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Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mo Nov 30, 2015 20:42

xyxy hat geschrieben:Aber die meinen das echt ernst:
Mittags in der Kantine stellt sich die Fleisch-Frage: mit oder ohne? Das Rindergeschnetzelte sieht lecker aus, ich war doch schon Rad fahren heute, denke ich. Doch da hätte ich gleich mit dem SUV zur Arbeit brausen können: Rindfleisch ist ein wahres CO2-Schwergewicht. Rund 2,6 Kilo CO2 verursachen 200 Gramm Rindfleisch. Erstaunlicherweise wäre das Schweineschnitzel besser gewesen: nur 0,6 Kilo CO2 pro 200 Gramm. Oder doch lieber vegetarisch, der überbackene Camembert? Aber, halt, Käse ist schlimmer als Schwein: 200 Gramm Käse haben 1,7 Kilo CO2 auf dem Gewissen. Also, was dann? 200 Gramm Gemüse mit 200 Gramm Kartoffeln, macht 80 Gramm CO2. Das bringt wirklich was!

guten Hunger!

http://www.spiegel.de/wissenschaft/tech ... 64779.html

Somit stellt sich die Frage nach täglich Schnitzel vs Sonntagsbraten schon mal nicht, Pevo!


Wie schon gesagt, der foodprint ist Schwachsinn und leistet lediglich eine individuelle Wohlfühlatmosphäre ohne jemals Verantwortung oder Nachweise leisten zu müssen. Es ist der moralische Ablasshandel, der sich niemals verifizieren lässt, es sei denn durch Diktatur.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Lonar » Mo Nov 30, 2015 21:36

xyxy hat geschrieben:Aber die meinen das echt ernst:
Mittags in der Kantine stellt sich die Fleisch-Frage: mit oder ohne? Das Rindergeschnetzelte sieht lecker aus, ich war doch schon Rad fahren heute, denke ich. Doch da hätte ich gleich mit dem SUV zur Arbeit brausen können: Rindfleisch ist ein wahres CO2-Schwergewicht. Rund 2,6 Kilo CO2 verursachen 200 Gramm Rindfleisch. Erstaunlicherweise wäre das Schweineschnitzel besser gewesen: nur 0,6 Kilo CO2 pro 200 Gramm. Oder doch lieber vegetarisch, der überbackene Camembert? Aber, halt, Käse ist schlimmer als Schwein: 200 Gramm Käse haben 1,7 Kilo CO2 auf dem Gewissen. Also, was dann? 200 Gramm Gemüse mit 200 Gramm Kartoffeln, macht 80 Gramm CO2. Das bringt wirklich was!

guten Hunger!

http://www.spiegel.de/wissenschaft/tech ... 64779.html

Somit stellt sich die Frage nach täglich Schnitzel vs Sonntagsbraten schon mal nicht, Pevo!


Ich möchte nur noch einmal kurz klarstellen, das sämtliche Lebensmittel aus regenerativen Co² bestehen. Sie haben alle einmal als Pflanze Co² gebunden und würden auch als "organischer Dünger" Co² freisetzen.

Also guten Hunger :prost:
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Falke » Mo Nov 30, 2015 22:01

LUV hat geschrieben:Wie schon gesagt, der foodprint ist Schwachsinn ...


Foodprint zu schreiben ist Schwachsinn - da hat schon jemand ein ® 'drauf: http://www.camnutri.com/foodprint-p-44. ... 1&cPath=21

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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Mo Nov 30, 2015 22:05

LUV hat geschrieben:Dagegen ist ja nichts einzuwenden....aber warum wird dann nicht von z.B. Schellnhuber gesagt, dass der Wäschetrockner nicht erforderlich ist, oder dass man nicht mehr als 45m² Wohnraum pro Person benötigt...nein, es muss das Fleisch herhalten, weil dieses moralisch besser greift, weil man dem Gegenüber sofort etwas entgegenschleudern kann, wenn er sich das Steak hineinschiebt. Weil so jeder mitdiskutieren kann, obwohl fast niemand weiß, wie viel Fleisch er konsumiert oder warum gerade Fleisch ein Problem darstellen sollte?
Warum sind nicht 64kg Brot das Problem? Warum nicht die über 100 Liter Bier oder die 24 Liter Wein ( Vatikan sogar 66 Liter), warum nicht die 10kg Schokolade?
Es hat sich so eingeschliffen, dass man sich wirklich fragen muss, ob das System hat.


