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Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Mi Jul 27, 2016 22:54

Lüpi hat geschrieben:Verbraucher sind wir alle, aber Manfred ist doch selbst erzeugender Verbraucher, sprich Landwirt, oder habe ich da etwas falsch verstanden ?


Seinen Posts nach würde ich sagen er kennt die Landwirtschaft aus dem Internet.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Lüpi » Mi Jul 27, 2016 22:55

Todde hat geschrieben:
Lüpi hat geschrieben:Verbraucher sind wir alle, aber Manfred ist doch selbst erzeugender Verbraucher, sprich Landwirt, oder habe ich da etwas falsch verstanden ?


Seinen Posts nach würde ich sagen er kennt die Landwirtschaft aus dem Internet.


Dann wird es Zeit dass du deinen (landwirtschaftlichen) Horizont etwas erweiterst.. :wink:


Gruß Lüpi
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Mi Jul 27, 2016 22:57

Lüpi hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:
Lüpi hat geschrieben:Verbraucher sind wir alle, aber Manfred ist doch selbst erzeugender Verbraucher, sprich Landwirt, oder habe ich da etwas falsch verstanden ?


Seinen Posts nach würde ich sagen er kennt die Landwirtschaft aus dem Internet.


Dann wird es Zeit dass du deinen (landwirtschaftlichen) Horizont etwas erweiterst.. :wink:


Ich oder er?
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Lüpi » Mi Jul 27, 2016 23:02

Ihr ?
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Südheidjer » Do Jul 28, 2016 0:55

Lüpi hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:
Lüpi hat geschrieben:Verbraucher sind wir alle, aber Manfred ist doch selbst erzeugender Verbraucher, sprich Landwirt, oder habe ich da etwas falsch verstanden ?

Seinen Posts nach würde ich sagen er kennt die Landwirtschaft aus dem Internet.

Dann wird es Zeit dass du deinen (landwirtschaftlichen) Horizont etwas erweiterst.. :wink:

Gruß Lüpi


Einer meiner Cousins bewirtschaftet konventionell einen recht großen Betrieb in der Zone. Beim letzten Gespräch war ich erstaunt, daß er, den ich immer für den Konvi aus dem Bilderbuch gehalten hatte, Gedanken bzgl. der zukünftigen Landwirtschaft in Worte faßte, die ich von ihm nie für möglich gehalten hätte. Extrakt: Die Landwirtschaft kann nicht mehr so weiter machen wie in den letzten 60 Jahren.
Die Links, die er mir anschließend schickte, waren ähnlich oder sogar dieselben, die Manfred hier postet. Es geht in dieselbe Richtung.
Das hat mich sehr nachdenklich gemacht, denn "Öko" zu sein, ohne den wirtschaftlichen Druck zu haben ist verdammt einfach, aber wenn sich jetzt schon solide konventionell wirtschaftende Betriebe über zukünftige Bewirtschaftungsweisen Gedanken machen, die von den bisherigen abweichen, dann stutzt man.

Meine Empfehlung: Jeder aktive Landwirt tut gut daran, mal über seinen (den üblichen) Tellerrand zu schauen. Was könnte für den eigenen Betrieb in Frage kommen und was ist eher nicht praktikabel. Wichtig ist, nach vorne zu gucken, da muß es hingehen.
Vatern und Großvattern haben für ihre Zeit gewirtschaftet und auch immer versucht, das Beste zu erreichen. Manchmal muß man auch eingefahrene Schienen verlassen. Das haben die Vorfahren auch immer dann gemacht, wenn sie von einer Sache überzeugt waren, wumpe was die Nachbarn meinten.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Manfred » Do Jul 28, 2016 6:43

@Südheidjer:
Darum geht es. Ob Todde mir wirklich nicht folgen kann, oder ober er einfach nur stänkern will, keine Ahnung.

Was meinen kleinen Landwirtschaftsbetrieb angeht: Soweit ich es im Blick habe, ist der Betriebszweig Mutterkuhhaltung überdurchschnittlich profitabel. Ich bin aber lange noch nicht zufrieden. Je mehr dieser "neuen" Konzepte ich umsetze, desto besser wird es. Der Betriebszweig Forst war bisher wenig beachtetes Stiefkind und ich bin erst am Lernen und Entrümpeln. Deshalb kann ich dazu noch wenig sagen.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Manfred » Fr Jul 29, 2016 10:03

Vortrag von Ray Archuleta über die Auswirkung verschiedener Bewirtschaftungsweisen auf den Boden, mit mehreren interessanten Versuchen:
https://www.youtube.com/watch?v=OzcfYzvbhFA
(Hier sehen es evtl. mehr als im Pflug-Thread.)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Südbaden Bauer » Fr Jul 29, 2016 23:23

Ich frag mich halt nur, warum soll ich in Generationen denken, wenn sowieso mal alles Bauland oder Naturschutzfläche wird? Ist nicht überall so, aber es gibt viele Gebiete in denen die Zukunftsprognose so ist.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon burgunder » So Jul 31, 2016 11:37

