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Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Di Dez 01, 2015 15:54

Ich sagte ja, entweder ein Depp, oder schlechte Absicht auf Kosten von Mensch, Tier und Umwelt. Aber im Grunde schließt beides auf den Fachbegriff "Depp", denn für das Einkommen eines möglichen kurzfristigen politischen Erfolgs schadet kein Mensch vorsätzlich seiner Umwelt.
Meiner Meinung nach triffts auch "Depp" nicht ganz so richtig, und werde mich künftig mehr an den Begriff "ArschIoch" halten.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Di Dez 01, 2015 16:30

Pevo hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:Meyer ist auf der sicheren Seite. Sämtliche Stallanlagen in Deutschland (jedenfalls in Niedersachsen) werden bei Neuantrag gem. TA - Luft, Nr. 4.8 beurteilt. Wenn die Ammoniakzusatzbelastung z.B. eines in der Umgebung befindlichen Waldes 3Mikrogramm übersteigt, oder die Gesamtbelastung durch Vor- und Zusatzbelastung 10 Mikrogramm übersteigen, ist die Stickstoffdeposition zu berechnen. Wenn nun die Stickstoffdeposition mit 5kg/ha und Jahr überschritten werden, dann ist das Vorhaben nicht zulässig oder es müssen Maßnahmen zur Minderung getroffen werden. Es gibt fast kein Vorhaben, bei dem die 5kg unterschritten werden, besonders bei der Rinderhaltung. Nun schließt Meyer Messerscharf, dass die Tierhaltung zur Überdüngung der Ökosysteme beiträgt....da hat er nur die Gesetze gelesen, anwenden lassen und nutzt nun die Ergebnisse.

Die Werte kann ich nicht bewerten. Aus Sicht der Nachhaltigkeit finde ich den Ansatz genau richtig: Ökosysteme haben einen Wert den es zu erhalten gilt. Schutzmaßnahmen kosten Geld, die muss letztlich der Verbraucher übernehmen. – Wenn das Prinzip konsequent in allen Wirtschaftsbereichen angewendet werden würde, würde vieles teurer werden und der Konsum würde sich auf das Wesentliche beschränken.- zugegeben etwas vereinfacht dargestellt, aber die Richtung halte ich für richtig. Die diskutierte CO2-Steuer wäre mE ein weiteres geeignetes Instrument.


Die Werte der Vorbelastung basieren auf den GV - Besätzen der Landkreise. D.h. sie sind rein rechnerisch ermittelte Werte, die z.B. die Emissionen der Industrie nicht berücksichtigen. Man nimmt einfach an, dass dort, wo viel Vieh sich befindet, die Vorbelastung hoch ist. Dann nimmt man die Emissionswerte der Stallanlage und schub die wub ist die Erweiterung nicht mehr möglich. Das trifft dann nicht unbedingt die "Großen" sondern denjenigen, der mit seinem Stall am dichtesten am nächsten relevanten Ökosystem liegt. Derjenige, der es sich leisten kann, oder das größere Risiko einzugehen wagt, der siedelt dorthin, wo der Abstand ausreicht ......bis ihm der Landkreis per order de muffti ein FFH vor die Nase setzt und er spätestens bei der nächsten Erweiterung den Garaus bekommt. Das nennt man nachhaltige Vernichtung der Tierhaltung in Deutschland. soviel zur Sinnhaftigkeit verwaltungstechnischer Rechenläufe und deren Relevanz in Bezug auf den Umweltschutz!
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Di Dez 01, 2015 16:38

Heute auf Deutschlandfunk: Weltweit sind 2400 Kohlekraftwerke in Planung..... :prost:
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Di Dez 01, 2015 16:51

LUV hat geschrieben:Die Werte der Vorbelastung basieren auf den GV - Besätzen der Landkreise. D.h. sie sind rein rechnerisch ermittelte Werte, die z.B. die Emissionen der Industrie nicht berücksichtigen. Man nimmt einfach an, dass dort, wo viel Vieh sich befindet, die Vorbelastung hoch ist. Dann nimmt man die Emissionswerte der Stallanlage und schub die wub ist die Erweiterung nicht mehr möglich. Das trifft dann nicht unbedingt die "Großen" sondern denjenigen, der mit seinem Stall am dichtesten am nächsten relevanten Ökosystem liegt. Derjenige, der es sich leisten kann, oder das größere Risiko einzugehen wagt, der siedelt dorthin, wo der Abstand ausreicht ......bis ihm der Landkreis per order de muffti ein FFH vor die Nase setzt und er spätestens bei der nächsten Erweiterung den Garaus bekommt. Das nennt man nachhaltige Vernichtung der Tierhaltung in Deutschland. soviel zur Sinnhaftigkeit verwaltungstechnischer Rechenläufe und deren Relevanz in Bezug auf den Umweltschutz!


