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Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mi Feb 04, 2015 17:44

LUV hat geschrieben:China hat 4000 Kläranlagen schlechter Qualität für 1.25 Milliarden Menschen....Deutschland hat 10000 Kläranlagen mit höchstem Standard für 80 Millionen Menschen.
China produziert mittlerweile 50% der Schweine weltweit, Chinas Flüsse sind zu einem Drittel so verschmutzt, dass man darin nicht mehr baden kann, China hat 20% der Weltbevölkerung aber nur 6% Süßwasserreserven.....
Indien ist mittlerweile zu einem der größten Rindfleischexporteure geworden und hat bis zu 200 Millionen Hungernde...
Deutschland gehört zu den reichsten Ländern der Welt und kann es sich leisten Quinoa und Teffe aus Ländern der Dritten Welt zu importieren und den Menschen dort die Lebensgrundlage zu rauben, und gleichzeitig die heimische Landwirtschaft für alle Übel der Welt verantwortlich zu machen, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben, im Gegenteil das Gewissen wird besser, je mehr Bauern die Segel streichen.....

LUV, wir können die Deine Liste endlos fortsetzen. Mir musst Du das nicht erzählen. Es macht keinen Sinn sich als Landwirt beleidigt, falsch verstanden oder sonst wie benachteiligt zu sehen. Es macht genauso wenig Sinn die Welt in Ökofachos, Nazies, Gutmenschen …einerseits und in die wohlwollenden Volksernährer andererseits einzuteilen. Das ist etwas für Menschen, die in einer komplexer werdenden Welt nach einfachen Lösungen suchen. Da bietet sich ein Forum leicht an. Ich vermute, die einfachen Lösungen gibt es nicht (mehr). Also stellen wir uns den von Dir beschriebenen Fakten.
Frage: Warum stellt sich LW nicht an die Spitze einer Ökologisierungsbewegung und fordert die Verbraucher unter Hinweis auf die Risiken einer Überschreitung der planetarischen Grenzen zu verändertem Konsumverhalten auf? Da könnte sich LW der Unterstützung interdisziplinärer Wissenschaft und breiter Bevölkerungsschichten sicher sein. Natürlich geht das einher mit einer Ökonomie, die Ressourcen (Ökosysteme) in die Kostenkalkulation einbezieht. Warum bringt LW, (gerade die von der Aufgabe bedrohten kleinen Betriebe) sich in die Situation stets auf Gesetze, Verordnungen… reagieren zu müssen, anstatt mit zukunftsorientierten Konzepten zu agieren? Warum, Weshalb?
Pevo
 
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon LUV » Mi Feb 04, 2015 18:48

Pevo hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:China hat 4000 Kläranlagen schlechter Qualität für 1.25 Milliarden Menschen....Deutschland hat 10000 Kläranlagen mit höchstem Standard für 80 Millionen Menschen.
China produziert mittlerweile 50% der Schweine weltweit, Chinas Flüsse sind zu einem Drittel so verschmutzt, dass man darin nicht mehr baden kann, China hat 20% der Weltbevölkerung aber nur 6% Süßwasserreserven.....
Indien ist mittlerweile zu einem der größten Rindfleischexporteure geworden und hat bis zu 200 Millionen Hungernde...
Deutschland gehört zu den reichsten Ländern der Welt und kann es sich leisten Quinoa und Teffe aus Ländern der Dritten Welt zu importieren und den Menschen dort die Lebensgrundlage zu rauben, und gleichzeitig die heimische Landwirtschaft für alle Übel der Welt verantwortlich zu machen, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben, im Gegenteil das Gewissen wird besser, je mehr Bauern die Segel streichen.....

