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Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Di Dez 08, 2015 21:02

H.B. hat geschrieben:Wenn das so wäre, würde es dafür sprechen, dass diese Betriebe schon sehr lange biologisch wirtschaften. Ausgelutschter, toter Boden verliert Aufnahmefähigkeit und Speichervermögen.


Bild

Ich würde mal tippen links ist Deutschlands "Tierfabrik" und rechts eine hohe Quote an Biobetrieben,
grüne für Tierhaltung - rot für Bio.
Scheint falsch beschriftet, auf dem Bild wurde rot für "belastete Brunnen" beschrieben, scheint ein Fehler zu sein :mrgreen:
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Südbaden Bauer » Di Dez 08, 2015 21:12

borger hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:Schau Dir Mälzer doch an, gehört zu den Nutznießern der Konsumgesellschaft.


Nutznießer der Konsumgesellschaft sind wir alle. Mälzer ist Nutznießer der Mediengesellschaft, die ihn zum C-Promi aufgebaut hat. Zum Dank dafür muss er bei passender Gelegenheit das „Richtige“ sagen.
Die Sendungsmacher haben sehr konkrete Vorstellungen, was in der Sendung „spontan“ geäußert werden soll – wer das nicht mit macht, ist ganz schnell weg vom Fernsehen (sagt Pollmer).

Todde hat geschrieben:Wer Lebensmittel vor laufender Kamera ausspuckt, der scheint keinen Hunger zu kennen.


Dem fehlt auf jedem Fall jegliche Achtung vor Lebensmitteln, die er doch selbst gerade predigt. Ein falscher Prediger, dessen Krokodilstränen über hungernde Kinder in Afrika wirklich nur noch die Elite der Dekadenz beeindrucken kann.

Todde hat geschrieben:Mir fehlt eine Antwort auf meine Meinung zur nachhaltigen Entwicklung in der Landwirtschaft der letzten 50 Jahre und vergleichbares aus anderen Teilen der Wirtschaft!

Vor allem der Teil mit einem „Öko“ davor. Die gesamte Öko-Sekte möchte sich am eigenen Ressourcenverbrauch lieber nicht messen lassen.

Todde hat geschrieben:Keiner wirtschaft kann man so einfach verunglimpfen und mit Lügen überziehen.

Doch, kann man. Siehe Monsanto, VW, und und und. Es ist doch immer nur die Frage, wer die Medien hinter sich hat.
Gentechnik ist gaanz gaanz böse, dass muss man wissen. Was Gentechnik eigentlich ist, dass darf man nicht wissen.
E-10 führt in D zu Motorschäden – in Frankreich nicht. Gleicher Sprit, gleiche Autos, nur die mediale Berichterstattung unterscheidet sich. Mediale Massenhypnose. Entweder bei uns oder in Frankreich. Um das herauszufinden, müsste man die Motorschäden untersuchen. Fest steht allerdings auch so, die mediale Wirkung aufs Bewusstsein ist enorm.


Naja, Pollmer und E 10 im gleichen Post zusammenbringen. :roll: Pollmer ist doch ein großer Gegner der grünen Energie, also Biogas etc. Er sieht die Tank Teller Diskussion. Man kann gegen die grünen viel schimpfen, aber Biogas und EEG, davon profitieren wir Bauern.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Di Dez 08, 2015 21:18

Südbaden Bauer hat geschrieben:Naja, Pollmer und E 10 im gleichen Post zusammenbringen. :roll: Pollmer ist doch ein großer Gegner der grünen Energie, also Biogas etc. Er sieht die Tank Teller Diskussion. Man kann gegen die grünen viel schimpfen, aber Biogas und EEG, davon profitieren wir Bauern.


Bioenergie ist halt umstritten und wer sich mit Ernährung beschäftigt, der muss noch lange keine Ahnung von Fruchtfolge und dem Nutzen von Energie kennen.
Ob wir aber unbedingt Bio-Strom in dem Ausmaß brauchen? Da hätte man wesentlich vorrausschauender sein können aber wenn "BIO" ertönt, dann setzt gerne mal der Verstand aus, muss ja gut sein :regen:
Der ureigene Germane war halt bis vor "kurzem" ein Naturmensch, mehr als viele andere Kulturen dieser Welt, es steckt noch viel Steinzeit in uns, wenn nicht gar Neandertaler.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Südbaden Bauer » Di Dez 08, 2015 21:31

Todde hat geschrieben:
Südbaden Bauer hat geschrieben:Naja, Pollmer und E 10 im gleichen Post zusammenbringen. :roll: Pollmer ist doch ein großer Gegner der grünen Energie, also Biogas etc. Er sieht die Tank Teller Diskussion. Man kann gegen die grünen viel schimpfen, aber Biogas und EEG, davon profitieren wir Bauern.


