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Du erinnerst Dich?heinzi the chicken hat geschrieben:Ich weiss auch nicht, wie man immer nur Hühner als Beispiel nennt. Die sterben einem weg, wie die Ratten. Rinder sind absolut problemfrei. (post587855.html#p587855)
SHierling hat geschrieben:Du erinnerst Dich?heinzi the chicken hat geschrieben:Ich weiss auch nicht, wie man immer nur Hühner als Beispiel nennt. Die sterben einem weg, wie die Ratten. Rinder sind absolut problemfrei. (post587855.html#p587855)
SHierling hat geschrieben:Und hier geht es nicht um menschliches Versagen bei der ansonsten tiergerechten Haltung, oder um technisches Versagen, hier geht es darum, daß die Planung der gesamten Anlage schon untauglich ist - da ist das "Versagen" schon vorprogrammiert und mehrfach (http://www.animal-health-online.de/gros ... det/10736/) nachgewiesen.
Und sowas muß man nicht wiederholen.
Die Abkalberate liegt aufgrund der Zwillingsgeburten bei 105 % , da nicht
tragende Kühe im Winter und im Frühjahr gemerzt werden. Die Verlustrate bei
den Kühen liegt bei 3,42 % , bei den Kälber bei 12,03 %. Die Totgeburtenrate
liegt bei 3,51 %. Die Produktivität beläuft sich damit auf 89 % bei einer
Repositionsrate von 26,23 %.
heinzi the chicken hat geschrieben:Oh ja, jetzt sind 4 Tiere verendet.Wieviele waren insgesamt da?
Du weisst hoffentlich, dass es eine Durschnittsberechnung gibt, in der man die toten Tiere aller solcher Projekte als Durchschnitt berechnet , und nicht einen Betrieb alleine als Grundlage für diseses System sehen sollte.
MFG
M
Du weisst hoffentlich, dass es eine Durschnittsberechnung gibt, in der man die toten Tiere aller solcher Projekte als Durchschnitt berechnet , und nicht einen Betrieb alleine als Grundlage für diseses System sehen sollte.
SHierling hat geschrieben:Du weisst hoffentlich, dass es eine Durschnittsberechnung gibt, in der man die toten Tiere aller solcher Projekte als Durchschnitt berechnet , und nicht einen Betrieb alleine als Grundlage für diseses System sehen sollte.
Klar. Und wie sehen die Deiner überragenden Kenntnis nach aus? Immer her mit den Zahlen!
heinzi the chicken hat geschrieben:SHierling hat geschrieben:Du weisst hoffentlich, dass es eine Durschnittsberechnung gibt, in der man die toten Tiere aller solcher Projekte als Durchschnitt berechnet , und nicht einen Betrieb alleine als Grundlage für diseses System sehen sollte.
Klar. Und wie sehen die Deiner überragenden Kenntnis nach aus? Immer her mit den Zahlen!
Ich warte darauf, dass du die hier veröffentlichst! Ich weiss nicht wo es die gibt.....
SHierling hat geschrieben:
Ich kenne kein einziges Projekt dieser Art, das so funktioniert wie hier oben angedacht, und wenn DU hier behauptest, es gäbe welche, und sogar solche, die Deinen Schnitt runterrechnen, dann sieh zu, daß Du Belege bringst.
heinzi the chicken hat geschrieben:Das kann ich nicht, ich will mit meiner Diskussion auch nur sagen, dass überall Tiere hopps gehen ob Bio oder Konvi, Intensiv oder extensiv.....mal mehr mal weniger.....
Ist nicht ok, aber erstens Lebensmittelproduktion, und zweitens ja kein (erst recht) Grund, noch mehr Tiere verrecken zu lassen - oder wie wolltest Du das interpretiert haben? Weil 40 Mio Hähnchen in sekunden getötet und dann als Tierfutter genutzt werden, dürfen egalwieviel Rinder rein mal eben so, sinn und zwecklos und aus Spaß irgendwo in der Gegend rum verhungern?Und was ist hiermit? Ist das ok? http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/m ... 87050.html
SHierling hat geschrieben:Also ich kann von "Mühe" nichts erkennen - was hier aufgelistet wird, sind doch bloß Ausflüchte, Ablenkungsmanöver und immer weniger Fakten.
SHierling hat geschrieben: DIe "Selektionsdebatte" ist die Grundlage für Dein Reservat, denn mit der Art der Selektion steht und fällt das Gelingen oder eben Mißlingen.
SHierling hat geschrieben:Angefangen hattest Du mit der Behauptung, da würden irgendwelche Bullenkämpfe stattfinden. Das ist schon mal Quatsch,
SHierling hat geschrieben:das ist Fitness, nicht Selektion,
SHierling hat geschrieben:Bullenkämpfe sind nicht tödlich.