#südbadenbauer kommst wohl auch aus der Region Freiburg. Dort werden die Landwirte in ein paar Jahren verschwunden sein damit die Green City noch ein paar baugebiete entwickeln kann. Eine richtig grüne Stadt
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon burgunder » So Jul 31, 2016 11:41

Und die übrigen sollen dann die ausgleichsflächen für die neuen Bürger in Freiburgs vorzeigestadtteilen bewirtschaften. Siehe vauban und Rieselfeld.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Welfenprinz » So Jul 31, 2016 12:01

Ich halte dieses "in Generationen denken" für eine Sackgasse. Bin ich heir schon mal drauf eingegangen.
Wie hätte mein Grossvater 1916 in Generationen "denken " sollen............ Traktor, Pflanzenschutz, gesättigte Märkte. Da hätte man ihm besser die Relativitätstheorie und Nuklearspaltung klar machen können als das was auf seine Nachfahren wartet.

ich mein das auch nicht defätistisch. Alles egal oder so.
Jede Generation muss mit den Aufgaben fertig werden, die ihre Zeit ihr stellt. Darauf können wir sie vorbereiten......... Ausbildung, Selbstbewusstsein, Standhaftigkeit.
Aber nicht, ob in 20......... ach was sag ich......... 5 Jahren hier Mutterkuhhaltung, Weinbau oder Hasch vermarktet wird. Das ist Lotterie.

Und ja, es ist so, dass wir uns in einem grossen Teil unseres handelns von problem zu Problem hangeln. Das ist so. Und eigentlich auch unausweichlich und logisch, weil das Geschehen nun mal eine zufällige und unvorhersehbare Abfolge von Ereignissen ist. Es gibt keine Weltformel.

Und wie gesagt, ich mein das nicht defaitistisch. Ich kann das recht gut akzeptieren und damit umgehen, und sehe damit auch nicht das Ende der menschheit eingeläutet.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Manfred » So Jul 31, 2016 18:15

Welfenprinz hat geschrieben:Jede Generation muss mit den Aufgaben fertig werden, die ihre Zeit ihr stellt. Darauf können wir sie vorbereiten......... Ausbildung, Selbstbewusstsein, Standhaftigkeit.
Aber nicht, ob in 20......... ach was sag ich......... 5 Jahren hier Mutterkuhhaltung, Weinbau oder Hasch vermarktet wird. Das ist Lotterie.


Ist das kein Denken in Generationen, seinen Kindern keine Klötze an die Beine zu binden und ihnen solides Rüstzeug mit auf den Weg zu geben?
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon KarlGustav » So Jul 31, 2016 20:40

Welfenprinz hat geschrieben:Ich halte dieses "in Generationen denken" für eine Sackgasse. Bin ich heir schon mal drauf eingegangen.
Wie hätte mein Grossvater 1916 in Generationen "denken " sollen............ Traktor, Pflanzenschutz, gesättigte Märkte. Da hätte man ihm besser die Relativitätstheorie und Nuklearspaltung klar machen können als das was auf seine Nachfahren wartet.

ich mein das auch nicht defätistisch. Alles egal oder so.
Jede Generation muss mit den Aufgaben fertig werden, die ihre Zeit ihr stellt. Darauf können wir sie vorbereiten......... Ausbildung, Selbstbewusstsein, Standhaftigkeit.
Aber nicht, ob in 20......... ach was sag ich......... 5 Jahren hier Mutterkuhhaltung, Weinbau oder Hasch vermarktet wird. Das ist Lotterie.

Und ja, es ist so, dass wir uns in einem grossen Teil unseres handelns von problem zu Problem hangeln. Das ist so. Und eigentlich auch unausweichlich und logisch, weil das Geschehen nun mal eine zufällige und unvorhersehbare Abfolge von Ereignissen ist. Es gibt keine Weltformel.

Und wie gesagt, ich mein das nicht defaitistisch. Ich kann das recht gut akzeptieren und damit umgehen, und sehe damit auch nicht das Ende der menschheit eingeläutet.



Was DU gesagt hast. Es gibt keine Weltformel ... das ist es was zählt.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Südbaden Bauer » So Jul 31, 2016 21:18

@ welfenprinz
naja, in 5 Jahren wird es schwierig mit dem Weinbau. In 20 Jahren warum nicht. Allerdings bücken sich richtige Ackerbauern nicht so gern und fahren auch ein Schmalspur sondern lieber Hächselwagen. Hat mir mal jemand aus deiner Region gesagt. :klug:

@ burgunder
Ob man da Freiburg oder sonstwas nimmt, es ist überall so. Und wenn es dann Hochwasser hat ist der Mais schuld und die böse nicht nachhaltige Landwirtschaft.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Mo Aug 01, 2016 6:21

Südie,
Du kannst in den Ausgleichsflächen dann ja Mutterkühe halten, bis der Wolf kommt und dann Baumrinde auf dem Markt verkaufen, wurde früher ja auch schon ab und an gegessen, wenn nichts anderes mehr da ist.
Laut Manfred ein Bomben Geschäft.
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