Vergangenheit gelernt, dass es in dem ganzen Weidethema recht viele Ideologiebesessene Speaker gibt, die ein etwas anderen Blick auf die Welt haben, und wenn jemand erwähnt dass das was man sieht oft deutlich von dem was erzählt wird abweicht, sind fast immer die Landwirte, das Wetter, die Tiergenetik oder sonst irgendwelche Umstände schuld. Das soll jetzt aber nicht heißen dass Weide in jeglicher Form auch immer keine Daseinsberechtigung hat, ich bin nur immer etwas vorsichtig wenn irgendwelche schlauen Berater etc. die selbst keine Tiere haben und in einem anderen Teil der Welt leben hier her kommen und die absolute Revolution prophezeien.

Und wenn man Mutterkühe mit Siloballen füttert ist man selbst schuld wenn einen die Kosten auffressen und das auch noch bei einem Verfahren mit deutlich schlechterer Silierqualität als im Fahrsilo.
Ein Silohaufen zum Selbstfressen ist z.B. extrem arbeitsextensiv und Kostengünstig. Am ende entscheiden aber absolut immer die betrieblichen Gegebenheiten und dass was dem Landwirt am meißten Freude bereitet über das für den Betrieb beste Sytem
Traktorfahren mit Bodenseeblick ist ein Genuss
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Re: Mutterkühe: Raufenfütterung im Winter?

Beitragvon Halbhorst » Mi Nov 23, 2016 12:09

Silohaufen zum Selbstfressen wird aber nur auf Acker gehen .
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Re: Mutterkühe: Raufenfütterung im Winter?

Beitragvon Manfred » Mi Nov 23, 2016 13:14

@take_it_1999:
Ob du den Mulch platt auf den Boden bekommst hängt hauptsächlich von der Tierdichte auf der Fläche ab.
Wenn du nicht genug Material auf den Boden kriegst, muss du die zugeteilte Fläche verkleinern und dafür öfter Umtreiben.
Ian Michtell-Innes in Südafrika macht mit seinen leichten Rindern (die Kühe wiegen so 400 bis 450 kg) über 2 m hohes Elefantengras mit 1 cm dicken Stängeln platt. Die arbeiten dafür mit Tierdichten von über 1000 / ha und 10 Zuteilungen am Tag. Wenn das überständige Gras irgendwo extrem hartnäckig ist, geht das auch mal auf 5000 Tiere / ha und Zuteilung alle 15 min hoch.
So weit muss man es bei uns nicht treiben. Aber wenn du stark überständiges Gras mit harten Stängeln auf den Boden bringen willst, kann es schon sein, dass du täglich oder auch 2 x am Tag zuteilen musst.
Die letzten Jahre haben sich die Batt-Latch-Toröffner weit verbreitet. Das sind elektrische Öffner mit Zeitschaltuhr. Die Leute bereiten dann in einem Aufwasch mehrere Parzellen vor und lassen sie zeitgesteuert öffnen.
https://www.youtube.com/watch?v=pep4aH1U3Ns
An ganz hartnäckigen Stellen kann man auch nachhelfen, indem man die Tiere anlockt. z.B. den Mineral-Leckeimer dort hinstellen oder einen dicken Ast mit Laub dran etc.

Die Bücher von Greg Judy habe ich selbst noch nicht gelesen (Mein Lese-Berg wird irgendwie nicht kleiner...), aber schon diverse Vorträge von ihm gesehen und Artikel von ihm gelesen. Und auch Zeug über seine Bücher.
Deshalb meine ich, sie auch so mit gutem Gewissen empfehlen zu können. Bei ihm in Missouri ist das Klima zwar ein paar Grad wärmer und die Niederschläge weniger als hier, aber von der der verfügbaren Holistic Planned Grazing Literatur dürften seine Bücher das sei, was unseren Bedingungen an nächsten kommt.
Sein erstes Buch war "No Risk Ranching". Darin stellt der seine Beweidungsmethoden vor.
Sein zweites Buch "Comeback Farms" baut darauf auf. Darin beschreibt er u.A. wie er sein System um Schafe, Ziegen und Schweine erweitert hat.

Auch für unser Klima interessant ist der Savory-Vorläufer André Voisin aus Frankreich. (Er war auch mal einige Zeit in Bonn tätig, hat in D aber kaum Beachtung gefunden.)
Allan Savory hat vor Jahren das Buch von Andre Voisin auf Englisch wieder auflegen lassen, unter dem Titel "Grass Productivity"
Auf der Arbeit von Voisin bauen die Management-Methoden in Neuseeland und Brasilien weitgehend auf.
Auch das Buch von Bill Murphy "Greener pastures on your side of the fence" geht in diese Voisin-Richtung.