Was würdest Du vorschlagen?
Pevo
 
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Di Dez 01, 2015 19:10

Pevo hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:Die Werte der Vorbelastung basieren auf den GV - Besätzen der Landkreise. D.h. sie sind rein rechnerisch ermittelte Werte, die z.B. die Emissionen der Industrie nicht berücksichtigen. Man nimmt einfach an, dass dort, wo viel Vieh sich befindet, die Vorbelastung hoch ist. Dann nimmt man die Emissionswerte der Stallanlage und schub die wub ist die Erweiterung nicht mehr möglich. Das trifft dann nicht unbedingt die "Großen" sondern denjenigen, der mit seinem Stall am dichtesten am nächsten relevanten Ökosystem liegt. Derjenige, der es sich leisten kann, oder das größere Risiko einzugehen wagt, der siedelt dorthin, wo der Abstand ausreicht ......bis ihm der Landkreis per order de muffti ein FFH vor die Nase setzt und er spätestens bei der nächsten Erweiterung den Garaus bekommt. Das nennt man nachhaltige Vernichtung der Tierhaltung in Deutschland. soviel zur Sinnhaftigkeit verwaltungstechnischer Rechenläufe und deren Relevanz in Bezug auf den Umweltschutz!


Was würdest Du vorschlagen?

Für Niedersachsen würde es schon helfen, wenn man Wald ab 1000m² nicht als relevantes Ökosystem anerkennen würde. So wie es Baden- Würtemberg und Bayern tun....würden die ebenso handeln, wie Niedersachsen, gäbe es dort keine Tierhaltung mehr, besonders keine bäuerliche!
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Di Dez 01, 2015 19:20

Pevo hat geschrieben:Ich lese (Zitate Topagar):
Niedersachsens Wälder sind im Jahr 2015 gesundheitlich stabil geblieben….. „Die politischen Maßnahmen gegen den Schadstoffausstoß aus industriellen Anlagen wirken. Das Waldsterben konnte vermieden werden."…. Während rund ein Viertel der älteren Buchen, Eichen und Fichten noch Kronenverlichtungen aufweist, zeigt sich die Kiefer als sehr robust und damit auch weniger anfällig für den Klimawandel…….


Ich empfehle großflächigen Einsatz von Fungiziden, denn es ist natürlich, dass auch Bäume an Krankheiten oder unterschiedlichen Witterungslagen leiden.
Einen gesunden Wald wird man nicht finden aber das kapieren Ökotheoretiker eh nicht.
Neben den Wäldern, findet auch Landwirtschaft in der Natur statt.
Gedanken über die Landwirtschaft und Le Waldsterben finden dagegen am Schreibtisch statt.

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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Di Dez 01, 2015 19:52

LUV hat geschrieben:Für Niedersachsen würde es schon helfen, wenn man Wald ab 1000m² nicht als relevantes Ökosystem anerkennen würde. So wie es Baden- Würtemberg und Bayern tun....würden die ebenso handeln, wie Niedersachsen, gäbe es dort keine Tierhaltung mehr, besonders keine bäuerliche!

Größer oder kleiner 1000 m2. Gib es in Niedersachsen Waldstücke unter 1000 m2. Was bezeichnest Du als relevantes Ökosystem? Und wodurch unterscheidet sich ein solches von einem nichtrelevanten Ökosystem. Das mag spitzfindig klingen, aber ich mache öfters Urlaub im Bayern. Waldgrundstücke unter 1000 m2 erinnere ich nicht.
Weitere Frage: was spricht gegen emissionsminderne Maßnahme in modernen Ställen. Investitions- und Betriebskosten können im Verbraucherpreis berücksichtigt werden. Für mich entsprechen diese Maßnahmen einer Nachfrage nach nachhaltiger Landwirtschaft, die emissionsbezogen offensichtlich nicht auf freiwilliger unternehmerischer Initiative befriedigt wird. Von daher ist auch der folgende Satz von Rukwied zu hinterfragen.- Es sei denn, die ganze Emissionsdebatte ist "pillepalle". Kannst Du mir das ggf. exemplarisch an einem Beispiel darstellen?
Wir werden Wege finden, um gesellschaftliche Anforderungen über den Markt wirksam umzusetzen. Der Weg zu höheren Standards führt nicht über das Ordnungsrecht und die Verlagerung der Erzeugung, sondern über die Nachfrage.