Bioenergie ist halt umstritten und wer sich mit Ernährung beschäftigt, der muss noch lange keine Ahnung von Fruchtfolge und dem Nutzen von Energie kennen.
Ob wir aber unbedingt Bio-Strom in dem Ausmaß brauchen? Da hätte man wesentlich vorrausschauender sein können aber wenn "BIO" ertönt, dann setzt gerne mal der Verstand aus, muss ja gut sein :regen:
Der ureigene Germane war halt bis vor "kurzem" ein Naturmensch, mehr als viele andere Kulturen dieser Welt, es steckt noch viel Steinzeit in uns, wenn nicht gar Neandertaler.

Ich bin jetzt auch nicht der Biogaser vor dem Herrn. Aber ohne Biogas etc. wären unsere Preise wesentlich schlechter, von daher ist jede Anlage gut. Die Frage, ist doch die Verteilung. Das Problem der Welternährung sind doch die schwankenden Preise.


"Neandertaler"
Ich würde mal eingeschränkter Horizont mit einfachen Lösung ( so wie damals in der Steinzeit) sagen. :wink:
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Di Dez 08, 2015 21:33

Pevo hat geschrieben:http://www.geoportal.de/DE/Geoportal/Ka ... e&wmcid=44


Was ist das fürn Karten-Betreiber? Glaubt der, überall wo "Massentierhaltungsgegner" einen Hühnerstall ausmachen, besteht intensive Landwirtschaft? Intensive (ökologische) Landwirtschaft besteht nicht nur aus Hühnern.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Lonar » Di Dez 08, 2015 21:40

Pevo hat geschrieben:Die Darstellung in http://www.eure-landwirte.de/ (Lonar -Warum wohl gerade in den Bereichen mit hoher Viehdichte und hoher Nitratbelastung im GW?) wird nicht die erhoffte Wirkung bei dem aufgeklärten Konsumenten erzielen. Dort geht es ausschließlich um quantitative/teilweise qualitative Ergebnisse der Versorgung/Produkte. Die Versorgungsleistungen werden doch gar nicht bestritten. Die Darstellungen übersehen, dass vorwiegend verschiedene Produktionsmethoden von den Konsumenten kritisiert werden. Wer glaubt das ignorieren zu können, verkennt die zukünftig erforderlichen Veränderung. Und die haben mit Ökologie zu tun - die wird nicht von LW definiert – auf alle Fälle nicht von denen, die sich hier teilweise in völlig inkompetenter Weise äußern.
Ihr solltet Euch an die Spitze der Transformation setzen und gemeinsam mit den aufgeklärten Konsumenten den Fortschritt betreiben, der durch die ökologischen Bedingungen bestimmt – und nicht dauerhaft durch betriebswirtschaftlich Aspekte dominiert werden kann. – Guten abend!


Ich finde nicht das der Bürger fachlich ordentlich informiert wird! Er kann gar nicht unterscheiden zwischen den Lügen die ihm aufgetischt werden und der Realität.

Ein Verbraucher kann nicht beurteilen ob es dem Tier gut geht oder nicht. Es kann der letzte Kläpper auf Stroh stehen, dem gehts gut :!:

Es kam zb. das Argument das eine Kuh 20Jahre alt werden kann. Eine durchschnittliche deutsche Kuh wird 5 Jahre alt. Alleine diese Aussage suggeriet dem aufgeklärten Bürger, alle Kühe können 20 Jahre alt werden, wenn sie anders gehalten werden, möglichst natürlich... Aber das ist großer Bullsh!t!
In der modernen Landwirtschaft kann eine Kuh auch 20Jahre alt werden! Es lohnt sich nur nicht, weil sie nicht mehr wirtschaftlich ist!
Ich könnte auch behaupten das die Menschen 120 Jahre alt werden können, tatsächlich werden sie im Schnitt nur ca 70 Jahre, es ist ein eklatanter Mangel in der Medizin zu erkennen... :mrgreen:

Wieso sollten Landwirte nicht ökonomisch denken, dürfen ? Bin ich die Caritas?
Wenn der Verbraucher Tierwohl will, dann soll er bestehende Tierschutz-fleischmarken kaufen. Wenn sich die Produktion lohnt werden die Landwirte das machen-> siehe Biogas
Und dein Bezug von Tierdichte zu Nitrat kannst du dir sparen. In Deutschland gilt max.170kg N org /ha, alles andere geht auf den Lkw in Ackerbauregionen.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Di Dez 08, 2015 21:40

Südbaden Bauer hat geschrieben:Ich bin jetzt auch nicht der Biogaser vor dem Herrn. Aber ohne Biogas etc. wären unsere Preise wesentlich schlechter, von daher ist jede Anlage gut. Die Frage, ist doch die Verteilung. Das Problem der Welternährung sind doch die schwankenden Preise.


Ob die Preise besser wären?
Das bezweifel ich, denn Deutschland ist nicht der Nabel der Welt, Preise werden hier nicht entschieden,
wenn eine Farm in Australien eine LN hat, die rund 30% der Deutschen Ackerfläche ausmacht, dann hat die auch noch keine wirklichen Einfluss.

Biogas hat der Landwirtschaft schon einen gewissen Schaden zugefügt.
Ich habe nichts gegen Biogaser, findet die Entwicklung der Betriebe gut und beachtlich.
Hier hat Biogas vielen Ackerbaubetrieben das Überleben gesichert.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Südbaden Bauer » Di Dez 08, 2015 21:46

Todde hat geschrieben:Ob die Preise besser wären?
Schlechter meinst du?
Todde hat geschrieben:Biogas hat der Landwirtschaft schon einen gewissen Schaden zugefügt.

Ja, der Ruf der "Maiswüsten".
Aber, das weiß man auch in Büttenwarder, ist doch alles bio!
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Di Dez 08, 2015 21:50

Lonar hat geschrieben:In der modernen Landwirtschaft kann eine Kuh auch 20Jahre alt werden! Es lohnt sich nur nicht, weil sie nicht mehr wirtschaftlich ist!


Es liegt im Ermessen des Bauern, den richtigen Zeitpunkt für die zweite Nutzung eines Zweinutzungsrinds zu finden. Kein Tierarzt, kein Berater, kein Politiker, und kein Ökodschihadist (der in der selben Sendung das Fleisch einer Färse verkostet, ohne sich dabei einen Zusammenhang zu reimen), kann diese Entscheidung gesamtwirtschaftlich, ethisch, und ökologisch zielgenauer treffen - nichtmal der Wolf kann das, und tut das auch nicht.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Di Dez 08, 2015 22:09

Todde, es tut mir leid, hast Du keine Argumente mehr, dass Du immer wieder den gleichen Bl.....n erzählst. Allein Deine folgenden Sprüche sind sowas von verengt bzw.weisen auf völliges Fehlen objektiven Denkens hin.
Jeder produziert das, was der Markt abnimmt!

Gemäß Deiner früheren Website hast Du eine BWL-Bildungsmaßnahme absolviert. Da sollten auch Grundlagen der VWL angesprochen worden sein. Vor diesem Hintergrund und dem Thema Subventionen, musst Du doch selbst über diesen Spruch lachen oder besser weinen! Das kannst Du doch einem aufgeklärten Konsumenten nicht weiss machen wollen! Setzt Deien normalen Menschenverstand wieder ein. Ich trau Dir das zu :)
In Deutschland bricht der Markt für deutsche Bio-Ware ein, daher müssen wir annehmen, der Bürger möchte keine deutsche Bioware - Punkt aus.

