Cairon hat geschrieben:In vielen Naturschutzprojekten hat sich gezeigt, dass oftmals die Vielfältigkeit der Arten zurück gegangen ist, nach dem man die Flächen aus der Bewirtschaftung genommen hat. bestes Beispiel ist die Luneplate bei Bremerhaven. Da steht nur noch Reet, Bodenbrüter sind abgewandert und auch Niederwild gibt es dort auf Grund der Veränderungen in der Landschaft kaum noch. Vorhandene Arten werden bei einer Änderung der Umstände verdrängt.
Mit welchem Wissensgewinn rechnest Du? Ist das nicht eher nur eine Worthülse?
Wenn man es mal auf den Punkt bringt geht es dabei um die Erfüllung deines Traums und nichts anders und was ist mit Leuten die etwas anders träumen?
Wenn man nur die Nutzung beendet ist dies sicher häufig so. Wenn man viele große Weidetiere im Gebiet hat, muss das keineswegs so sein.
Und zum Wissensgewinn: Alles was wir hier diskutieren ist doch größtenteil unbelegt und unbekannt. In vielen Projekten scheinen Weidetiere die Flächen offen halten zu können. Aber was ist wenn der Wolf aufräumt? Vielleicht stimmt das mit den urtümlichen offenen Flächen doch nicht.
Und das stimmt. Ein Europäisches Wildreservat, in dem man Großssäuger beobachten kann, ist mein Traum. Und deshalb versuche ich möglichst viele Leute davon zu überzeugen, dass es machbar und erstrebenswert ist.
