xyxy hat geschrieben:Aber die meinen das echt ernst:Mittags in der Kantine stellt sich die Fleisch-Frage: mit oder ohne? Das Rindergeschnetzelte sieht lecker aus, ich war doch schon Rad fahren heute, denke ich. Doch da hätte ich gleich mit dem SUV zur Arbeit brausen können: Rindfleisch ist ein wahres CO2-Schwergewicht. Rund 2,6 Kilo CO2 verursachen 200 Gramm Rindfleisch. Erstaunlicherweise wäre das Schweineschnitzel besser gewesen: nur 0,6 Kilo CO2 pro 200 Gramm. Oder doch lieber vegetarisch, der überbackene Camembert? Aber, halt, Käse ist schlimmer als Schwein: 200 Gramm Käse haben 1,7 Kilo CO2 auf dem Gewissen. Also, was dann? 200 Gramm Gemüse mit 200 Gramm Kartoffeln, macht 80 Gramm CO2. Das bringt wirklich was!
guten Hunger!
http://www.spiegel.de/wissenschaft/tech ... 64779.html
Somit stellt sich die Frage nach täglich Schnitzel vs Sonntagsbraten schon mal nicht, Pevo!
Wie schon gesagt, der foodprint ist Schwachsinn und leistet lediglich eine individuelle Wohlfühlatmosphäre ohne jemals Verantwortung oder Nachweise leisten zu müssen. Es ist der moralische Ablasshandel, der sich niemals verifizieren lässt, es sei denn durch Diktatur.


