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Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » So Nov 29, 2015 19:26

Pevo hat geschrieben:
xyxy hat geschrieben:http://www.n-tv.de/wissen/Klimaforscher-warnt-vor-Massenflucht-article16455936.html

Das zusammenhängende Zitat lautet:
Die Politik forderte der Klimaforscher zum Handeln auf. "Wir brauchen die Überführung der Zwei-Grad-Begrenzung in internationales Recht und eine überzeugende Vision, wie man im 21. Jahrhundert ein gutes Leben auf nachhaltige Weise führt." Jeder einzelne könne zudem im Alltag einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, etwa durch einen niedrigeren Fleischkonsum: "Sonntagsbraten statt täglich Schnitzel, das schützt die Umwelt und ist gesund. Der Konsument ist mächtig."

Das ist doch eine vernünftige Aussage!
PS:Ich werde mich jetzt auf den Weg an die HH-Binnenalster machen (mit öffentl. Verkehrsmitteln): 16 Uhr Lichterkette - symbolische Unterstützung der 2Grad-Forderung! Ähnliches gibts bestimmt auch in Eurer jeweiligen Umgebung. Ich halte die Teilnahme für sinn- und wirkungsvoller als sich gedanklich in Negativszenarien zu verschleißen.


Jeder Einzelne könne zudem im Alltag einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, etwa durch Verzicht auf sämtlichen Konsum, Autofahren, Verzicht auf sämtliche Urlaubsflüge, Verzicht auf alle Spaßveranstaltungen etc......
Warum gerade der Fleischkonsum als Monstranz vor sich hergetragen wird, das werde ich wohl nie verstehen....der Ablasshandel ist aber scheinbar sehr wirksam bei der derzeitigen Dekadenzgesellschaft.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » So Nov 29, 2015 20:23

xyxy hat geschrieben: Ok, der HH-Speckgürtel demonstriert, muss man akzeptieren...
Vergiss nicht, die Heizung solange auszustellen!.

Um Deinem Anspruch auf klare Antworten/Aussagen selber gerecht zu werden, solltest Du versuchen auf pseudointelligente bis dümmliche Andeutungen und Verlinkungen zu verzichten, die ständig vom Thema ablenken – würde dem Niveau eines selbstbewussten Landwirten entsprechen.

xyxy hat geschrieben:16 Uhr, Stallarbeit, Milch und Fleischproduktion...
Ich halte die Teilnahme für sinnvoller....

Da Du anscheinend im meiner Region wohnst: Gib mir einen Termin per PN und ich helfe mal einen Tag mit. Wäre gespannt, wie Du ohne den Schutzschild der Anonymität diskutierst!
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » So Nov 29, 2015 20:33

LUV hat geschrieben:Warum gerade der Fleischkonsum als Monstranz vor sich hergetragen wird...

Das ist, dass sich die Ökofaschisten, also jene, denen die Umwelt sowieso wurscht ist, bzw. in schlechter Absicht handeln, untereinander erkennen. Wer Jahrmillionen alte Kreisläufe, die insbesondere die vergangenen 50 Jahre optimiert wurden, an einem jedwelch möglichen Klimawandel erwähnen will, sollte natürlich von einem ernstgemeinten Klimagipfel von vorn herein ausgeschlossen sein. Karnevalls-Veranstaltungen für solche Regenbogendeppen finden meist am Rande solcher Gipfel im Umfeld statt. Leider reicht mein Wortschatz nicht aus, um solche Typen der Situation gerecht abwerten zu können.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » So Nov 29, 2015 21:21

Luv bezieht sich auf das folgende Zutat von Schellnhuber:
Die Politik forderte der Klimaforscher zum Handeln auf. "Wir brauchen die Überführung der Zwei-Grad-Begrenzung in internationales Recht und eine überzeugende Vision, wie man im 21. Jahrhundert ein gutes Leben auf nachhaltige Weise führt." Jeder einzelne könne zudem im Alltag einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, etwa durch einen niedrigeren Fleischkonsum: "Sonntagsbraten statt täglich Schnitzel, das schützt die Umwelt und ist gesund. Der Konsument ist mächtig."