Topagrar.com - Lesen Sie mehr auf: http://www.topagrar.com/news/Home-top-N ... 49650.html
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Di Dez 01, 2015 20:01

Nach dem Niedersächsischen Waldgesetz gilt Wald ab 1000m² als Wald. Die genaue Definition wird dann noch vom Forstamt vorgenommen ( Hofgehölz, Nutzwald etc,)
Als Stickstoffempfindliche Ökosysteme ist Wald in Niedersachsen bei der Bestimmung von Ammoniakbelastungen zu berücksichtigen. In den Bundesländern BAden - Würtemberg und Bayern ist das bewusst nicht gemacht worden.
Wenn auf einer Weide 100 Mutterkühe frei umherlaufen und es keine bauliche Anlage gibt, die genehmigt werden muss, wird der Ammoniak dieser Rinder niemals berücksichtigt und muss auch nicht berechnet und kompensiert werden, In dem Moment, in dem ich den Tieren einen Stall zur Verfügung stelle, auch wenn sie Weidehaltung erhalten, muss Ammoniak berechnet werden und es kommt zu den oben beschriebenen Effekten. Wenn dass kein Unsnn ist, dann weiß ich nicht. Und wenn das keine Ungleichbehandlung ist, dann weiß ich es nicht. Und wenn du mir sagst, ob Amerika, Asien, Afrika, oder Australien die gleichen Maßstäbe anlegen, dann werde ich es gerne aufnehmen.
Ich kann einfach langsam nicht mehr die ganzen Dämlichkeiten Deutscher Weltrettung ertragen.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Di Dez 01, 2015 21:10

LUV hat geschrieben:Wenn auf einer Weide 100 Mutterkühe frei umherlaufen und es keine bauliche Anlage gibt, die genehmigt werden muss, wird der Ammoniak dieser Rinder niemals berücksichtigt und muss auch nicht berechnet und kompensiert werden, In dem Moment, in dem ich den Tieren einen Stall zur Verfügung stelle, auch wenn sie Weidehaltung erhalten, muss Ammoniak berechnet werden und es kommt zu den oben beschriebenen Effekten.

Luv, das wäre ja irre. aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es da keinen Unterschied bzgl. Ammoniakbildung gibt. Ich krieg den Umwandlungchemismus nicht so schnell zusammen. Urin + Kot auf den Weideboden (überwiegend großflächige aerobe Umsetzung?) oder Urin + Kot in einem Güllelager (kleinräumige anaerobe Umsetzung?). Kein Unterschied bzgl NH3-Bildung?
Weshalb gibt es für Bay und BadWürt Ausnahmen?
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Di Dez 01, 2015 21:36

Die Antwort ist ganz einfach. Eine Reduzierung der Ammoniakemissionen wird lediglich über die Anlagenverordnung bzw. über TA - Luft gefordert. Die Forderung ist aus der Industrie auf die Landwirtschaft übertragen worden, Es gibt in der Industrie keine vergleichbare Produktionsmethode, in der z.B. ein Prozess in der freien Natur ohne Anlagen geschiet. Aber wenn man irgendwann einmal die Anforderungen an die Weidehaltung übertragen sollte, dann ist auch diese nicht mehr möglich und damit ist dann wirklich endgültig Schluss mit Tierhaltung...allerdings nur in Deutschland.
Jedes Tier produziert nunmal Ammoniak in seinem Leben, sogar der Mensch. Menschenhaltungssysteme werden auch nicht in die TA-Luft einbezogen, sonst müsste man Fussballstadien und Opernhäuser mit einer Filteranlage versehen. Wegen der ganzen Fürze, die produziert werden.... :prost: n8
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Di Dez 01, 2015 22:53

******
(Doppelpost)
Zuletzt geändert von H.B. am Mi Dez 02, 2015 9:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Di Dez 01, 2015 22:53

Pevo hat geschrieben:Luv, das wäre ja irre. aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es da keinen Unterschied bzgl. Ammoniakbildung gibt. Ich krieg den Umwandlungchemismus nicht so schnell zusammen. Urin + Kot auf den Weideboden (überwiegend großflächige aerobe Umsetzung?) oder Urin + Kot in einem Güllelager (kleinräumige anaerobe Umsetzung?). Kein Unterschied bzgl NH3-Bildung?
Weshalb gibt es für Bay und BadWürt Ausnahmen?

