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Schwarzkittel hat geschrieben:Shierling: Mir geht es vor allem um große Wildtiere, die man wenig scheu in ihrem Lebensraum beobachten kann.
Ob da nun Wald ist oder Offenland muss man sehen.
Und wenn du mal mal ehrlich bist. Weder ich noch du, vermutlich auch sonst kein Wissenschaftler hätte für möglich gehalten, dass auf 20 qkm 4000! Großtiere weiden können und der weitaus größte Teil auch noch über den Winter kommt (unabhängig von ethischen Einwänden). Vieles ist einfach nicht sooo klar.
Besonders komplex sind Räuber-Beute Beziehungen. Keiner kann (seit mindestens 12.000 Jahren) sagen, was ein "natürlicher Tierbesatz" Mitteleuropas ist
[/quote]Cairon: Dass die 500 qkm nicht einfach so machbar sind, ist mir klar. Ein Startgebiet von ca. 50 qkm (5000ha) müsste daher zeigen, ob ein solches Vorhaben sich Ansatzweise finazieren könnte. Möglicherweise könnte man auch einen Nationalpark in diese Richtung umwandeln. In Russland wäre sowas vermutlich noch schwerer durchzusetzen, da sehr viel gewildert wird.
Cairon hat geschrieben:Geh mal mit deinem Konzept zu Bank und frage nach den Millionen die Du für den Aufbau brauchst, mal sehen welcher Banker da einsteigt.
Ford8210 hat geschrieben:Hier ist jemand, der ein "Freigehege" von 500 km² entstehen lassen will. Dort sollen große Weidetiere und der Wolf angesiedelt werden. Das Gebiet wird umzäunt, damit keines der Tier auf einen Acker kann und der Wolf darin bleibt. Und zu guter letzt, soll das Gebiet mit den darin befindlichen Tieren sich selbst überlassen werden. Es soll dann wissenschaftliche Zwecken dienen und man soll Wildtiere beobachten können, die keine Scheu haben. Das ist der Traum dieser Person.
Mittlerweile sind wir so weit, daß es keine unberührte Landschaft mehr sein soll, sondern daß da täglich mindestens 345 Leute mit Autos durchfahren sollen. (...) . Auch soll auf einmal eine Bejagung unter bestimmten Umsdtänden stattfinden (...). Es soll durch die Beweidung mit großen Weidetieren ein Wald-Wiesen-Mosaik entstehen. (...)
.SHierling hat geschrieben:"wenig scheu" und "Wildtier" verträgt sich nun mal nicht, das ist Zoo, bzw Schaugehege. Wildtiere (eben drum heißen die so) entziehen sich nun mal Deiner Betrachtung, deswegen heißen die so
SHierling hat geschrieben:Wie gesagt, allein in Brandenburg gibt es ca 1 Million ha Wald und Heiden, und da arbeitet man gerade daran, einen "Biotopverbund" herzustellen, damit überhaupt das funktioniert, mit dem Wild, das es schon gibt (inkl Wölfen). Wenn da noch eine Handvoll Wisente ausgewildert werden, kein Problem, wäre ich sofort dafür.
SHierling hat geschrieben:Aber in einem Massentier-KZ von nur 5000ha wird das nie mehr als ein betreuter (und intensiv zu betreuender) Zoo.
SHierling hat geschrieben:Rechne das doch mal vernünftig! 50km² - das sind 7x7km plus Doppelzaun. Das reicht ja nicht mal, um den Verkehrslärm von draußen rauszuhalten! Geschweige denn kannst Du da drin rumfahren: Umfang sind um und bei 28km , macht einen Rundweg von sagen wir 30km, mit ein paar Kurven. 2h Fahrrad-Tour für Ungeübte, dann hast Du alles gesehen und jedes Vieh gestört. Bei 150 Autos alle 200m ein Auto. (Übrigens ist auch Streß bei Wild- und Haustieren bestens untersucht...)
SHierling hat geschrieben:Laß mich mal raten - Du bist sicher Lehrer, oder? Nicht mehr als Biologie - Schulwissen. Germanist käme auch noch in Frage, aber daß Du je irgendwas mit Natur zu tun gehabt hast, halte ich für ausgeschlossen.... BWLer auch, der Rechnung nach zu urteilen *G*
Ford8210 hat geschrieben:Das hier ist besser als Fernsehen.
Ford8210 hat geschrieben:Mittlerweile sind wir so weit, daß es keine unberührte Landschaft mehr sein soll, sondern daß da täglich mindestens 345 Leute mit Autos durchfahren sollen. Dazu müssen wieder Wege angelegt werden (Ist natürlich kein Eingriff in die Naturlandschaft). Auch soll auf einmal eine Bejagung unter bestimmten Umsdtänden stattfinden (Wäre dann ja auch kein Eingriff). Es soll durch die Beweidung mit großen Wiedetieren ein Wald-Wiesen-Mosaik entstehen (Was das sein soll, muß mir mal jemand erklären. Ich habe dabei in der Schule gefehlt). Am Anfang wäre auch Wald da (wird ausgeführt), aber der würde mit der Zeit nicht verschwinden, sondern er würde versteppen. Auch das muß mir mal einer erklären, daß der Wald nicht verschwindet, sondern nur eine Steppe entsteht. Hab ich da eine neue wissenschaftliche Erkenntnis nicht mitbekommen oder wurde im Zuge der Rechtschreibreform auch der Begriff "Steppe" geändert. Das ist ungefähr genauso, wie wenn ich sage: Der Luftballon ist, wenn er aufgeblasen wird nicht Rund. Er dann nur keine Ecken.