LUV, wir können die Deine Liste endlos fortsetzen. Mir musst Du das nicht erzählen. Es macht keinen Sinn sich als Landwirt beleidigt, falsch verstanden oder sonst wie benachteiligt zu sehen. Es macht genauso wenig Sinn die Welt in Ökofachos, Nazies, Gutmenschen …einerseits und in die wohlwollenden Volksernährer andererseits einzuteilen. Das ist etwas für Menschen, die in einer komplexer werdenden Welt nach einfachen Lösungen suchen. Da bietet sich ein Forum leicht an. Ich vermute, die einfachen Lösungen gibt es nicht (mehr). Also stellen wir uns den von Dir beschriebenen Fakten.
Frage: Warum stellt sich LW nicht an die Spitze einer Ökologisierungsbewegung und fordert die Verbraucher unter Hinweis auf die Risiken einer Überschreitung der planetarischen Grenzen zu verändertem Konsumverhalten auf? Da könnte sich LW der Unterstützung interdisziplinärer Wissenschaft und breiter Bevölkerungsschichten sicher sein. Natürlich geht das einher mit einer Ökonomie, die Ressourcen (Ökosysteme) in die Kostenkalkulation einbezieht. Warum bringt LW, (gerade die von der Aufgabe bedrohten kleinen Betriebe) sich in die Situation stets auf Gesetze, Verordnungen… reagieren zu müssen, anstatt mit zukunftsorientierten Konzepten zu agieren? Warum, Weshalb?


Wer sich wirklich mit LW beschäftigt, der weiß doch schon, dass es der EINZIGE Bereich der Wirtschaft ist, der bereits nachhaltig ist. Es gibt auch keine Alternative zur Ernährung, wenn man leben möchte. Dein Problem ist der Maßstab der Problematisierung. Wenn man 1% der Bevölkerung in die Verantwortung für den Rest der Bevölkerung nehmen will, dann ist das schon mehr als Arroganz. Entweder willst du es nicht verstehen, oder es ist Absicht.
Schaffen wir doch sämtliche nicht nachhaltigen Dinge ab...und du wirst sehen, es bleibt die Ernährung übrig.....und die Welt ist gerettet.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon T5060 » Mi Feb 04, 2015 19:13

Ökologisierung ...... Zwangskollektivierung

Das kommt nur einem (PEVO) in den Sinn, der einen Schaufelstiel nicht von einem Gabelstiel unterscheiden kann.

Lieber PEVO, wärst Du ausgebildeter Landwirt mit Gesellenbrief könnte man sich mit deinen Gedanken auseinandersetzen.

Aber wer keine Ahnung hat... kann halt nichts beitragen. Das ist wie, wenn ein kath. Pfarrer zum Eheberater wird.

Lass es einfach bleiben oder werde selbst Bio Bauer mit nennenswertem Produktionsumfang.

Dann kannst du es uns vormachen wie es geht.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Mi Feb 04, 2015 21:16

T5060 hat geschrieben:Ökologisierung ...... Zwangskollektivierung

Das kommt nur einem (PEVO) in den Sinn, der einen Schaufelstiel nicht von einem Gabelstiel unterscheiden kann.

Lieber PEVO, wärst Du ausgebildeter Landwirt mit Gesellenbrief könnte man sich mit deinen Gedanken auseinandersetzen.

Aber wer keine Ahnung hat... kann halt nichts beitragen. Das ist wie, wenn ein kath. Pfarrer zum Eheberater wird.

Lass es einfach bleiben oder werde selbst Bio Bauer mit nennenswertem Produktionsumfang.

Dann kannst du es uns vormachen wie es geht.

LIEBER T5060, das ist aber ein aussagekräftiger Beitrag - er verät einiges - :) über Dich. Ich glaube das Zukunfts-Nachhaltigkeit ist eher nicht Dein Thema.
Pevo
 
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Mi Feb 04, 2015 21:33

Die sog. "Planetarischen Grenzen" haben bei PEVO einen Rückfall ausgelöst, den ich mir so nie vorstellen hätte können. Dabei stehen sie doch garnicht zur Debatte. Da ist jemandem gelungen, in einen Kreis ein paar willkürliche Striche zu ziehen, und PEVO glaubt, darin beruht die Rettung der Welt.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Piet » Do Feb 05, 2015 0:04

Pevo hat geschrieben: Zukunfts-Nachhaltigkeit


Damit disqualifizierst du dich ein weiteres mal selbst! Nachhaltigkeit ist schon immer zeitlos n8
http://www.jagtnorden.de
Alta, lass uns Baumarkt!
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon T5060 » Do Feb 05, 2015 0:31