Oberpfälzer hat geschrieben:Dann müsste man ja als "Umweltpolitiker" oder "Umweltaktivist" auch kritisch über die eigene 3 Meter hohe Altbauwohnung, in der man es im Winter gerne gemütlich warm hat und die man als Single bewohnt, die Kulturfernreisen per Flugzeug nach Tibet, die Kaki-Frucht aus wasweißichwoher zum Nachtisch, den tollen Wein aus Südafrika und den leider noch nicht veganen WauWau nachdenken...
Das geht gar nicht. Der Malocher, der sich ne 2,50 Euro Currywurst reinschiebt oder der Bauer, der das möglich macht, sind da doch bessere Feindbilder, die unangenehme Fragen über den eigenen Lebensstil erst gar nicht nötig machen...

xyxy hat geschrieben:Aber die meinen das echt ernst:
Mittags in der Kantine stellt sich die Fleisch-Frage: mit oder ohne? Das Rindergeschnetzelte sieht lecker aus, ich war doch schon Rad fahren heute, denke ich. Doch da hätte ich gleich mit dem SUV zur Arbeit brausen können: Rindfleisch ist ein wahres CO2-Schwergewicht. Rund 2,6 Kilo CO2 verursachen 200 Gramm Rindfleisch. Erstaunlicherweise wäre das Schweineschnitzel besser gewesen: nur 0,6 Kilo CO2 pro 200 Gramm. Oder doch lieber vegetarisch, der überbackene Camembert? Aber, halt, Käse ist schlimmer als Schwein: 200 Gramm Käse haben 1,7 Kilo CO2 auf dem Gewissen. Also, was dann? 200 Gramm Gemüse mit 200 Gramm Kartoffeln, macht 80 Gramm CO2. Das bringt wirklich was!

guten Hunger!

http://www.spiegel.de/wissenschaft/tech ... 64779.html

Somit stellt sich die Frage nach täglich Schnitzel vs Sonntagsbraten schon mal nicht, Pevo!


Klasse! Die drei Beiträge sind so gut, dass alle drei einfach nochmal zusammengefasst werden mussten!

Sie beschreiben in aller Kürze das eigentliche Problem. In Städten dieser Welt ist die Luft so dick, dass man bei bestem Wetter am hellen Tag keine 50 Meter sieht, und der Aufenthalt von wenigen Tagen eine erhebliche Gesundheitsgefahr darstellt. Und auf dem Klimagipfel will man Jahrmillionen alte Kreisläufe zerschlagen, die schon 100te Klimawandel überstanden haben, um die Welt vor dem Klimawandel zu retten.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mo Nov 30, 2015 22:06

Falke hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:Wie schon gesagt, der foodprint ist Schwachsinn ...


Foodprint zu schreiben ist Schwachsinn - da hat schon jemand ein ® 'drauf: http://www.camnutri.com/foodprint-p-44. ... 1&cPath=21

Falke


Ok?! :o :klug:
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Di Dez 01, 2015 6:32

naja, der Fußprint eben..

----------------------------------------

Der Anteil starker Schäden bei den wichtigsten Baumarten sei gering,

Topagrar.com - Lesen Sie mehr auf: https://www.topagrar.com/news/Home-top- ... 24537.html




Auch die Stickstoff-Immissionen nehmen jetzt ab.



Zusätzlich schädigen Ammoniak-Einträge aus der Landwirtschaft den Wald.



Was soll das?
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Di Dez 01, 2015 8:29

xyxy hat geschrieben:naja, der Fußprint eben..

Zusätzlich schädigen Ammoniak-Einträge aus der Landwirtschaft den Wald.



Was soll das?


Erst stirbt der Wald dann der Mensch.
Auf französisch "Le Waldsterben"
Damit wirbt der BUND bis heute, keinen interessiert wie verlogen und falsch die damalige Panikmache war.

Der Klimawandel und die Maßnahmen sind da nicht besser, man gibt mehr Geld aus für unsinnige Aktionen und Klimakonferenzen als man für Maßnahmen ausgeben müsste für die möglichen Folgen.

Heute ist es nun mal Hipp gegen die Landwirtschaft Stimmung zu machen, es gibt ja ausreichend zu essen...