Antwort Luv:
Jeder Einzelne könne zudem im Alltag einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, etwa durch Verzicht auf sämtlichen Konsum, Autofahren, Verzicht auf sämtliche Urlaubsflüge, Verzicht auf alle Spaßveranstaltungen etc......
Warum gerade der Fleischkonsum als Monstranz vor sich hergetragen wird, das werde ich wohl nie verstehen....der Ablasshandel ist aber scheinbar sehr wirksam bei der derzeitigen Dekadenzgesellschaft
.
Meine Antwort
Zugegeben, im ersten Moment eine einseitige Empfehlung. Orientiert man sich am footprint-Deutschland, ergeben sich folgende Anteile am deutschen durchschnittsabdruck (gesamt 5,1 ha)
Wohnen 25 %
Konsum 18%
Ernährung 35%
Verkehr 22%
Ist die Äußerung von Schellnhuber, den Du kennst und den Du selbst als Realisten bezeichnet hast, vor diesem Hintergrund nicht nachvollziehbar. Die Umstellung der Ernährung und des Verkehr ist in der Regel am einfachsten. Ich praktiziere das seit ca. 3Jahren und liege bei einem footprint von ca 4 ha. Die Anteile für Ernährung und Verkehr liegen in der Summe bei 18% entspr.0,72 ha. (Deutscher Durchschnitt entspr. 2,9 ha). Ich bin kein Vegetarier und fahre Auto - aber deutlich bewußter als früher - ohne etwas zu vermissen. Die Lw muss sich von Schellnhubers Äußerungen nicht kritisiert fühlen. Es wird hier an das Verantwortungsbewusstsein des Verbrauchers appelliert. Mit Deiner Kritik an der Spaßgesellschaft stimme ich überein, das habe ich mehrfach bestätigt - das müssen wir nicht ständig wiederholen.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » So Nov 29, 2015 21:33

Die Zahlen sind falsch.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mo Nov 30, 2015 8:27

Pevo, da kommt sie wieder die rechnerische theoretische Annahme einer irgendwie bestimmbaren individuellen Belastung des Globus. Jeder kann seinen foodprint berechnen, angeblich. So wird das nie was mit dem Klimawandel, weil jeder sich seinen Teil aus dem Kuchen rauspickt und sich damit nichts ändert. Im Gegenteil, es werden Legitimationen aufgebaut. Ich habe in keiner Diskussionsrunde gehört, dass jemand gesagt hätte, er verzichte auf die Urlaubsreise oder eine Kreuzfahrt, auf das Autofahren oder den Kauf vom 23. Paar Schuh.....wohl aber die Floskel: Wir essen jetzt auch weit weniger Fleisch als früher......Es ist und bleibt ein Ablass - Handel, der medial so gepuscht wird, dass der Kauf des Zweitwagens legitimiert wird. Ich bleibe bei meiner Bezeichnung: Heuchelei!
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Mo Nov 30, 2015 9:06

Problem ist ja, dass die beispielsweise bei Ernährung alles in einen Topf geschmissen wird, wo doch bekannt ist, dass 90% der durch die Ernährung entstehenden Emissionen erst nach der Ladenkasse entstehen
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mo Nov 30, 2015 10:00

LUV hat geschrieben:Pevo, da kommt sie wieder die rechnerische theoretische Annahme einer irgendwie bestimmbaren individuellen Belastung des Globus. Jeder kann seinen foodprint berechnen, angeblich. So wird das nie was mit dem Klimawandel, weil jeder sich seinen Teil aus dem Kuchen rauspickt und sich damit nichts ändert. Im Gegenteil, es werden Legitimationen aufgebaut. Ich habe in keiner Diskussionsrunde gehört, dass jemand gesagt hätte, er verzichte auf die Urlaubsreise oder eine Kreuzfahrt, auf das Autofahren oder den Kauf vom 23. Paar Schuh.....wohl aber die Floskel: Wir essen jetzt auch weit weniger Fleisch als früher......Es ist und bleibt ein Ablass - Handel, der medial so gepuscht wird, dass der Kauf des Zweitwagens legitimiert wird. Ich bleibe bei meiner Bezeichnung: Heuchelei!

