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Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Di Dez 08, 2015 22:58

Gut, ich denke er möchte den Einzugsbereich von maehlmann darstellen.....
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Welfenprinz » Di Dez 08, 2015 23:01

Willst du dem gesunden Gemüse schädliche Nebenwirkungen unterstellen???? :mrgreen:
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
http://pulseofeurope.eu
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Di Dez 08, 2015 23:18

Lonar hat geschrieben:Pevo das ist nunmal nicht so einfach.

Bin überrascht
Lonar hat geschrieben:In Echem steht eine Ausbildungsanlage der LWK Niedersachsen, vielleicht kannst du da ja mal 14 Tage Praktikum machen. Ist gar nicht mal so weit weg vom HSV :mrgreen:

Gerne- immer für einen Direktkontakt zu haben - frag mal Luv, der hat mir freundlicherweise schon drei Ställe gezeigt - anschließend haben wir bei einem Essen unsere nicht immer gleichlautenden Standpunkte ausgetauscht. So ein Termin würde gut passen - da kann ich anschließend fachlich mit einem Verwandten mithalten, der gerade ein Praktikum auf einem Hof macht - liegt irgendwie in der Familie. Allerdings wären mir 14 Tage zu lang - gibt auch noch andere Dinge zu tun. 1- 2 Tage wären o.k. Ich gehe davon aus , dass Du dabei bist. Mach einen Termin ab März 2016. - Ich gehe davon aus, dass Du nicht kneifst.
PS: Wir könnten in dem Zsammenhang Todde besuchen - ist auch nicht so weit. - Bei guten Wetter komme ich mit dem Fahrrad - Bei schlechtem holst Du mich von irgend einem Bahnhof ab - wegen meines Footprints :D - Ich warte.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Lonar » Di Dez 08, 2015 23:49

Okay werd ich halt mal emotional:

Ich habe heute zwei Schlachtkühe weggegeben:

Die eine Kuh war 3 Jahre alt. Ich habe sie von Beginn ihrer Milchkarriere aufrichtig gehasst, sie hat mir mehrmals pro Melkzeit das Melkgeschirr abgetreten und viele blaue Flecken verpasst. Und war beim ersten melken schon ein 3 Strich. Trotzdem habe ich sie bis zum letzen Tag nicht schlechter behandelt als die anderen.
"Wenn dir eine Kuh auf die eine Wange tritt, dann halt ihr auch die andere hin!"

Die andere Kuh(8) war eine langjährige treue Begleiterin meines Lebens. Wir haben viele Stunden gemeinsam verbracht, ob im Sommer bei 30°C und im Winter bei -15°C auf diese Kuh war immer Verlass. Wenn sie nicht gerade Urlaub im Trockensteherabteil oder auf der Weide im gleißenden Sonnenlicht, kam sie immer an der linken Seite des Melkstandes an den Plätzen 2-6 zum Melken. Diese Kuh mochte ich sehr gerne und ich werde sie bestimmt noch ein paar Jahre in Erinnerung behalten. Sie musste leider den Betrieb verlassen, weil sie gebrechlich wurde und nur noch schwer aufstehen konnte. Auch der Tierarzt kam zu dem Entschluss das eine Therapie wahrscheinlich nicht erfolgreich sein wird. So musste ich schweren Herzens diesen Entschluss fassen.

Was hättest du gemacht?

Ich versteh dich nicht so ganz. Du willst mir erzählen das der Verbraucher nicht doof ist, oder?
Dann erzähl mir mal 4 Vorteile eines Vollspaltenbodens in der Schweinemast ohne zu Googeln, wenn du das nicht kannst bist du der perfekte Beweis :P

Achja Praktikum ist bei mir schlecht hab genug zu tun, deshalb den Hinweis auf Echem, die machen auch FÖJ`s und haben Zimmer(Co²)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Mi Dez 09, 2015 6:23

Heute morgen in der Nordwest Zeitung:
Vechta hat die jüngste Bevölkerung!

Die Statistiker bringen das mit der hohen Geburtenrate in Verbindung

Der Bürgermeister verweist auf die hohe Lebenqualität in seiner Stadt

Piefo sagt, die Sterberate ist wegen der negativen Umwelteinflüsse in der region und der nicht nachhaltigen Lebensweise zu gross
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mi Dez 09, 2015 7:45

xyxy hat geschrieben:Heute morgen in der Nordwest Zeitung:
Vechta hat die jüngste Bevölkerung!