Wenn es um die gute Sache geht, dann kann man den Deutschen vieles verklickern, er nimmt das ab, war schon zu Kaisers und Adolfs Zeiten so.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Di Dez 01, 2015 9:08

Meyer wörtlich
....muss mehr getan werden, um die anhaltend hohen Stickstoffeinträge aus der Luft - insbesondere durch die Landwirtschaft - zu senken. Diese Ablagerungen sind Gift für den Boden.....


*** the master of vollidiotie ***

Abgesehen davon, dass landwirtschaftlich Stickstoffeinträge aus der Luft niemals ausreichen würden, auf einem Nachbargrundstück eine messbare Düngewirkung zu erzielen, behauptet Volltrottel Meyer doch tatsächlich, Stickstoff sei Gift für den Boden. Jeder Boden auf dieser Welt, der keinen Stickstoff enthält, ist tot wie der Mond. So unvorstellbar tot, wie ein Brocken Granit. Kein Bewuchs, kein Wurm, und kein Bakterium, einfach tot.

Bisher hatte ich ihn für einfach nur blitzblöd eingeschätzt. Aber so blöd kann dann doch kein Mensch sein.
Ich glaube inzwischen, Minister Meyer zählt zu den Grün-Faschisten - also zu jenen, die sich nur dumm geben, aber in Wirklichkeit nur in schlechter Absicht handeln, oder wie lässt sich das sonst erklären? ... oder hat der die Grundschule abgebrochen?

Wie verantwortungslos ist es, im Zuge der ökologischen Herausforderungen einer Gesellschaft, in eine Schlüsselposition von Mensch, Tier, Umwelt und Ernährung einen solchen Volldeppen zu setzen? Warum lässt man die Stelle nicht einfach unbesetzt, bis man eine geeignete Person findet? Egal ob Schwuchtel, oder aus dem Behindertenheim, egal ob aus der Moschee, oder der Kirche - nirgendwo würde man eine Person finden, die das Amt schlechter bekleiden könnte.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Di Dez 01, 2015 9:16

Meyer braucht ein Sauerstoffzelt :roll:
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Di Dez 01, 2015 9:19

Meyer ist ein Pflegefall. Mehr als selbst das Scheißhaus zu finden, kann man wohl nicht erwarten.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Di Dez 01, 2015 9:20

Meyer ist auf der sicheren Seite. Sämtliche Stallanlagen in Deutschland (jedenfalls in Niedersachsen) werden bei Neuantrag gem. TA - Luft, Nr. 4.8 beurteilt. Wenn die Ammoniakzusatzbelastung z.B. eines in der Umgebung befindlichen Waldes 3Mikrogramm übersteigt, oder die Gesamtbelastung durch Vor- und Zusatzbelastung 10 Mikrogramm übersteigen, ist die Stickstoffdeposition zu berechnen. Wenn nun die Stickstoffdeposition mit 5kg/ha und Jahr überschritten werden, dann ist das Vorhaben nicht zulässig oder es müssen Maßnahmen zur Minderung getroffen werden. Es gibt fast kein Vorhaben, bei dem die 5kg unterschritten werden, besonders bei der Rinderhaltung. Nun schließt Meyer Messerscharf, dass die Tierhaltung zur Überdüngung der Ökosysteme beiträgt....da hat er nur die Gesetze gelesen, anwenden lassen und nutzt nun die Ergebnisse.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Di Dez 01, 2015 10:39

xyxy hat geschrieben:naja, der Fußprint eben..

----------------------------------------

Der Anteil starker Schäden bei den wichtigsten Baumarten sei gering,

Topagrar.com - Lesen Sie mehr auf: https://www.topagrar.com/news/Home-top- ... 24537.html




Auch die Stickstoff-Immissionen nehmen jetzt ab.



Zusätzlich schädigen Ammoniak-Einträge aus der Landwirtschaft den Wald.



Was soll das?