Tiere machens dann und dort, wann und wo ihnen grad danach ist. Sie berücksichtigen weder den Bedarf, noch einen gleichmäßige Längs- und Querverteilung. Sie ziehen nichtmal Bodenproben, und scheißen unter Umständen direkt in den Bach. Gewässerabstand und Randstreifen kennen sie nicht. Das ist schon sehr viele Millionen Jahre mit sehr viel mehr Tieren als heute so. Bei Wildtieren wird das auch so bleiben. Dabei sind Fische ökologisch ganz besonders kritisch zu sehen, denn die wenigsten gehen zum Scheißen an Land. Wie konnte diese Welt nur so lange halten, ohne dass der Mensch mit Verboten und Geboten darauf reagiert?
Die Bauern haben in Jahrtausenden die Kulturlandschaft so geschaffen, dass sie heute so aussieht, wie sie es tut. Das gefällt Bündnis90/Die Faschisten so gut, dass sie ihren Wählern glaubhaft zu machen versuchen, man müsste das von Bauern geschaffene Werk vor den Bauern schützen. Besonders in den vergangenen 50 Jahren wurden erhebliche ökologische und tierschützerische Fortschritte erzielt. Ganz nebenbei wurden mehr, bessere, gesündere und sicherere Lebensmittel produziert, als je zuvor.

Und dann kommen Leute, die mehrmals in Urlaub fahren, und Fussballstadien besuchen, und wollen zeigen wie man die Welt rettet?
Ich denke, wer in seinem Leben mehr als 1000 Liter Sprit für Urlaub verfahren hat, hat das Recht verwirkt, anderen Menschen ökologische Ratschläge geben zu dürfen. Er zählt zu den Umweltsäuen. Wenn das jeder Mensch auf dieser Welt tun würde?
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon borger » Mi Dez 02, 2015 6:54

Pevo hat geschrieben:Das mag spitzfindig klingen, aber ich mache öfters Urlaub im Bayern. Waldgrundstücke unter 1000 m2 erinnere ich nicht.


Vom ungeübten Betrachter werden diese „Waldstücke“ häufig nur als ein paar zusammenstehende Bäume wahrgenommen – und die finden sich auch in Bayern.
Meyer nutzt in NDS deren Unverständnis aus um in seinem heiligen Krieg gegen die moderne Landwirtschaft eine Schädigung der Wälder zu behaupten. Dabei wird er nicht einmal anhand einer einzigen Baumgruppe eine Schädigung durch Stallemissionen belegen können.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mi Dez 02, 2015 8:35

LUV hat geschrieben:Die Antwort ist ganz einfach. Eine Reduzierung der Ammoniakemissionen wird lediglich über die Anlagenverordnung bzw. über TA - Luft gefordert.

Luv, ich habe im Rahmen der Altlastensanierung ebenfalls nach TA-Luft gearbeitet. Sie hat einen erheblichen Anteil am Umweltschutz und forderte von der Industrie erhebliche Investitionen (nicht nur an die LW werden Anforderungen gestellt - wie man aus den Diskussionen in LT schließen könnte)
Die TA Luft nennt Grenzwerte, Du hattest einige genannt, das habe ich nicht ganz verstanden. Kannst Du das etwas genauer erläutern. Wie berechnet man vor der Stallplanung die zuerwartenden Ammoniak-Emissionen?
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Mi Dez 02, 2015 9:51

Pevo hat geschrieben:Wie berechnet man vor der Stallplanung die zuerwartenden Ammoniak-Emissionen?


Nach theoretischen Annahmen und ideologischen Maßstäben. Es geht nicht darum, dass etwas berechnet wurde, sondern darum, dass jemand gerechnet hat (Zeit verbraucht), und dass man etwas in der Hand hat, den bösen Ernährer zu pisaken.
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