SHierling hat geschrieben:Dann waren wir immerhin schon so weit, daß Selektion über Nahrungsmangel und Kälte stattfindet, Seuchen wolltest Du ja nicht wahrhaben. Wieviel % jeden WInter rechnest Du da an?
Und wieviel % sollen Deine "Prädatoren" selektieren?
SHierling hat geschrieben:Du hast überhaupt nicht kapiert, worum es geht. Es geht nicht um "einwandernde Großtiere", es geht um Marderhunde, Waschbären & Co. Diese Tiere fallen ins Nahrungspektrum Deiner Wölfe, die dann weniger Rinder und Ponys fressen, . Die Populationen dieser Neozoen haben sich in den letzten 10 Jahren extrem vergrößert , und warum sollte ein Wolf sich mit einem Wisent anlegen wenn er billig an jeder Ecke Enok bekommen kann?
SHierling hat geschrieben:Das selbe Problem, nur umgekehrt, gilt für Neophyten: warum sollte ein Rind, erst recht ein Heckrind, das seiner Zuchtgeschichte nach eben KEIN Zäh-Äser mehr ist und KEINE Knospen frißt, Deine Landschaft "offenhalten", wenn die Nahrung aus Herkulesstauden besteht? Das fressen diese Tiere nun mal nicht - in der Folge hast Du Massenvermehrung >> Dominanzbestände, Ende Gelände. Kann man überall da sehen, wo nur eine einzige Pflanze davon steht und die Fläche nicht intensiv bewirtschaftet wird.
SHierling hat geschrieben:Nächstes Beispiel JKK: das bildet Massenbestände, wenn nicht bewirtschaftet wird, aber es wird gefressen, vor allem in Notzeiten. Nur - ist es leider giftig. Wie stellst Du DIr das Management in dieser Hinsicht vor in Deinerm Reservat?.
SHierling hat geschrieben:Der Unterschied zwischen Hausrind und Wildrind liegt doch nicht in der Milchleistung, und auch nicht im Fell, ( das eben ist Bambi-Syndrom).
SHierling hat geschrieben: Die Domestikation führt zu kleineren Gehirnen, verändertem Verhalten, vor allem verändertem Futteraufnahmeverhalten, zu veränderter Futterselektion
SHierling hat geschrieben:(siehe oben, Hausrinder weiden eben freiwillig keine Knospen mehr ab und das Gen dafür kommt auch nicht wieder!) , zB auch zu Asaisonalität, das sind die Sachen, die für Deine Vorstellungen relevant sind. Es redet hier keiner von Leistungszucht, sondern von Domestikation.
SHierling hat geschrieben: Deine CHillingham-RInder haben zB extrem viel kleinere Köpfe bekommen durch die Inzucht, und wenn ich das richtig sehe, gibt es gerade eben noch 80 Tiere, die Rasse ist also tot,
SHierling hat geschrieben: wenn man sie weiterhin sich selbst überläßt. Darüberhinaus (als Folge dessen) sind die Tiere - wie man inzwischen weiß - nahezu genetisch identisch. Sie haben also überhaupt keine Chance mehr, sich an "veränderte Bedingungen" anzupassen
SHierling hat geschrieben:und entsprechen - züchterisch gesehen - also viel eher dem Pudel, den Du oben so "verdammt" hast, als ausgerechnet den Heckrindern.
SHierling hat geschrieben:Bewirtschaftung macht Selektion unter den Gräsern und Kräutern, und nur die Harten komm inn Garten. DIE bilden dann Dominanzbestände, und das auch in Deinem Park. Kannst Du in so ziemlich JEDEM Gebiet in D sehen, wo das versucht wurde. Überwiegend entstehen Wüsten aus Brennesseln und Disteln, in denen sich Deine Rinder auch bloß PinkEye holen. (und btw ja, ich hab mir sogar schon 80ha angeguckt, auf denen 17 Jahre "nichts gemacht" wurde. Sah nett aus.)
SHierling hat geschrieben:Bei Deinen 700 RIndern/Wisenten rechnest Du mit wieviel Vererbern / Vatertieren, mit wieviel Nachwuchs je Vater, wie oft sollen sich die Vererber ablösen (= welche Linien denkst Du, entstehen), wieviel Selektion über Hunger und Kälte, wieviel Selektion über den Wolf, und dann kannst Du DIr den Inzuchtkoeffizienten über die nächsten 20 Jahre ja angucken, wenn Zu- und Abwanderung fehlen. (nur mal so als Vergleich: Bialowieza ist auf polnischer Seite ca 200km² groß. Da leben ~250 Wisente, und auch die müssen mit einem Zuchtprogramm betreut werden. Zusammen mit dem weißrussischen Teil des Parks und den Randgebieten kommt man auf fast 2000km² und 450 Wisente) Allein, um Deine 700 geträumten Viecher zusammenzubekommen und in Dein Winzig-Lager zu stopfen müßtest Du halb Europa ausplündern - und (sorry) ich bezweifele, daß DIr bei Deinen Kenntnissen jemand auch nur ein Stofftier anvertraut).