Luv, wie schon mehrfach gesagt: es geht um orientierende Größen, und der Fooprint ist anerkanntermaßen so eine Größe. Meine Daten zeigen doch eindeutig, dass mit Veränderungen von Verhaltensweisen (Weniger Fleisch/Wurst, weniger Auto) sofort positive Wirkungen erzielt werden. Schwieriger wird es beim Wohnen. Hier lebe ich in einer DHH nur noch zu zweit, mit den Kindern waren es früher 5 Personen. Das ist Wohnen über die ökologischen Verhältnisse, verschlechtert den Footprint. Hier müsste ich in eine kleinere Wohnung umziehen. Dazu kann ich mich, insbesondere auch wegen des Gartens, bisher nicht entschließen. Ähnlich sieht es bei meinem Konsum aus. Obwohl ich eher unterdurchschnittlich konsumiere, kommt hier ein schlechter Footprint zustande. Ich weiß nicht, was ich noch verbessern werde. Auf alle Fälle lohnt es nicht, sich mit Hinweis auf miese Zustände „beim Nachbarn“, in die „eigene Tasche zu lügen“ - es gibt immer etwas vor der eigenen Haustür zu fegen – trotz der Kreuzfahrtschiffe uswusf. Und mit Veränderungen von Ernährungs- und Verkehrsverhalten geht es sehr schnell und sehr wirkungsvoll. Und deshalb ist Schellnhubers Hinweis:
Jeder einzelne könne zudem im Alltag einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, etwa durch einen niedrigeren Fleischkonsum: "Sonntagsbraten statt täglich Schnitzel, das schützt die Umwelt und ist gesund. Der Konsument ist mächtig."
genau so richtig, wie die globale Verständigung auf ein 2-Grad-Ziel. Ich hoffe das wird in den nächsten Tagen gelingen. Dann wird auch deutlich werden, dass die international bisher zugesagten Emissionsreduzierungen nicht ausreichen werden, dieses Ziel zu erreichen. In den Folgejahren wird es dann ums Eingemachte gehen – schaun wir mal – ich bleibe positiv.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mo Nov 30, 2015 12:33

Zitat aus Spiegel online zum heute beginnenden Klimagipfel
….Immer wieder wenden Kritiker ein, der Klimawandel sei doch gar nicht wissenschaftlich erwiesen. Doch, das ist er. Und zwar in beeindruckender Detailtiefe. Immer wieder ist zu hören, die Temperaturen seien doch zuletzt gar nicht mehr gestiegen. Doch, das sind sie. Das zeigen aktuelle Auswertungen.
…. Wenn steigende Meere den Lebensraum von Hunderten Millionen Menschen bedrohen, wenn die Armut in Afrika und Südasien durch den Klimawandel zunimmt, dann wird uns auch das betreffen. Und zwar direkter als uns lieb ist - egal wie hoch wir unsere Deiche und Grenzzäune ziehen….
…Der Klimawandel ist an jedem Ort eine Bedrohung für das Leben und unsere Existenz", schreibt Uno-Chef Ban Ki Moon in einem Gastbeitrag für SPIEGEL ONLINE….
...Seien wir ehrlich: Klimagipfel nerven. Tierisch. Uns als Journalisten. Und Sie als Leser oft leider auch….. Die Alternative kann nicht ernsthaft sein, nichts zu tun….. Die Details dafür - und die sind nun mal anstrengend - müssen ab jetzt auf Klimagipfeln ausgehandelt werden. Auf diesem. Und auf den vielen, die noch folgen werden. Genau das ist der Sinn des Irrsinns.

