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Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Welfenprinz » Sa Dez 05, 2015 21:29

ja, ist schon klar.
Aber grade LUV , der überhaupt nciht körperlich arbeitet, verzettelt sich in Kleinigkeiten und verweigert die abstrakte Ebene. :)
(tschuldigung, das musste jetzt sein)

Dem Begriff der Transformation konkreten Inhalt zu geben............ ist gar nicht so einfach, oder??
Das Werte, Massstäbe, Statussymbole, Leitinhalte sich in einer Gesellschaft verschieben und verändern in den Zeitläuften ist an sich normal.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Sa Dez 05, 2015 21:30

Pevo hat geschrieben:Philosophie V
Erforderliche Veränderungen zum „Business as usual“: Dringend erforderlich, auch LW Richtig, auch in der LW. Das ist ein Prozess, der schon Jahrzehnte im Gange ist, wobei die größten Fortschritte die vergangenen zwanzig Jahre bis vor kurzer Zeit erzielt wurden. Seit etwa fünf Jahren ist die größte Anstrengung der Landwirtschaft, ihre Errungenschaften gegen die Interessen der Öko-Dschihadsten zu bewahren, anstatt diese weiterentwickeln zu können
Methode: Dialog, Toleranz Ja, sofern das den Zielen nicht im Wege steht, ist das der richtige Weg. Man wird aber nie Leute in schlechter Absicht mitnehmen können.
Fehleinschätzung: Befindlichkeiten von Landwirten Was erwartet Pevo? Schließlich ist er als Ablöse des Buddelschiff-Herstellers der Fraktions-Chef aller Umweltsäue im Landtreff
Fehler: Erwartung eines konstruktiven Meinungsaustausches Die Natur reagiert nur auf Tatsachen. Auch auf Fehleinschätzungen.
Hauptvertreter: Pevo


Und genau daran reden jetzt schon seit 80 Seiten alle dran vorbei.

Du hast den Sinn des Themas nicht verstanden. Das Pevo-Thema existiert nur als Exempel, wie weit sich Menschen von ihren Lebensgrundlagen entfernen können, wenn sie in ihrem gesamten Leben nie damit zu tun hatten, und natürlich wie sie in allerbester Absicht den Planeten zerschlagen würden.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Sa Dez 05, 2015 21:36

Pevo hat geschrieben:
xyxy hat geschrieben:
H.B. hat geschrieben:Passt grad ins Thema: http://hessenschau.de/tv-sendung/video-8132.html

Tausend zusätzliche LKW-Kilometer um die Stadt herum machen die Luft dort sicherlich besser, als einmal durch. Man muss das Video (100 Sekunden) echt sehen. Grüne Dummheit ist ja nichts Neues, aber das Ausmaß ....

Pillepalle...
am 10. Dez (Tag der Menschenrechte) wird der Felix Rexhausen Platz eingeweiht... :gewitter:
die könnens einfach nicht lassen, pfui Teufel!

Lebenslanges lernen ist angesagt: Ich empfehle dsbzgl. erhöhte Anstrengungen um eine geistig-moralische Verarmung in Grenzen zu halten. Man kann seine Homophopie auch kultivierter äußern, besser noch: überdenken (s. lebenslanges Lernen)
Hier zwei Links zu Rexhausen:
http://www.blsj.de/medienpreis/felix-re ... sen-platz/
https://de.wikipedia.org/wiki/Felix_Rexhausen

falckensteinkeller, Pevo......Falckensteinkeller!!!!!!
Fifty shades of green
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Südbaden Bauer » Sa Dez 05, 2015 23:37

Pevo hat geschrieben:Eine Fachausbildung habe ich natürlich nicht. Aber es gibt bzgl. meiner berufl. Ausbildung/Aktivität relevante Übereinstimmungen was Ökologie betrifft. Man muss kein LW sein, um die Auswirkung der LW auf Ökosysteme zu hinterfragen bzw. zu erkennen. Um einen LW-Betrieb zuführen, ist die entsprechende Ausbildung dagegen zwingend. Die Anforderungen werden wegen der komplexen ökologischen und ökonomischen Zusammenhänge immer größer. Deshalb nimmt die Anzahl der akademisch gebildeten LW zu. Das begrüße ich.


Was hast du für eine Ausbildung? Gabs in deiner Familie mal LW? Oder woher hast du das Wissen?
Man muss als LW nicht unbedingt den akademischen Weg nehmen, um komplexe Zusammenhänge zu verstehen. Viele Wege führen nach Rom.
Aber mal ehrlich, du sagst, dass ein LW am besten akademisch gebildet sein sollte, jemand der von klein auf mit der Materie vertraut ist. Was müsstest du dann erst machen, das du annähernd auf dem gleichen Level wärst?

