Manfred hat geschrieben:Wenn du meine Beiträge lesen würdest...
Beim African Center for Holstic Management haben sie den Viehbesatz inzwischen vervierfacht, dazu kommt eine Unzahl von Wildtieren inkl. Elefanten und Büffeln, die aus dem naheliegenden Nationalpark zuwandern, weil sie dort nicht genug zu Fressen finden. Und trotzdem kriegen sie ihr Gras nicht mehr weg. Der Viehbestand soll deshalb noch mal verdoppelt werden.
Werden die Elefanten dann gegessen oder sind die nur zur Bespaßung für Nachhaltigkeitsjünger?
Die dem nachhaltig zertifizierten Kreuzfahrtschiff in die afrikanische Savanne, Elefanten gucken und wieder nach hause...
Was hat das nun mit Landwirtschaft zu tun? Sollen wir hier wieder Wasserbüffel und Wisente ansiedeln, damit die die Flächen abgrasen?
Essen kommt ja immernoch aus dem Aldi
Alles ohne irgendwelchen Zukaufkram von außen. Einfach durch Verbesserung des Beweidungsmanagements und der damit verbundenen Erholung der natürlichen Ressourcen.
Der Boden ist schon mal selbst eine Ressource in der Landwirtschaft und diese ist begrenzter als alles andere.
Wenn wir ein Jahr Brache in Deutschland machen wollen, dann müssten wir rund 8 Millionen Hektar Land zurück ins Reich holen, das wusste schon Adolf.
Die haben auch wieder ganzjährig fließende Bäche, wo vorher im der Trockenzeit monatelang nur noch Staub zu sehen war.
In Deutschland wurden in diesem Jahr gar aus Bächen zeitweise wieder ganze Flüsse...
Die Methode wird weltweit inzwischen auf mehreren Millionen ha angewendet und die Viehbestände gehen dort überall hoch, der Zukauf runter.
Dafür arbeiten dann westliche Organisationen mit Spendengeldern und können tolle Bilder machen... Das führt leider immer wieder zu Hungersnöten bei den Einheimischen, die Massai können davon ein Lied singen.
Wir haben global gesehen keinerlei Problem, genug Nahrung zu erzeugen. Keine Ahnung, wie du dir das zusammenkonstruierst.
Kaufst Du meinen Futterweizen, der eigentlich Qualitätsweizen werden sollte? Leider spielte das Wetter dieses Jahr nicht ganz mit.
Du kannst Dir daraus ja Mehl mahlen
Zum A-Weizenpreis kannst Du den abholen, Winwin für mich und für Dich.
Leider befinden sich die deutschen Agrar-Hochschulen nach wie vor im Tiefschlaf, was diese Entwicklung angeht.
Nö. Der Nabu als Top5 der Landwirtschaftsflächeneigner macht doch solche Späßchen, leider lassen die die Tiere meist verrecken oder der Amtsvet muss die Erlösung der Tiere veranlassen.
Und Elefanten halte ich nicht geeignet dafür in Deutschland, ebenso sollte man Hochertragsstandorte mit besten Bodenqualitäten nicht vergleichen mit Jahrtausende alten Bioböden in Afrika, die ernten nicht ohne Grund nur 1/10 von dem was wir vom Hektar holen.
Und das mit der Tierhaltung und die Flächen haben wir in Europa schon seit einigen Jahren hinter uns, einfach mal die Geschichtsbücher zu dem Thema lesen.
In D werden wir derartige Ertragssteigerungen natürlich nicht sehen, außer evtl. auf ganz extensiven Flächen.
Von 1to Weizen zu 3to Weizen auf besten Böden in Afrika ist das mit Dünger kein doller Sprung, das hat Deutschland um ein vielfaches in den letzten 150 Jahren übertroffen.
Weniger Produktion kann in der Hinsicht durchaus mehr sein. Also wirtschaftlicher und förderlich für die Lebensqualität der Bewirtschafter-Familie.
Sicher, mehr unkrauthacken mit der ganzen Familie ist morgens um 4 vor der Schule (für die Kinder) eine Steigerung der Lebensqualität
Und wenn Omma und Oppa auch noch bis 90 durchhalten, dann kann man die extensiven Erzeugnisse teurer an den Mann bringen... Ging früher ja auch