Das sehe ich ähnlich! Hier der Link aud den Artikel: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 64550.html
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Mo Nov 30, 2015 12:43

Die Alternative kann auch nicht sein, Falsches zu tun, um so die Situation zu verschlimmern. Das ist und bleibt die größte Herausforderung. Denn selbst wenn es keinen Klimawandel gäbe, muss man auf kurz oder lang immer mehr vom Abbau der endlichen fossilen Ressourcen, als ob es kein Morgen gäbe, wegkommen.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mo Nov 30, 2015 13:17

H.B. hat geschrieben:Die Alternative kann auch nicht sein, Falsches zu tun, um so die Situation zu verschlimmern. Das ist und bleibt die größte Herausforderung. Denn selbst wenn es keinen Klimawandel gäbe, muss man auf kurz oder lang immer mehr vom Abbau der endlichen fossilen Ressourcen, als ob es kein Morgen gäbe, wegkommen.

Das passt!
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Mo Nov 30, 2015 13:28

Nein, das passt eben nicht. Da treffen sich tausende von Leuten, und debattieren über Dinge, die sie nicht im Entferntesten verstehen, und einigen sich dabei auf Pseudomaßnahmen, die zwar für sie selbst das geringste Übel sein könnten, aber die Situation verschlimmern. Unterstützt werden sie von tausenden Demonstranten, denen die Pseudomaßnahmen nicht weit genug gehen. Bisher hat noch kein Klimagipfel soviel gebracht, wie der Gipfel selbst der Umwelt geschadet hat.
Solange wissenschaftlich erwiesene Tatsachen vollumfänglich abgelehnt werden, wird sich daran nichts ändern. Ein kompletter Neubeginn der Debatte unter Ausschluss aller Ideologen ist unerlässlich. Und die Bündnisgrünen dürften hierzulande samt allen anderen Naz!s verboten werden, denn die treiben ihr Unwesen größtenteils mit Absicht.

Aufgrund der endlichen Verfügbarkeit müsste beispielsweise Öl weltweit mindestens dreimal teurer sein. Nur so gehts den Verschwendern an den Kragen. Aber die Menschen müssten dann auch so klug sein, verschwenderische Produkte nicht zu subventionieren, und einen noch höheren (kompensierenden) Preis zu zahlen, wie das beispielsweise bei Bioprodukten praktiziert wird.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mo Nov 30, 2015 17:40

Pevo hat geschrieben:Zitat aus Spiegel online zum heute beginnenden Klimagipfel
….Immer wieder wenden Kritiker ein, der Klimawandel sei doch gar nicht wissenschaftlich erwiesen. Doch, das ist er. Und zwar in beeindruckender Detailtiefe. Immer wieder ist zu hören, die Temperaturen seien doch zuletzt gar nicht mehr gestiegen. Doch, das sind sie. Das zeigen aktuelle Auswertungen.
…. Wenn steigende Meere den Lebensraum von Hunderten Millionen Menschen bedrohen, wenn die Armut in Afrika und Südasien durch den Klimawandel zunimmt, dann wird uns auch das betreffen. Und zwar direkter als uns lieb ist - egal wie hoch wir unsere Deiche und Grenzzäune ziehen….
…Der Klimawandel ist an jedem Ort eine Bedrohung für das Leben und unsere Existenz", schreibt Uno-Chef Ban Ki Moon in einem Gastbeitrag für SPIEGEL ONLINE….
...Seien wir ehrlich: Klimagipfel nerven. Tierisch. Uns als Journalisten. Und Sie als Leser oft leider auch….. Die Alternative kann nicht ernsthaft sein, nichts zu tun….. Die Details dafür - und die sind nun mal anstrengend - müssen ab jetzt auf Klimagipfeln ausgehandelt werden. Auf diesem. Und auf den vielen, die noch folgen werden. Genau das ist der Sinn des Irrsinns.