Auch so eine endlosschleifenarteigedurchnichtsbelegte Behauptung, die die Frage nach einer psychischen Ursache aufwirft. Gerade hab ich auf Info 3 gehört, dass Milch- und Fleischproduzenten in 2015 erhebliche Einbußen verzeichnen (Hauptgründe: China nimmt nicht wie erhofft ab, Russland Emgargo) Beide sind Akteure des Marktes, beides war Anfang 2015 absehbar. Warum habt ihr trotzdem produziert. Weil Deine These (s. oben) nicht stimmt, Marktwirtschaft real wesentlich komplizierter ist als Dein Wunschdenken.
Entgegen den genannten Einbußen sollen Bio- und Weinbauern zugelegt haben. Bei Bio setzt sich der Trend, wenn auch langsamer als erhofft, kontinuierlich fort- das wird auch zukünftig so sein - ganz einfach, weil die ökologischen Systeme das erfordern und der Mensch und die Politik nicht völlig vernunftbefreit agieren. Allein auf technische Innovationen beruhendes ökonomisches Wunschdenken ist out. (über Forschung in grüner Gentechnik können wir reden)
Todde, ich erkenne nicht, das wir uns in diesem Thema einigen werden. Eventl. verletzende Formulierungen bitte ich mir nachzusehen - da seid ihr mir ja einiges voraus. Ich stelle mir immer wieder vor, wie wir uns in einer direkten Begegnung verständigen würden. Da habe ich ja schon positive Erfahrungen mit Luv gemacht. Aber Du hast ja bisher eine Begegnung abgelehnt. Deinen Hof hab ich allerdings schon mal aus der Nähe inspiziert.
Eins haben wir vermutlich gemeinsam: Die Hoffung, dass es mit dem HSV weiter bergauf geht. (Ich meine hier nicht den Welfenprinz-HSV. Aber dem wünsche ich auch alles Gute genauso wie Luv's Werder)
Abschließend noch mal den Hinweis von LWM-Schmidt (sinngemäß):
Wir müssen die LW in den Mittepunkt der Gesellschaft rücken.

Das unterstütze ich 300%ig! Nur wenige Wirtschaftbereiche sind unverzichtbar wie die LW. Verdammt nochmal - warum kommen wir und nicht näher? ---- Ich erwarte zwischendurch auch mal ein versöhnliches Zeichen! - Gute Nacht - Bin schon gespannt was mir da morgen früh präsentiert wird.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Di Dez 08, 2015 22:31

Pevo hat geschrieben:Todde, ich erkenne nicht, das wir uns in diesem Thema einigen werden.

Müsst ihr auch nicht. Du kannst ihn am Härtesten treffen, wenn du aufhörst zu essen, aber er würde es nicht merken, wenn statt dessen halt ein paarhundert Liter mehr Biodiesel produziert würden...
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon borger » Di Dez 08, 2015 22:32

Südbaden Bauer hat geschrieben:Naja, Pollmer und E 10 im gleichen Post zusammenbringen.

Du wirst es nicht bemerkt haben, „Pollmer“ und „E-10“ stehen im gleichen Post, sind aber nicht zusammen gebracht. Eigentlich ergibt sich das eindeutig aus dem Text. Aber Dein großes Problem mit dem Verstehen einfacher Texte…..

Ähnlich beim Biogas: klar bringt es was, wenn der LW außerplanmäßig Summe X zufließt. Ob Biogas aber auch die bestmögliche Verwendung für diese Summe ist, bleibt dabei offen.

H.B. hat geschrieben:Was ist das fürn Karten-Betreiber?

Selbst auf Pevos Wischiwaschi-Karte ohne Erklärung der Datenquellen ist der norddeutsche Geestrücken eindeutig als vieharm und nitratreich zu erkennen. Besonders bei Pevo vor der Haustür, Lüneburger Heide. Nicht einmal viel Landwirtschaft, dafür viel Ökobiotop. Erklärung bis heute keine, der „aufgeklärte“ Bürger sucht auch nicht danach, er behauptet einfach weiter.

Lonar hat geschrieben:Es kam zb. das Argument das eine Kuh 20Jahre alt werden kann.


Da frag ich mich immer, wer denn unbedingt diese 20 Jahre alten Kühe essen will? Wenn die so ungeheuer gefragt sind, müsste doch der Preis mit dem Alter zusammen hochgehen und es wäre ein super Geschäft, die Kühe 20 Jahre reifen zu lassen.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Lonar » Di Dez 08, 2015 22:46

Pevo hat geschrieben:Abschließend noch mal den Hinweis von LWM-Schmidt (sinngemäß):
Wir müssen die LW in den Mittepunkt der Gesellschaft rücken.

Das unterstütze ich 300%ig! Nur wenige Wirtschaftbereiche sind unverzichtbar wie die LW. Verdammt nochmal - warum kommen wir und nicht näher? ---- Ich erwarte zwischendurch auch mal ein versöhnliches Zeichen! - Gute Nacht - Bin schon gespannt was mir da morgen früh präsentiert wird.


Pevo das ist nunmal nicht so einfach.