Pevo hat geschrieben:Das ist ein gravierender Irrtum. Er ist jedoch typisch für überwiegend körperlich tätige Menschen. Ein Zeichen der Unkenntnis. Das kann man den betreffenden LW nicht anlasten, das ist ein Versäumnis des Bildungssystems


Ich finds ja schon geil, im gleichen Forum wird mir einmal unterstellt, die fehlende nähe zum körperlich arbeitenden Volk , und zum anderen, fehlendes "akademisches" denken ( oder wie man das nennt).

Welfenprinz hat geschrieben:Aber grade LUV , der überhaupt nciht körperlich arbeitet, verzettelt sich in Kleinigkeiten und verweigert die abstrakte Ebene.


Deswegen können beide auch nicht in höhere Ebenen eintauchen. Beide verzetteln sich in ihren Gräben in unteren Ebenen. :mrgreen:

Pevo hat geschrieben:Vielleicht etwas zu missverständlich formuliert. Körperliche Arbeit soll damit nicht geschmälert werden, schließt natürlich geistige Kompetenz nicht aus. Im Kern ist die Aussage doch nicht so falsch - das ist zumindest meine Erfahrung.

Manche Leute die körperlich arbeiten, erweitern ihren geistlichen Horizont nicht in ihrer Freizeit. Sieht man auch hier in manchen Threads...
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » So Dez 06, 2015 8:40

Südbaden Bauer, jetzt habe ich den Eindruck, dass wir aneinander vorbei reden. Meine letzten Ausführungen bezogen sich auf Deine Feststellungen posting.php?mode=quote&f=3&p=1351346,
die für mich eine verengte Sicht darstellen und die geistige/theoretische Arbeit als unrealistisch/überflüssig kennzeichnen.
Sollte ich Dich mit meiner Antwort verletzt haben, bitte ich um Entschuldigung, das war nicht meine Absicht. Ich schätze die handwerkliche Arbeit nicht gering (komme selbst aus entsprechenden Verhältnissen). Handwerkliche und geistige/theoretische/wissenschaftliche Arbeit gehören zusammen, ergänzen sich (nur zwei Beispiele: (Glyphoshat, Biogasanlagen). In der komplexer werden Welt wächst der wissenschaftliche Anteil. Deshalb begrüße ich, dass der Anteil akademisch gebildeter Menschen im Agrarbereich zunimmt. Das hat zu einem erweiterten Verständnis ökologischer Zusammenhänge landwirtschaftlicher Aktivitäten geführt. Das erscheint besonders dann sehr nützlich, wenn die abwegigen Gedanken (Ökodiktatur, Ökofaschismus u.w.) eines H.B. Allgemeingültigkeit unter den LW besäßen (was ich natürlich nicht glaube).
Welfenprinz, Deine Feststellung:
Dem Begriff der Transformation konkreten Inhalt zu geben............ ist gar nicht so einfach, oder??
Das Werte, Massstäbe, Statussymbole, Leitinhalte sich in einer Gesellschaft verschieben und verändern in den Zeitläuften ist an sich normal.

stimmt besonders dann, wenn man Transformation als Quatsch (s.Lonar) ansieht. Wie schon an anderer Stellle erwähnt, unterscheidet sich die aktuelle Transformation von früheren durch die Erkenntnis des Menschen, dass ein „weiter so“ auf ein Zerstören der Lebensgrundlagen hinaus laufen würde. Daraus resultiert der Wille, die drohende Zerstörung weitgehend zu beschränken. Der Wille wird dokumentiert durch Klimakonferenzen (auch wenn man mit den Erfolgen hadern kann), der Nachhaltigkeitsstrategien, die leider ein unüberschaubares Ausmaß angenommen haben, und vieles mehr. Darüber hält die Literatur eine Fülle von Informationen bereit. Dennoch hat Lonar nicht Unrecht mit der Behauptung:
Da hat keiner Lust zu, niemand schränkt sich gerne ein.

In dem Zusammenhang ist über die Verantwortungsfähigkeit des Menschen nachzudenken. Ich persönlich meine, dass es nicht ohne zusätzliche gesetzliche Maßnahmen, möglichst international, gehen wird. Das zeigt sich an den Bemühungen zu Effizienzsteigerungen, die in den meisten Fällen durch eine Produktions-/Konsumerhöhungen überkompensiert werden. Das sogenannte Greening funktioniert offensichtlich nicht (Da haben sich nicht nur die Grünen geirrt). Die Benutzung bzw. der Verbrauch von Natur/Ressourcen müssen zukünftig in den volkswirtschaftlichen Modellen berücksichtigt werden. Ich denke, darüber wird verstärkt diskutiert werden.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » So Dez 06, 2015 9:03

Pevo hat geschrieben: ... dass ein „weiter so“ auf ein Zerstören der Lebensgrundlagen hinaus laufen würde. Daraus resultiert der Wille, die drohende Zerstörung weitgehend zu beschränken.