Das neue Buch von Allan Savory selbst ist in den USA raus, lässt in Europa aber noch auf sich warten. Habe neulich die Info erhalten, dass meines erst im Januar eintreffen soll. "Holistic Management. A Commonsense Revolution to Restore Our Environment."
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Re: Mutterkühe: Raufenfütterung im Winter?

Beitragvon Fassi » Mi Nov 23, 2016 13:27

Wie siehts eigentlich mit Wildschaden beim Trampelmulch aus. Gelegentlich haben mal Schafweiden von mir so ausgesehen, mit dem Erfolg, dass sich darunter Mäuse und anderes Getier angesammelt haben und mir die Schweine im Herbst und Winter die Wiesen umgedreht haben. Und beim verstorbenen Schäfer vor Ort sahs ähnlich aus.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Mutterkühe: Raufenfütterung im Winter?

Beitragvon Manfred » Mi Nov 23, 2016 13:56

Teddy Bär hat geschrieben:Die Bilder sind schön, man sieht natürlich dass du keinen Stickstoff düngst.


Ja. Ich bezahle aber auch keinen Stickstoff.
Für sich allein genommen sagen die Bilder natürlich wenig aus. Wer intensiv fährt und mehrmals im Jahr mit Gülle oder Mineraldünger drüber geht und nicht weidet sondern nur mäht, der mag über den Futterertrag nur milde lächeln (von Leuten mit besseren Böden und besserem Klima ganz abgesehen), hat dafür aber eine ganz andere Kosten-Dimension.
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Re: Mutterkühe: Raufenfütterung im Winter?

Beitragvon Manfred » Mi Nov 23, 2016 14:12

Fassi hat geschrieben:Wie siehts eigentlich mit Wildschaden beim Trampelmulch aus. Gelegentlich haben mal Schafweiden von mir so ausgesehen, mit dem Erfolg, dass sich darunter Mäuse und anderes Getier angesammelt haben und mir die Schweine im Herbst und Winter die Wiesen umgedreht haben. Und beim verstorbenen Schäfer vor Ort sahs ähnlich aus.

Gruß


Da kann ich nichts zu sagen, weil meine Zäune das ganze Jahr unter Strom stehen. Habe nur selten mal einzelne Wildschweine in der Weide und die stellen nicht viel mehr an, als ein paar Fladen umzudrehen.
Oberhalb der Weide habe ich eine nicht gezäunte Fläche am Wald (normale Heuwiese, ohne Mulch) die jedes Jahr regelrecht gepflügt wird...
Aber mein Onkel beobachtet auch, dass auf seinen Ackerflächen mit den vielen Regenwürmern die Sauen öfter unterwegs sind als bei den Nachbarn. Kann also gut sein, dass diese Flächen attraktiver werden für die Schweine. Wobei man den Mulch ja im Sommer erzeugt und er dann auch relativ schnell abgebaut wird. Eine erhöhten Mäusebesatz konnte ich auf dieser Fläche bisher nicht feststellen. Aber sowas schwankt ja auch von Jahr zu Jahr. Da kann ich nur weiter beobachten.
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Re: Mutterkühe: Raufenfütterung im Winter?

Beitragvon Manfred » Mi Nov 23, 2016 19:47

Bodenseefarmer hat geschrieben:http://www.sare.org/Learning-Center/Multimedia/Videos-from-the-Field/Sustainable-12-Aprils-Dairy-Grazing
Hier ist einer der Manfreds Ziel des ganzjährig guten Futters und der stehenden Reserven auf einem ganz anderen Weg versucht zu erreichen. Das ist wahrscheinlich der Weg der einem Deutschen Durchschnittslandwirt eher gefällt :wink:


Danke für den Link!
Habe das Video jetzt angesehen. Ist natürlich ein eher (kosten)intensives System, es gibt aber viele Überschneidungen.
Z.B. dass er die Tiere nur "die oberen Hälfte" der Pflanzen fressen lässt. Das ist genau das, was man beim HPG in den Phasen schnellen Pflanzenwachstums macht. Die Tiere schöpfen dann quasi die Sahne ab und leisten entsprechend.
Sein Mulchverfahren vor und nach der Saat, wodurch er den schnellen Wiederaustrieb des Bestandes abschlägt und so dem Bestand seine Reserven und damit seinen Wachstumsgeschwindigkeits-Vorsprung nimmt, um die neue Saat zu fördern, passt sehr gut ins Thema.
Ich habe das dieses Jahr durch gezielte Überweidung vor der Saat versucht. Ich hätte danach aber noch einen oder zwei Schröpfschnitte machen sollen...
C4-Pflanzen zum Überbrücken des Sommer-Wachstumslochs in den Bestand zu säen, habe ich auch schon überlegt. Das hebe ich mir aber auf, bis ich den Rest halbwegs im Griff habe. Mit Hirsen und dicht gesätem Mais wäre da sicher einiges möglich, wenn es gelingt, diese Pflanzen mit wenig Aufwand gegen den Bestand durchzusetzen.
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Re: Mutterkühe: Raufenfütterung im Winter?

Beitragvon Bodenseefarmer » Mi Nov 23, 2016 21:36

Halbhorst hat geschrieben:Silohaufen zum Selbstfressen wird aber nur auf Acker gehen .

Ich dachte eher an Beton und daneben eine Liegehalle :wink:
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Re: Mutterkühe: Raufenfütterung im Winter?

Beitragvon Daniel Setz » Mi Nov 23, 2016 23:42

Hallo!

Freue mich sehr über die vielen Interessanten Beiträge :D

Würde aber den Blick gerne noch mal auf meine konkrete Situation lenken (ca. 20 Viecher auf 16 Hektar arrondiertem Dauergrünland rund um den Hof).

Ich denke da ist die Fütterung mit stehendem Futter über den ganzen Winter keine Alternative. Kann mir das nicht vorstellen, da im Winter ja nichts nachwächst...

Wenn ich eine Fläche von mehren Hektar z.B. ab dem Sommer komplett schone und dort das Futter für den Winter stehen lasse, muss das Gras ja erst mal trotz Frost usw. "essbar" bleiben. Wenn es zu lang in den Winter geht, denke ich dass es sich umlegt, schimmelt usw.
Da bräuchte man schon das genaue Maß, dass das Gras stehend und gesund bleibt.

Und dann muss man täglich zuteilen, damit keine großen Flächen plattgetrampelt und "vollgeschissen" werden ohne dass die Tiere ordentlich auffressen.

Ich lasse mich gerne belehren, aber ich bin da sehr unsicher...

Im Moment benutze ich die Mistplatte mit Viereckraufe als befestigten Fressplatz. Die Tiere kriegen jeden Tag einen Rundballen Heu, da stehen sie auf Beton und fressen sich schon mal halbwegs satt. Die angeschlossene Weide von 4 ha nutzen sie gerne, laufen rum, legen sich dort hin und knabbern an dem Gras das dort noch steht. Aber trotzdem ist jeden Tag der Ballen leer, die große Masse finden sie dort also nicht mehr um die Jahreszeit.

Ich werde jetzt mal probieren was passiert - so lange die Wiese im Bezug auf Trittschäden usw. gut aussieht, lasse ich es so laufen. Wenn die Mistplatte zu dreckig wird, schiebe ich sie mal mit dem Radlader sauber. Aber wenn es nicht mehr geht (Schlamm, nasse frierende Tiere) kann ich sie nur in meinen alten Anbindestall einstallen im Moment...

Ist nicht prickeln und vielleicht kommen wir ja ohne aus :D
Resi, i hol' di mit meim Traktor ab!
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Re: Mutterkühe: Raufenfütterung im Winter?

Beitragvon matek » Do Nov 24, 2016 9:15

@ Manfred

Was mich mal Interessieren würde mich machst du das mit dem Weidezaun, wenn zu so lange den ersten Schnitt weidest. Da bist ja nur am Freimähen oder?
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Re: Mutterkühe: Raufenfütterung im Winter?

Beitragvon Manfred » Do Nov 24, 2016 9:56

Du meinst den Trampelmulch-Versuch?
Das war der 2. "Schnitt".
Die Tiere sind ja das ganze Jahr draußen. Da ist der erste Durchgang je nach Fläche relativ früh.
Durch die hohe Tierdichte bei kurzer Beweidungsdauer fressen sie auf den Versuchsflächen den Zaun ziemlich sauber aus.
Nachmähen muss ich eher auf den restlichen Flächen. Das mache ich idR 1 x im Jahr auf ca. 1/3 der Zaunlänge (in den Bereichen, wo der stärkste Bewuchs ist), wenn ab Mitte Juni das stärkste Wachstum rum ist.
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