Vielleicht kannst du uns etwas besser folgen wenn du mal ein bisschen Stallluft schnupperst! In Echem steht eine Ausbildungsanlage der LWK Niedersachsen, vielleicht kannst du da ja mal 14 Tage Praktikum machen. Ist gar nicht mal so weit weg vom HSV :mrgreen:

Für Vorlesungen an der Uni hast du ja auch Zeit, oder ist ein Interesse deinerseits nicht gegeben ?
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Welfenprinz » Di Dez 08, 2015 22:48

borger hat geschrieben:Selbst auf Pevos Wischiwaschi-Karte ohne Erklärung der Datenquellen ist der norddeutsche Geestrücken eindeutig als vieharm und nitratreich zu erkennen. Besonders bei Pevo vor der Haustür, Lüneburger Heide. Nicht einmal viel Landwirtschaft, dafür viel Ökobiotop. Erklärung bis heute keine,.


mit den Rohdaten, also gut, etwas südlich davon, hatte ich im Frühjahr zu tun.
Es wurde anhand des Datenmaterials explizit darauf hingewiesen, dass unter Brachen und Forsten Probleme bestehen....... nicht nur der Nitraustrag sondern auch Versauerung etc.

und jetzt kommt das geile: :mrgreen:
da die WSG-Kooperationen dem Zwecke dienen die Einträge in Böden aus landwirtschaftlicher Nutzung zu mindern................. lässt man die anderen Daten einfach weg.
Die existieren eben nicht. Zack so einfach ist das. :mrgreen:
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Di Dez 08, 2015 22:51

Lonar hat geschrieben:Ich finde nicht das der Bürger fachlich ordentlich informiert wird! Er kann gar nicht unterscheiden zwischen den Lügen die ihm aufgetischt werden und der Realität.

Ist das nicht eine arrogante Unterschätzung des aufgeklärten Bürgers?

Lonar hat geschrieben:Ein Verbraucher kann nicht beurteilen ob es dem Tier gut geht oder nicht. Es kann der letzte Kläpper auf Stroh stehen, dem gehts gut :!:

Ein immer wieder gerne wiederholtes Vorurteil. Quatsch - der aufgeklärte ökologisch-ökonomisch-sozial orientierte Bürger kann das sehr wohl. Der kann auch die positiven Leistungen der Bauern schätzen. Der sieht eben auch, im Gegesatz zu den dbzgl. Leugnern, die Kehrseite unseres Produktions- und Konsumverhaltens, die da heisst: hohes Risiko der Zerstörung unserer Lebensgrundlagen - da helfen dann auch keine moderenen Stallanlagen mehr weiter.
Lonar hat geschrieben:]Es kam zb. das Argument das eine Kuh 20Jahre alt werden kann. Eine durchschnittliche deutsche Kuh wird 5 Jahre alt. Alleine diese Aussage suggeriet dem aufgeklärten Bürger, alle Kühe können 20 Jahre alt werden, wenn sie anders gehalten werden, möglichst natürlich... Aber das ist großer Bullsh!t!

Deine Vorstellungen über die Vorstellungen des aufgeklärten ökologisch-ökonomisch-sozial orientierten Bürgers beweisen sich auch hier wieder als falsch.
Lonar hat geschrieben:In der modernen Landwirtschaft kann eine Kuh auch 20Jahre alt werden! Es lohnt sich nur nicht, weil sie nicht mehr wirtschaftlich ist!

Luv sagt an anderer Stelle sinngemäß:
zeigt Emotionen

Genau der macht der aufgeklärten ökologisch-ökonomisch-sozial orientierte Bürger in diesem Zusammenhang und setzt dabei zusätzlich seine Vernunft ein: Ökonomie allein war gestern. Genau diese Art der Sprüche führt zu entsprechenden Reaktionen in den Medien.
Lonar hat geschrieben:Wieso sollten Landwirte nicht ökonomisch denken, dürfen ? Bin ich die Caritas?

siehe oben
Lonar hat geschrieben:Wenn der Verbraucher Tierwohl will, dann soll er bestehende Tierschutz-fleischmarken kaufen. Wenn sich die Produktion lohnt werden die Landwirte das machen-> siehe Biogas

siehe oben - wissenbefreites Vorurteil - immer wieder gerne gepflegt - um sich selbst nicht in Frage stellen zu müssen?
Lonar hat geschrieben:]Und dein Bezug von Tierdichte zu Nitrat kannst du dir sparen. In Deutschland gilt max.170kg N org /ha, alles andere geht auf den Lkw in Ackerbauregionen.

siehe meinen Link als Antwort auf xyxy
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