Bezogen auf Landwirtschaft wird ein "weiter so" auf Dauer nicht reichen. Man wird sich deutsch betrachtet wieder verbessern müssen, und global betrachtet werden viele Länder aufschließen müssen. Und wenn das auch nicht mehr reicht, müssen den Bios ein verbindlicher und einzuhaltender ökologischer Rahmen gesetzt werden, der sich in der Nähe der konventionellen Landwirtschaft orientiert. Das wirds dann auch für grüne Umweltsäue und Öko-Dschihadisten gewesen sein - die können sich dann wieder ihrer Kernkompetenz im Falkenbergkeller zuwenden.

Erste Biobauern können das Elend nicht mehr ansehen, und versuchen die Situation für Mensch, Tier und Umwelt anzupassen: http://www.topagrar.com/news/Home-top-N ... 27880.html
Es wird aber ein langer Weg und ein schwerer Kampf sein, bis das konventionelle Niveau erreicht ist, und ob die Kunden diesen Weg mitgehen werden, steht auf einem ganz anderen Blatt. Man wird sich neue Lügen ausdenken müssen....
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » So Dez 06, 2015 9:55

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ ... x6568.html

Eindrucksvolles Beispiel dafür, wie zwei Menschen eine ganze Region nachhaltig eher verändert haben, als Entwicklungshilfe und Kirchen in Jahrzehnten zusammen.....
Dreyer: "Ökonomie steht an erster Stelle des Erfolgs....."

Tja, manchmal haben Architekten doch den besseren Durchblick! :mrgreen:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » So Dez 06, 2015 10:37

LUV hat geschrieben:https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/das/DAS-mit-Jenny-und-Gisbert-Dreyer,dasx6568.html

Eindrucksvolles Beispiel dafür, wie zwei Menschen eine ganze Region nachhaltig eher verändert haben, als Entwicklungshilfe und Kirchen in Jahrzehnten zusammen.....
Dreyer: "Ökonomie steht an erster Stelle des Erfolgs....."

Tja, manchmal haben Architekten doch den besseren Durchblick! :mrgreen:

Lobenswert und in keinster Weise wertend. Zitat
Da muss man schon Mechanismen einhalten, die der Kultur entsprechen. Wir können nicht unsere Sachen darauf drücken - wir sagen Management – so geht das nicht………also wir zwei kleinen Deutschen können Afrika nicht retten, aber wir können ein Beispiel geben, wie es vielleicht gehen könnte.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » So Dez 06, 2015 11:02

Frage mich nur immer wieder, warum nicht die eigenen Regierungen mit Hilfe anderer für ihr ganzes Volk so handeln können?
Vorgestern war auch ein Bericht aus Peru im Fernsehen, der zeigte, wie deutsche Ärzte hunderte Operationen an Menschen vollbrachten, um diesen ein lebenswertes Leben zu ermöglichen. Warum sind die Regierungen nicht in der Lage ihren Menschen so zu helfen? Peru ist ja nicht unbedingt ein Entwicklungsland.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Welfenprinz » So Dez 06, 2015 11:54

Pevo hat geschrieben:. Wie schon an anderer Stellle erwähnt, unterscheidet sich die aktuelle Transformation von früheren .


Da muss ich wieder das Wort "konkret" reinwerfen. :D
Was wäre für dich ein Beispiel für einer früheren Transformation?
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » So Dez 06, 2015 13:00

Welfenprinz hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:. Wie schon an anderer Stellle erwähnt, unterscheidet sich die aktuelle Transformation von früheren .


Da muss ich wieder das Wort "konkret" reinwerfen. :D
Was wäre für dich ein Beispiel für einer früheren Transformation?

Neolithische Revolution, industrielle Revolution als die am häufigsten genannten.(s.wikipedia, reicht für eine Erstorientierung) Die Begriffe Revolution und Transformation werden häufig synonym verwendet.
Eine sehr detaillierte Darstellung der Transformationsthematik findet man im Hauptgutachten (ca. 420 S,) des WBGU hier der Link: http://www.wbgu.de/fileadmin/templates/ ... jg2011.pdf
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Welfenprinz » So Dez 06, 2015 13:26

Die beiden genannten Beispiele sind exorbitante Zäsuren in der Geschcihte der Menschheit, quasi wie ein meteoriteneinschlag in der Erdgeschichte.
Mal abgesehen davon, dass der zweite Prozess - global- ja noch gar nciht abgeschlossen ist, meinst Du nicht , dass das eine Überhöhung darstellt?