Ford8210 hat geschrieben:Schwarzkittel, kannst du mir mal sagen, was du dir täglich reinpfeifst? Das Zeug muß gut sein. Hätt´ich auch gern. Damit wäre mein Arbeitsleben mit Sicherheit erträglicher
Schwarzkittel hat geschrieben:Ich habmal ein paar Straßen (gelb), Fußwege am rand (schwarz getüpfelt) und Beobachtungstürme (grün) eingezeichnet um das ganze mal vorstellbar zu machen (jetzt wirds langsam wirklich freakig) Könnte mir im Maximalfall 60 km Streckennetz vorstellen und würde das ganze Shierling-Reservat nennen.
Ich muss allerdings noch mal ganz deutlich betonen, dass das mit dem befahrbaren Park auch mir sehr unrealistisch erscheint. Machbar ist wohl am ehesten ein Gebiet, das man von außen umwandert und durch Beobachtungstürme einsieht.
Das stimmt so nicht. Die Fluchtdistanz existiert weil Tiere bejagt werden. Im Schutzgebiet in Holland bin ich zu Fuß bis auf 20m an ein paar Hirschkühe gekommmen.
Dann eben hättest Du ein Schaugehege. Ohne natürliches Verhalten, denn das natürliche Verhalten von WIld ist scheu, auch ohne "Bejagung", dafür sorgen dann auch schon Deine Beutegreifer. Und zB an WIldschweine oder Bullen möchtest Du auch nicht wirklich "nah dran" kommen, erstens tut das weh, und zweitens hast Du keine Bäume mehr, auf die Du klettern kannst. Drittens zahlt Dir das keine wie auch immer geartete Versicherung - abgesehen davon, daß ich DIr an den Hals springe, wenn da Heerscharen von idiotischen Ohwieniedlichs an meinen Schafen vorbeilaufen. Sowas nennt sich STRESS, und deswegen sind zB in Afrika auch immer nur Teile der Schutzgebiete zugänglich. Für solche Teile ist Dein Gebiet aber zu klein. (Wie gesagt, Du kannst es überblicken, ohne Probleme, ist platt wie ein Pfannkuchen), 5m Deichhöhe reichen aus, um von Lenzen nach Dömitz zu gucken.Dieser Unterschied könnte es ermöglichen, dass man in dem Gebiet wandern könnte und vom Auto aus trotzdem sehr nahe an die Tiere heran käme. Daher ist wohl nicht ausgeschlossen, dass man das Gelände auf eigene Gefahr auch zu Fuss betreten dürfte.
Ich brauch da nicht hinzufahren, ich wohn da unverbaubar und naturgeschützt mittendrin. Mein Bestreben ist es, andere Leute hier ferne zu halten, damit das auch so bleibt - mir reichen die 70.000 Radfahrer jedes Jahr völlig.Na ja, wenn das mal fertig ist, fahr ich mal mit dir hin und wir schauen vom Beobachtungsturm aus rein. Vielleicht ist das ja schon fast das, was mir vorschwebt.
So ist es.Vermutlich könnte man die meisten Tiere bei diesen relativ kleinen Anfängen (50qkm) auch noch gut von Beobachtungstürmen und von Wegen am Rand aus sehen.
nope, veto, auf keinen Fall. Außerdem gibt es da schon Wege (einen, quer durch - und von dem aus kann man ALLES, wirklich jede Kuh und jedes Kalb, sehen.) Glaubs mir - ich hab da schon mal n Bus langfahren lassen mit Touris (Kraniche begucken), die haben sich nicht beschwert und alles gesehen..Trotzdem kann man das ganze mal durchspielen. Ein KFZ alle 200m klingt sehr viel. Ich denke aber ein Streckennetz von 40-60 km wäre vertretbar.
Diese ganzen Berechnungen sind natürlich völlig hypotetisch und alles andere als seriös. Angefangen von den wirtschaftlichen Ausfällen und endend bei irgendwelchen "möglichen" Streckennetzen sowie den potentiellen Einnahmen. Das sind ja nur grobe Spinnereien, ob man sich wenigstens im Bereich von Zahlen bewegt die irgendwie irgendwann vielleicht machbar wären.
Die ist durch menschliche Beweidung entstanden. Es gibt aber eine Hypothese, derzufolge auch Wildtiere, die nicht kurz gehalten werden Wälder auflichten können: http://de.wikipedia.org/wiki/Megaherbivorenhypothese
Nix besonderes, höchstens mal ein Hefeweizen
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