Die Statistiker bringen das mit der hohen Geburtenrate in Verbindung

Der Bürgermeister verweist auf die hohe Lebenqualität in seiner Stadt

Piefo sagt, die Sterberate ist wegen der negativen Umwelteinflüsse in der region und der nicht nachhaltigen Lebensweise zu gross

Bitte nicht verwechseln mit Pevo
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon borger » Mi Dez 09, 2015 8:34

Welfenprinz hat geschrieben:da die WSG-Kooperationen dem Zwecke dienen die Einträge in Böden aus landwirtschaftlicher Nutzung zu mindern................. lässt man die anderen Daten einfach weg.
Die existieren eben nicht. Zack so einfach ist das.


Lug und Betrug ist das Geschäft der Weltretter.
Sie sind die neuen Alchimisten, versprechen nicht mehr nur Gold sondern gleich die ganze Welt zu retten. Und weil in der Vergangenheit das Auffliegen des Schwindels häufig zum vorzeitigen Ableben des Alchimisten führte hat man die Vollendung der Weltrettung gleich mal 100 Jahre in die Zukunft verschoben, das schafft viel Sicherheit.
Nun wollen die alchemistischen Weltretter aber gern zu Lebzeiten die Früchte ihrer Arbeit genießen. Mit Aufrufen zu WENIGER KONSUM lässt sich nichts Abgreifen, da bleiben sie arm wie Bettelmönche.
Nein, mehr Konsum und Investition muss her – Alles im Namen der Weltrettung.Energiewende, neue Autos, Waschmaschinen, usw. es muss sehr viel Geld umverteilt werden, damit die Weltretter genügend abzweigen können. Auf lästigen Fakten wie Notwendigkeit, Ressourcenverbrauch pro erzeugter Einheit usw. darf man sich nicht einlassen, dass „richtige“ Wohlgefühl und Glauben zählen. Die wahrhaft Gläubigen nehmen das nur zu gern an, mehr konsumieren und damit auch noch ganz besonders gut sein. Perfekt. Dieses religiöse Dogma darf durch „unpassende“ Fakten nicht erschüttert werden.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mi Dez 09, 2015 8:56

borger hat geschrieben:........Nein, mehr Konsum und Investition muss her – Alles im Namen der Weltrettung.Energiewende, neue Autos, Waschmaschinen, usw. es muss sehr viel Geld umverteilt werden,.......... Auf lästigen Fakten wie Notwendigkeit, Ressourcenverbrauch pro erzeugter Einheit usw. darf man sich nicht einlassen, dass „richtige“ Wohlgefühl und Glauben zählen. ......

Wie schon mehrfach gesagt: Die offizielle Nachhaltigkeitsphilosophie: "Alles bleibt wie es ist - nur grüner" wird mE nicht funktionieren. Es braucht eine Philosophie des Weniger. Das zu kommunizieren, fehlt der Politik der Mut. Wird sich aber ändern - ökologische Getzmäßigkeiten orientieren sich nicht an Wunschdenken.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Mi Dez 09, 2015 8:58

Und es läuft immer besser:
Die deutschen Exporte haben im Oktober im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,3 Prozent zugenommen, teilt das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Die von Januar bis Oktober exportierten Waren hatten einen Gesamtwert von 1,001 Billion Euro. n-tv
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Mi Dez 09, 2015 9:02

Pevo hat geschrieben:Ein immer wieder gerne wiederholtes Vorurteil. Quatsch - der aufgeklärte ökologisch-ökonomisch-sozial orientierte Bürger kann das sehr wohl.


.... nennt man Dunning-Kruger-Effekt. Gerade jene, die sich als "der aufgeklärte ökologisch-ökonomisch-sozial orientierte Bürger" verstehen, können das nicht..... zumindest viel weniger, als jene die wissen, dass es ihres Einsatzes nicht bedarf.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Mi Dez 09, 2015 9:13

Pevo hat geschrieben:.... ökologische Getzmäßigkeiten orientieren sich nicht an Wunschdenken.

Richtig erkannt, und lebt weiter in dekadenter Verschwendungssucht, als gäbe es kein Morgen ...
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon borger » Mi Dez 09, 2015 9:43

Pevo hat geschrieben:Es braucht eine Philosophie des Weniger. Das zu kommunizieren, fehlt der Politik der Mut. Wird sich aber ändern - ökologische Getzmäßigkeiten orientieren sich nicht an Wunschdenken.