Also das bewusster Umgang und Einsatz von Ressourcen auch - und bekannterweise meine ich ja: nur- noch unter den jetzigen gesellschaftlichen und ökonomischen parametern möglich ist?
Der Austausch einer Energieform durch eine andere ist letztlich nur ein Abschied nehmen von lieb gewordenen Gewohnheiten........... vergleichbar mit dem Schmerz eines Mercedesfahrers , der zum ersten mal in einen BMW steigt.Aber nichts wirklich weltbewegendes.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » So Dez 06, 2015 13:48

Die Transformation scheitert daran, dass sie vornehmlich den Verursachern Restriktionen auferlegen wird müssen und den Profiteuren z.B. von fossilen Energieträgern Kapital - und Machtverlust einbringen wird.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Welfenprinz » So Dez 06, 2015 13:58

Wenn man den Begriff Transformation so anwendet wie pevo,kann sie nicht "scheitern",weil diese Kategorie gar nicht besteht.
Oder kannst du ein Szenario beschreiben wie die gesellschaftlichen Veränderungen durch die Industrialisierung hätten "scheitern".konnen.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » So Dez 06, 2015 14:27

Welfenprinz hat geschrieben:Die beiden genannten Beispiele sind exorbitante Zäsuren in der Geschcihte der Menschheit, quasi wie ein meteoriteneinschlag in der Erdgeschichte.
Mal abgesehen davon, dass der zweite Prozess - global- ja noch gar nciht abgeschlossen ist, meinst Du nicht , dass das eine Überhöhung darstellt?

Ich bin mir nicht sicher, ob ich Dich richtig verstehen: ein Meteoriteneinschlag ist ja eher ein plötzlich einsetzendes Ereignis. Die Neo-Rev vollzog sich über Jahrhunderte – ein Prozess wie DU sagst.
Was meinst mit Überhöhung?
Welfenprinz hat geschrieben:Also das bewusster Umgang und Einsatz von Ressourcen auch - und bekannterweise meine ich ja: nur- noch unter den jetzigen gesellschaftlichen und ökonomischen parametern möglich ist?

Sehe ich ähnlich, wobei die ökonomischen Parameter eine Ursache für die aktuellen Krisen bilden, nicht nur für die ökolomische Krise. Die Parameter sind zu ergänzen durch solche, die ökologische und soziale Aspekte einer globalen Gesellschaft berücksichtigen. Die gibt es in der reinen Volkswirtschaftslehre eben nicht. Man kann sich nicht um alles kümmern aber es ist schon interessant was zu diesen Themen seit einigen Jahren publiziert wird. (Ich hatte schon erwähnt, dass ich als sogen. Kontaktstudent an Uni HH an diversen Vorlesungen teilnehme, zZ. Aktuelle Fragen der Wirtschaftspolitik, Politikwissenschaften und Nachhaltiger Konsum. In Wirtschaftspolitik erklärt Prof. Thomas Straubhaar des Jahresgutachten der 5 Weisen – super. Die Beschäftigung mit diesen Themen ist schon hilfreich. Man bedient nicht mehr so häufig seine ewig gepflegten Vorurteile.)
Welfenprinz hat geschrieben:Der Austausch einer Energieform durch eine andere ist letztlich nur ein Abschied nehmen von lieb gewordenen Gewohnheiten........... vergleichbar mit dem Schmerz eines Mercedesfahrers , der zum ersten mal in einen BMW steigt.Aber nichts wirklich weltbewegendes.

Da bin ich anderer Meinung. Deine Formulierung entspricht dem, was Politik und Wirtschaft heute als Transformation vermitteln: alles kann bleiben wie es ist – nur etwas grüner. Ich glaube dagegen, es braucht eine Wirtschaft mit weniger materiellen Wohlstand, d.h. mit einem anderen Wohlstandsbegriff, der sich nicht nur am BIP bemisst. Ich bin weiter der Ansicht, dass die Schwellen- und Entwicklungsländer das eher schaffen werden als die Industrieländer. Dennoch werden sie die CO2-Emittenten der nächsten Zukunft sein (s. aktuelle Klimaverhandlungen) nur um unseren Entwicklungsstand von vor 50 Jahren oder noch früher zu erreichen. Abermillionen hungern, Abermillionen ohne elektr. Strom, Abermillionen ohne Verhütungsverständnis uswusf.
Deine Hinweise/Fragen stehen in engem Zusammenhang. Meine Antworten erheben nicht Anspruch auf Vollständigkeit oder gar Wahrheit – es ist eben meine Meinung – die nicht in Beton gegossen ist.
Pevo
 
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