Das sehe ich ähnlich! Hier der Link aud den Artikel: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 64550.html


Dagegen ist ja nichts einzuwenden....aber warum wird dann nicht von z.B. Schellnhuber gesagt, dass der Wäschetrockner nicht erforderlich ist, oder dass man nicht mehr als 45m² Wohnraum pro Person benötigt...nein, es muss das Fleisch herhalten, weil dieses moralisch besser greift, weil man dem Gegenüber sofort etwas entgegenschleudern kann, wenn er sich das Steak hineinschiebt. Weil so jeder mitdiskutieren kann, obwohl fast niemand weiß, wie viel Fleisch er konsumiert oder warum gerade Fleisch ein Problem darstellen sollte?
Warum sind nicht 64kg Brot das Problem? Warum nicht die über 100 Liter Bier oder die 24 Liter Wein ( Vatikan sogar 66 Liter), warum nicht die 10kg Schokolade?
Es hat sich so eingeschliffen, dass man sich wirklich fragen muss, ob das System hat.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Oberpfälzer » Mo Nov 30, 2015 18:31

LUV hat geschrieben:Dagegen ist ja nichts einzuwenden....aber warum wird dann nicht von z.B. Schellnhuber gesagt, dass der Wäschetrockner nicht erforderlich ist, oder dass man nicht mehr als 45m² Wohnraum pro Person benötigt...nein, es muss das Fleisch herhalten, weil dieses moralisch besser greift, weil man dem Gegenüber sofort etwas entgegenschleudern kann, wenn er sich das Steak hineinschiebt. Weil so jeder mitdiskutieren kann, obwohl fast niemand weiß, wie viel Fleisch er konsumiert oder warum gerade Fleisch ein Problem darstellen sollte?
Warum sind nicht 64kg Brot das Problem? Warum nicht die über 100 Liter Bier oder die 24 Liter Wein ( Vatikan sogar 66 Liter), warum nicht die 10kg Schokolade?
Es hat sich so eingeschliffen, dass man sich wirklich fragen muss, ob das System hat.


Dann müsste man ja als "Umweltpolitiker" oder "Umweltaktivist" auch kritisch über die eigene 3 Meter hohe Altbauwohnung, in der man es im Winter gerne gemütlich warm hat und die man als Single bewohnt, die Kulturfernreisen per Flugzeug nach Tibet, die Kaki-Frucht aus wasweißichwoher zum Nachtisch, den tollen Wein aus Südafrika und den leider noch nicht veganen WauWau nachdenken...
Das geht gar nicht. Der Malocher, der sich ne 2,50 Euro Currywurst reinschiebt oder der Bauer, der das möglich macht, sind da doch bessere Feindbilder, die unangenehme Fragen über den eigenen Lebensstil erst gar nicht nötig machen...
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Kein Bayernland ohne Bauernstand!
"Nur einer ist ewig, der Bauer", O. Spengler
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Mo Nov 30, 2015 20:01

Aber die meinen das echt ernst:
Mittags in der Kantine stellt sich die Fleisch-Frage: mit oder ohne? Das Rindergeschnetzelte sieht lecker aus, ich war doch schon Rad fahren heute, denke ich. Doch da hätte ich gleich mit dem SUV zur Arbeit brausen können: Rindfleisch ist ein wahres CO2-Schwergewicht. Rund 2,6 Kilo CO2 verursachen 200 Gramm Rindfleisch. Erstaunlicherweise wäre das Schweineschnitzel besser gewesen: nur 0,6 Kilo CO2 pro 200 Gramm. Oder doch lieber vegetarisch, der überbackene Camembert? Aber, halt, Käse ist schlimmer als Schwein: 200 Gramm Käse haben 1,7 Kilo CO2 auf dem Gewissen. Also, was dann? 200 Gramm Gemüse mit 200 Gramm Kartoffeln, macht 80 Gramm CO2. Das bringt wirklich was!

guten Hunger!

http://www.spiegel.de/wissenschaft/tech ... 64779.html

Somit stellt sich die Frage nach täglich Schnitzel vs Sonntagsbraten schon mal nicht, Pevo!
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