Um das glaubhaft zu vertreten, müsstest Du aber Dein gesamtes Repertoire umschreiben. Öko-LW führt nicht zu Weniger sondern zu Mehr Ressourcenverbrauch.
Gut, auch mit diesem Wissen könnte man sich mehr Öko leisten, quasi als Luxus. Nur, dann passt die Parole „weniger Fleisch“ nicht mehr – oder womit sollte vollöko gedüngt werden und wovon sollten die Biobauern leben?
Das größte Problem: die „aufgeklärten Verbraucher“, leider beherzigen sie ihre eigenen Forderungen nicht, ansonsten wäre Öko-LW ein super Geschäft.
Zuwächse finden sich gerade mal beim Import aus fernen Ländern, beim Discounter-Billig-Bio und bei hoch verarbeiteten Fertigprodukten. Das wird kaum jemand zum Umstieg motivieren, dafür müssten die Erzeugerpreise drastisch nach oben gehen. Und das, wo die „aufgeklärten Verbraucher“ die jetzigen Preise nur ungern zahlen.
Ein Öko-Anteil von 20%, also eine Verdreifachung des Öko-Anteils, ist wegen der anhaltenden Kaufverweigerung „aufgeklärter Verbraucher“ nicht zu erreichen. Da wird ökologisches Wohlgefühl durch die ökonomische Realität geschlagen.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mi Dez 09, 2015 10:03

Pevo hat geschrieben:
Lonar hat geschrieben:Ein Verbraucher kann nicht beurteilen ob es dem Tier gut geht oder nicht. Es kann der letzte Kläpper auf Stroh stehen, dem gehts gut :!:

Ein immer wieder gerne wiederholtes Vorurteil. Quatsch - der aufgeklärte ökologisch-ökonomisch-sozial orientierte Bürger kann das sehr wohl. Der kann auch die positiven Leistungen der Bauern schätzen. Der sieht eben auch, im Gegesatz zu den dbzgl. Leugnern, die Kehrseite unseres Produktions- und Konsumverhaltens, die da heisst: hohes Risiko der Zerstörung unserer Lebensgrundlagen - da helfen dann auch keine moderenen Stallanlagen mehr weiter.


Prof. Sundrum, Uni Kassel beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit der ökologischen Tierhaltung und hat letzte Woche auf dem DLG - Kolloqium eindeutig formuliert, dass keine der jetzigen Haltungsformen artgerecht genannt werden könnten. Es werden in jedem Fall die Gesetze eingehalten, aber die Parameter die z.B. bei Schlachtungen gefunden wurden ( Befunde von Gelenken, Klauen, Lunge, Leber etc.) sind bei BIO - Tieren häufig schlechter, als bei konventionellen Tieren.
Er plädiert für betriebsbezogene Haltungsdefinitionen und Paramater der Beurteilung. Wenn also nicht mal ein Prof. nach Jahrzehnten eine eindeutige Aussage machen kann, wie kann dann der aufgeklärte-ökonomisch-sozial orientierte Bürger sich ein Urteil erlauben? DAS musst du mir wirklich erklären.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mi Dez 09, 2015 10:33

Pevo hat geschrieben:

Gerade hab ich auf Info 3 gehört, dass Milch- und Fleischproduzenten in 2015 erhebliche Einbußen verzeichnen (Hauptgründe: China nimmt nicht wie erhofft ab, Russland Emgargo) Beide sind Akteure des Marktes, beides war Anfang 2015 absehbar. Warum habt ihr trotzdem produziert. Weil Deine These (s. oben) nicht stimmt, Marktwirtschaft real wesentlich komplizierter ist als Dein Wunschdenken.



Das ist nicht dein Ernst oder? So denkst du nicht, oder doch? Die dummen Obstbauern in Polen und im Alten Land, hätten sie nur nie Äpfel und Birnen angebaut, sie hätten doch wissen müssen, dass so etwas passieren könnte. Wenigstens die Befruchtung durch die Bienen hätten sie aussetzen können.....aber sei beruhigt, sie haben einen Großteil der Äpfel einfach nachhaltig am Stamm vergammeln lassen, damit wenigstens ein einigermaßen Einkommen reinkommt. Was räts du ihnen fürs nächste Jahr? Rodung aller Apfelbäume?
Die Milchkühe kann man ja schon vorsorglich schlachten, das gewonnene Geld, dass nicht mal die Kosten decken wird, weil ja dann alle schlachten, das spenden sie dann Greenpeace..... :prost: n8
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon xyxy » Mi Dez 09, 2015 10:54

In China steigen die Verbraucherpreise besonders stark: bei Gemüse 9,4 % und Fleisch 6,2%, warum haben die nicht mehr produziert, das war immerhin seit 45 Monaten absehbar? :roll:
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