SHierling hat geschrieben:Und bei den Schweinen bitte das selbe - da fehlt auch noch jede Antwort dazu, wie Du die wieder loswerden willst - immerhin schafft man das heutzutage ja nicht mal mehr MIT Bejagung. Also leg los, wieviel Wölfe oder welche Seuchen willst Du da nehmen? Oder wie willst Du verhindern, daß die Schweine die Lebensgrundlagen Deiner Pflanzenfresser auffressen?
SHierling hat geschrieben:Yellowstone und Serengeti sollen NATUR ERHALTEN UND SCHÜTZEN.
SHierling hat geschrieben:Das ist richtig und wichtig für die genetische Vielfalt,
SHierling hat geschrieben:als Anschauungsmnaterial, für die Forschung, für alles mögliche.
SHierling hat geschrieben:Was Du in Deutschland schaffen willst, ist aber weder Natur, noch erhalten, sondern zu 100% künstlich angelegt.
SHierling hat geschrieben:Und dementsprechend sind die "Entdeckungen", die man da machen könnte, auch nicht anders als in jedem besseren Zoo, wenn sie nicht sowieso schon bekannt sind.
SHierling hat geschrieben:Zoos und Tierhaltung einzig zum menschlichen Vergnügen und als Spielzeug gibt es aber schon. Im Grunde läuft es doch darauf raus: Wisente, Rinder - auch Heckrinder - kannst Du DIr auch so angucken, wenn Du Wildpferde sehen willst, komm vorbei, hier laufen die Herdenweise rum, es gibt Wildschweine, Rehwild seh ich jeden Tag, wenn ich nach meinen Schafen gucke, Rotwild gibts, sogar Wölfe gibt es wieder.
SHierling hat geschrieben:Das einzige, was Dein "Schutz"gebiet von der vorhandenen Natur unterscheidet, ist das eingesperrt sein,
SHierling hat geschrieben: die Zwangsvergesellschaftung und das elende Verrecken. Und das ist nun mal "nur zu Deinem Vergnügen" nicht erlaubt.
SHierling hat geschrieben: Du unterscheidest nicht zwischen Haustier und Wildtier, Du kommst nicht mal auf die Idee, daß da Unterschiede sein könnten
SHierling hat geschrieben:die Futteraufnahme ist eins, das sich kaum noch verändert, da haben 80 Jahre Heckrinderzucht es nicht geschafft, den Tiere wieder das Knospenfressen "beizubringen"),
Die Zahlen waren grobe Anhaltspunkte um abzuschätzen, wie das ganze in etwa aussehen könnte und wieviel Wölfe das Gebiet ernähren könnte.SHierling hat geschrieben: die Zusammenhänge zwischen Bewirtschaftung einer Kulturlandschaft und den Folgen sind Dir offenbar nicht bekannt, das ist alles "egal", und ein Wald wird einfach "gerodet", und dann "paßt das schon". Was da wachsen soll, und woher das kommt, was dann da wächst (remember Pionierpflanzen / Robinie), ist Dir offenbar gar nicht geläufig, und Deine oben angenommen Zahlen für den Bestand sind - sorry - ja nicht mal im Verhältnis zueinander ausgewogen (wieso sollte es genau so viel Schweine wie Rinder geben? Wo gibts denn sowas "in der Natur" ?).
SHierling hat geschrieben:Ich hoffe, Du betreibst das ganze nur als Träumerei .
PS zu Deinen Kopien: es geht eben nicht um irgendwelche Landschaften aus dem Mittelalter. Es geht ganz konkret um das HIER UND JETZT. Wenn Du HIER UND JETZT ein Stück Acker oder Grünland nicht mehr bewirtschaftest - das kannst Du Dir jedes Jahr überall ansehen - dann entsteht eben NICHT eine "nette Blumenwiese, sondern um Deine Blumenwiese zu bekommen, mußt Du - je nach Boden unterschiedlich (aber den Boden hast Du oben ja auch schon wohlweislich ignoriert) gezielt die auflaufenden Kräuter wie zB Sauerampfer, Distel oder Rainsfarn bekämpfen, entweder mit gezielter Beweidung, oder mit PSM. Das Ganze sich selbst zu überlassen, KANN nicht funktionieren (wurde aber trotzdem schon oft genug versucht). Und wenn Du Quellen dafür brauchst, guckst Du zB in "Biologie der Kulturlandschaft". Oder in jedes Buch über Pflanzenbau, oder über BRache.
Qtreiber hat geschrieben:Gut, dass ich keine Steuern zahle.
SHierling hat geschrieben: Ich kenne kein einziges Projekt dieser Art, das so funktioniert wie hier oben angedacht, und wenn DU hier behauptest, es gäbe welche, und sogar solche, die Deinen Schnitt runterrechnen, dann sieh zu, daß Du Belege bringst.
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