Wenn man unter Nationaler Nachhaltigkeit ( das 1000 jährige Reich ) eine naturverherrlichende, aber dennoch effiziente Landwirtschaft versteht, so schließt dies zwei Grundsätze ein :

a) Ein hohes Maß an fachlicher Kompetenz aller Arbeitsgebiete in der Landwirtschaft, deren Umsetzung und daraus resultierend Nahrungsmittel zu erzeugen die satt machen, sicher sind und bezahlbar.
b) Einfach die stetige Suche die unter a) genannten Kriterien zu verbessern

Man kann noch nicht mal irgendwas national machen. Am Beispiel des Rheins da hängt BENELUX, Österreich, Frankreich ( die waren alle schon mal zum Reich dazugekommen ), Deutschland und die Schweiz dran.

Ich arbeite mittlerweile in Österreich, Ungarn, CZ, Schweiz und Deutschland. In Ungarn und CZ klappt es mit English ganz gut. Für die Schweiz und Österreich braucht man Dolmetscher. ..hihi und PEVO sitzt in der Tiefebene und glaubt er hat den Weitblick. Weder in guter fachlicher Praxis, noch in BIO. Von der Ausbildung irgendein Magisterstudium mit befristeter Stelle und die Kohle schleppen Eltern und Madam ran.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Todde » Do Feb 05, 2015 12:56

Pevo hat geschrieben:Frage: Warum stellt sich LW nicht an die Spitze einer Ökologisierungsbewegung und fordert die Verbrauch
er unter Hinweis auf die Risiken einer Überschreitung der planetarischen Grenzen zu verändertem Konsumverhalten auf?


Wenn sich ein Landwirt über das Konsumverhalten des Verbrauchers auslässt, dann schlägt das hohe Wellen.
Warum sollte die Landwirtschaft etwas fordern (Öko) von dem die Masse an Landwirten, Wissenschaft, Verbrauchern nicht überzeugt sind? Landwirtschaft kann nur schwerlich auf Modetrends reagieren, es handelt sich nicht um Fabriken, die mal eben die Produktion umstellen können. In der Landwirtschaft muss man langfristig denken, in gewissen Bereichen in Generationen, das unterscheidet die Landwirtschaft von so vielen anderen Wirtschaftsbereichen.
Das verstehen leider Personen wie Du nicht, die lassen sich lieber vor den Karren von Spendenkonzernen und deren Ideologie spannen.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Do Feb 05, 2015 13:38

Todde hat geschrieben: Landwirtschaft kann nur schwerlich auf Modetrends reagieren


Man muss sich auch ein bisschen daran orientieren, was verkauft werden kann. In diesem Punkt reagiert der Verbraucher wesentlich nachhaltiger, als in den allgemeinen Beteuerungen und in Umfragen.
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon T5060 » Do Feb 05, 2015 14:00

.... Verbraucher denken ..... :-) Verbraucher denken nur an sich :=
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Do Feb 05, 2015 14:24

Ja, und genau deswegen kaufen sie die effizientesten und ökologischsten Produkte. Ein Stück vom "Bioschwein" kostet 8x soviel, weil 8x soviel dafür aufgewendet wurde. Du kennst die ökologische Bedeutung von halbem Ertrag, halbe Futterverwertung und doppelt aufwändigem Verarbeitungs- und Vertriebsweg?

Ein (voll überzeugter und konsequenter) Öko-Konsument hinterlässt einen Öko-Fussabdruck einer ganzen Schulklasse. Nur seine besondere Wirkung auf die Umwelt macht ihn zum "Öko-Konsumenten".