Ich lese (Zitate Topagar):
Niedersachsens Wälder sind im Jahr 2015 gesundheitlich stabil geblieben….. „Die politischen Maßnahmen gegen den Schadstoffausstoß aus industriellen Anlagen wirken. Das Waldsterben konnte vermieden werden."…. Während rund ein Viertel der älteren Buchen, Eichen und Fichten noch Kronenverlichtungen aufweist, zeigt sich die Kiefer als sehr robust und damit auch weniger anfällig für den Klimawandel……. „Dennoch muss mehr getan werden, um die anhaltend hohen Stickstoffeinträge aus der Luft - insbesondere durch die Landwirtschaft - zu senken. Diese Ablagerungen sind Gift für den Boden und den Wald." … Besonders licht sind die Kronen der über 60-jährigen Fichten (27 % Kronenverlichtung) und Eichen (29 %). Neben sauren „Altlasten" im Boden wirken sich insbesondere die hohen Stickstoffeinträge schädigend auf den Wald aus…… ,
- die Böden haben aber noch viel Säure gespeichert und erholen sich erst langsam.
- Auch die Stickstoff-Immissionen nehmen jetzt ab. Doch der Wald verbraucht wenig Stickstoff,
- so dass sich der schädliche Überschuss im Boden ständig weiter erhöht."
- Zusätzlich schädigen Ammoniak-Einträge aus der Landwirtschaft den Wald.
Man darf mM Stickstoffeinträge nicht mit Emissionen gleichsetzen. Abnehmende Emissionen bedeuten nicht zwingend abnehmende Belastungen des Bodens.
Altlast - Abbau + Eintrag = Aktuelle Belastung. Eintrag = f(Emission) = x, wenn x > Abbau dann nimmt die Belastung zu. Das scheint der Fall zu sein.
Was sagen denn die Forstwirte/Waldbesitzer zu dem Bericht?
Pevo
 
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Di Dez 01, 2015 10:40

LUV hat geschrieben:Meyer ist auf der sicheren Seite. Sämtliche Stallanlagen in Deutschland (jedenfalls in Niedersachsen) werden bei Neuantrag gem. TA - Luft, Nr. 4.8 beurteilt. Wenn die Ammoniakzusatzbelastung z.B. eines in der Umgebung befindlichen Waldes 3Mikrogramm übersteigt, oder die Gesamtbelastung durch Vor- und Zusatzbelastung 10 Mikrogramm übersteigen, ist die Stickstoffdeposition zu berechnen. Wenn nun die Stickstoffdeposition mit 5kg/ha und Jahr überschritten werden, dann ist das Vorhaben nicht zulässig oder es müssen Maßnahmen zur Minderung getroffen werden. Es gibt fast kein Vorhaben, bei dem die 5kg unterschritten werden, besonders bei der Rinderhaltung. Nun schließt Meyer Messerscharf, dass die Tierhaltung zur Überdüngung der Ökosysteme beiträgt....da hat er nur die Gesetze gelesen, anwenden lassen und nutzt nun die Ergebnisse.

Die Werte kann ich nicht bewerten. Aus Sicht der Nachhaltigkeit finde ich den Ansatz genau richtig: Ökosysteme haben einen Wert den es zu erhalten gilt. Schutzmaßnahmen kosten Geld, die muss letztlich der Verbraucher übernehmen. – Wenn das Prinzip konsequent in allen Wirtschaftsbereichen angewendet werden würde, würde vieles teurer werden und der Konsum würde sich auf das Wesentliche beschränken.- zugegeben etwas vereinfacht dargestellt, aber die Richtung halte ich für richtig. Die diskutierte CO2-Steuer wäre mE ein weiteres geeignetes Instrument.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Di Dez 01, 2015 11:38

Pevo hat geschrieben:Was sagen denn die Forstwirte/Waldbesitzer zu dem Bericht?

Dass Meyer ein Depp ist. Was sollten sie sonst sagen? Auch die Leiden unter weltfremder grüner Politik
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Lonar » Di Dez 01, 2015 13:44

H.B. hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:Was sagen denn die Forstwirte/Waldbesitzer zu dem Bericht?

Dass Meyer ein Depp ist. Was sollten sie sonst sagen? Auch die Leiden unter weltfremder grüner Politik


Meyer ist mit Sicherheit kein Depp. Er nutzt sein Wissen nur intensiv um mit seinem Verbündeten einen Kreuzzug gegen die konventionelle Landwirtschaft zu führen.
Das kann man schon alleine daran sehen wie er mit der Demonstration des Landvolks in Hannover umgegangen ist!
Er hat ganz bestimmt mitbekommen das dort gegen überzogene und Praxisfremde Auflagen demonstriert wurde. Seine Antwort zur Presse war: " Für schlechte Preise kann ich auch nichts!"

Wer glaubt das Meyer einfach nur dumm ist, der durchschaut die ganze Sache noch nicht...

Es geht nicht um die Umwelt, es geht nicht um Familienbetriebe, es geht einzig und allein darum das Meyer sich profilieren kann. Alles andere wird nur vorgeschoben.

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Bauern-Protest-Wir-sind-keine-Tierquaeler,agrardemo136.html
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