Meist fährt er dann noch mit einem Auto in den Bioladen, das für die widrigsten Fahrverhältnisse und Umweltbedingugnen ausgelegt ist. Ein Öko-Auto muss es schon sein
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon T5060 » Do Feb 05, 2015 14:49

Der Mensch ernährt sich am schlausten von Knollenfrüchten und Rüben, die stecken im Boden. Getreide und andere Gräser am besten nachdem die durch einen Tiermagen gingen. Kaffee und Kakao sind auch durch eine dicke Schale geschützt. Tee, Obst und Gemüse da lasse auch ich mit mir über BIO diskutieren.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon Pevo » Do Feb 05, 2015 14:58

Todde hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:Frage: Warum stellt sich LW nicht an die Spitze einer Ökologisierungsbewegung und fordert die Verbrauch
er unter Hinweis auf die Risiken einer Überschreitung der planetarischen Grenzen zu verändertem Konsumverhalten auf?


Wenn sich ein Landwirt über das Konsumverhalten des Verbrauchers auslässt, dann schlägt das hohe Wellen.
Warum sollte die Landwirtschaft etwas fordern (Öko) von dem die Masse an Landwirten, Wissenschaft, Verbrauchern nicht überzeugt sind? Landwirtschaft kann nur schwerlich auf Modetrends reagieren, es handelt sich nicht um Fabriken, die mal eben die Produktion umstellen können. In der Landwirtschaft muss man langfristig denken, in gewissen Bereichen in Generationen, das unterscheidet die Landwirtschaft von so vielen anderen Wirtschaftsbereichen.
Das verstehen leider Personen wie Du nicht, die lassen sich lieber vor den Karren von Spendenkonzernen und deren Ideologie spannen.

Todde, auf Sätze wie den letzten, kannst Du zukünftig verzichten. Die spalten, Das können wir nicht gebrauchen.
Todde hat geschrieben:Wenn sich ein Landwirt über das Konsumverhalten des Verbrauchers auslässt, dann schlägt das hohe Wellen.

Genau, das wäre wünschenswert. Es käme darauf an, dass man sich für „objektiv richtige“ Themen/Ziele einsetzt. Da wird es schwierig. Da geht es nicht um die Verdammung der konv. LW, die weltweit zu den effizientesten gehört. Es geht um die Zurkenntnisnahme, dass der westliche Überfluss-Wohlstand dazu geführt hat, dass die planetarischen Grenzen bereits teilweise überschritten wurden.
http://waehlerauftrag.blogspot.de/p/biodiversitat.html
An diesem Ergebnis kommt man m.E. bei sorgfältiger Abwägung des dbzgl. Wissenschaftlichen „Meinungsspektrums“ nicht vorbei. An den Themen Stickstoffkreislauf, Artensterben/Biodiversität und Klimawandel sind lw-Produktionsmethoden beteiligt. Das als Schuldzuweisung zu verstehen, erschwert die Diskussion. Ich sehe zumindest die bundespolitische Agrarpolitik auf dem Weg zu einer Ökologiesierung. Das zeigt der Entwurf zur neuen Düngeverordnung (s. Bem. unten). Der entspricht wissenschaftlichen Erkenntnissen und ist ein Kompromiss zwischen ökonomischen und ökologischen Interessen. Das ist nur ein Schritt. Weitere werden folgen, auch in anderen Wirtschaftsbereichen. Wenn mehr als die Hälfte der Bundesdeutschen Fläche lw genutzt wird, liegt es doch auf der Hand, dass ein Bezug zu den planetarischen Grenzen besteht. Warum soll LW sich deshalb nicht an die Spitze der weiteren Aufklärung und des Umdenkens setzen. Dass die Masse billig einkaufen möchte, ist doch kein Argument dagegen.

Bem.: Ich habe versucht mir eine Meinung zum Nitratbericht 2012 zu machen. Das Ergebnis werden ich heute Abend oder morgen veröffentlichen.
Pevo
 
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Do Feb 05, 2015 14:58

Oooops? warum der Wechsel?

Stehst du jetzt auf Tropanalkaloide :mrgreen:
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Re: Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Beitragvon H.B. » Do Feb 05, 2015 15:03

Pevo hat geschrieben: ....planetarischen Grenzen bereits teilweise überschritten .....


Bestimmt wäre die Welt die nächsten 5 Mio Jahre mal untergegangen, wenn du nicht im Jahr 2015 n.Chr. über diesen Stuss-Kreisel gestolpert wärst?
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